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Band 3
Hollywood - Hardy Engel ermittelt Band 3

Die letzte Geliebte

Hollywood 1923: Hardy Engels dritter Fall

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Die letzte Geliebte

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Beschreibung


Hollywood in den Roaring Twenties, der Aufstieg des Ku-Klux-Klan und eine Verschwörung, die in die höchsten politischen Kreise reicht.

Das Jahr 1923 ist angebrochen. Das Land wird regiert von einem Präsidenten, der es nicht so genau nimmt mit Anstand und Moral. Skandale erschüttern die politische Elite – aber an der Westküste hat man andere Probleme. Vor allem Privatermittler Hardy Engel, dessen neuester Auftrag ihn mitten hineinführt in den Sumpf von Hollywoods Geheimnissen. Und diesmal stinkt die Sache wirklich zum Himmel. »Finden Sie heraus, was Will Hays für Dreck am Stecken hat. Ich will diesen Heuchler zu Fall bringen!« – Mit diesem Satz beginnt für Hardy Engel sein bislang schwierigster Fall. Will Hays: oberster Boss von Hollywood, der Saubermann des Filmgeschäfts. Aber Engel weiß nur zu gut: gerade die mit den weißesten Westen haben am meisten zu verbergen. Und tatsächlich: Ex-Politiker Hays pflegt nicht nur regen Kontakt zum Ku-Klux-Klan, der gerade rasanten Zulauf erlebt und immer brutaler agiert. Es gibt auch eine junge, geheimnisvolle Frau, über die er seine Hand hält. Ist sie Hays’ Geliebte? Oder deckt er einen anderen, noch mächtigeren Mann, dessen Verhältnis mit ihr nicht auffliegen darf? Als Engel und seine Gefährtin Polly anfangen, tiefer zu graben, wird klar: Hier geht es um eine Affäre, die höchste politische Kreise betrifft. Wer ist der mächtige Mann im Schatten? Gibt es nur die eine mysteriöse Geliebte? Engels Gegenspieler schrecken jedenfalls vor nichts zurück. Und die erste Leiche lässt nicht lange auf sich warten …

»›Die letzte Geliebte‹ ist ein tiefschwarzer politischer Thriller über die Abgründe der glitzernden Filmwelt.« ("Aachener Zeitung")
»Christof Weigold gelingt mit ›Die letzte Geliebte‹ eine faszinierende Mischung aus
historischen Fakten und Fiktion.« ("Gießener Allgemeine")
»Mit leichter Hand wird eine Story serviert, die man kaum glauben möchte, hochspannend.« ("Siegener Zeitung")
»Christof Weigold versteht es wirklich, seine Leser mit mörderischer Spannung zu unterhalten.« ("Wiener Zeitung")
»Geniale Geschichte, spannend erzählt – und mit irren Parallelen in unsere Zeit.« ("Brigitte")
»Auch in seinem dritten Band gelingt es Autor Christof Weigold, einen Noir-Krimi wie vom Reißbrett zu schreiben.« ("Ruhr Nachrichten")
»Schön nostalgisch, wie eine Verfolgungsfahrt in einem Humphrey-Bogart-Film.« ("Freundin")
»Kopfkino auf mehreren hundert Seiten.« ("Neue Presse")
»Der bislang reifste und spannendste Fall für Hardy Engel.« ("StadtRadio Göttingen")
»Mit leichter Hand dramaturgisch solide aufgebaut und noch leichter und flott erzählt.« ("Buchkultur")

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.08.2020

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

656

Maße (L/B/H)

21,6/13,7/4,5 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.08.2020

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

656

Maße (L/B/H)

21,6/13,7/4,5 cm

Gewicht

594 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-05326-5

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Gelungene und interessante Verquickung mit historischen Ereignissen

