Abendrot
Ein Holt Roman Band 3

Abendrot

Roman

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Beschreibung

Holt, eine Kleinstadt im Herzen Colorados. Zwei alte Viehzüchter müssen den Wegzug ihrer Ziehtochter verkraften. Ein Ehepaar kämpft in seinem Trailer um ein Stückchen Würde. Ein elfjähriger Junge kümmert sich rührend um seinen kranken Großvater. So hart das Schicksal auch zuschlägt – die Menschen in Holt sind entschlossen, dem Leben einen Sinn abzutrotzen. Und begegnen einander dabei neu.

Details

Verkaufsrang

11901

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.01.2021

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18/11,4/2,8 cm

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

11901

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.01.2021

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18/11,4/2,8 cm

Gewicht

307 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Eventide

Übersetzer

Pociao

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24553-0

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Unsere kleine Stadt geht weiter

Bewertung aus Wetzikon ZH am 18.03.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich hätte nie gedacht, dass ich Kent Harufs kleine Stadt & seine Bewohner so ins Herz schliessen würde. Da ich Western- & USA-Fan bin, von klein auf, fühlte ich mich hier im Post-Weste(r)n der Neuzeit pudelwohl. Eine Kunst, eine Story ohne direkte Dialoge zu erzählen, mit viel Handlung zwischen den Zeilen, Charakteren, die greif- und spürbar sind. Die Tragikomik des Lebens auf wenigen Buchseiten, eindrücklich, sympathisch und wirklichkeitsnah, kein Hollywood-Kitsch. Werde wohl weitere Haruf-Bücher aus Holt lesen. Sprache ein Mix aus Gedanken des Narrators, indirekten, aber plastischen Dialogen mit Tiefgang. Würde gern hinfahren, mich aufs Pferd schwingen und die erfundenen Protagonisten besuchen...

Unsere kleine Stadt geht weiter

Bewertung aus Wetzikon ZH am 18.03.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich hätte nie gedacht, dass ich Kent Harufs kleine Stadt & seine Bewohner so ins Herz schliessen würde. Da ich Western- & USA-Fan bin, von klein auf, fühlte ich mich hier im Post-Weste(r)n der Neuzeit pudelwohl. Eine Kunst, eine Story ohne direkte Dialoge zu erzählen, mit viel Handlung zwischen den Zeilen, Charakteren, die greif- und spürbar sind. Die Tragikomik des Lebens auf wenigen Buchseiten, eindrücklich, sympathisch und wirklichkeitsnah, kein Hollywood-Kitsch. Werde wohl weitere Haruf-Bücher aus Holt lesen. Sprache ein Mix aus Gedanken des Narrators, indirekten, aber plastischen Dialogen mit Tiefgang. Würde gern hinfahren, mich aufs Pferd schwingen und die erfundenen Protagonisten besuchen...

Reise nach Holt - Teil 4

Kaffeeelse am 03.04.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Hier gab es wieder einmal ein Highlight! Obwohl man nicht sagen kann, dass es in letzter Zeit keine Highlights gab. Eigentlich reiht sich in letzter Zeit das eine nahtlos an das andere Highlight an! Und das ist gut so! Hier dreht es sich um „Abendrot“ von Kent Haruf. Ich hatte mir ja vorgenommen, die Romane von Kent Haruf in der Reihenfolge ihres Erscheinens in den USA zu lesen. Und dies war kein Fehler wie mir scheint. Ich hatte im letzten Jahr „Lied der Weite“ gelesen und war vollkommen verzaubert von Kent Harufs Personal und Sicht auf das Leben in einer Kleinstadt des Mittleren Westens, den High Plains. "Abendrot" schließt richtig an das "Lied der Weite" an und das liebgewonnene Personal taucht wieder auf. Eigentlich kann es ja auch gar nicht anders sein. Holt ist ja eine Kleinstadt in Colorado, eine fiktive Kleinstadt, aber eine Kleinstadt, in der es sicher kein Personal wie Sand am Meer gibt. Die McPheron Brüder tauchen wieder auf und ebenso auch Victoria und auch noch einige andere liebgewonnene Charaktere aus "Lied der Weite" und dieses Wiedersehen macht einfach Spaß. Genau wie Kent Haruf Spaß macht! Sehr viel Spaß! Es tauchen ebenso neue Charaktere auf und Kent Haruf zeigt in diesem Buch sein Können. Seine Empathie und seine Fantasie sind einfach überbordend und wunderschön und ebenso auch traurig, genauso könnte man aber auch sagen, das geschilderte Geschehen klingt real. Es könnte die Kleinstadt um die Ecke sein und die geschilderten Charaktere gewinnt man lieb. Er schreibt ruhig und beständig über das Leben in dieser Kleinstadt. Woanders hatte ich mal das Wort unaufgeregt benutzt. Hier in „Abendrot“ passt unaufgeregt aber nicht wirklich. Denn es passiert viel Aufregendes und Bewegendes. Dennoch wird dieses Geschehen vom Autor nicht dazu benutzt es auszuschlachten und sich und die Leser sich daran ergötzen zu lassen. Was irgendwie eine Kunst des Autors ist! Es wird nicht mehr so lange dauern bis zur Lektüre des nächsten Werkes von Kent Haruf. Und ich kann nur sagen, schade, dass er nur sechs Bücher geschrieben hat! Hoffentlich bringt Diogenes die anderen beiden fehlenden Bücher auch noch schnell heraus. Ich würde mich riesig freuen!!!

