Produktbild: Tante Martl

Tante Martl

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Bettina Hoppe

Spieldauer

4 Stunden und 56 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

11.08.2020

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

95

Verlag

USM Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783803285195

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Bettina Hoppe

Spieldauer

4 Stunden und 56 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

11.08.2020

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

95

Verlag

USM Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783803285195

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Die Autorin Ursula März erzählt...

Bewertung am 09.05.2022

Bewertungsnummer: 1709431

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Autorin Ursula März erzählt sehr einfühlsam die Lebensgeschichte ihrer Tante Martl und deren Schwestern Rosa und Bärbel. Sie beschreibt die Konkurrenz zwischen den Charakteren und wie die liebenswerte Tante ihrer Zeit in puncto Emanzipation teilweise auch voraus gewesen ist.

Die Autorin Ursula März erzählt...

Bewertung am 09.05.2022
Bewertungsnummer: 1709431
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Autorin Ursula März erzählt sehr einfühlsam die Lebensgeschichte ihrer Tante Martl und deren Schwestern Rosa und Bärbel. Sie beschreibt die Konkurrenz zwischen den Charakteren und wie die liebenswerte Tante ihrer Zeit in puncto Emanzipation teilweise auch voraus gewesen ist.

Eine Frau von Format

yellowdog am 02.02.2021

Bewertungsnummer: 1235488

Bewertet: eBook (ePUB)

Ursula März ist hauptsächlich als Literaturkritikerin in Erscheinung getreten. Schon dabei hat sie mich immer beeindruckt. Seit einigen Jahren schreibt sie auch Prosa, jetzt auch erstmals einen Roman. Es gibt anscheinend autobiografisch Bezüge, obwohl das nicht genau benannt wird. Das spielt dann letztlich keine Rolle, denn die Titelfigur steht natürlich exemplarisch für Frauen aus der Nachkriegszeit. Es sind 192 starke Seiten. Ursula März weiß durch ihre Erfahrung als Kritikerin, dass bei Beschreibungen des Alltags der Hauptfigur ein zu sehr gekünstelter Stil nicht passend wäre, dass aber ein Erzählton entstehen muss. Sie schafft das unter anderen auch durch eine Prise Humor. Tante Martl ist ein Original, aber sie wird nicht übertrieben geschildert und damit auch nicht der Lächerlichkeit preisgegeben. Doch fängt schon mit ihrer Geburt ein Missgeschick an. Ihr Vater kann nicht akzeptieren, dass sein Kind wieder ein Mädchen ist und nennt sie Martin. Diesen Fehler muss er aber beim Standesamt wieder korrigieren. Dieses Missgeschick scheint Tante Martl aber geprägt zu haben, denn selbst als ältere Frau hat sie als seriöse und anständige Person das nicht vergesse und hat auch ansonsten kein Verständnis für Firlefanz. Dennoch pflegt sie später aufoperungsvoll und pflichtbewusst den kranken Vater. Im Roman gibt es häufig Dialoge zwischen der Erzählerin und der Tante. Die Sätze der Tante sind im Dialekt gehalten. Mir gefällt, wie gut sie sich verstehen. Man spürt die Sympathie, die der Figur entgegengebracht wird. Es gibt auch noch die Schwestern von Martl. Jede von ihnen hatte ihre eigene Rolle in der Familie. In verschiedenen, meist amüsanten, manchmal leicht tragischen Episoden wird Tante Martls Leben von Kindheit, Jugend bis ins Alter geschildert. Für mich war es ein Lesegenuß. Ich wünsche dem Buch großen Erfolg und sei es nur, damit Ursula März weiterschreibt!

Eine Frau von Format

yellowdog am 02.02.2021
Bewertungsnummer: 1235488
Bewertet: eBook (ePUB)

Ursula März ist hauptsächlich als Literaturkritikerin in Erscheinung getreten. Schon dabei hat sie mich immer beeindruckt. Seit einigen Jahren schreibt sie auch Prosa, jetzt auch erstmals einen Roman. Es gibt anscheinend autobiografisch Bezüge, obwohl das nicht genau benannt wird. Das spielt dann letztlich keine Rolle, denn die Titelfigur steht natürlich exemplarisch für Frauen aus der Nachkriegszeit. Es sind 192 starke Seiten. Ursula März weiß durch ihre Erfahrung als Kritikerin, dass bei Beschreibungen des Alltags der Hauptfigur ein zu sehr gekünstelter Stil nicht passend wäre, dass aber ein Erzählton entstehen muss. Sie schafft das unter anderen auch durch eine Prise Humor. Tante Martl ist ein Original, aber sie wird nicht übertrieben geschildert und damit auch nicht der Lächerlichkeit preisgegeben. Doch fängt schon mit ihrer Geburt ein Missgeschick an. Ihr Vater kann nicht akzeptieren, dass sein Kind wieder ein Mädchen ist und nennt sie Martin. Diesen Fehler muss er aber beim Standesamt wieder korrigieren. Dieses Missgeschick scheint Tante Martl aber geprägt zu haben, denn selbst als ältere Frau hat sie als seriöse und anständige Person das nicht vergesse und hat auch ansonsten kein Verständnis für Firlefanz. Dennoch pflegt sie später aufoperungsvoll und pflichtbewusst den kranken Vater. Im Roman gibt es häufig Dialoge zwischen der Erzählerin und der Tante. Die Sätze der Tante sind im Dialekt gehalten. Mir gefällt, wie gut sie sich verstehen. Man spürt die Sympathie, die der Figur entgegengebracht wird. Es gibt auch noch die Schwestern von Martl. Jede von ihnen hatte ihre eigene Rolle in der Familie. In verschiedenen, meist amüsanten, manchmal leicht tragischen Episoden wird Tante Martls Leben von Kindheit, Jugend bis ins Alter geschildert. Für mich war es ein Lesegenuß. Ich wünsche dem Buch großen Erfolg und sei es nur, damit Ursula März weiterschreibt!

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Tante Martl

von Ursula März

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Simone Schmid

OSIANDER Stuttgart

Zum Portrait

5/5

Sympathisch, amüsant und nostalgisch

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sehr sympathisch war die tatsächliche Tante der Autorin Ursula März. Tante Martl war ein badenzer Urgestein, die oft recht zutreffende Kommentare raußhaute, aber eigentlich gutmütig und sympathisch war. Nie verhieratet kümmerte sie sich um alles selber, machte Führerschein usw. in den 60er Jahren, als das noch eine ziemliche Männerdomäne war... Insgesamt eine Lieblingsbuch-Entdeckung.
  • Simone Schmid
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5/5

Sympathisch, amüsant und nostalgisch

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sehr sympathisch war die tatsächliche Tante der Autorin Ursula März. Tante Martl war ein badenzer Urgestein, die oft recht zutreffende Kommentare raußhaute, aber eigentlich gutmütig und sympathisch war. Nie verhieratet kümmerte sie sich um alles selber, machte Führerschein usw. in den 60er Jahren, als das noch eine ziemliche Männerdomäne war... Insgesamt eine Lieblingsbuch-Entdeckung.

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Tante Martl

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