John Lennon

Genie und Rebell

Lesley-Ann Jones

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Beschreibung


Nachdem seine Mutter ihm zuvor ein paar Akkorde auf dem Banjo beigebracht hatte, gründete John Lennon zusammen mit ein paar Kumpels aus der Schule 1956 die Band „The Quarrymen“. Wenige Jahre später benannten sie sich um in „The Silver Beatles“ – der Rest ist Musikgeschichte. Die Beatles wurden zur erfolgreichsten Band aller Zeiten und John Lennon zur Legende. Er schuf mit „Help!“ oder „Imagine“ Songs, die jedes Kind kennt, und war das Gesicht der Friedensbewegung. Die renommierte Rockjournalistin Lesley-Ann Jones beleuchtet Lennons Weg vom britischen Vorort in den internationalen Rockolymp ganz neu und legt dabei einen besonderen Fokus auf die Frauen, die ihn umgaben und prägten. Sie sprach mit zahlreichen Freunden und Weggefährten und liefert so eine faszinierende Charakterstudie und ganz neue Perspektiven auf Lennons Leben, Lieben und Sterben.

Für alle, die wissen wollen, wer John Lennon wirklich war.

»Kann man nur empfehlen!«

Lesley-Ann Jones arbeitete für Plattenfirmen, das Fernsehen und als Journalistin. In den 80er Jahren war sie u.a. Rock-Korrespondentin bei der britischen Tageszeitung Daily Mail. Die Jugendfreundin von David Bowie hat fast alle großen Rockstars interviewt, darunter Paul McCartney, Freddie Mercury und Prince, oft schloss sie lebenslange Freundschaften mit ihnen.  Sie ist Autorin des Bestsellers »Freddie Mercury. Die Biografie« und lebt in London.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 05.10.2020
Verlag Piper
Seitenzahl 496
Maße 22,2/14,9/4,8 cm
Gewicht 712 g
Auflage 1.
Originaltitel Who Killed John Lennon?
Übersetzer Conny Lösch
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-07018-8

Kundenbewertungen

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Bildhaft ungeschönt
von Sikal am 04.12.2020

„Und die Kurzfassung? […] Die Beatles standen für Wandel.“ Bereits auf Seite 22 steht wofür eine der größten Popgruppen aller Zeiten standen und bereits bis zu diesen Zeilen ist klar: ein Buch über John Lennon funktioniert nicht ohne The Beatles. Die Autorin Lesley-Ann Jones ist bekannt für ihre jahrzehntelange Arbeit als... „Und die Kurzfassung? […] Die Beatles standen für Wandel.“ Bereits auf Seite 22 steht wofür eine der größten Popgruppen aller Zeiten standen und bereits bis zu diesen Zeilen ist klar: ein Buch über John Lennon funktioniert nicht ohne The Beatles. Die Autorin Lesley-Ann Jones ist bekannt für ihre jahrzehntelange Arbeit als Journalistin im Rock-Business und als Jugendfreundin von David Bowie stehen ihr immer noch alle Türen in diesem Genre offen. Diesen Umstand machte sich die Autorin zunutze, um beinahe 40 Jahre nach dem Tod John Lennons die Geschichte des Rebellen neu aufzurollen. Die Zeit heilt alle Wunden sagt man – und so kann man mit genügend Abstand die Dinge oft mit anderen Augen sehen. Das The Beatles und mit ihnen John Lennon keine Waisenknaben waren, ist hinlänglich bekannt. Wie weit die Pilzköpfe es jedoch wirklich trieben, wurde lange Zeit unter dem Mantel des Schweigens verhüllt. Die Autorin räumt in ihrem Buch mit einigen der (positiven) Vorurteile über John Lennon auf. Ungeschönt erzählt sie was den Exzentriker Lennon wirklich ausmachte, seine Beziehungen zu seinen Frauen – ob mit ihm verheiratet oder nur als Liaison – und sein Verhältnis zu den restlichen Beatles, Managern, Wegbereitern oder Gefährten. Dass das Buch über einen großen Teil auch den Weg der Beatles aufzeigt, stört nur wenig – eher störend sind oft endlose Aufzählungen oder Vergleiche, welche die Autorin immer wieder einbaut. Die Geschichte, die hier erzählt wird, ist oft verstörend und weicht vom Image des damaligen Medienlieblings teilweise weit ab. Durch zahlreiche Interviews mit damaligen Mitstreitern Lennons, seiner ersten Frau und vielen weiteren Zeitgenossen wirkt die Erzählung aber durchgängig authentisch. Auch gelingt es der Autorin, die einzelnen Abschnitte in kompakte Geschichten zu verpacken. Jede für sich durchgängig und mit einem Spannungsbogen versehen. So verpackt wird das Leben Lennons aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Wenn es dadurch auch hin und wieder zu Wiederholungen kommt, wirken diese wie ein Déjà-vu nach und vertiefen die Erzählungen zusätzlich. In Phasen der Geschichte, in denen widersprüchliche Aussagen aufeinandertreffen oder die Interviews keine befriedigenden Antworten liefern, versucht die Autorin nicht zu interpretieren. Man bemerkt deutlich an solchen Stellen, dass gerade hier sehr objektiv berichtet wird und dem Leser selbst die Auslegung vorbehalten bleibt. Wer John Lennon kennen lernen möchte wie man ihn noch nie gesehen hat, kommt an diesem Buch nicht vorbei – gleichgültig ob Beatle-Fan oder Anhänger der Stones. Eine Erzählung über einen Mann, der die Geschichte der Musik so geprägt hat wie kaum ein anderer. Eine Erzählung über einen Mann, der Millionen Menschen Halt und eine Richtung gab und eine Friedensbewegung anführte, die bis heute nachwirkt. Schlussendlich eine Erzählung über einen Menschen, der wie viele andere nur auf der Suche nach Anerkennung und Liebe war – ob er diese Suche mit Yoko Ono beenden konnte? Wie gesagt an manchen Stellen muss sich der Leser sein eigenes Bild machen. 4 Sterne

von einer Kundin/einem Kunden am 09.11.2020
Bewertet: anderes Format

Nicht die erste John Lennon-Biografie, aber eine besondere: erzählt aus weiblicher Sicht und im besonderen Hinblick auf die Frauen in John Lennons Leben - Cynthia Lennon, Yoko One, May Pang und viele mehr.. Eine faszinierende Charakterstudie eines faszinierenden Menschen.

