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Artikelbild von Sophie Passmann über Frank Ocean
Sophie Passmann

1. Blonde

KiWi Musikbibliothek Band 4

Sophie Passmann über Frank Ocean

Lesung. Ungekürzte Ausgabe

Hörbuch (CD)

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Beschreibung


»Work hard in silence, let your success be your noise.« Frank Ocean

Frank Oceans Album "Blonde" ist für Sophie Passmann ein Souvenir aus einer Zeit, in der nichts gut war. Und doch ist es das Album ihres Lebens. Es erschien in dem Sommer, in dem sie in Arztpraxen saß, mal ominöse, mal seriöse Pillen nahm, sich hektisch verliebte und alles in allem brachial lebte. Song für Song seziert sie das Album und damit ihre Gefühle. Sophie Passmann zeigt, wie eng Musik mit dem verknüpft ist, was man so Leben nennt.

SOPHIE PASSMANN, 1994 geboren, ist Satirikerin, Autorin und Moderatorin. Ihr Buch Alte weiße Männer stand wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste, sie schreibt eine monatliche Kolumne im ZEIT Magazin, macht einen wöchentlichen Kultur-Podcast und war Ensemble-Mitglied beim Neo Magazin Royale. Sie twittert mehrmals täglich, ohne, dass sie jemand darum bittet.

SOPHIE PASSMANN, 1994 geboren, ist Satirikerin, Autorin und Moderatorin. Ihr Buch Alte weiße Männer stand wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste, sie schreibt eine monatliche Kolumne im ZEIT Magazin, macht einen wöchentlichen Kultur-Podcast und war Ensemble-Mitglied beim Neo Magazin Royale. Sie twittert mehrmals täglich, ohne, dass sie jemand darum bittet.

Details

Medium

CD

Sprecher

Sophie Passmann

Spieldauer

1 Stunde und 8 Minuten

Erscheinungsdatum

26.02.2020

Verlag

Tacheles!

Beschreibung

Details

Medium

CD

Sprecher

Sophie Passmann

Spieldauer

1 Stunde und 8 Minuten

Erscheinungsdatum

26.02.2020

Verlag

Tacheles!

Anzahl

1

Fassung

ungekürzt

Hörtyp

Lesung

Sprache

Deutsch

EAN

9783864846403

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Wie Stuckrad-Barre, nur ohne manche Schwächen, nur ohne manche Stärken

Bewertung aus Bad Lippspringe am 18.03.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bei Sophie Passmanns Buch "Frank Ocean" handelt es sich um ein Werk, bei dem man im Vorfeld nicht weiß, was man erwarten soll. Passmanns teils zynische Art, Frank Ocean als Rapper, der vor allem in Großbritannien und den USA große Erfolge feiert, eine Feministin und ein Rapper, der sich in einer vermeintlich "harten" Szene zu seiner Bisexualität bekannt und damit eine Branche aufgemischt hat. Die Voraussetzungen sind also nicht die schlechtesten. Das Werk selbst erinnerte mich dabei stark an Stuckrad-Barres "Panikherz", wobei es dessen Stärken nur teilweise hat, aber auch dessen Schwächen zumindest partiell glattbügelt. Passmann berichtet in diesem Werk über eine Phase ihres Lebens, in der sie manisch depressiv gewesen ist, wobei sie verschiedene Facetten dieser Krankheit an ihrem Umgang mit Oceans zweitem Album "Blonde" deutlich macht. Das Stürzen von einem Extrem ins andere, die Suche nach Liebe, um den Anschein von Normalität zu erwecken, oder der Versuch, mit Drogen und Alkohol die innere Leere zu füllen, sind Momente, die Passmann mit Oceans Musik in Verbindung bringt. Dabei ist es nicht zwingend nötig, Oceans Musik auch wirklich zu kennen, da die relevanten Informationen im Buch ausführlich genug referiert werden. Das Thema ist zweifelsohne bewegend und Passmanns Stil gefällt auch hier mit seiner schonungslosen Direktheit, dem düsteren Zynismus und der tiefgründigen Ernsthaftigkeit, die als Mischung so nur selten bei AutorInnen zu finden ist. Die Bezüge zu Ocean sind zwar nachvollziehbar, aber für mich nicht immer zwingend notwendig. Anders als Stuckrad-Barre, dessen Begeisterung für Udo Lindenberg für sein Leben prägend gewesen ist, geben die Bezüge zu Ocean bei Passmann zwar dahingehend Sinn, dass sein Album sie in der dunklen Zeit in verschiedener Weise begleitet hat, für mich wäre ein tieferer Blick in die Gefühlswelt der Protagonistin aber aufschlussreicher gewesen. Besonders deutlich wird dies daran, dass die Wende zum Positiven sehr knapp abgehandelt wird. Die Tatsache, dass heute vieles besser ist, ist zwar erfreulich, erlaubt aber nur begrenzt Einblick in die vollzogene Entwicklung der Autorin und lässt dann einen wirklichen Bezug zu Ocean vermissen. Wo Stuckrad-Barre sich teilweise in Details verliert und zu ausschweifend wird, bleibt Passmann zu vage, so dass das Werk zwar kurzweilig ist und durchaus zum Nachdenken anregt, aber wie der von ihr beschriebene Therapeut die aufgeworfenen Fragen nur begrenzt beantwortet.

