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Beschreibung


Nach »Der Circle« legt Dave Eggers mit »Every« eine rasante Fortschreibung seines Weltbestsellers vor - ein hochbrisanter Thriller

Der Circle ist die größte Suchmaschine gepaart mit dem größten Social-Media-Anbieter der Welt. Eine Fusion mit dem erfolgreichsten Onlineversandhaus brachte das reichste und gefährlichste – und seltsamerweise auch beliebteste – Monopol aller Zeiten hervor: Every.

Delaney Wells ist »die Neue« bei Every und nicht gerade das, was man erwarten würde in einem Tech-Unternehmen. Als ehemalige Försterin und unerschütterliche Technikskeptikerin bahnt sie sich heimlich ihren Weg, mit nur einem Ziel vor Augen: die Firma von innen heraus zu zerschlagen. Zusammen mit ihrem Kollegen, dem nicht gerade ehrgeizigen Wes Kavakian, sucht sie nach den Schwachstellen von Every und hofft, die Menschheit von der allumfassenden Überwachung und der emojigesteuerten Infantilisierung zu befreien. Aber will die Menschheit überhaupt, wofür Delaney kämpft? Will die Menschheit wirklich frei sein?

Wie schon bei »Der Circle« weiß Dave Eggers wie kein zweiter unsere Wirklichkeit so konsequent weiterzudenken, dass einem der Atem stockt beim Lesen. Man kann nur inständig hoffen, dass die Realität nicht schneller voranschreitet, als Dave Eggers schreiben kann.

»Der Wissenschaftsthriller ist aktuell, fesselnd geschrieben und zeigt ein mögliches Katastrophen-Szenario rund um europäische Städte. Eine klare Leseempfehlung für jene, die sich schon mir der Thematik beschäftigt haben.« ("Bibliotheksnachrichten")
»[K]aum jemand beweist so viel Gespür für die Themen, die uns beschäftigen und noch viel mehr beschäftigen werden [wie Eggers].« ("Goslarsche Zeitung")
»Über weite Strecken liest sich ›Every‹ wie eine Dystopie, die der Wirklichkeit nur um eine Nasenlänge voraus ist. Aber gerade diese knappe Spanne macht den Reiz des Romans aus.« ("Nürnberger Nachrichten")
»Spannend!« ("Pforzheimer Zeitung")
»Wunderbar ist vor allem, wie Eggers die politische Korrektheit wie die
identitätspolitisch motivierten Handlungen seiner Figuren genüsslich seziert, dem Leser aber gleichzeitig die Luft zum Atmen nimmt.« ("literaturkritik.de")
»Dave Eggers [hat] mit ›Every‹ wieder einen Roman verfasst, der zu heftigen und hoffentlich nachhaltigen Diskussionen anregen könnte.« ("neues deutschland")
»Während des Lesens stockte mir der Atem, sodass ich das Buch zur Seite legen musste um mir über unsere eigene Situation nachzudenken. [...] Ich denke, dass vor allem junge Menschen dieses Buch lesen sollten, um die möglichen Folgen der Digitalisierung zu erahnen. [...] Von meiner Seite daher eine klare Leseempfehlung.« ("Quo Vadis")
»Der Roman glänzt durch viele Ideen.« ("NZZ am Sonntag")
»Das Beste an diesem Roman ist der überschäumende Ideenreichtum des Autors [...]« ("Südwest Presse")
»Hochspannend.« ("Oberösterreichische Nachrichten")

Dave Eggers, geboren 1970, ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen Autoren. Sein Roman »Der Circle« war weltweit ein Bestseller. Sein Werk wurde mit zahlreichen literarischen Preisen ausgezeichnet. Der Roman »Ein Hologramm für den König« war nominiert für den National Book Award, für »Zeitoun« wurde ihm u.a. der American Book Award verliehen. Dave Eggers stammt aus Chicago und lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Nordkalifornien..
Klaus Timmermann geb. 1955 in Bocholt. Lehramtsstudium Sek. II: Englisch, Französisch.Klaus Timmermann und Ulrike Wasel entdeckten noch während des Studiums die Freude am gemeinsamen Übersetzen und beschlossen nach dem Examen, den Sprung in das Leben als Literaturübersetzer zu wagen. Nach ersten nebenberuflichen Anfängen im Bereich der Kriminalliteratur arbeiten wir seit 1991 hauptberuflich als literarische Übersetzer und sind für zahlreiche namhafte Verlage tätig. Nach nunmehr fast fünfundzwanzigjähriger Berufserfahrung blicken wir auf ein breites und buntes Spektrum übersetzter Titel zurück, das sich vom erfolgreichen Bestseller bis zum “Nischensachbuch” erstreckt. 2012 wurden wir gemeinsam mit dem Autor Dave Eggers für unsere Übersetzung seines Roman Zeitoun mit dem internationalen Albatros-Literaturpreis der Günther-Grass-Stiftung Bremen ausgezeichnet..
Ulrike Wasel geb. 1955 in Bergneustadt. Magisterstudium: Anglistik, Amerikanistik, Romanistik.  Ulrike Wasel und Klaus Timmermann entdeckten noch während des Studiums die Freude am gemeinsamen Übersetzen und beschlossen nach dem Examen, den Sprung in das Leben als Literaturübersetzer zu wagen. Nach ersten nebenberuflichen Anfängen im Bereich der Kriminalliteratur arbeiten wir seit 1991 hauptberuflich als literarische Übersetzer und sind für zahlreiche namhafte Verlage tätig. Nach nunmehr fast fünfundzwanzigjähriger Berufserfahrung blicken wir auf ein breites und buntes Spektrum übersetzter Titel zurück, das sich vom erfolgreichen Bestseller bis zum “Nischensachbuch” erstreckt. 2012 wurden wir gemeinsam mit dem Autor Dave Eggers für unsere Übersetzung seines Roman Zeitoun mit dem internationalen Albatros-Literaturpreis der Günther-Grass-Stiftung Bremen ausgezeichnet.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.10.2021

