Betreff: Falls ich sterbe

Carolina Setterwall

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Beschreibung

Ein Buch, das für Trauer die richtigen Worte findet, eine wahre Geschichte und literarische Sensation.

In diesem international gefeierten autofiktionalen Buch erzählt Carolina Setterwall von ihrer intensiven Liebe zu Aksel und dem Schock, als sie ihn eines Morgens tot im Bett findet. Ein Buch über Liebe und Tod. Carolina, überforderte Mutter eines Babys, bekommt eines Tages von ihrem Lebensgefährten Aksel eine Mail. Betreff: Falls ich sterbe. Der Inhalt ist eine detaillierte Auflistung seiner Passwörter und anderer praktischer Dinge für den Fall seines Ablebens. Carolina ist empört, schließlich sind sie beide Anfang dreißig. Fünf Monate später ist Aksel tot, über Nacht an einem Herzanfall gestorben. In zwei gegenläufigen Erzählungen berichtet Carolina, wie sie Aksel kennenlernt und sogleich treibende Kraft in der Beziehung wird. Nichts geht ihr schnell genug. Als das Kind geboren wird, ist die Beziehung unter Spannung. Doch dann stirbt Aksel. Was passiert, wenn das Unfassbare eintritt? Ein Buch, das die Liebe zu einem Menschen und die Trauer über dessen Verlust in einer präzisen und sich selbst nicht schonenden Sprache zum Ausdruck bringt.

»[E]in Buch, das jeder lesen sollte, wer schon einmal einen geliebten Menschen viel zu plötzlich und viel zu früh verloren hat. Es hilft bei der Trauerarbeit und macht, dass der Schmerz des Verlustes nicht mehr ganz so stark ist. Diese Lektüre rührt zu Tränen, aber sie zeigt auch, dass irgendwann wieder die Sonne scheint. Ähnlich wie die Umarmung von der besten Freundin, dem besten Freund. Danke für solch ein Geschenk!«

Produktdetails

Verkaufsrang 4238
Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 08.07.2021
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Seitenzahl 480
Maße 20,7/13,5/4,3 cm
Gewicht 559 g
Auflage 1. Auflage
Originaltitel Låt oss hoppas på det bästa
Übersetzer Susanne Dahmann
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-05260-2

Kundenbewertungen

Durchschnitt
96 Bewertungen
Übersicht
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3
0

Trauerbewältigung
von einer Kundin/einem Kunden aus Alpthal am 11.10.2021

Ich habe dieses Buch mit gemischten Gefühlen gelesen, auf der einen Seite hat es mich unglaublich interessiert auf der anderen Seite ist es jedoch auch eine Thematik, wo ich mir nicht sicher war, wie stark es an mich herankommen würde. Das es teilautobiographisch ist, macht den Eindruck natürlich noch stärker und dieses Wissen ... Ich habe dieses Buch mit gemischten Gefühlen gelesen, auf der einen Seite hat es mich unglaublich interessiert auf der anderen Seite ist es jedoch auch eine Thematik, wo ich mir nicht sicher war, wie stark es an mich herankommen würde. Das es teilautobiographisch ist, macht den Eindruck natürlich noch stärker und dieses Wissen schwingt beim Lesen auch immer mit. Die Frage ist: «wie würde ich reagieren?» Wenn ich meine Eltern gebeten habe ihre Unterlagen zu organisieren oder sich auch mal mit dem Erbe zu befassen, habe ich schon gemerkt, dass es ein sensibles Thema ist und für jeden offensichtlich anders bewertet wird. Ich selbst denke, ist doch gut wenn man seine Sachen organisiert, aber wie würde ich reagieren wenn mein Partner mir so eine Email schicken würde, wäre ich dann angefressen und würde es vielleicht sogar falsch verstehen und wenn da so ein Schicksalsschlag eintrifft, würde ich dann vielleicht sogar von selbsterfüllender Prophezeiung sprechen? Besonders interessant war für mich das Leseerlebnis der verschiedenen Zeitachsen. Im Ersten Teil sind es gegenläufige Zeitachsen, wie sich Carolina und Aksel kennengelernt haben und auf der anderen Seite Carolina in der aktuellen Trauer. Der Zweite Teil ist dann gradlinig im hier und jetzt geschrieben. Mir hat das Buch sehr gefallen, die Trauer Bewältigung ist doch etwas sehr persönliches und doch ist es so sanft und doch eindrücklich geschrieben, dass mich das Buch nicht deprimiert sondern nur nachdenklich gestimmt hat. Die Autorin lässt den Leser sehr nach an sich heran, wodurch das Werk authentisch und voller Emotionen ist. Ein durchaus lesenswertes Buch.

