Barbarotti und der schwermütige Busfahrer
Gunnar Barbarotti Band 6

Barbarotti und der schwermütige Busfahrer

Roman

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Beschreibung


Inspektor Barbarotti ermittelt auf Gotland.

Gegen Inspektor Barbarottis Polizeikollegin - und neue Lebensgefährtin - Eva Backman wird in Stockholm intern ermittelt. Sie musste bei einem Einsatz zur Schusswaffe greifen, um Schlimmeres zu verhindern, was für einen der Beteiligten allerdings böse endete. Um Abstand zu gewinnen, beschließen Barbarotti und Backman, sich in die herbstliche Abgeschiedenheit Gotlands zurückzuziehen. Doch die Ruhe ist trügerisch. Barbarottis kriminalistische Instinkte werden geweckt, als er in einem Fahrradfahrer jenen rätselhaften Busfahrer zu erkennen glaubt, der vor sechs Jahren Opfer eines Verbrechens wurde, ohne dass man seine Leiche je gefunden hätte ...

»Nessers Schreibstil ist gewohnt nüchtern, die Story düster, die Auflösung wirklich überraschend.Lesenswert aber ist das Buch vor allem wegen der schönen, fast philosophischen Sprache.« ("Neue Presse, Hannover")
»So beginnen viele Kriminalromane aller Qualitätsklassen -aber der ist ein besonders sublimes Stück skandinavischen Krimihandwerks.« ("News")

Håkan Nesser, geboren 1950, ist einer der beliebtesten Schriftsteller Schwedens. Für seine Kriminalromane erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, sie sind in über zwanzig Sprachen übersetzt und mehrmals erfolgreich verfilmt worden. Håkan Nesser lebt in Stockholm und auf Gotland..
Paul Berf, geboren 1963 in Frechen bei Köln, lebt nach seinem Skandinavistikstudium als freier Übersetzer in Köln. Er übertrug u. a. Henning Mankell, Kjell Westö, Aris Fioretos und Selma Lagerlöf ins Deutsche. 2005 wurde er mit dem Übersetzerpreis der Schwedischen Akademie ausgezeichnet.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.09.2020

