Scherbentanz
detebe Band 24636

Scherbentanz

Roman

Buch (Gebundene Ausgabe)

22,00 € inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Jesko ist ein junger Modedesigner. Gesellschaftlichen Normen und Zwängen beugt er sich nicht – schließlich hat er Leukämie und nicht mehr lange zu leben. Seine Mutter käme als Knochenmarkspenderin in Betracht. Doch Jesko verweigert sich ihrer Hilfe. Denn einst hat diese Frau ihm und seinem Bruder Furchtbares angetan. Ein anrührendes Drama mit viel schwarzem Humor.

Chris Kraus, geboren 1963 in Göttingen, ist Filmregisseur und Romancier. Sein Kinodebüt ›Scherbentanz‹ (mit Jürgen Vogel, Margit Carstensen und Nadja Uhl) machte ihn zum Shootingstar einer neuen Generation von Filmemachern. Spätere Filme (darunter ›Die Blumen von gestern‹, ›Poll‹) wurden vielfach ausgezeichnet, ›Vier Minuten‹ gewann 2007 den Deutschen Filmpreis als bester Spielfilm. Chris Kraus hat bisher drei Romane geschrieben und ist damit auch international erfolgreich. Der Autor lebt in Berlin.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.10.2020

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,8/12,1/2,7 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.10.2020

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,8/12,1/2,7 cm

Gewicht

288 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07135-1

Weitere Bände von detebe

  • Scherbentanz
    Scherbentanz Chris Kraus
    Band 24636

    Scherbentanz

    von Chris Kraus

    Buch

    22,00 €

    (2)

  • Der Halbbart
    Der Halbbart Charles Lewinsky
    Band 24637

    Der Halbbart

    von Charles Lewinsky

    Buch

    26,00 €

    (34)

  • Zeiten der Heuchelei
    Zeiten der Heuchelei Petros Markaris
    Band 24638

    Zeiten der Heuchelei

    von Petros Markaris

    Buch

    13,00 €

    (4)

  • Die Passion
    Die Passion Amélie Nothomb
    Band 24639

    Die Passion

    von Amélie Nothomb

    Buch

    20,00 €

    (1)

  • Findungen
    Findungen Maria Popova
    Band 24640

    Findungen

    von Maria Popova

    Buch

    28,00 €

    (1)

  • Der letzte Prinz
    Der letzte Prinz Steven Price
    Band 24641

    Der letzte Prinz

    von Steven Price

    Buch

    22,00 €

    (3)

  • Dieses ganze Leben
    Dieses ganze Leben Raffaella Romagnolo
    Band 24642

    Dieses ganze Leben

    von Raffaella Romagnolo

    Buch

    22,00 €

    (13)

  • Abschiedsfarben
    Abschiedsfarben Bernhard Schlink
    Band 24643

    Abschiedsfarben

    von Bernhard Schlink

    Buch

    24,00 €

    (15)

  • Kalmann
    Kalmann Joachim B. Schmidt
    Band 24644

    Kalmann

    von Joachim B. Schmidt

    Buch

    22,00 €

    (131)

  • Liebesspiele
    Liebesspiele Heinrich Mann
    Band 24647

    Liebesspiele

    von Heinrich Mann

    Buch

    12,00 €

    (0)

  • Schwarzrock
    Schwarzrock Brian Moore
    Band 24648

    Schwarzrock

    von Brian Moore

    Buch

    24,00 €

    (4)

  • Murmeljagd
    Murmeljagd Ulrich Becher
    Band 24649

    Murmeljagd

    von Ulrich Becher

    Buch

    26,00 €

    (1)

Das meinen unsere Kund*innen

4.0

2 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

(1)

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(1)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Leben heißt manchmal jeden Tag zu kämpfen