Die ungebremste Wucht der Trauer
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 07.10.2021

Die junge Mutter Carolina entdeckt eines Morgens überraschend, dass ihr Lebensgefährte Aksel in der Nacht verstorben ist. Nichts wies darauf hin, dass er gefährdet sei. Da gab es zwar eine Mail vor einiger Zeit, in der er für den Fall seines Todes alles Wichtige für sie auflistete, was sie dann bräuchte. Doch die beiden haben ni... Die junge Mutter Carolina entdeckt eines Morgens überraschend, dass ihr Lebensgefährte Aksel in der Nacht verstorben ist. Nichts wies darauf hin, dass er gefährdet sei. Da gab es zwar eine Mail vor einiger Zeit, in der er für den Fall seines Todes alles Wichtige für sie auflistete, was sie dann bräuchte. Doch die beiden haben nie darüber gesprochen. Rückblickend erzählt Carolina die Zeit, seit die beiden sich kennengelernt haben, und die unfassbare Zeit der Trauer nach dem Tod des geliebten Menschen. Dieses Buch gerät zu einem Tagebuch über die Liebe zu Aksel und dem schweren Weg nach seinem überraschenden Tod. Sehr realistisch erzählt die Autorin Carolina Setterwall über diese bodenlose Trauer, es scheint, als wäre es nur die Liebe zu ihrem kleinen Sohn, der sie zwangsläufig am Leben erhält. Als Leserin habe ich die ungebremste Wucht der Trauer gespürt, die Carolina zu lähmen drohte; das war nicht einfach zu lesen. Umso berührender gerät die Geschichte, vor allem da Carolina auch kein einfacher Charakter ist. Nicht empfehlenswert ist das Buch für alle, die selbst noch in der Trauer stecken – zumindest wäre das für mich in der Zeit der Trauer unmöglich zu lesen. Doch wer Trauernde verstehen will, wird mit Carolinas Innenansichten sicher mehr Verständnis für Hinterbliebene finden. Diese emotionale Geschichte ist nicht einfach zu lesen, denn sie ist berührend und authentisch geschrieben. Dennoch oder gerade deshalb ist sie empfehlenswert. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

Verlustbewältigung
von leseratte1310 am 07.10.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Carolina und Aksel lieben sich und haben eine kleine Tochter. Sie ist mit ihrem Baby überfordert. Als Carolina dann eine Mail von Aksel erhält mit dem Betreff „Falls ich sterbe“, ist sie aufgebracht. Einige Monate später ist Aksel tot. Carolina ist geschockt und muss sich mit dem Verlust und ihrer Trauer auseinandersetzen. Wir... Carolina und Aksel lieben sich und haben eine kleine Tochter. Sie ist mit ihrem Baby überfordert. Als Carolina dann eine Mail von Aksel erhält mit dem Betreff „Falls ich sterbe“, ist sie aufgebracht. Einige Monate später ist Aksel tot. Carolina ist geschockt und muss sich mit dem Verlust und ihrer Trauer auseinandersetzen. Wir begleiten Carolina, die sich zurückerinnert und ihre Beziehung zu Aksel betrachtet. Sie erinnert sich an das Kennenlernen, an die erste Zeit ihrer Beziehung und an das Elternwerden. und wie es zu ihrer Beziehung kam, wie sie Eltern wurden. Wir erfahren aber auch, wie sie sich nach dem Tod von Aksel fühlt. Mir war Carolina nicht besonders sympathisch. Sie ist dominant und war immer die treibende Kraft. So kam es zur Beziehung und zum Baby. Aksel wurde regelrecht überfahren. Aber er wollte alles gut machen und ist dabei an seine Grenzen gestoßen. Carolina kreist immer um sich selbst. Ich konnte nicht mit ihr fühlen, nicht in der Zeit der Trauer und auch nicht, als sie wieder jemanden kennenlernt, der nicht so geduldig alles mit sich machen lässt wie Aksel, sondern eher das Gegenteil. Die Geschichte, die aus Carolinas Sicht erzählt wird, ist ziemlich ehrlich und so wird ihr Charakter gut beleuchtet. Aber mich hat diese recht dunkle Geschichte nicht überzeugt.


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