Reise nach Holt - Teil 4

Kaffeeelse am 03.04.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Hier gab es wieder einmal ein Highlight! Obwohl man nicht sagen kann, dass es in letzter Zeit keine Highlights gab. Eigentlich reiht sich in letzter Zeit das eine nahtlos an das andere Highlight an! Und das ist gut so! Hier dreht es sich um „Abendrot“ von Kent Haruf. Ich hatte mir ja vorgenommen, die Romane von Kent Haruf in der Reihenfolge ihres Erscheinens in den USA zu lesen. Und dies war kein Fehler wie mir scheint. Ich hatte im letzten Jahr „Lied der Weite“ gelesen und war vollkommen verzaubert von Kent Harufs Personal und Sicht auf das Leben in einer Kleinstadt des Mittleren Westens, den High Plains. "Abendrot" schließt richtig an das "Lied der Weite" an und das liebgewonnene Personal taucht wieder auf. Eigentlich kann es ja auch gar nicht anders sein. Holt ist ja eine Kleinstadt in Colorado, eine fiktive Kleinstadt, aber eine Kleinstadt, in der es sicher kein Personal wie Sand am Meer gibt. Die McPheron Brüder tauchen wieder auf und ebenso auch Victoria und auch noch einige andere liebgewonnene Charaktere aus "Lied der Weite" und dieses Wiedersehen macht einfach Spaß. Genau wie Kent Haruf Spaß macht! Sehr viel Spaß! Es tauchen ebenso neue Charaktere auf und Kent Haruf zeigt in diesem Buch sein Können. Seine Empathie und seine Fantasie sind einfach überbordend und wunderschön und ebenso auch traurig, genauso könnte man aber auch sagen, das geschilderte Geschehen klingt real. Es könnte die Kleinstadt um die Ecke sein und die geschilderten Charaktere gewinnt man lieb. Er schreibt ruhig und beständig über das Leben in dieser Kleinstadt. Woanders hatte ich mal das Wort unaufgeregt benutzt. Hier in „Abendrot“ passt unaufgeregt aber nicht wirklich. Denn es passiert viel Aufregendes und Bewegendes. Dennoch wird dieses Geschehen vom Autor nicht dazu benutzt es auszuschlachten und sich und die Leser sich daran ergötzen zu lassen. Was irgendwie eine Kunst des Autors ist! Es wird nicht mehr so lange dauern bis zur Lektüre des nächsten Werkes von Kent Haruf. Und ich kann nur sagen, schade, dass er nur sechs Bücher geschrieben hat! Hoffentlich bringt Diogenes die anderen beiden fehlenden Bücher auch noch schnell heraus. Ich würde mich riesig freuen!!!