claudi-1963 aus Schwaben am 22.12.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Was auch immer für ein Ende mir das Schicksal bestimmt hat, ich werde es ertragen." (Lucius Annaeus Seneca) Der junge Modedesigner Jesko, der ein Faible für Röcke hat, ist an Leukämie erkrankt und braucht dringend einen Knochenmarkspender. Die letzte Möglichkeit scheint seine psychisch kranke Mutter zu sein, auf die er in der elterlichen Villa trifft, wo man ihn heimlich unter einem Vorwand angelockt hat. Doch Jesko weigert sich erst mal, die Mutter als Spenderin anzunehmen. Viel zu präsent sind in ihm noch die Erinnerung an seine Kindheit und das, was er und sein Bruder mit seiner Mutter erleben mussten. Doch hat Jesko überhaupt eine andere Wahl, wenn er nicht sterben möchte? --- Meine Meinung: Das Cover fand ich schon ein wenig eigenwillig, ich konnte erst etwas damit anfangen, als ich in die Geschichte eingetaucht bin und erfuhr, das Jesko dieses Faible für Röcke hat. Der Schreibstil ist gut, jedoch empfand ich ihn sehr oberflächlich. Leider wird mir viel zu wenig in die Vergangenheit der Familie und selbst in die des Familienoberhaupts eingegangen. Der Autor beschreibt zwar sprachgewaltig die Familie, die eigentlich schon lange keine Familie mehr ist. Sodass selbst ich als Leser nach und nach mitbekomme, was in dieser Familie schiefgelaufen ist. Zwar werden manche Aussagen nur oberflächlich und größtenteils durch die Blume angedeutet. Was das Lesen der Geschichte nicht gerade einfacher für mich macht. Alle Mitglieder der Familie haben für mich im Grunde ihre ganz eigene Problematik, die sie mit sich herumschleppen. Kein Wunder bei dem, was jeder Einzelne erleben musste. Jesko scheint das schwarze Schaf der Familie zu sein, weshalb er schon recht früh weggegangen ist. Seinen großen Halt findet er in einem blauen Buch von Seneca, das er immer bei sich trägt. Dass man Jesko zu seiner kranken Mutter ins ehemalige Haus der Tanten einquartiert, statt ihn zu sich in die Villa zu nehmen, hat mich ebenfalls ein bisschen verwirrt. Scheint es daran zu liegen, das sie an ihm hängen und sie Jesko helfen möchten? Oder will man ihn nicht zu nahe bei sich haben? Dass er dazu noch als Kranker das komplette Haus putzen muss, fand ich schon recht schräg und ungerecht. Dass er überhaupt an so ein zu Hause zurückkehrt, war für mich unverständlich. Doch vielleicht war es wirklich nur aus Verzweiflung, weil er sich Hilfe von seiner Familie erhofft hat. Doch irgendwie scheint dieses zu Hause wieder seine Erinnerungen an früher zu wecken. Seine Probleme, die er zu Anfang mit Ansgars Freundin Simone hat, konnte ich ebenfalls nicht ganz nachvollziehen, war es aus Eifersucht? Immer stärker wird mir die Unterschiedlichkeit der Brüder klar. Während Jesko doch mehr von seiner Mutter hat, scheint Ansgar dem Vater total hörig zu sein. Doch Jesko scheint nach 20 Jahren Trennung von seiner Mutter zum ersten Mal klar zu sein, das die Probleme von ihr eigenen Ursachen hat. Nie wurde über bestimmte Vorkommnisse gesprochen. Selbst heute noch lässt der patriarchische Vater sich nicht in alle Karten blicken. Für mich war es ein erschreckendes, frustrierendes Familienbild, das hier der Autor beschreibt. So ganz klar bin ich am Ende trotz allem nicht geworden, was der Autor mir damit wirklich sagen wollte. Den ich glaube oder hoffe nicht, dass es so eine chaotische Familie wirklich gibt. Der schwarze Humor dagegen stimmte mich eher traurig, als das ich lachen konnte. Mir wäre es lieber gewesen, er hätte manche Szenen deutlicher und detaillierter dargestellt. So jedoch blieben bei mir nach dem Buch viel zu viele Fragen unbeantwortet. Ich hatte da doch mehr erwartet anhand des Klappentextes deshalb von mir nur 3 von 5 Sterne.