Wie Stuckrad-Barre, nur ohne manche Schwächen, nur ohne manche Stärken

Bewertung aus Bad Lippspringe am 18.03.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bei Sophie Passmanns Buch "Frank Ocean" handelt es sich um ein Werk, bei dem man im Vorfeld nicht weiß, was man erwarten soll. Passmanns teils zynische Art, Frank Ocean als Rapper, der vor allem in Großbritannien und den USA große Erfolge feiert, eine Feministin und ein Rapper, der sich in einer vermeintlich "harten" Szene zu seiner Bisexualität bekannt und damit eine Branche aufgemischt hat. Die Voraussetzungen sind also nicht die schlechtesten. Das Werk selbst erinnerte mich dabei stark an Stuckrad-Barres "Panikherz", wobei es dessen Stärken nur teilweise hat, aber auch dessen Schwächen zumindest partiell glattbügelt. Passmann berichtet in diesem Werk über eine Phase ihres Lebens, in der sie manisch depressiv gewesen ist, wobei sie verschiedene Facetten dieser Krankheit an ihrem Umgang mit Oceans zweitem Album "Blonde" deutlich macht. Das Stürzen von einem Extrem ins andere, die Suche nach Liebe, um den Anschein von Normalität zu erwecken, oder der Versuch, mit Drogen und Alkohol die innere Leere zu füllen, sind Momente, die Passmann mit Oceans Musik in Verbindung bringt. Dabei ist es nicht zwingend nötig, Oceans Musik auch wirklich zu kennen, da die relevanten Informationen im Buch ausführlich genug referiert werden. Das Thema ist zweifelsohne bewegend und Passmanns Stil gefällt auch hier mit seiner schonungslosen Direktheit, dem düsteren Zynismus und der tiefgründigen Ernsthaftigkeit, die als Mischung so nur selten bei AutorInnen zu finden ist. Die Bezüge zu Ocean sind zwar nachvollziehbar, aber für mich nicht immer zwingend notwendig. Anders als Stuckrad-Barre, dessen Begeisterung für Udo Lindenberg für sein Leben prägend gewesen ist, geben die Bezüge zu Ocean bei Passmann zwar dahingehend Sinn, dass sein Album sie in der dunklen Zeit in verschiedener Weise begleitet hat, für mich wäre ein tieferer Blick in die Gefühlswelt der Protagonistin aber aufschlussreicher gewesen. Besonders deutlich wird dies daran, dass die Wende zum Positiven sehr knapp abgehandelt wird. Die Tatsache, dass heute vieles besser ist, ist zwar erfreulich, erlaubt aber nur begrenzt Einblick in die vollzogene Entwicklung der Autorin und lässt dann einen wirklichen Bezug zu Ocean vermissen. Wo Stuckrad-Barre sich teilweise in Details verliert und zu ausschweifend wird, bleibt Passmann zu vage, so dass das Werk zwar kurzweilig ist und durchaus zum Nachdenken anregt, aber wie der von ihr beschriebene Therapeut die aufgeworfenen Fragen nur begrenzt beantwortet.

Ein kleines Buch...

Bewertung am 22.10.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

.. das es in sich hat! Die Musikbibliothek aus dem KiWi Verlag ist wirklich feines für Liebhaber*innen!

Ein kleines Buch...

Bewertung am 22.10.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

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