Die Welt auf dem Teller

Inspirationen aus der Küche

Doris Dörrie

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Beschreibung

Knusprige Brotkrusten, Eier von glücklichen Hühnern, familiäres Miteinander bei spanischer Paella, Innehalten bei grünem Tee mit japanischen Reisbällchen und Kindheitserinnerungen an Melonen-Momente – wenn Doris Dörrie über das Essen schreibt, liest sich das, als umarme sie die Welt. Essen und Kochen sind für sie Inbegriff von Lebensfreude und Genuss, Grund zur Dankbarkeit und Eigenverantwortung und ein Weg zum besseren Verständnis unserer selbst und der Welt, die uns umgibt.
Mit Illustrationen von Zenji Funabashi.

Produktdetails

Verkaufsrang 19365
Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 26.08.2020
Illustrator Zenji Funabashi
Verlag Diogenes
Seitenzahl 208
Maße (L/B/H) 18,8/12,4/2,5 cm
Gewicht 354 g
Auflage 1
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-07051-4

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4/5

Kleine Lesehäppchen für zwischendurch

Sandra von Siebenthal aus Romanshorn am 13.05.2021

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

„Im Kindergarten hatte ich eine Freundin, die hiess Kohlrabi. Das kann doch nicht sein, sagte meine Mutter, die heisst bestimmt nicht Kohlrabi. Doch, doch, wütend bestand ich darauf: Sie heisst Kohlrabi..“ In ihrem Buch „Die Welt auf dem Teller“ nimmt uns Doris Dörrie mit auf eine Reise durch die Welt des Essens. Sie schreibt über Brot, Erbsen und Schokolade, über Kohl, Hühnchen und Apfelsinen. „Es tut mir wirklich leid, wenn ich Ihnen immer wieder ein Lebensmittel vermiese. Ich kann nichts dafür. Eine Information ereilt mich – und prompt bereue ich, etwas aus Ignoranz so lange gegessen zu haben.“ In kurzen, meist drei bis vier Seiten langen Geschichten erfahren wir, was Doris Dörrie isst, wenn sie in Japan ist, dass sie Kaffee liebt, Grillen dafür weniger. Wir reisen mit ihr nach Neapel, um da die perfekte Pizza zu finden, lesen, an welches Essen sie denken muss, wenn sie an die USA denkt, und welches Essen sie mit Spanien verbindet. Wir lernen, dass Tintenfische intelligent sind, wer Hermann ist und was Essen mit Toleranz zu tun hat. Wer kennt sie nicht, die kulinarischen Kindheitserinnerungen? Bei wem wecken Nahrungsmittel nicht auch Erinnerungen an Erlebtes? Wer Doris Dörrie kennt, dem sind auch ihre Schreibübungen sicher bekannt (und eventuell ihr Buch „Leben, Schreiben, Atmen“ sowie das Handbuch dazu „Einladung zum Schreiben“). In einigen fordert sie ihre Leser auch auf, über Nahrungsmittel zu schreiben. Mit diesem Buch gibt sie uns nun Beispiele, wie solche Texte aussehen könnten. Zudem denkt man bei gewissen Nahrungsmitteln automatisch an persönliche Bezüge und Assoziationen. Die auf Farbe und Form reduzierten und klaren Illustrationen runden das Buch wunderbar ab. Wir haben auf unserem Leseteller ein Arrangement von kurzweiligen Lesehäppchen für den kleinen Lesehunger zwischendurch. Fazit: Ein kurzweiliges Buch für zwischendurch, ein anregendes Buch, um selber Papier und Bleistift zur Hand zu nehmen und eigene kulinarische Erinnerungen aufzuschreiben. Empfehlenswert.

4/5

Kleine Lesehäppchen für zwischendurch

Sandra von Siebenthal aus Romanshorn am 13.05.2021
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

