Graue Bienen
Band 24554

Graue Bienen

Roman

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

16354

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.02.2021

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

18/11,5/2,8 cm

Beschreibung

Rezension

»Andrej Kurkow hat diese gewissen Nebensätze, die so lakonisch sind, dass man von ihm sogar die Gebrauchsanweisung eines Rasenmähers lesen würde.«
»Andrej Kurkow ist ein Schriftsteller mit einem feinen Gespür für die Melancholie des Übergangs.«
Andrej Kurkow hat diese gewissen Nebensätze, die so lakonisch sind, dass man von ihm sogar die Gebrauchsanweisung eines Rasenmähers lesen würde.«

Details

Verkaufsrang

16354

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.02.2021

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

18/11,5/2,8 cm

Gewicht

336 g

Auflage

8. Auflage

Originaltitel

Serye pchely

Übersetzt von

  • Sabine Grebing
  • Johanna Marx

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24554-7

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Ich mag den Schreibstil

Daniela Heinen aus Sankt Augustin am 02.06.2024

Bewertungsnummer: 2214087

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch habe ich teilweise sehr gerne gelesen. Es geht um Serge, einen alten Mann, der in einem zerstörten Dorf in der Ostukraine lebt. Mit ihm lebt dort nur noch ein weiterer alter Mann, der aber eigentlich schon ein "Feind" aus der Kindheit ist. Aber wenn sonst keiner da ist, hält man halt zusammen. Mir hat gerade dieser Teil des Buches sehr gut gefallen. Wie die beiden Männer dort leben, wie sie sich in ihr Schicksal ergeben haben, welche Gefühle und Gedanken sie haben ... das hat mich sehr berührt und war authentisch. Danach beginnt eine Art Roadmovie, als Serge sich mit seinen Bienenvölkern auf den Weg auf die Krim macht, damit die Bienen dort die besten Pollen ernten können. Dieser Teil der Geschichte hat mir etwas weniger gefallen, weil es viele Wiederholungen gibt. Aber insgesamt habe ich das Buch sehr gerne gelesen. Die Situation in der Ukraine wird hier, für mein Empfinden, sehr gut beschrieben. Der Schreibstil des Autors gefällt mir sehr gut, darum werde ich mir noch weitere Bücher von ihm anschauen.
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Ich mag den Schreibstil

Daniela Heinen aus Sankt Augustin am 02.06.2024
Bewertungsnummer: 2214087
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch habe ich teilweise sehr gerne gelesen. Es geht um Serge, einen alten Mann, der in einem zerstörten Dorf in der Ostukraine lebt. Mit ihm lebt dort nur noch ein weiterer alter Mann, der aber eigentlich schon ein "Feind" aus der Kindheit ist. Aber wenn sonst keiner da ist, hält man halt zusammen. Mir hat gerade dieser Teil des Buches sehr gut gefallen. Wie die beiden Männer dort leben, wie sie sich in ihr Schicksal ergeben haben, welche Gefühle und Gedanken sie haben ... das hat mich sehr berührt und war authentisch. Danach beginnt eine Art Roadmovie, als Serge sich mit seinen Bienenvölkern auf den Weg auf die Krim macht, damit die Bienen dort die besten Pollen ernten können. Dieser Teil der Geschichte hat mir etwas weniger gefallen, weil es viele Wiederholungen gibt. Aber insgesamt habe ich das Buch sehr gerne gelesen. Die Situation in der Ukraine wird hier, für mein Empfinden, sehr gut beschrieben. Der Schreibstil des Autors gefällt mir sehr gut, darum werde ich mir noch weitere Bücher von ihm anschauen.

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Durch´s Kriegsgebiet mit Bienen

Buecherseele79 am 03.10.2022

Bewertungsnummer: 1798306

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sergej lebt im Donbass, in der grauen Zone. Das Dorf ist fast verlassen, neben ihm lebt noch sein Feindfreund Paschka im Dorf. Täglich stecken die beiden zwischen dem Kriegsgeschehen von ukrainischen Soldaten und prorussischen Separatisten. Im Frühjahr bricht Sergej wieder auf - mit seinen Bienen - damit sie in Ruhe Hönig sammeln können. "Aber die Bienen, sie verstanden doch überhaupt nicht, was Krieg war! Die Bienen konnten sich nicht von Frieden auf Krieg umstellen und von Krieg auf Frieden wie die Menschen." (Seite 200) "Graue Bienen" von Andrej Kurkow konnte aktueller nicht sein. Und der Autor bringt in einfachem Schreibstil diesen Schrecken in fast kleinen Häppchen an die Leserschaft. Zu Beginn war ich etwas enttäuscht, dümpelt die Geschichte doch eher vor sich hin, auch wenn ich nicht wusste ob ich Sergej und Paschka bewundern soll, dass sie in einem Kriegsgebiet ihr Leben, irgendwie, weiterleben. Wirklich passieren tut hier nichts, beide gehen mit einer gewissen Gleichgültigkeit an die Situation heran. Sergej leidet unter dem Weggang von Frau und Tochter. Auch so hat er keine Kontakte, lebt für dich und seine Bienen. Man merkt wie diese Situation ihn abstumpft und Sergej eher so ein Einzelgänger wird. Das Verhältnis von Sergej und Paschka war hier und da lustig, sind sie doch Feinde seit Kindheitstagen, auf der anderen Seite haben sie nur sich. Interessant und aufwühlend wird es als Sergej mit seinen Bienen durch die Ukraine und dann in russische Besatzungsgebiete fährt um seinen Bienen das Bestmögliche zu ermöglichen. Hier schaut man zusammen mit Sergej über den Tellerrand und der ist alles andere als locker und fröhlich. Während Sergej ohne Strom oder Post lebt, geht in anderen Dörfern das Leben normal weiter. Dieser Spalt lässt einen stocken. Auch wie die Mitmenschen mit Sergej umgehen ist oft nicht einfach. Extrem wird es als Sergej einen alten Imkerfreund auf der Krim besuchen möchte. Hier erhält man Einblicke in die russischen Gepflogenheiten und die ja, das muss jeder für sich selbst lesen und erleben. Es deckt sich aber mit vielen Berichten. Was für mich auf jeden Fall das Highlight sind - die Bienen. Wie viel Liebe Sergej für sie hat, was er für einen Aufwand betreibt, auch Wissenswertes erfährt man über die fleißigen Arbeiterinnen - das gibt wieder kleine Lichtblicke. Ein Buch was durch seine Einfachheit besticht aber auf keinen Fall oberflächlich oder übertrieben erscheint. Ein Buch was aktueller nicht sein könnte.
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Durch´s Kriegsgebiet mit Bienen