PMelittaM aus Köln am 17.07.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hollywood 1923: Privatdetektiv Hardy Engel wird angeheuert, Nachteiliges über den ehemaligen Politiker und derzeitiger Präsident der Filmproduzentenvereinigung MPPDA, Will Hays, herauszubekommen. Er sticht in ein Wespennest, heimliche Geliebte, Morde und der Ku-Klux-Klan kreuzen seine Ermittlungen. Mal wieder habe ich eine Buchreihe mittendrin angefangen, dies ist bereits der dritte Band, jedoch kann man der Erzählung gut folgen, auch wenn man die ersten beiden nicht kennt. Kennen sollte man aber vielleicht ein bisschen das Filmmilieu jener Zeit, denn Hardy, der sich früher auch als Schauspieler probiert hat, trifft so manchen bekannten und weniger bekannten Star jener Zeit, andere werden zumindest genannt, seien es Schauspieler wie Pola Negri, Gloria Swanson, Mary Pickford oder Douglas Fairbanks, oder die Riege der Filmproduzenten wie Carl Laemmle und D. W. Griffith. Der Kriminalfall basiert auf tatsächlichen Ereignissen, auch im politischen Bereich, wird aber angereichert mit fiktiven und/oder nicht ganz geklärten Ereignissen, eine Verquickung, die mir gut gefällt, und am Ende wird manches nicht ans Licht kommen, sondern, wie es tatsächlich der Fall war, Gerücht oder ungeklärt bleiben – zum Verdruss Hardys, der eigentlich alles aufgeklärt hatte. Dies scheint typisch für die Reihe, Hardy kann letztlich seine Erfolge nicht unbedingt genießen (der Autor aber halt die Realität auch nicht ändern). Hardy und seine Freundin Polly Brandeis, die u. a. Drehbuchschreiberin ist, haben mir ebenfalls gut gefallen. Der Autor lässt Hardy selbst in Ich-Form erzählen, so dass man immer genau auf seinem Kenntnisstand ist, seine Gedanken und Gefühle hautnah miterlebt. Polly steht ihm im Laufe des Romans auch bei den Ermittlungen zur Seite, sie hat ganz persönliche Gründe dafür. Die Charaktere sind insgesamt gut gelungen, und auch die Erzählweise ist so bildhaft, dass mein Kopfkino gut zu tun bekam. Manchmal allerdings fand ich Hardys Handeln etwas übertrieben, manchmal hätte er sich ein bisschen zurückhalten können/müssen, so hätte er manche Gefahrensituation umgehen können – auch wenn sein Handeln natürlich dann für Spannung gesorgt hat. Andererseits ist er halt durchaus auch als hardboiled detective zu sehen, und so passt sein Verhalten letztlich schon. Apropos Spannung: Es gibt einige Szenen, die sehr spannend sind. Dazwischen erfährt man viel über die Zeit, das soziale und gesellschaftliche Leben, und die Charaktere, handelnde und erwähnte. Wie gesagt, es schadet nicht, sich schon ein bisschen auszukennen. Ich habe mich nie gelangweilt – und Lust bekommen, die beiden Vorgängerbände auch noch zu lesen, ebenso hoffe ich auf einen weiteren Band, der meines Erachtens auch angedeutet wird. Wer sich für die 1920er Jahre und das Filmbusiness interessiert, sollte der Reihe eine Chance geben. Wer einen interessanten Krimi, der mit den tatsächlichen historischen Ereignissen verquickt ist, lesen will, ist hier ebenfalls richtig. Ich freue mich darauf, Hardy Engel in weiteren Bänden wiederzutreffen.