Leben heißt manchmal jeden Tag zu kämpfen

claudi-1963 aus Schwaben am 22.12.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Was auch immer für ein Ende mir das Schicksal bestimmt hat, ich werde es ertragen." (Lucius Annaeus Seneca) Der junge Modedesigner Jesko, der ein Faible für Röcke hat, ist an Leukämie erkrankt und braucht dringend einen Knochenmarkspender. Die letzte Möglichkeit scheint seine psychisch kranke Mutter zu sein, auf die er in der elterlichen Villa trifft, wo man ihn heimlich unter einem Vorwand angelockt hat. Doch Jesko weigert sich erst mal, die Mutter als Spenderin anzunehmen. Viel zu präsent sind in ihm noch die Erinnerung an seine Kindheit und das, was er und sein Bruder mit seiner Mutter erleben mussten. Doch hat Jesko überhaupt eine andere Wahl, wenn er nicht sterben möchte? --- Meine Meinung: Das Cover fand ich schon ein wenig eigenwillig, ich konnte erst etwas damit anfangen, als ich in die Geschichte eingetaucht bin und erfuhr, das Jesko dieses Faible für Röcke hat. Der Schreibstil ist gut, jedoch empfand ich ihn sehr oberflächlich. Leider wird mir viel zu wenig in die Vergangenheit der Familie und selbst in die des Familienoberhaupts eingegangen. Der Autor beschreibt zwar sprachgewaltig die Familie, die eigentlich schon lange keine Familie mehr ist. Sodass selbst ich als Leser nach und nach mitbekomme, was in dieser Familie schiefgelaufen ist. Zwar werden manche Aussagen nur oberflächlich und größtenteils durch die Blume angedeutet. Was das Lesen der Geschichte nicht gerade einfacher für mich macht. Alle Mitglieder der Familie haben für mich im Grunde ihre ganz eigene Problematik, die sie mit sich herumschleppen. Kein Wunder bei dem, was jeder Einzelne erleben musste. Jesko scheint das schwarze Schaf der Familie zu sein, weshalb er schon recht früh weggegangen ist. Seinen großen Halt findet er in einem blauen Buch von Seneca, das er immer bei sich trägt. Dass man Jesko zu seiner kranken Mutter ins ehemalige Haus der Tanten einquartiert, statt ihn zu sich in die Villa zu nehmen, hat mich ebenfalls ein bisschen verwirrt. Scheint es daran zu liegen, das sie an ihm hängen und sie Jesko helfen möchten? Oder will man ihn nicht zu nahe bei sich haben? Dass er dazu noch als Kranker das komplette Haus putzen muss, fand ich schon recht schräg und ungerecht. Dass er überhaupt an so ein zu Hause zurückkehrt, war für mich unverständlich. Doch vielleicht war es wirklich nur aus Verzweiflung, weil er sich Hilfe von seiner Familie erhofft hat. Doch irgendwie scheint dieses zu Hause wieder seine Erinnerungen an früher zu wecken. Seine Probleme, die er zu Anfang mit Ansgars Freundin Simone hat, konnte ich ebenfalls nicht ganz nachvollziehen, war es aus Eifersucht? Immer stärker wird mir die Unterschiedlichkeit der Brüder klar. Während Jesko doch mehr von seiner Mutter hat, scheint Ansgar dem Vater total hörig zu sein. Doch Jesko scheint nach 20 Jahren Trennung von seiner Mutter zum ersten Mal klar zu sein, das die Probleme von ihr eigenen Ursachen hat. Nie wurde über bestimmte Vorkommnisse gesprochen. Selbst heute noch lässt der patriarchische Vater sich nicht in alle Karten blicken. Für mich war es ein erschreckendes, frustrierendes Familienbild, das hier der Autor beschreibt. So ganz klar bin ich am Ende trotz allem nicht geworden, was der Autor mir damit wirklich sagen wollte. Den ich glaube oder hoffe nicht, dass es so eine chaotische Familie wirklich gibt. Der schwarze Humor dagegen stimmte mich eher traurig, als das ich lachen konnte. Mir wäre es lieber gewesen, er hätte manche Szenen deutlicher und detaillierter dargestellt. So jedoch blieben bei mir nach dem Buch viel zu viele Fragen unbeantwortet. Ich hatte da doch mehr erwartet anhand des Klappentextes deshalb von mir nur 3 von 5 Sterne.

Ein Familienroman der Extraklasse!

Rezensent aus BW am 21.12.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wir lernen in diesem Roman die nach außen hin erfolgreiche und durchaus präsentable Unternehmerfamilie Solm kennen, die vom dominanten Vater Gebhard gelenkt und geführt wird. Wenn man jedoch einen Blick hinter die ansehnlichen Kulissen wirft, ahnt man sehr schnell, dass da nicht alles Gold ist, was glänzt. Da wird geschwiegen, tabuisiert, verheimlicht und gelogen. Viele Geheimnisse werden unter dem Deckmäntelchen der Harmonie, des Schönen und des Guten verborgen gehalten. Beim genauen Hinschauen erkennt man eine zerrüttete Familie mit einer komplizierten Geschichte. Der 33-jährige flippige, unkonventionelle und leider nicht besonders erfolgreiche Modedesigner Jesko, gelernter Schneider, hat das alles längst satt. Er hat sich von dem einengenden Korsett befreit und geht andere und eigene Wege. Die unterschiedlichen Haltungen und Einstellungen von Vater und Sohn machen ein einvernehmliches Zusammenleben kaum möglich. Jeskos Angewohnheit, Röcke zu tragen, könnte man durchaus als äußeres Zeichen seiner Rebellion interpretieren. Tja, und nun braucht Jesko einen Knochenmarkspender, denn er ist an Leukämie erkrankt. Seine leibliche, psychisch kranke und geistig verwirrte Mutter Käthe käme dafür in Betracht, aber diese Möglichkeit lehnt Jesko aus gutem Grund ab. Nicht umsonst hat er bereits vor vielen Jahren den Kontakt zu ihr abgebrochen. Im weiteren Verlauf lernen wir Jesko und seine etwas besondere Familie und deren Geheimnisse und jahrelang tabuisierten Geschichten und Verhältnisse bis in die Großelterngeneration hinein kennen. Der 1963 in Göttingen geborene Chris Kraus hat mit „Scherbentanz“ einen besonderen, äußerst tiefgründigen, ernsthaften und tragischen Roman entwickelt, der aber nicht schwer und belastend, sondern gut lesbar, erfrischend, lebendig und unterhaltsam daherkommt. Der Autor schreibt bildhaft und pointiert, einfühlsam, berührend und oft zynisch und würzt das Ganze mit einer guten Prise Humor. Er hat mit „Scherbentanz“ eine ganz außergewöhnliche und brillante, teils bitterböse, aber auch humorvolle Familiengeschichte geschrieben, in der er die Vielschichtigkeit und Konflikthaftigkeit von zwischenmenschlichen Beziehungen ganz hervorragend herausgearbeitet hat. Ich empfehle diesen flott erzählten Generationenroman mit dem abgeklärt wirkenden und zynisch-ironisch kommentierenden Ich-Erzähler Jesko, einem nachdenklichen jungen Mann, der sich zwischen sarkastischem, bösem und liebevollem Auftreten bewegt, sehr gerne weiter! „Scherbentanz“ ist ein tragikomischer Pageturner der Extraklasse. Ich habe so ein Buch ehrlich gesagt noch nie gelesen. Chapeau!