Verlag

btb

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

22,1/14,3/4,3 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.09.2020

Verlag

btb

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

22,1/14,3/4,3 cm

Gewicht

661 g

Originaltitel

Den sorgsne busschauffören fran Alster

Übersetzer

Paul Berf

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-75887-6

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Kleckse und Späne

Ele am 05.04.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Barbarotti und der schwermütige Busfahrer, Krimi von Hakan Nesser, 416 Seiten, erschienen im btb Verlag. Der sechste Band der Gunnar Barbarotti Reihe. Gunnar Barbarottis langjährige Kollegin und inzwischen Lebensgefährtin Eva Backmann, musste bei einem Einsatz zur Schusswaffe greifen, was für einen Beteiligten mit dem Tod endete. Nun wird gegen sie ermittelt. Um Abstand zu gewinnen, beschließen die beiden Kommissare, sich in die herbstliche Abgeschiedenheit auf der Insel Gotland zurückzuziehen. Als Barbarotti dort aber in einem Radfahrer jenen rätselhaften Busfahrer Albin Runge zu erkennen glaubt, der vor sechs Jahren Opfer eines Verbrechens geworden war, dessen Leiche aber nie entdeckt wurde, ist es mit der besinnlichen Zurückgezogenheit leider vorbei. Damals wie heute werden die beiden Kommissare von den mysteriösen Umständen des Falls in ihren Bann gezogen und die Ermittlungen beginnen von neuem. 50 Kapitel in angenehmer Schriftgröße gedruckt, sind allesamt mit dem Datum zu Teilen zusammengefasst und somit deutlich gekennzeichnet. Dies ist in diesem Buch sehr wichtig, denn die Handlung geschieht in drei Zeitebenen. Zum einen, Rückblicke in die Zeit vor und nach dem unsäglichen Busunfall, der 17 Jugendlichen und einer Erwachsenen, das Leben gekostet hat. Die nächste Zeitebene beschreibt die Zeit in der der schwermütige Unfallverursacher, die Drohbriefe erhält, die mit seinem mysteriösen Verschwinden in Zusammenhang stehen. Dazu kommt das Geschehen in der Gegenwart, das das Ermittlerduo nach Gotland führt und beinhaltet die damit verbundenen Nachforschungen. Dazwischen immer wieder in Ichform die Gedanken niedergeschrieben unter dem Titel „Kleckse und Späne“ aus der Sicht Runges. Die Drohbriefe, Bibelzitate und englische Phrasen erscheinen kursiv und sind somit deutlich im Text zu erkennen. Am Anfang hatte ich durch die diversen Zeitebenen und Handlungsstränge Mühe in Lesefluss zu kommen, was sich jedoch bald geklärt hat und ich mich mühelos im Plot zurechtgefunden habe. Alle Handlungen und das Geschehen sind nachvollziehbar. Das Buch und dieser Fall sind nicht nervenzerreißend spannend aber im Lauf der Geschichte entwickelte sich eine Sogwirkung die es mir dennoch schwermachte, das Buch überhaupt aus der Hand zu legen. Mehrere Lösungsmöglichkeiten habe ich in Betracht gezogen. Ich habe mir sehr viele Gedanken gemacht, was es mit dem Verschwinden Runges auf sich haben könnte und schon lange vor den Ermittlern, den Fall auf dieselbe Weise geklärt. Doch weit gefehlt, erst auf den letzten Seiten zeichnet es sich ab, wie es wirklich war und ich muss gestehen ich war total über die Auflösung verblüfft. Genial! Der Schreibstil Nessers verblüfft mich wieder einmal total. Ein fast philosophisches Werk in schöner Sprache. Mit Kommissar Gunnar Barbarotti ist Hakan Nesser ein ganz großer Wurf gelungen, die Harmonie in der Beziehung zu Eva Backmann machte mir viel Freude, ein Kommissar ohne Ecken und Kanten, einfach angenehm. Obwohl er schon ein klein wenig skurril ist, er spricht nämlich mit Gott, was weiter nicht verwunderlich wäre, aber Gott antwortet ihm auch! Wunderbar zu lesen wie seine Lebensgefährtin damit umgeht. Das Nesser auch humorvoll kann, hat er auch an einigen Stellen im Buch beweisen z.B., auf Seite 123 …der Irre im Weißen Haus, oder der Ausdruck: „genauso abwegig wie eine Schweinswurst in einer Moschee“ oder auf S. 313: „Albin Runge ist wirklich einer der naivsten Vögel gewesen, der jemals in einem Paar Schuhe herumgelaufen ist“. Solche Sätze haben mich zum Schmunzeln gebracht. Alles in allem war es ein Genuss, dieses Buch zu lesen. Ich kann es nicht nur den Fans von Hakan Nesser empfehlen. Es ist möglich dieses Buch als Einzelband zu genießen, Vorkenntnisse sind keine notwendig. Von mir deshalb eine uneingeschränkte Leseempfehlung und volle 5 Sterne.