Gelungene und interessante Verquickung mit historischen Ereignissen

PMelittaM aus Köln am 17.07.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hollywood 1923: Privatdetektiv Hardy Engel wird angeheuert, Nachteiliges über den ehemaligen Politiker und derzeitiger Präsident der Filmproduzentenvereinigung MPPDA, Will Hays, herauszubekommen. Er sticht in ein Wespennest, heimliche Geliebte, Morde und der Ku-Klux-Klan kreuzen seine Ermittlungen. Mal wieder habe ich eine Buchreihe mittendrin angefangen, dies ist bereits der dritte Band, jedoch kann man der Erzählung gut folgen, auch wenn man die ersten beiden nicht kennt. Kennen sollte man aber vielleicht ein bisschen das Filmmilieu jener Zeit, denn Hardy, der sich früher auch als Schauspieler probiert hat, trifft so manchen bekannten und weniger bekannten Star jener Zeit, andere werden zumindest genannt, seien es Schauspieler wie Pola Negri, Gloria Swanson, Mary Pickford oder Douglas Fairbanks, oder die Riege der Filmproduzenten wie Carl Laemmle und D. W. Griffith. Der Kriminalfall basiert auf tatsächlichen Ereignissen, auch im politischen Bereich, wird aber angereichert mit fiktiven und/oder nicht ganz geklärten Ereignissen, eine Verquickung, die mir gut gefällt, und am Ende wird manches nicht ans Licht kommen, sondern, wie es tatsächlich der Fall war, Gerücht oder ungeklärt bleiben – zum Verdruss Hardys, der eigentlich alles aufgeklärt hatte. Dies scheint typisch für die Reihe, Hardy kann letztlich seine Erfolge nicht unbedingt genießen (der Autor aber halt die Realität auch nicht ändern). Hardy und seine Freundin Polly Brandeis, die u. a. Drehbuchschreiberin ist, haben mir ebenfalls gut gefallen. Der Autor lässt Hardy selbst in Ich-Form erzählen, so dass man immer genau auf seinem Kenntnisstand ist, seine Gedanken und Gefühle hautnah miterlebt. Polly steht ihm im Laufe des Romans auch bei den Ermittlungen zur Seite, sie hat ganz persönliche Gründe dafür. Die Charaktere sind insgesamt gut gelungen, und auch die Erzählweise ist so bildhaft, dass mein Kopfkino gut zu tun bekam. Manchmal allerdings fand ich Hardys Handeln etwas übertrieben, manchmal hätte er sich ein bisschen zurückhalten können/müssen, so hätte er manche Gefahrensituation umgehen können – auch wenn sein Handeln natürlich dann für Spannung gesorgt hat. Andererseits ist er halt durchaus auch als hardboiled detective zu sehen, und so passt sein Verhalten letztlich schon. Apropos Spannung: Es gibt einige Szenen, die sehr spannend sind. Dazwischen erfährt man viel über die Zeit, das soziale und gesellschaftliche Leben, und die Charaktere, handelnde und erwähnte. Wie gesagt, es schadet nicht, sich schon ein bisschen auszukennen. Ich habe mich nie gelangweilt – und Lust bekommen, die beiden Vorgängerbände auch noch zu lesen, ebenso hoffe ich auf einen weiteren Band, der meines Erachtens auch angedeutet wird. Wer sich für die 1920er Jahre und das Filmbusiness interessiert, sollte der Reihe eine Chance geben. Wer einen interessanten Krimi, der mit den tatsächlichen historischen Ereignissen verquickt ist, lesen will, ist hier ebenfalls richtig. Ich freue mich darauf, Hardy Engel in weiteren Bänden wiederzutreffen.

