Sterben war gestern. Aus dem Leben eines Jugendforschers

Roman

Joachim Lottmann

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Beschreibung

Der Pate der Popliteratur ist wieder da – mit einem Roman über das Hier und Jetzt, über die brodelnde Gegenwart.

Ein in die Jahre gekommener Jugendforscher begeistert sich an den Thesen Yuval Hararis, der der Menschheit eine medizinisch-biologische Revolution voraussagt. Alter und Krankheit werden besiegt sein, man wird 120 Jahre alt und dabei auch noch gesünder und fitter als jetzt. Derart euphorisiert, erlebt Dr. Johannes Lohmer die oft schmerzhafte Konfrontation mit den Jugendlichen der ›Generation Greta‹, über die er eine Studie schreiben muss. Er verwickelt sich in Abenteuer, verliebt sich, geht ins Kloster, verliert seine Gesundheit im Fitness-Studio, beginnt plötzlich die Jugendkultur zu hassen und noch mehr die Alten, zu denen auch er bald gehören wird. Dann aber bricht die Corona-Pandemie über das Land herein, und die Karten werden neu gemischt: die Jungen fühlen sich eingesperrt, die Alten sind es wirklich und fürchten den Tod. Für ihn, den »alten, weißen Mann«, der nun Antirassismus-Sticker trägt, steigt der Panik-Pegel immer weiter. Aber dann kommt die Beruhigung und die Entschleunigung doch noch, wenn auch spät ...

»So amüsant und treffend wie in Joachim Lottmanns ›Sterben war gestern‹ wurde nur selten über die zivilisatorische Bruchstelle Mann geschrieben.«

Joachim Lottmann, geboren 1959 in Hamburg, studierte Theatergeschichte und Literaturwissenschaft in Hamburg. 1987 erschien bei KiWi sein literarisches Debüt »Mai, Juni, Juli«, das als erster Roman der deutschen Popliteratur gilt. Lottmans zweiter Roman »Deutsche Einheit« erschien 1999, es folgten bislang sieben weitere Bücher bei KiWi, am erfolgreichsten »Die Jugend von heute« (2004), »Der Geldkomplex« (2009) und »Endlich Kokain« (2014). 2010 nahm Lottmann den Wolfgang-Koeppen-Preis entgegen. Der Autor schreibt u.a. für taz, FAS und Welt und lebt in Wien.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 04.03.2021
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Seitenzahl 352
Maße 18,7/12,3/2,5 cm
Gewicht 302 g
Auflage 1. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-00071-9

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Auweia, Lottmanns Alter Ego Lohmer ist wieder auf den Spuren der Jugend. Unverschämt und pseudoautobiografisch wie gehabt, sehr lustig auch wenn einem das Lachen oft im politisch korrekten Hals stecken bleibt. Am Schluss muss man hart schlucken.


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