Das Brauhaus an der Isar: Das Vermächtnis

Roman

Eine München-Saga Band 3

Julia Freidank

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Beschreibung


Die große Familiensaga um das traditionsreiche Brauhaus Brucknerbräu. In den Schicksalsjahren am Ende des Zweiten Weltkriegs stellt sich für das Familienunternehmen die Frage: Wer führt die Brauerei in die Zukunft? Wer bewahrt das Erbe der Brauereikunst in München und auf dem Oktoberfest?

Die achtzehnjährige Lotte, deren Eltern vor den Nationalsozialisten fliehen mussten, arbeitet Ende 1944 für eine Schweizer Hilfsorganisation. Nach einem dramatischen Flugzeugabsturz im Grenzgebiet zu Deutschland schlägt sie sich bis München durch. Dort halten ihre Großeltern allen Wirren zum Trotz ihr Brauhaus am Laufen. Die Firma durch den Krieg zu retten bietet Lotte die Herausforderung, nach der sie sich immer gesehnt hat. Doch hier gilt sie als Halbjüdin. Mitten in diesen letzten Kriegsmonaten, während das Flächenbombardement München in eine brennende Hölle verwandelt, verliebt sie sich in den einfühlsamen Wissenschaftler Gero. Doch er arbeitet an einem geheimen, brisanten Projekt. Dazu bringt ausgerechnet der langersehnte Friede das Brucknerbräu an den Rand des Abgrunds – und die temperamentvolle Lotte an einen Punkt, an dem sie die Brauerei entweder retten oder ruinieren wird …

Julia Freidank ist das Pseudonym einer vielfach veröffentlichten Autorin von Romanen und Sachbüchern. Als gebürtige Münchnerin hat sie die aufregende Geschichte ihrer Heimatstadt immer schon sehr fasziniert. Da München ohne das Brauereiwesen nicht zu denken ist, lag es nahe, irgendwann einmal über ein Münchner Brauhaus zu schreiben. Das Ergebnis ist die mehrbändige große Familiensaga «Das Brauhaus an der Isar».

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 20.07.2021
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Seitenzahl 464
Maße (L/B/H) 20,9/13,5/3,9 cm
Gewicht 484 g
Auflage 1. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-00502-2

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5/5

Ein Prosit auf ein neues Leben

Eliza am 08.08.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Abschluss einer sehr gelungenen Saga um die Brucknerbräu Dynastie. Mir hat die Fortentwicklung der Geschichte erneut sehr gut gefallen. Das Cover ist bunt gestaltet. Man erkennt eine junge Frau, welche etwas nachdenklich zur Seite blickt. Im Hintergrund erkennen die Leser die teilweise zerstörte Münchner Frauenkirche. Der Klappentext beschreibt den wesentlichen Handlungsstrang ausführlich und gibt so wichtige Details bereits preis, ohne zu viel Spannung vorwegzunehmen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die 18-jährige Lotte, das Kind von Clara Bruckner und René Kurowsky, welche ursprünglich in die USA vor den Nationalsozialisten geflohen ist. Nach einem Flugzeugabsturz, welchen sie glücklicherweise überlebt hat, kommt Lotte in ein Deutschland zurück, welches kurz vor der Niederlage im zweiten Weltkrieg steht. Lotte ist eine selbstbewusste Frau, die weiß was sie will. Sie wird herzlich von ihren Großeltern Antonia und Melchior Bruckner in München aufgenommen. Dabei erlebt sie trotz des Familienzusammenhaltes die schrecklichen Vorgänge am Ende des Krieges 1944. Als bedeutsame Nebenfiguren treten Gero von Stetten ein Physikdoktorand, welcher Clara in ihren Bann zieht, sowie der bereits in den Vorgängerbänden beliebte Ferdinand Schwabinger und Hermine Schulte eine Mitarbeiterin des Brucknerbräus in Erscheinung. Vor allem Gero von Stetten ist eine sehr interessante Persönlichkeit. Obwohl er nüchterner Physiker ist, zeigt er doch in vielen Situationen sehr viel Humor und Empathie. Er muss eine schwere Entscheidung treffen und zeigt dabei viel Mut und Selbstdisziplin. Er hat sich dabei als meine Lieblingsfigur herauskristallisiert. Der Aufbau der Geschichte ist stringent und es sind bis auf am Ende der Geschichte keine Zeitsprünge zu erkennen. Der Schreibstil der Autorin ist leicht, gut lesbar und immer wieder mit Dialekten (bayerisch oder berlinerisch) unterlegt. Dies hat mir bereits in den vorherigen „Brauhausbüchern“ sehr gut gefallen. Als Besonderheit sind neben einem Personenverzeichnis, ein Überblick über die verschiedenen Redewendungen sowie im Buchdeckel eine Stadtkarte von München abgebildet. Das Fazit des Romans ist sehr gut. Die Autorin hat das schwierige Thema zweiter Weltkrieg sehr gut aufgearbeitet. Vor allem die verschiedenen Stimmungen und Gefühlslagen schafft die Autorin dem Leser sehr gut rüberzubringen. Ich kann allen Fans von Brauhauskultur, aber auch von historischen Romanen guten Gewissens eine klare Leseempfehlung geben. 9/10P.