Genial, spannend, nostalgisch

Bewertung aus Mühlhausen am 05.08.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hardy Engel, der sich inzwischen als Privatdetektiv einen Namen gemacht hat, muss in seinem 3. Fall in der „obersten Etage“ Hollywoods ermitteln und bekommt es auch noch mit dem Ku-Klux-Klan zu tun. Was als einfache detektivische Ermittlungsarbeit beginnt, entpuppt sich als bald als mörderischer Auftrag, bei dem Hardy all sein Können und seine Cleverness einsetzen muss, um seinen Auftrag zu Ende bringen zu können. Wie schon in den beiden Vorgängerbänden bleibt der Autor sich treu, und nutzt einen tatsächlichen Tatbestand aus dem Jahr 1923 in Hollywood um darum herum seinen Krimi aufzubauen. Wer jetzt denkt, also nichts wirklich Neues, dem muss ich widersprechen. Denn die Atmosphäre in diesem neuen Band ist düsterer und ernster und auch Harry selbst hat noch mit den Auswirkungen seines letzten Falles zu kämpfen. Aber auch diesmal steht ihm in so mancher Situation Polly Brandeis hilfreich zur Seite. Und gemeinsam entwirren sie die Verstrickungen, die sich von Hollywood bis ins Weiße Haus in Washington erstrecken. Viele bekannte Persönlichkeiten, ob Schauspieler oder Regisseure der damaligen Zeit, bekommen auch hier wieder ihre Auftritte. Durch die akribische Recherche der Ereignisse, des Flairs Hollywoods und der politischen Hintergründe ergibt sich ein lebendiges Bild der Filmfabrik und des Amerika zu Beginn des 20. Jahrhundert. Christof Weigold hat einen eingängigen und mitreißenden Schreib- und Erzählstil. Und die Charakterisierung der einzelnen Figuren wirkten auf mich sehr lebensecht. Die Geschichte ist wie immer komplex und sehr spannend, hat aber auch wieder ein paar Längen, die ich aber fast schon erwartet habe, und sie somit mittlerweile auch akzeptiere. Fazit: Auch Teil 3 ist wieder ein ausgezeichnet recherchierter HistoKrimi der historisch Belegtes mit Fiktion verknüpft und mich erneut wunderbar unterhalten konnte. Dieser Roman steht in nichts den beiden anderen Bänden nach. Ich kann das Buch wieder absolut weiterempfehlen und vergebe volle 5 Sterne.

Genial, spannend, nostalgisch

Bewertung aus Mühlhausen am 05.08.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hardy Engel, der sich inzwischen als Privatdetektiv einen Namen gemacht hat, muss in seinem 3. Fall in der „obersten Etage“ Hollywoods ermitteln und bekommt es auch noch mit dem Ku-Klux-Klan zu tun. Was als einfache detektivische Ermittlungsarbeit beginnt, entpuppt sich als bald als mörderischer Auftrag, bei dem Hardy all sein Können und seine Cleverness einsetzen muss, um seinen Auftrag zu Ende bringen zu können. Wie schon in den beiden Vorgängerbänden bleibt der Autor sich treu, und nutzt einen tatsächlichen Tatbestand aus dem Jahr 1923 in Hollywood um darum herum seinen Krimi aufzubauen. Wer jetzt denkt, also nichts wirklich Neues, dem muss ich widersprechen. Denn die Atmosphäre in diesem neuen Band ist düsterer und ernster und auch Harry selbst hat noch mit den Auswirkungen seines letzten Falles zu kämpfen. Aber auch diesmal steht ihm in so mancher Situation Polly Brandeis hilfreich zur Seite. Und gemeinsam entwirren sie die Verstrickungen, die sich von Hollywood bis ins Weiße Haus in Washington erstrecken. Viele bekannte Persönlichkeiten, ob Schauspieler oder Regisseure der damaligen Zeit, bekommen auch hier wieder ihre Auftritte. Durch die akribische Recherche der Ereignisse, des Flairs Hollywoods und der politischen Hintergründe ergibt sich ein lebendiges Bild der Filmfabrik und des Amerika zu Beginn des 20. Jahrhundert. Christof Weigold hat einen eingängigen und mitreißenden Schreib- und Erzählstil. Und die Charakterisierung der einzelnen Figuren wirkten auf mich sehr lebensecht. Die Geschichte ist wie immer komplex und sehr spannend, hat aber auch wieder ein paar Längen, die ich aber fast schon erwartet habe, und sie somit mittlerweile auch akzeptiere. Fazit: Auch Teil 3 ist wieder ein ausgezeichnet recherchierter HistoKrimi der historisch Belegtes mit Fiktion verknüpft und mich erneut wunderbar unterhalten konnte. Dieser Roman steht in nichts den beiden anderen Bänden nach. Ich kann das Buch wieder absolut weiterempfehlen und vergebe volle 5 Sterne.

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von Christof Weigold

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