„Im Kindergarten hatte ich eine Freundin, die hiess Kohlrabi. Das kann doch nicht sein, sagte meine Mutter, die heisst bestimmt nicht Kohlrabi. Doch, doch, wütend bestand ich darauf: Sie heisst Kohlrabi..“ In ihrem Buch „Die Welt auf dem Teller“ nimmt uns Doris Dörrie mit auf eine Reise durch die Welt des Essens. Sie schreibt über Brot, Erbsen und Schokolade, über Kohl, Hühnchen und Apfelsinen. „Es tut mir wirklich leid, wenn ich Ihnen immer wieder ein Lebensmittel vermiese. Ich kann nichts dafür. Eine Information ereilt mich – und prompt bereue ich, etwas aus Ignoranz so lange gegessen zu haben.“ In kurzen, meist drei bis vier Seiten langen Geschichten erfahren wir, was Doris Dörrie isst, wenn sie in Japan ist, dass sie Kaffee liebt, Grillen dafür weniger. Wir reisen mit ihr nach Neapel, um da die perfekte Pizza zu finden, lesen, an welches Essen sie denken muss, wenn sie an die USA denkt, und welches Essen sie mit Spanien verbindet. Wir lernen, dass Tintenfische intelligent sind, wer Hermann ist und was Essen mit Toleranz zu tun hat. Wer kennt sie nicht, die kulinarischen Kindheitserinnerungen? Bei wem wecken Nahrungsmittel nicht auch Erinnerungen an Erlebtes? Wer Doris Dörrie kennt, dem sind auch ihre Schreibübungen sicher bekannt (und eventuell ihr Buch „Leben, Schreiben, Atmen“ sowie das Handbuch dazu „Einladung zum Schreiben“). In einigen fordert sie ihre Leser auch auf, über Nahrungsmittel zu schreiben. Mit diesem Buch gibt sie uns nun Beispiele, wie solche Texte aussehen könnten. Zudem denkt man bei gewissen Nahrungsmitteln automatisch an persönliche Bezüge und Assoziationen. Die auf Farbe und Form reduzierten und klaren Illustrationen runden das Buch wunderbar ab. Wir haben auf unserem Leseteller ein Arrangement von kurzweiligen Lesehäppchen für den kleinen Lesehunger zwischendurch. Fazit: Ein kurzweiliges Buch für zwischendurch, ein anregendes Buch, um selber Papier und Bleistift zur Hand zu nehmen und eigene kulinarische Erinnerungen aufzuschreiben. Empfehlenswert.

4/5

Kulinarische Wohlfühlatmosphären

Eine Kundin/ein Kunde aus Weeze am 29.09.2020

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

In diesem Jahr habe ich mich oft von Doris Dörrie inspirieren lassen. Zuerst durch ihr Buch „Leben, schreiben, atmen„, das zum Erinnern und zum anschließenden autobiografischen Schreiben einlädt, dann machte ich bei ihrem Workshop „Schreiben hilft! Dir auch?“ bei der Bürgerakademie mit und folgte ihr und ihren täglichen Schreibeinladungen #morningpages bei Instagram. Es war ein wenig so, als hätte ich mit Doris Dörrie und ihren Schreibeinladungen etwas, beziehungsweise jemanden gefunden, von dem ich nicht gewusst habe, dass ich sie gesucht habe. Dadurch, dass sie viele ihrer Erinnerungen sehr authentisch und sympathisch mit ihren Leserinnen und Lesern und somit natürlich auch mit mir teilt, hatte ich irgendwann das Gefühl sie sehr gut zu kennen. Als ich nun ihr neues Buch in Händen hielt, war es wieder ein wenig so, als nehme man in gemütlicher Atmosphäre gegenüber einer guten Freundin platz um sich von ihr ein wenig über Vergangenes erzählen zu lassen. Das Buch fühlt sich an, als setze sie ihre Erinnerungen aus „Leben, schreiben, atmen“ themenbezogen fort. Sie erzählt von Reisen, wird manchmal philosophisch, geht zurück bis in ihre Kindheit, offenbart Geschichten zum Schmunzeln oder hat Nachdenkliches parat. Es ist ein wenig wie Nachhause kommen, nur dass sich in „Die Welt auf dem Teller“ alles um das Kochen, das Essen und die kulinarischen Genüsse dreht. Rezepte findet man in diesem Buch nicht, dafür aber eine Doris Dörrie, die sich erinnert und über das Essen schreibt, als umarme sie die Welt. Es geht um knusprige Brotkrusten, Eier von glücklichen Hühnern, familiäres Miteinander bei spanischer Paella, Innehalten bei grünem Tee mit japanischen Reisbällchen und Kindheitserinnerungen an Melonen-Momente. Essen und Kochen sind für sie Inbegriff von Lebensfreude und Genuss, Grund zur Dankbarkeit und Eigenverantwortung und ein Weg zum besseren Verständnis unserer selbst und der Welt, die uns umgibt. Neben den Wohlfühlmomenten gibt es auch kritische Gedanken in dem Buch, aber sie kommen nicht zu dogmatisch daher. Sie sind vielmehr ein Angebot, über manches außerhalb dieses Buches nochmal genauer nachzudenken. Doris Dörries Exkursionen in die Welt der kulinarischen Genüsse sind nicht nur kurzweilig, sondern tatsächlich auch kurz und erstrecken sich selten über mehr als zwei bis drei Buchseiten. Die optische Gestaltung ist luftig und erlaubt Leerräume, aber auch eine Vielzahl leicht abstrahierter Illustrationen von Zenji Funabashi, denen meist Obst und Gemüse als Vorbild Pate stand. Das macht dieses knapp 200 Seiten umfassende und mit einem goldgelben Lesebändchen ausgestattete Büchlein zu einem Werk, das sich inhaltlich und optisch liebevoll gestaltet präsentiert. Sicherlich ein schönes Geschenk für jemanden, den man mittels dieses Buches dazu anregen möchte, selbst in kulinarischen Erinnerungen zu schwelgen. Denn es sind nicht so sehr die Geschichten dieses Buches, die einem im Gedächtnis bleiben, sondern vielmehr die Wohlfühlatmosphäre, die es zeitweise beim Lesen auslöst. Stellenweise ist dies ein Genuss, aber manchmal sind es leider auch nur eher hastig verschlungene Probierhäppchen, die einen aufgrund der Kürze der Texte nicht so richtig satt machen und mit einem leichten Hunger nach mehr zurücklassen.