Der Chef der Beatles?
von Lerchie am 20.10.2020

John Lennons Mutter hatte ihm ein paar Akkorde auf dem Banjo beigebracht, daraufhin gründete er mit ein paar Kumpels 1956 die Band „The Quarrymen“. Ein paar Jahre später nannten sie sich um in „The Silver Beatles“ der Rest ist Musikgeschichte. Sie wurden zur erfolgreichsten Band aller Zeiten und John Lennon zu einer Legende. Er... John Lennons Mutter hatte ihm ein paar Akkorde auf dem Banjo beigebracht, daraufhin gründete er mit ein paar Kumpels 1956 die Band „The Quarrymen“. Ein paar Jahre später nannten sie sich um in „The Silver Beatles“ der Rest ist Musikgeschichte. Sie wurden zur erfolgreichsten Band aller Zeiten und John Lennon zu einer Legende. Er schuf Songs, die jeder kennt und war das Gesicht der Friedensbewegung. Dir Autorin, eine renommierte Rockjournalistin, beleuchtet John Lennons Weg von seiner Geburtsstätte bis in den internationalen Rockolymp. Sie legt einen besonderen Fokus auf die Frauen, die ihn umgaben, sprach mit zahlreichen Freunden und Weggefährten Johns und liefert so eine Charakterstudie, die fasziniert. Es gibt ganz neue Perspektiven auf Lennons Leben und Sterben. Dies Buch ist für alle die den echten John Lennon kennenlernen wollen. Meine Meinung Ich muss vorausschicken, dass ich nie ein totaler Beatles-Fan war. Auch wenn ich als kleine Schwester eines drei Jahre älteren Bruders für ihn (als er schon in Arbeit und Brot stand) bestimmte Musik auf Tonband aufgenommen habe. Er konnte das nicht selbst, war ja nicht zu Hause. Natürlich gab bzw. gibt es ein paar Songs der Beatles, die mir auch gut gefielen, wie Hey Jude, Yesterday, Yellow Submarine, Lady Madonna, Penny Lane um nur ein paar zu nennen. Wobei ich, ehrlich gesagt, kein Wort vom Text verstand. Ohne Englischkenntnisse waren englische Lieder für mich böhmische Dörfer. Doch von einigen verstand ich zwar nicht den Text, aber die Musik gefiel mir und die Texte passten irgendwie dazu, so dass sie mir eben gefielen. Ich will damit sagen, dass ich die Beatles durchaus kannte, und als jetzt dieses Buch herauskam, war ich neugierig geworden, was da wohl so alles über John Lennon drinnen stehen würde. Die Autorin beleuchtet Johns Leben detailreich von klein auf bis zu seinem Tod. Die ersten 39 Seiten, übertitelt mit ECHO langweilten mich sehr, da es hier nur um Titel von Liedern ging, zumindest in der Hauptsache. Doch dann wurde es schon interessanter. Ich wusste ja nicht, dass John Lennon ein wirklich aggressiver Typ war ein Chaot ersten Grades, der nur Unruhe stiftete. Auch bei der Band. Man sollte eigentlich - wenn man so gar keine Ahnung hatte – denken, dass die Beatles nicht so uneins waren, wie von der Autorin dargestellt. Aber John pochte immer darauf, dass er der Chef ist, und was der Chef sagt, wird gemacht. Gut John Lennon hat, wie man heute sagt, eine schwere Kindheit, und da auch seine Mutter nicht viel mit ihm anzufangen wusste, wurde er eben so, wie er dann war. Allerdings gab er sich auch nie die Mühe sich zu ändern, zu normalisieren. Seine Tante Mimi war wohl ein bisschen zu streng zu ihm, etwas weniger und John wäre vielleicht doch ‚normaler‘ geworden. Dann wird auf der einen Seite Yoko Ono die Schuld an der Trennung der Beatles zugeschoben, auf der anderen Seite ist sie Johns Rettung. Aber all dies soll der Leser bitte selbst lesen. Gegen Ende des Buches im Anhang gibt es eine Chronik der wichtigsten Ereignisse, dann die Musik und die Lieblingsmusik der Autorin. Auch Meinungen verschiedener Personen über John Lennon. Das Buch ist zum Teil etwas chaotisch aufgebaut, mal Vergangenheit, mal die Zeit an der sie gerade angekommen war. Immer wenn es eine andere Person zu beleuchten galt, sackt es in die Vergangenheit ab. Das fand ich irgendwie schade und es ist dann auch etwas verwirrend, bis man das richtig gecheckt hat. Dieses Buch ist eine Biographie, keine Autobiographie. Es spiegelt die Meinung der Autorin – nach Recherche in verschiedenen Quellen, die am Ende auch aufgeführt sind – wieder. Wenn ich davon ausgehe, dass sie alles richtig gemacht hat, so empfehle ich dieses Buch allen John-Lennon-Fans weiter und vergebe vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.


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