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  1. Die Schule am Meer

Die Schule am Meer

Lesung. Gekürzte Ausgabe

Hörbuch (MP3-CD)

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Beschreibung

Eine Schule auf Juist, ein Traum von Freiheit

Juist, 1925: Tatkräftig und voller Ideale gründet eine Gruppe von Lehrern am äußersten Rand der Weimarer Republik ein ganz besonderes Internat. Mit eigenen Gärten, Seewasseraquarien und Theaterhalle. Es ist eine eingeschworene Gemeinschaft: die jüdische Lehrerin Anni Reiner, der Musikpädagoge Eduard Zuckmayer, der zehnjährige Maximilian, der sich mit dem Gruppenzwang manchmal schwer tut, sowie die resolute Insulanerin Kea, die in der Küche das Sagen hat. Doch das Klima an der Küste ist hart, und schon bald nehmen die Spannungen zwischen den Lehrkräften und mit den Insulanern, bei denen die Schule als Hort für Juden und Kommunisten verschrien ist, zu. Im katastrophalen Eiswinter von 1929 ist die Insel wochenlang von der Außenwelt abgeschnitten. Man rückt ein wenig näher zusammen. Aber kann es Hoffnung geben, wenn der Rest der Welt auf den Abgrund zusteuert?

Lüpkes, SandraSandra Lüpkes ist Autorin zahlreicher Romane, Sachbücher, Drehbücher und Erzählungen. Mit "Die Schule am Meer" hat sie einen groß angelegten Gesellschaftsroman geschrieben über ein reformpädagogisches Internat auf Juist. Die ausgiebigen Recherchen zu den historischen Begebenheiten und realen Personen im Umfeld der Schule führten sie ins Tessin, nach Berlin und natürlich auch nach Juist, wo sie aufgewachsen ist und lange Jahre gelebt hat

Blum, GabrieleGabriele Blum ist Mitbegründerin der Bremer Shakespeare Company sowie des Theater aus Bremen/TAB. Als Schauspielerin, Regisseurin und Autorin hat sie an zahlreichen Theaterinszenierungen mitgewirkt. Vielseitigkeit zeichnet auch ihre Arbeit als Hörbuchsprecherin aus. Ob klassische Stoffe, Kinderbuch oder blutige Krimis - mit ihrer warmen, reifen Stimme macht sie jede Lesung zu einem spannenden Ereignis.

Details

Medium

MP3-CD

Sprecher

Gabriele Blum

Spieldauer

10 Stunden

Erscheinungsdatum

16.03.2020

Verlag

Argon

Beschreibung

Details

Medium

MP3-CD

Sprecher

Gabriele Blum

Spieldauer

10 Stunden

Erscheinungsdatum

16.03.2020

Verlag

Argon

Anzahl

2

Fassung

gekürzt

Hörtyp

Lesung

Sprache

Deutsch

EAN

9783839817742

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Sehr beeindruckendes Schulprojekt – sehr lesenswert!

Bewertung am 27.02.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit Hilfe von reichlich vorhandenem Schrift- und Bildmaterial entstand ein sehr nachvollziehbarer, koedukativer, inspirierender Schulalltag auf Juist, an einer freien Schule als reformpädagogisches Projekt mit stetigem Geldmangel, tausend guten Ideen, in einer Gemeinschaft zusammen mit den Erwachsenen nach der Devise: Lernen durch Erleben. Anhand der Logbücher von Schulleiter Martin Luserke verfolgt man ab 1925 bis 1934, von der Sexta bis zum Abitur, begleitet auch durch den Schüler Maximilian Mücke, Moskito genannt, die politische Entwicklung der NSDAP in Deutschland mit entscheidenden, harten Veränderungen für die Halb-/ Juden wie der Lehrkraft Anni Reiner und ihren vier Kindern, die schließlich nach Brissago in die Schweiz wechselten. Sehr vieles an Informationen ist historisch, weniges ist fiktiv in wunderbar einfühlsamer Weise beschrieben.

Sehr beeindruckendes Schulprojekt – sehr lesenswert!

Bewertung am 27.02.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit Hilfe von reichlich vorhandenem Schrift- und Bildmaterial entstand ein sehr nachvollziehbarer, koedukativer, inspirierender Schulalltag auf Juist, an einer freien Schule als reformpädagogisches Projekt mit stetigem Geldmangel, tausend guten Ideen, in einer Gemeinschaft zusammen mit den Erwachsenen nach der Devise: Lernen durch Erleben. Anhand der Logbücher von Schulleiter Martin Luserke verfolgt man ab 1925 bis 1934, von der Sexta bis zum Abitur, begleitet auch durch den Schüler Maximilian Mücke, Moskito genannt, die politische Entwicklung der NSDAP in Deutschland mit entscheidenden, harten Veränderungen für die Halb-/ Juden wie der Lehrkraft Anni Reiner und ihren vier Kindern, die schließlich nach Brissago in die Schweiz wechselten. Sehr vieles an Informationen ist historisch, weniges ist fiktiv in wunderbar einfühlsamer Weise beschrieben.