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

21,3/14,3/4,6 cm

Gewicht

680 g

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.10.2021

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

21,3/14,3/4,6 cm

Gewicht

680 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The Every

Übersetzer

  • Klaus Timmermann
  • Ulrike Wasel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00112-9

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Erschreckend beklemmende Zukunftsvision

mesu am 20.07.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch hat einiges zu bieten. Es zeigt eine erschreckende und gleichzeitig faszinierende Zukunft, in der alle, jederzeit und überall überwacht werden. Die Menschen sind wie ferngesteuert und identifizieren sich nur noch über eine Technologie, die der Konzern Every vorgibt. Sie leben nicht mehr, sie existieren nur noch im System von Every. Doch es gibt sie noch - die wenigen Zweifler. Delaney und Wes gehören dazu. Sie heuern bei dem Konzern an und versuchen von innen heraus zu infiltrieren und Every zu zerstören. Ein äußerst gefährliches und fast aussichtsloses Unternehmen, aber die Freiheit aller Menschen hängt davon ab. Virtuos spielt der Autor mit unseren Ängsten und inszeniert ein facettenreiches Szenario, das beklemmend und zerstörend wirkt. Aber ist diese unglaubliche Zukunft wirklich so fern? Lesen empfehlenswert.

Erschreckend beklemmende Zukunftsvision

mesu am 20.07.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch hat einiges zu bieten. Es zeigt eine erschreckende und gleichzeitig faszinierende Zukunft, in der alle, jederzeit und überall überwacht werden. Die Menschen sind wie ferngesteuert und identifizieren sich nur noch über eine Technologie, die der Konzern Every vorgibt. Sie leben nicht mehr, sie existieren nur noch im System von Every. Doch es gibt sie noch - die wenigen Zweifler. Delaney und Wes gehören dazu. Sie heuern bei dem Konzern an und versuchen von innen heraus zu infiltrieren und Every zu zerstören. Ein äußerst gefährliches und fast aussichtsloses Unternehmen, aber die Freiheit aller Menschen hängt davon ab. Virtuos spielt der Autor mit unseren Ängsten und inszeniert ein facettenreiches Szenario, das beklemmend und zerstörend wirkt. Aber ist diese unglaubliche Zukunft wirklich so fern? Lesen empfehlenswert.

langweilig schlecht geschrieben, Plot unglaubwürdig

Wim aus Krems am 15.02.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Thema ist interessant und zeitgemäß. Der Autor gelingt es aber nicht die Geschichte zum Leben zu bringen. Der Schreibstil ist manchmal richtig simpel. Der Plot is im Anbetracht der Geschichte unglaubwürdig und sehr dünn.

langweilig schlecht geschrieben, Plot unglaubwürdig

Wim aus Krems am 15.02.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Thema ist interessant und zeitgemäß. Der Autor gelingt es aber nicht die Geschichte zum Leben zu bringen. Der Schreibstil ist manchmal richtig simpel. Der Plot is im Anbetracht der Geschichte unglaubwürdig und sehr dünn.

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Christine Holzner

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Alle macht dem Megakonzern

Bewertet: Hörbuch-Download

In "Every" geht es so schlimm weiter, wie "Der Circle" endet. Delaney versucht den Konzern von innen heraus zu zerstören, indem sie Apps zur Entwicklung vorschlägt, die völlig überzogen sind und die Empörung der Bevölkerung auslösen sollen. Der Schuss geht nach hinten los, denn die Programme sind sehr erfolgreich und liefern die Nutzer dem Willen des Konzerns hilflos aus. Dave Eggers will provozieren und das gelingt ihm hervorragend. Was habe ich mich aufgeregt. Torben Kessler liest etwas zu angenehm, bei mehrstündigem Zuhören besteht die Gefahr, geistig abzudriften.
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In "Every" geht es so schlimm weiter, wie "Der Circle" endet. Delaney versucht den Konzern von innen heraus zu zerstören, indem sie Apps zur Entwicklung vorschlägt, die völlig überzogen sind und die Empörung der Bevölkerung auslösen sollen. Der Schuss geht nach hinten los, denn die Programme sind sehr erfolgreich und liefern die Nutzer dem Willen des Konzerns hilflos aus. Dave Eggers will provozieren und das gelingt ihm hervorragend. Was habe ich mich aufgeregt. Torben Kessler liest etwas zu angenehm, bei mehrstündigem Zuhören besteht die Gefahr, geistig abzudriften.

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