Schön wie die Acht

Nikola Huppertz

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Beschreibung

Malte liebt Zahlen und trainiert fleißig für die Mathe-Olympiade, bei der er unbedingt gewinnen will. Als einziger seiner Schule hat er sich für die Landesrunde qualifiziert. Doch Zuhause bricht das Chaos aus, als seine sechzehnjährige Halbschwester Josefine für vier Wochen bei ihnen einzieht. Sie eckt überall an, schwänzt die Schule und macht Malte das Leben schwer – wie soll er so vernünftig lernen? Zu allem Überfluss taucht auch noch Lale in seiner Mathe AG auf. Sie ist nicht nur eine ernstzunehmende Konkurrentin, sondern auch noch „schön wie die Acht“ und bringt ihn völlig durcheinander. Als ihm alles zu viel wird und er die Olympiade hinschmeißen will, rückt ihm ausgerechnet Josefine den Kopf wieder gerade.
- Endlich mal Mathe nicht nur als Frustfach!
- Eine ungewöhnliche Geschwisterbeziehung
- Witzig und emphatisch erzählt

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Altersempfehlung ab 12 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 09.01.2021
Illustrator Barbara Jung
Verlag Tulipan Verlag
Seitenzahl 224
Maße 21,6/15,1/2,7 cm
Gewicht 454 g
Auflage 1
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86429-484-6

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Wie sich die Welt durch eine große Schwester verändert
von Daggy am 07.02.2021

Maltes Welt sind die Zahlen und genau wie ich liebt er die 8. Josefine ist seine Halbschwester aus der ersten Ehe seines Vaters. Weil ihre Mutter Krebs hat und zu einer Reha muss, zieht sie für ein paar Wochen bei ihrem Vater und der neuen Familie ein. Natürlich ist sie sauer auf die Frau, die ihr den Vater nahm, den Vater, der ... Maltes Welt sind die Zahlen und genau wie ich liebt er die 8. Josefine ist seine Halbschwester aus der ersten Ehe seines Vaters. Weil ihre Mutter Krebs hat und zu einer Reha muss, zieht sie für ein paar Wochen bei ihrem Vater und der neuen Familie ein. Natürlich ist sie sauer auf die Frau, die ihr den Vater nahm, den Vater, der sie im Stich gelassen hat und auf Malte, der in einer Familie leben darf. So benimmt sich die gepiercte Josefine allen gegenüber ziemlich unmöglich, dazu schwänzt sie noch die Schule. Malte nimmt regelmäßig an einer Mathe-AG teil und trainiert für die Mathe-Olympiade. Als dann aber ein Mädchen von einer anderen Schule dort auftaucht, sieht er in ihr die Konkurrentin, obwohl er auch verliebt in sie ist. Alles nicht so einfach für den Jungen. Als dann noch private Fragen über seine Eltern und ihn auftauchen, ist sein Leben nicht mehr berechenbar. Helfen da die Gedichte, die seine Schwester schreibt? Irgendwie bringen diese Texte die beiden näher und eigentlich ist es doch schön eine große Schwester zu haben. Die Konflikte, die entstehen, wenn ein Familienvater sich neu verliebt, kennen wir aus der Literatur zur Genüge. Aber wie sich das Kind aus der neuen Verbindung fühlt, darüber lese ich hier zum ersten Mal. Ein Buch über familiäre Probleme und ihre Bewältigung, erste Liebe, Geschwisterliebe, Gedichte, Freundschaft und Mathe. Wie ich finde eine tolle Mischung und sehr lesenswert. Der gut zu lesende Text wird mit einigen schönen Zeichnungen ergänzt.

Familienleben nicht immer einfach
von Nicole Lehmann am 01.02.2021

Der zwölfjährige Malte ist ein Zahlenliebhaber. Er ist zahlenaffin und mag es, dass Zahlen logisch sind. Doch plötzlich ändert sich anders. Seine Halbschwester Josefine zieht vorübergehend bei ihnen ein. Die siebzehnjährige ist zickig und wütend auf die Welt. Maltes Familienleben bringt sie jedenfalls gehörig aus dem Gleichgewic... Der zwölfjährige Malte ist ein Zahlenliebhaber. Er ist zahlenaffin und mag es, dass Zahlen logisch sind. Doch plötzlich ändert sich anders. Seine Halbschwester Josefine zieht vorübergehend bei ihnen ein. Die siebzehnjährige ist zickig und wütend auf die Welt. Maltes Familienleben bringt sie jedenfalls gehörig aus dem Gleichgewicht. Und als in der Mathe AG auch noch Lale auftaucht, sind plötzlich nicht mal mehr die Zahlen logisch. Malte fand ich einen interessanten Hauptcharakter. Er findet die Zahlen toll und ist eher ein zurückhaltender Junge. Wie die Zahlen ist er ruhig und braucht nur sich selbst. Er mag Gewohnheiten und ist erstmals verwirrt. Zu Josefine hat er ein gemischtes Verhältnis. Am Anfang mag er sie überhaupt nicht. Bis er hinter ihre Fassade schaut und immer mehr Verständnis für sie aufbaut. Er ändert seine Denkweise auch von Stiefschwester zu Schwester, was ich ganz goldig fand. Auch öffnet er sich durch Josefine in der Schule und findet Freunde. Dass dies wichtig für ihn ist, merkt er erst, als er sie fast wieder verliert. Auch Josefine fand ich super. Sie ist am Anfang rotzig, was man als Leser aber mit etwas Hintergrundwissen mit der Zeit auch versteht. Die Geschichte zeigt auf mehreren Ebenen auf, dass Familienleben nicht einfach ist, weder für die Eltern, die Verlassenen, die Kinder oder Stiefgeschwister. In dieser Geschichte steckt so viel mehr als Anfangs angenommen. Super fand ich, dass Mathe nicht immer als Hass-Fach thematisiert wird. Ein tiefgründiges Buch über Familie und ihre Herausforderungen. Ich vergebe gerne 5 von 5 Matheolympiaden.


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