Fortschrittliche Schule in einer sich verdunkelnden Zeit

Bewertung aus Duisburg am 23.04.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

1925 gründeten Paul und Anni Reiner zusammen mit weiteren Lehrern eine reformpädagogische Schule auf der Nordseeinsel Juist. Sie wird zur Heimat für viele Jungen und Mädchen und die Lehrer und Mitschüler zu ihrer Familie. Dass einige Lehrer, aber auch Schüler Juden sind, macht die Schule immer wieder zur Zielscheibe, denn leider wirft die kommende Zeit bereits ihre Schatten voraus. Viele der Einheimischen stehen ihr aber auch aufgrund ihres, für die damalige Zeit sehr fortschrittlichen und umstrittenen, Konzepts ablehnend gegenüber. Die Autorin, selbst Juisterin, hat historisch Belegtes – die Schule am Meer, viele geschilderte Begebenheiten und erwähnte Personen gab es wirklich – mit von ihr Ersonnenem zu einer stimmigen Geschichte ausgeschmückt. Als Leser kann man sich gut vorstellen, dass sich alles genau so zugetragen haben könnte. Einerseits wünscht man sich fast, dort zur Schule gegangen zu sein und ist aber andererseits auch froh, dass einem genau das und überhaupt die ganze Vorkriegszeit erspart geblieben ist. Der packende Schreibstil und die Handlung erzeugen eine starke Sogwirkung und lassen einen das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Viel zu schnell ist man trotz der gut 570 Seiten am Ende angelangt. Eine Roman, der Unterhaltung und ein Stück deutsche Geschichte hervorragend vereint.

Fortschrittliche Schule in einer sich verdunkelnden Zeit

Bewertung aus Duisburg am 23.04.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

1925 gründeten Paul und Anni Reiner zusammen mit weiteren Lehrern eine reformpädagogische Schule auf der Nordseeinsel Juist. Sie wird zur Heimat für viele Jungen und Mädchen und die Lehrer und Mitschüler zu ihrer Familie. Dass einige Lehrer, aber auch Schüler Juden sind, macht die Schule immer wieder zur Zielscheibe, denn leider wirft die kommende Zeit bereits ihre Schatten voraus. Viele der Einheimischen stehen ihr aber auch aufgrund ihres, für die damalige Zeit sehr fortschrittlichen und umstrittenen, Konzepts ablehnend gegenüber. Die Autorin, selbst Juisterin, hat historisch Belegtes – die Schule am Meer, viele geschilderte Begebenheiten und erwähnte Personen gab es wirklich – mit von ihr Ersonnenem zu einer stimmigen Geschichte ausgeschmückt. Als Leser kann man sich gut vorstellen, dass sich alles genau so zugetragen haben könnte. Einerseits wünscht man sich fast, dort zur Schule gegangen zu sein und ist aber andererseits auch froh, dass einem genau das und überhaupt die ganze Vorkriegszeit erspart geblieben ist. Der packende Schreibstil und die Handlung erzeugen eine starke Sogwirkung und lassen einen das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Viel zu schnell ist man trotz der gut 570 Seiten am Ende angelangt. Eine Roman, der Unterhaltung und ein Stück deutsche Geschichte hervorragend vereint.

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Christine Pfister

OSIANDER Sigmaringen

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5/5

Im Leben geht es nicht um Angst. Auf den Mut kommt es an.

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine Gruppe Lehrer gründen 1925 auf der Nordseeinsel Juist eine reformpädagogische Schule mit Internat, eigenen Gärten, Seewasseraquarien und einer Theaterhalle. Wir befinden uns in der Weimarer Republik. Hervorragend wird beschrieben wie die Situation für Juden, Kommunisten und Andersdenkende immer schwieriger wird. Die Autorin, selber viele Jahre auf Juist wohnhaft, recherchierte intensiv, arbeitete sich durch Hunderte von Briefen, Zeitungsausschnitten und Dokumente. Der packende Schreibstil und die Handlung lassen einen das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Ein Roman, der Unterhaltung und ein Stück deutsche Geschichte hervorragend vereint.
5/5

Im Leben geht es nicht um Angst. Auf den Mut kommt es an.

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine Gruppe Lehrer gründen 1925 auf der Nordseeinsel Juist eine reformpädagogische Schule mit Internat, eigenen Gärten, Seewasseraquarien und einer Theaterhalle. Wir befinden uns in der Weimarer Republik. Hervorragend wird beschrieben wie die Situation für Juden, Kommunisten und Andersdenkende immer schwieriger wird. Die Autorin, selber viele Jahre auf Juist wohnhaft, recherchierte intensiv, arbeitete sich durch Hunderte von Briefen, Zeitungsausschnitten und Dokumente. Der packende Schreibstil und die Handlung lassen einen das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Ein Roman, der Unterhaltung und ein Stück deutsche Geschichte hervorragend vereint.

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