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Andrea Hengelhaupt

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Kent Haruf ist hierzulande spätestens seit der Netflix-Verfilmung von „Unsere Seelen bei Nacht“ bekannt. Seine Geschichten spielen alle in der fiktiven Kleinstadt Holt im US-Bundesstaat Colorado. In „Abendrot“ begegnet man einigen Menschen aus dem vorangehenden Roman „Lied der Weite“ wieder. Victoria Roubideaux hat inzwischen mit ihrer kleinen Tochter die Farm der McPheron-Brüder verlassen, um aufs College zu gehen, als auf der Farm ein schreckliches Unglück passiert, das das Leben dort grundlegend verändert. Erzählt wird auch die Geschichte des 11jährigen DJ, der bei seinem Großvater lebt. Wäre DJ nicht, wäre der Großvater bereits an einer Lungenentzündung gestorben. Und da DJ sich für den alten Mann verantwortlich fühlt, begleitet er ihn sogar in die Kneipe, um dort seine Schulaufgaben zu erledigen. Nur mit seiner Freundin Dana erlebt er eine unbeschwerte Zeit in einem alten Schuppen, den sie sich als Rückzugsort eingerichtet haben. Und dann wäre noch die Familie Wallace, die in einem heruntergekommenen Wonmobil wohnt und vom Sozialamt betreut wird. Als sich der Onkel der Mutter ungefragt bei ihnen einnistet, eskaliert die Situation. Er ist gewalttätig, immer auf der Suche nach Leuten, die ihn finanziell aushalten, und steckt ständig in Schwierigkeiten. Es gibt aber auch hoffnungsvolle Geschichten, Menschen, deren Leben eine positive Wendung nimmt und die unverhofftes Glück finden. Kent Haruf beschreibt diese Geschichten von einfachen Menschen, die in der kleinen Stadt alle miteinander verwoben sind, mit großer Einfühlsamkeit. Menschen, die mit Schicksalsschlägen zu leben haben, die versuchen, ihr Leben in den Griff zu bekommen, deren oft hartes Leben im Gegensatz zu ihren Träumen und Sehnsüchten steht. Einmal eingetaucht in die Welt von Holt, entwickelt sie einen Sog, dem man sich nur noch schwer entziehen kann. Ein großartiger Schriftsteller, ein großartiger Roman!
5/5

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Kent Haruf ist hierzulande spätestens seit der Netflix-Verfilmung von „Unsere Seelen bei Nacht“ bekannt. Seine Geschichten spielen alle in der fiktiven Kleinstadt Holt im US-Bundesstaat Colorado. In „Abendrot“ begegnet man einigen Menschen aus dem vorangehenden Roman „Lied der Weite“ wieder. Victoria Roubideaux hat inzwischen mit ihrer kleinen Tochter die Farm der McPheron-Brüder verlassen, um aufs College zu gehen, als auf der Farm ein schreckliches Unglück passiert, das das Leben dort grundlegend verändert. Erzählt wird auch die Geschichte des 11jährigen DJ, der bei seinem Großvater lebt. Wäre DJ nicht, wäre der Großvater bereits an einer Lungenentzündung gestorben. Und da DJ sich für den alten Mann verantwortlich fühlt, begleitet er ihn sogar in die Kneipe, um dort seine Schulaufgaben zu erledigen. Nur mit seiner Freundin Dana erlebt er eine unbeschwerte Zeit in einem alten Schuppen, den sie sich als Rückzugsort eingerichtet haben. Und dann wäre noch die Familie Wallace, die in einem heruntergekommenen Wonmobil wohnt und vom Sozialamt betreut wird. Als sich der Onkel der Mutter ungefragt bei ihnen einnistet, eskaliert die Situation. Er ist gewalttätig, immer auf der Suche nach Leuten, die ihn finanziell aushalten, und steckt ständig in Schwierigkeiten. Es gibt aber auch hoffnungsvolle Geschichten, Menschen, deren Leben eine positive Wendung nimmt und die unverhofftes Glück finden. Kent Haruf beschreibt diese Geschichten von einfachen Menschen, die in der kleinen Stadt alle miteinander verwoben sind, mit großer Einfühlsamkeit. Menschen, die mit Schicksalsschlägen zu leben haben, die versuchen, ihr Leben in den Griff zu bekommen, deren oft hartes Leben im Gegensatz zu ihren Träumen und Sehnsüchten steht. Einmal eingetaucht in die Welt von Holt, entwickelt sie einen Sog, dem man sich nur noch schwer entziehen kann. Ein großartiger Schriftsteller, ein großartiger Roman!

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