4/5

Kulinarische Wohlfühlatmosphären

Eine Kundin/ein Kunde aus Weeze am 29.09.2020
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

In diesem Jahr habe ich mich oft von Doris Dörrie inspirieren lassen. Zuerst durch ihr Buch „Leben, schreiben, atmen„, das zum Erinnern und zum anschließenden autobiografischen Schreiben einlädt, dann machte ich bei ihrem Workshop „Schreiben hilft! Dir auch?“ bei der Bürgerakademie mit und folgte ihr und ihren täglichen Schreibeinladungen #morningpages bei Instagram. Es war ein wenig so, als hätte ich mit Doris Dörrie und ihren Schreibeinladungen etwas, beziehungsweise jemanden gefunden, von dem ich nicht gewusst habe, dass ich sie gesucht habe. Dadurch, dass sie viele ihrer Erinnerungen sehr authentisch und sympathisch mit ihren Leserinnen und Lesern und somit natürlich auch mit mir teilt, hatte ich irgendwann das Gefühl sie sehr gut zu kennen. Als ich nun ihr neues Buch in Händen hielt, war es wieder ein wenig so, als nehme man in gemütlicher Atmosphäre gegenüber einer guten Freundin platz um sich von ihr ein wenig über Vergangenes erzählen zu lassen. Das Buch fühlt sich an, als setze sie ihre Erinnerungen aus „Leben, schreiben, atmen“ themenbezogen fort. Sie erzählt von Reisen, wird manchmal philosophisch, geht zurück bis in ihre Kindheit, offenbart Geschichten zum Schmunzeln oder hat Nachdenkliches parat. Es ist ein wenig wie Nachhause kommen, nur dass sich in „Die Welt auf dem Teller“ alles um das Kochen, das Essen und die kulinarischen Genüsse dreht. Rezepte findet man in diesem Buch nicht, dafür aber eine Doris Dörrie, die sich erinnert und über das Essen schreibt, als umarme sie die Welt. Es geht um knusprige Brotkrusten, Eier von glücklichen Hühnern, familiäres Miteinander bei spanischer Paella, Innehalten bei grünem Tee mit japanischen Reisbällchen und Kindheitserinnerungen an Melonen-Momente. Essen und Kochen sind für sie Inbegriff von Lebensfreude und Genuss, Grund zur Dankbarkeit und Eigenverantwortung und ein Weg zum besseren Verständnis unserer selbst und der Welt, die uns umgibt. Neben den Wohlfühlmomenten gibt es auch kritische Gedanken in dem Buch, aber sie kommen nicht zu dogmatisch daher. Sie sind vielmehr ein Angebot, über manches außerhalb dieses Buches nochmal genauer nachzudenken. Doris Dörries Exkursionen in die Welt der kulinarischen Genüsse sind nicht nur kurzweilig, sondern tatsächlich auch kurz und erstrecken sich selten über mehr als zwei bis drei Buchseiten. Die optische Gestaltung ist luftig und erlaubt Leerräume, aber auch eine Vielzahl leicht abstrahierter Illustrationen von Zenji Funabashi, denen meist Obst und Gemüse als Vorbild Pate stand. Das macht dieses knapp 200 Seiten umfassende und mit einem goldgelben Lesebändchen ausgestattete Büchlein zu einem Werk, das sich inhaltlich und optisch liebevoll gestaltet präsentiert. Sicherlich ein schönes Geschenk für jemanden, den man mittels dieses Buches dazu anregen möchte, selbst in kulinarischen Erinnerungen zu schwelgen. Denn es sind nicht so sehr die Geschichten dieses Buches, die einem im Gedächtnis bleiben, sondern vielmehr die Wohlfühlatmosphäre, die es zeitweise beim Lesen auslöst. Stellenweise ist dies ein Genuss, aber manchmal sind es leider auch nur eher hastig verschlungene Probierhäppchen, die einen aufgrund der Kürze der Texte nicht so richtig satt machen und mit einem leichten Hunger nach mehr zurücklassen.

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