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Wann hören wir auf, uns etwas vorzumachen?

Gestehen wir uns ein, dass wir die Klimakatastrophe nicht verhindern können

Buch (Gebundene Ausgabe)

8,00 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Wir müssen der Wahrheit ins Gesicht sehen, sagt Jonathan Franzen, der sich seit vielen Jahren mit Themen des Umweltschutzes beschäftigt. Das Spiel ist aus, wir werden den Klimawandel nicht mehr kontrollieren, die Katastrophe nicht verhindern können. Das Pariser Abkommen, das Zwei-Grad-Ziel, "Fridays for Future", die Bepreisung von CO₂: alles zu spät, nachdem 30 Jahre lang vergeblich versucht wurde, die globale Erwärmung zu reduzieren.

Aber das ist kein Grund zum Aufhören und schon gar nicht das Ende von allem. Wir sollten uns vielmehr neu darauf besinnen, was uns wichtig ist. Deshalb, so Franzen, wird es jetzt Zeit, sich auf die Folgen vorzubereiten, zum Beispiel auf Brände, Überschwemmungen und Flüchtlingsströme. Es geht aber auch darum, alles in unserer Macht Stehende zu tun, um unsere Gesellschaften, unsere Demokratien zu festigen.

Dieses Buch ist ein kämpferisches Plädoyer dafür, die Grenzen unserer Möglichkeiten nicht zu Lasten dessen zu leugnen, was sich erfolgreich verändern lässt. Es enthält neben einem Essay und dem bislang unveröffentlichten Vorwort des Autors ein Interview, das er der Zeitung "Die Welt" im Juli 2019 zur Klimakrise gegeben hat.

"Wenn unser Planet uns am Herzen liegt, und mit ihm die Menschen und Tiere, die darauf leben, können wir zwei Haltungen dazu einnehmen. Entweder wir hoffen weiter, dass sich die Katastrophe verhindern lässt, und werden angesichts der Trägheit der Welt nur immer frustrierter oder wütender. Oder wir akzeptieren, dass das Unheil eintreten wird, und denken neu darüber nach, was es heißt, Hoffnung zu haben." Jonathan Franzen

Ein schmales Bändchen von 64 Seiten, aber eines, in dem einer so überraschend anders denkt, dass man es (...) gern gleich zweimal liest. ("Stern")
Hinreißend widersprüchlich. (...) Ein bedenkenswert ernüchterter Essay. ("Die Zeit")
Jonathan Franzen spricht etwas aus, was in letzter Konsequenz kaum jemand zu denken wagt. (...) Sein apokalyptischer Blick, er hat eine paradoxe Wirkung - er treibt an. Nach dem Motto: Erst wenn es keine Hoffnung mehr gibt, packt uns der Mut der Verzweiflung, und wir fangen an, die Welt vor uns selbst zu retten. ("ZDF "Aspekte"")
(Man) merkt schnell, dass man jeden zweiten Satz unterstreichen oder mit Ausrufezeichen am Rand dekorieren möchte wie früher die Reclam-Hefte in der
Schule – nur dass das diesmal aus Begeisterung geschieht. ("Handelsblatt")
Wer meint, Franzens Kritik am Absolutismus gängiger Klimaschutzmaßnahmen einfach vom Tisch wischen und denunzieren zu können, begeht einen großen Fehler. Denn der dichte, kurze Essay zeigt auf, in welch komplexen Systemen wir uns bei dem Thema bewegen und was alles auf dem Spiel steht. ("drehscheibe")
Ein ungewöhnlicher Ansatz, der wachrüttelt, was bei der einlullenden Omnipräsenz der Klimakrise schon ein Verdienst an sich ist. ("taz")
(Jonathan Franzen) steht ein für die vom schieren Anstand gebotene Achtsamkeit im Umgang mit der Umwelt, empfiehlt statt Haareraufen das Handeln im Rahmen des Möglichen. «Il faut cultiver notre jardin»: Weiter ist auch Voltaire nicht gekommen. ("Neue Zürcher Zeitung")
Ein Pessimist, der zum Mutmacher wird. ("WAZ")
Die Pointe von Franzens Essay ist ganz und gar nicht resignativ. Um sie zu verstehen, sollte man sich die zwei Stunden gründlicher Lektüre unbedingt nehmen. ("Frankfurter Rundschau")

Details

Verkaufsrang

29642

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.01.2020

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

64

Maße (L/B/H)

17/10,3/1,5 cm

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

29642

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.01.2020

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

64

Maße (L/B/H)

17/10,3/1,5 cm

Gewicht

95 g

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

What if We Stopped Pretending?