Ein Familienroman der Extraklasse!

Rezensent aus BW am 21.12.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wir lernen in diesem Roman die nach außen hin erfolgreiche und durchaus präsentable Unternehmerfamilie Solm kennen, die vom dominanten Vater Gebhard gelenkt und geführt wird. Wenn man jedoch einen Blick hinter die ansehnlichen Kulissen wirft, ahnt man sehr schnell, dass da nicht alles Gold ist, was glänzt. Da wird geschwiegen, tabuisiert, verheimlicht und gelogen. Viele Geheimnisse werden unter dem Deckmäntelchen der Harmonie, des Schönen und des Guten verborgen gehalten. Beim genauen Hinschauen erkennt man eine zerrüttete Familie mit einer komplizierten Geschichte. Der 33-jährige flippige, unkonventionelle und leider nicht besonders erfolgreiche Modedesigner Jesko, gelernter Schneider, hat das alles längst satt. Er hat sich von dem einengenden Korsett befreit und geht andere und eigene Wege. Die unterschiedlichen Haltungen und Einstellungen von Vater und Sohn machen ein einvernehmliches Zusammenleben kaum möglich. Jeskos Angewohnheit, Röcke zu tragen, könnte man durchaus als äußeres Zeichen seiner Rebellion interpretieren. Tja, und nun braucht Jesko einen Knochenmarkspender, denn er ist an Leukämie erkrankt. Seine leibliche, psychisch kranke und geistig verwirrte Mutter Käthe käme dafür in Betracht, aber diese Möglichkeit lehnt Jesko aus gutem Grund ab. Nicht umsonst hat er bereits vor vielen Jahren den Kontakt zu ihr abgebrochen. Im weiteren Verlauf lernen wir Jesko und seine etwas besondere Familie und deren Geheimnisse und jahrelang tabuisierten Geschichten und Verhältnisse bis in die Großelterngeneration hinein kennen. Der 1963 in Göttingen geborene Chris Kraus hat mit „Scherbentanz“ einen besonderen, äußerst tiefgründigen, ernsthaften und tragischen Roman entwickelt, der aber nicht schwer und belastend, sondern gut lesbar, erfrischend, lebendig und unterhaltsam daherkommt. Der Autor schreibt bildhaft und pointiert, einfühlsam, berührend und oft zynisch und würzt das Ganze mit einer guten Prise Humor. Er hat mit „Scherbentanz“ eine ganz außergewöhnliche und brillante, teils bitterböse, aber auch humorvolle Familiengeschichte geschrieben, in der er die Vielschichtigkeit und Konflikthaftigkeit von zwischenmenschlichen Beziehungen ganz hervorragend herausgearbeitet hat. Ich empfehle diesen flott erzählten Generationenroman mit dem abgeklärt wirkenden und zynisch-ironisch kommentierenden Ich-Erzähler Jesko, einem nachdenklichen jungen Mann, der sich zwischen sarkastischem, bösem und liebevollem Auftreten bewegt, sehr gerne weiter! „Scherbentanz“ ist ein tragikomischer Pageturner der Extraklasse. Ich habe so ein Buch ehrlich gesagt noch nie gelesen. Chapeau!

Unsere Kund*innen meinen

Scherbentanz

von Chris Kraus

4.0

0 Bewertungen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • Scherbentanz