Buecherseele79 am 03.10.2022
Bewertungsnummer: 1798306
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sergej lebt im Donbass, in der grauen Zone. Das Dorf ist fast verlassen, neben ihm lebt noch sein Feindfreund Paschka im Dorf. Täglich stecken die beiden zwischen dem Kriegsgeschehen von ukrainischen Soldaten und prorussischen Separatisten. Im Frühjahr bricht Sergej wieder auf - mit seinen Bienen - damit sie in Ruhe Hönig sammeln können. "Aber die Bienen, sie verstanden doch überhaupt nicht, was Krieg war! Die Bienen konnten sich nicht von Frieden auf Krieg umstellen und von Krieg auf Frieden wie die Menschen." (Seite 200) "Graue Bienen" von Andrej Kurkow konnte aktueller nicht sein. Und der Autor bringt in einfachem Schreibstil diesen Schrecken in fast kleinen Häppchen an die Leserschaft. Zu Beginn war ich etwas enttäuscht, dümpelt die Geschichte doch eher vor sich hin, auch wenn ich nicht wusste ob ich Sergej und Paschka bewundern soll, dass sie in einem Kriegsgebiet ihr Leben, irgendwie, weiterleben. Wirklich passieren tut hier nichts, beide gehen mit einer gewissen Gleichgültigkeit an die Situation heran. Sergej leidet unter dem Weggang von Frau und Tochter. Auch so hat er keine Kontakte, lebt für dich und seine Bienen. Man merkt wie diese Situation ihn abstumpft und Sergej eher so ein Einzelgänger wird. Das Verhältnis von Sergej und Paschka war hier und da lustig, sind sie doch Feinde seit Kindheitstagen, auf der anderen Seite haben sie nur sich. Interessant und aufwühlend wird es als Sergej mit seinen Bienen durch die Ukraine und dann in russische Besatzungsgebiete fährt um seinen Bienen das Bestmögliche zu ermöglichen. Hier schaut man zusammen mit Sergej über den Tellerrand und der ist alles andere als locker und fröhlich. Während Sergej ohne Strom oder Post lebt, geht in anderen Dörfern das Leben normal weiter. Dieser Spalt lässt einen stocken. Auch wie die Mitmenschen mit Sergej umgehen ist oft nicht einfach. Extrem wird es als Sergej einen alten Imkerfreund auf der Krim besuchen möchte. Hier erhält man Einblicke in die russischen Gepflogenheiten und die ja, das muss jeder für sich selbst lesen und erleben. Es deckt sich aber mit vielen Berichten. Was für mich auf jeden Fall das Highlight sind - die Bienen. Wie viel Liebe Sergej für sie hat, was er für einen Aufwand betreibt, auch Wissenswertes erfährt man über die fleißigen Arbeiterinnen - das gibt wieder kleine Lichtblicke. Ein Buch was durch seine Einfachheit besticht aber auf keinen Fall oberflächlich oder übertrieben erscheint. Ein Buch was aktueller nicht sein könnte.

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Graue Bienen

von Andrej Kurkow

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Manuela Halder

OSIANDER Winnenden

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5/5

ein zutiefst menschliches Buch in Zeiten des Krieges

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Donbass 2014. Bienenzüchter Sergej und sein "Schulfeind" Paschka leben als einzige in einem ansonsten verlassenen Dorf. Als das Frühjahr beginnt macht Sergej sich mit seinem klapprigen, alten Auto und seinen Bienenstöcken auf in friedlichere Gefilde, um seinen Bienen Ruhe zu gönnen.Unterwegs trifft er auf die unterschiedlichsten Menschen und erfährt sehr viel Unterstützung in schwierigen Zeiten. Ein Buch zum Schmunzeln und einfach berührend.
5/5

ein zutiefst menschliches Buch in Zeiten des Krieges

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Donbass 2014. Bienenzüchter Sergej und sein "Schulfeind" Paschka leben als einzige in einem ansonsten verlassenen Dorf. Als das Frühjahr beginnt macht Sergej sich mit seinem klapprigen, alten Auto und seinen Bienenstöcken auf in friedlichere Gefilde, um seinen Bienen Ruhe zu gönnen.Unterwegs trifft er auf die unterschiedlichsten Menschen und erfährt sehr viel Unterstützung in schwierigen Zeiten. Ein Buch zum Schmunzeln und einfach berührend.

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