Kleckse und Späne

Ele am 05.04.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Barbarotti und der schwermütige Busfahrer, Krimi von Hakan Nesser, 416 Seiten, erschienen im btb Verlag. Der sechste Band der Gunnar Barbarotti Reihe. Gunnar Barbarottis langjährige Kollegin und inzwischen Lebensgefährtin Eva Backmann, musste bei einem Einsatz zur Schusswaffe greifen, was für einen Beteiligten mit dem Tod endete. Nun wird gegen sie ermittelt. Um Abstand zu gewinnen, beschließen die beiden Kommissare, sich in die herbstliche Abgeschiedenheit auf der Insel Gotland zurückzuziehen. Als Barbarotti dort aber in einem Radfahrer jenen rätselhaften Busfahrer Albin Runge zu erkennen glaubt, der vor sechs Jahren Opfer eines Verbrechens geworden war, dessen Leiche aber nie entdeckt wurde, ist es mit der besinnlichen Zurückgezogenheit leider vorbei. Damals wie heute werden die beiden Kommissare von den mysteriösen Umständen des Falls in ihren Bann gezogen und die Ermittlungen beginnen von neuem. 50 Kapitel in angenehmer Schriftgröße gedruckt, sind allesamt mit dem Datum zu Teilen zusammengefasst und somit deutlich gekennzeichnet. Dies ist in diesem Buch sehr wichtig, denn die Handlung geschieht in drei Zeitebenen. Zum einen, Rückblicke in die Zeit vor und nach dem unsäglichen Busunfall, der 17 Jugendlichen und einer Erwachsenen, das Leben gekostet hat. Die nächste Zeitebene beschreibt die Zeit in der der schwermütige Unfallverursacher, die Drohbriefe erhält, die mit seinem mysteriösen Verschwinden in Zusammenhang stehen. Dazu kommt das Geschehen in der Gegenwart, das das Ermittlerduo nach Gotland führt und beinhaltet die damit verbundenen Nachforschungen. Dazwischen immer wieder in Ichform die Gedanken niedergeschrieben unter dem Titel „Kleckse und Späne“ aus der Sicht Runges. Die Drohbriefe, Bibelzitate und englische Phrasen erscheinen kursiv und sind somit deutlich im Text zu erkennen. Am Anfang hatte ich durch die diversen Zeitebenen und Handlungsstränge Mühe in Lesefluss zu kommen, was sich jedoch bald geklärt hat und ich mich mühelos im Plot zurechtgefunden habe. Alle Handlungen und das Geschehen sind nachvollziehbar. Das Buch und dieser Fall sind nicht nervenzerreißend spannend aber im Lauf der Geschichte entwickelte sich eine Sogwirkung die es mir dennoch schwermachte, das Buch überhaupt aus der Hand zu legen. Mehrere Lösungsmöglichkeiten habe ich in Betracht gezogen. Ich habe mir sehr viele Gedanken gemacht, was es mit dem Verschwinden Runges auf sich haben könnte und schon lange vor den Ermittlern, den Fall auf dieselbe Weise geklärt. Doch weit gefehlt, erst auf den letzten Seiten zeichnet es sich ab, wie es wirklich war und ich muss gestehen ich war total über die Auflösung verblüfft. Genial! Der Schreibstil Nessers verblüfft mich wieder einmal total. Ein fast philosophisches Werk in schöner Sprache. Mit Kommissar Gunnar Barbarotti ist Hakan Nesser ein ganz großer Wurf gelungen, die Harmonie in der Beziehung zu Eva Backmann machte mir viel Freude, ein Kommissar ohne Ecken und Kanten, einfach angenehm. Obwohl er schon ein klein wenig skurril ist, er spricht nämlich mit Gott, was weiter nicht verwunderlich wäre, aber Gott antwortet ihm auch! Wunderbar zu lesen wie seine Lebensgefährtin damit umgeht. Das Nesser auch humorvoll kann, hat er auch an einigen Stellen im Buch beweisen z.B., auf Seite 123 …der Irre im Weißen Haus, oder der Ausdruck: „genauso abwegig wie eine Schweinswurst in einer Moschee“ oder auf S. 313: „Albin Runge ist wirklich einer der naivsten Vögel gewesen, der jemals in einem Paar Schuhe herumgelaufen ist“. Solche Sätze haben mich zum Schmunzeln gebracht. Alles in allem war es ein Genuss, dieses Buch zu lesen. Ich kann es nicht nur den Fans von Hakan Nesser empfehlen. Es ist möglich dieses Buch als Einzelband zu genießen, Vorkenntnisse sind keine notwendig. Von mir deshalb eine uneingeschränkte Leseempfehlung und volle 5 Sterne.

Was gut anfängt, muss auch nicht gut enden...

Bewertung am 05.04.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dies ist der sechste Band der Reihe um Inspektor Barbarotti. Leider habe ich die ersten fünf Bände nicht gelesen, kann also keinen Vergleich anstellen und mich also nur auf dieses Buch beziehen. Kurz zum Inhalt und Aufbau: Inspektor Gunnar Barbarotti und seine Polizeikollegin und Lebenspartnerin Eva Backman entschließen sich nach einem Vorfall, für einige Wochen eine Pause von der Arbeit zu machen. Als Barbarotti dann eines Tages meint, den totgeglaubten Busfahrer Albin Runge gesehen zu haben, packen er und Backman noch einmal die alten Akten heraus und versuchen, das Rätsel um das mysteriöse Verschwinden des Busfahrers zu lösen. Das Buch ist im Großen und ganzen in zwei Zeitstränge aufgeteilt. Einmal die Ermittlungen im Fall Albin Runge und dann die Zeit auf Gotland. Die Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht von Barbarotti und Backman und Albin Runge geschrieben, der in einer Art Tagebuch seine Gedanken festhält. Vor einigen Jahren gab es nämlich ein schweres Busunglück mit einigen Toten, als Runge am Steuer saß. Ein paar Jahre später erhält Runge mehrere Drohbriefe von jemandem der sich Nemesis nennt. Schließlich vertraut sich Runge Inspektor Barbarotti und Eva Backman an. Doch auch die Polizei kommt mit ihren Ermittlungen nicht wirklich weiter und als Runge dann plötzlich verschwindet, wird Runge schon bald für tot erklärt, obwohl seine Leiche nie aufgetaucht ist. Nun meine Meinung: Was mir sehr gefallen ist der schlichte und gut lesbare Schreibstil und die idyllischen Beschreibungen der gotländischen Landschaft an den häufig verregneten Tagen. Die typisch schwedischen Fahrradtouren des Ermittlerduos stelle ich mir wirklich schön vor. Mit den beiden Ermittlern konnte ich mich von Anfang an anfreunden. Sie sind ein gutes Team und auch ein gutes Paar. Doch mit Albin Runge hatte ich Schwierigkeiten, da er überhaupt nicht nachvollziehbar handelt und wirklich halbtot wirkt, wie es auch im Buch mehrmals von anderen Personen erwähnt wird. Durch die Zeitsprünge und gelegentlichen Andeutungen bleibt immer ein gewisser Grad an Spannung da, doch spätestens in den letzten 60 Seiten wird das Ende offensichtlich. Der Ausgang des Buches und das Fehlen eines Überraschungsmoments haben mich wirklich sehr enttäuscht. Da für mich ein spannender Einstieg mindestens genauso wichtig ist wie ein spannendes Ende wird ein Stern abgezogen. Außerdem ziehen sich die Ermittlungsarbeiten an manchen Stelle in die Länge, da dieselben Motive und Szenarien immer wieder von neuen durchgekaut werden. Ich hätte mir hier noch etwas mehr überraschende Wendungen gewünscht. Aus diesem Grund noch einmal Punktabzug. Fazit: Wer sich einen hochspannenden Krimi mit vielen Überraschungsmomenten und Wendungen wünscht, sollte lieber zu einem anderen Buch greifen. "Barbarotti und der schwermütige Busfahrer" ist eher ein Roman für einen gemütlichen Leseabend an einem verregneten Herbsttag.