Übersetzer

Bettina Abarbanell

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-00440-7

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Pflichtlektüre

Bewertung am 16.04.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Endlich bringt es Jonathan Franzen auf den Punkt: es ist Fünf nach Zwölf! Sehen wir den Tatsachen endlich ins Auge und hören auf, immer noch mehr, noch grösser, noch weiter zu wollen!

Pflichtlektüre

Bewertung am 16.04.2022
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Endlich bringt es Jonathan Franzen auf den Punkt: es ist Fünf nach Zwölf! Sehen wir den Tatsachen endlich ins Auge und hören auf, immer noch mehr, noch grösser, noch weiter zu wollen!

spricht mir aus der Seele

Bewertung aus Bamberg am 29.11.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Durch diesen Klappentext musste ich mir dieses Buch einfach mitnehmen. Ich beschäftige mich schon länger mit dem Thema Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Artenschutz. Dieses Buch hat mir aus der Seele gesprochen. Allein wegen dem Vorwort gefällt mir dieses Buch. Aber auch der Hauptteil ist super geschrieben. Er bringt einen zum Nachdenken, zum Schmunzeln und wie schon gesagt spricht mir aus der Seele. Am Schluss gibt es noch ein Interview des Autors. 70 Seiten die mit so vielen bestückt ist. Eine Empfehlung für alle die sich für Klima-, Umwelt- und Artschutz interessieren.

spricht mir aus der Seele

Bewertung aus Bamberg am 29.11.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Durch diesen Klappentext musste ich mir dieses Buch einfach mitnehmen. Ich beschäftige mich schon länger mit dem Thema Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Artenschutz. Dieses Buch hat mir aus der Seele gesprochen. Allein wegen dem Vorwort gefällt mir dieses Buch. Aber auch der Hauptteil ist super geschrieben. Er bringt einen zum Nachdenken, zum Schmunzeln und wie schon gesagt spricht mir aus der Seele. Am Schluss gibt es noch ein Interview des Autors. 70 Seiten die mit so vielen bestückt ist. Eine Empfehlung für alle die sich für Klima-, Umwelt- und Artschutz interessieren.

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Nicolai Horsch

OSIANDER Bietigheim

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Was wäre, wenn wir den Kampf um den Klimawandel schon längst verloren hätten? Wie würden wir handeln? Was wäre uns wichtig? Wer Jonathan Franzen für einen den Klimawandel leugnenden Provokateur hält, der irrt gewaltig. Der Vogelliebhaber und Autor von Weltruhm stellt in seinem Essay unbequeme Fragen zur Zukunft unserer Erde und wie wir diese gestalten wollen. Ein erfrischender Blickwinkel - in der bisweilen hysterisch geführten Diskussion sachlich und fundiert vorgetragen – der mich sehr zum Nachdenken und Hinterfragen angeregt hat.
5/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was wäre, wenn wir den Kampf um den Klimawandel schon längst verloren hätten? Wie würden wir handeln? Was wäre uns wichtig? Wer Jonathan Franzen für einen den Klimawandel leugnenden Provokateur hält, der irrt gewaltig. Der Vogelliebhaber und Autor von Weltruhm stellt in seinem Essay unbequeme Fragen zur Zukunft unserer Erde und wie wir diese gestalten wollen. Ein erfrischender Blickwinkel - in der bisweilen hysterisch geführten Diskussion sachlich und fundiert vorgetragen – der mich sehr zum Nachdenken und Hinterfragen angeregt hat.

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