Was gut anfängt, muss auch nicht gut enden...

Bewertung am 05.04.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dies ist der sechste Band der Reihe um Inspektor Barbarotti. Leider habe ich die ersten fünf Bände nicht gelesen, kann also keinen Vergleich anstellen und mich also nur auf dieses Buch beziehen. Kurz zum Inhalt und Aufbau: Inspektor Gunnar Barbarotti und seine Polizeikollegin und Lebenspartnerin Eva Backman entschließen sich nach einem Vorfall, für einige Wochen eine Pause von der Arbeit zu machen. Als Barbarotti dann eines Tages meint, den totgeglaubten Busfahrer Albin Runge gesehen zu haben, packen er und Backman noch einmal die alten Akten heraus und versuchen, das Rätsel um das mysteriöse Verschwinden des Busfahrers zu lösen. Das Buch ist im Großen und ganzen in zwei Zeitstränge aufgeteilt. Einmal die Ermittlungen im Fall Albin Runge und dann die Zeit auf Gotland. Die Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht von Barbarotti und Backman und Albin Runge geschrieben, der in einer Art Tagebuch seine Gedanken festhält. Vor einigen Jahren gab es nämlich ein schweres Busunglück mit einigen Toten, als Runge am Steuer saß. Ein paar Jahre später erhält Runge mehrere Drohbriefe von jemandem der sich Nemesis nennt. Schließlich vertraut sich Runge Inspektor Barbarotti und Eva Backman an. Doch auch die Polizei kommt mit ihren Ermittlungen nicht wirklich weiter und als Runge dann plötzlich verschwindet, wird Runge schon bald für tot erklärt, obwohl seine Leiche nie aufgetaucht ist. Nun meine Meinung: Was mir sehr gefallen ist der schlichte und gut lesbare Schreibstil und die idyllischen Beschreibungen der gotländischen Landschaft an den häufig verregneten Tagen. Die typisch schwedischen Fahrradtouren des Ermittlerduos stelle ich mir wirklich schön vor. Mit den beiden Ermittlern konnte ich mich von Anfang an anfreunden. Sie sind ein gutes Team und auch ein gutes Paar. Doch mit Albin Runge hatte ich Schwierigkeiten, da er überhaupt nicht nachvollziehbar handelt und wirklich halbtot wirkt, wie es auch im Buch mehrmals von anderen Personen erwähnt wird. Durch die Zeitsprünge und gelegentlichen Andeutungen bleibt immer ein gewisser Grad an Spannung da, doch spätestens in den letzten 60 Seiten wird das Ende offensichtlich. Der Ausgang des Buches und das Fehlen eines Überraschungsmoments haben mich wirklich sehr enttäuscht. Da für mich ein spannender Einstieg mindestens genauso wichtig ist wie ein spannendes Ende wird ein Stern abgezogen. Außerdem ziehen sich die Ermittlungsarbeiten an manchen Stelle in die Länge, da dieselben Motive und Szenarien immer wieder von neuen durchgekaut werden. Ich hätte mir hier noch etwas mehr überraschende Wendungen gewünscht. Aus diesem Grund noch einmal Punktabzug. Fazit: Wer sich einen hochspannenden Krimi mit vielen Überraschungsmomenten und Wendungen wünscht, sollte lieber zu einem anderen Buch greifen. "Barbarotti und der schwermütige Busfahrer" ist eher ein Roman für einen gemütlichen Leseabend an einem verregneten Herbsttag.

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