5/5

Ein Prosit auf ein neues Leben

Eliza am 08.08.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Abschluss einer sehr gelungenen Saga um die Brucknerbräu Dynastie. Mir hat die Fortentwicklung der Geschichte erneut sehr gut gefallen. Das Cover ist bunt gestaltet. Man erkennt eine junge Frau, welche etwas nachdenklich zur Seite blickt. Im Hintergrund erkennen die Leser die teilweise zerstörte Münchner Frauenkirche. Der Klappentext beschreibt den wesentlichen Handlungsstrang ausführlich und gibt so wichtige Details bereits preis, ohne zu viel Spannung vorwegzunehmen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die 18-jährige Lotte, das Kind von Clara Bruckner und René Kurowsky, welche ursprünglich in die USA vor den Nationalsozialisten geflohen ist. Nach einem Flugzeugabsturz, welchen sie glücklicherweise überlebt hat, kommt Lotte in ein Deutschland zurück, welches kurz vor der Niederlage im zweiten Weltkrieg steht. Lotte ist eine selbstbewusste Frau, die weiß was sie will. Sie wird herzlich von ihren Großeltern Antonia und Melchior Bruckner in München aufgenommen. Dabei erlebt sie trotz des Familienzusammenhaltes die schrecklichen Vorgänge am Ende des Krieges 1944. Als bedeutsame Nebenfiguren treten Gero von Stetten ein Physikdoktorand, welcher Clara in ihren Bann zieht, sowie der bereits in den Vorgängerbänden beliebte Ferdinand Schwabinger und Hermine Schulte eine Mitarbeiterin des Brucknerbräus in Erscheinung. Vor allem Gero von Stetten ist eine sehr interessante Persönlichkeit. Obwohl er nüchterner Physiker ist, zeigt er doch in vielen Situationen sehr viel Humor und Empathie. Er muss eine schwere Entscheidung treffen und zeigt dabei viel Mut und Selbstdisziplin. Er hat sich dabei als meine Lieblingsfigur herauskristallisiert. Der Aufbau der Geschichte ist stringent und es sind bis auf am Ende der Geschichte keine Zeitsprünge zu erkennen. Der Schreibstil der Autorin ist leicht, gut lesbar und immer wieder mit Dialekten (bayerisch oder berlinerisch) unterlegt. Dies hat mir bereits in den vorherigen „Brauhausbüchern“ sehr gut gefallen. Als Besonderheit sind neben einem Personenverzeichnis, ein Überblick über die verschiedenen Redewendungen sowie im Buchdeckel eine Stadtkarte von München abgebildet. Das Fazit des Romans ist sehr gut. Die Autorin hat das schwierige Thema zweiter Weltkrieg sehr gut aufgearbeitet. Vor allem die verschiedenen Stimmungen und Gefühlslagen schafft die Autorin dem Leser sehr gut rüberzubringen. Ich kann allen Fans von Brauhauskultur, aber auch von historischen Romanen guten Gewissens eine klare Leseempfehlung geben. 9/10P.

4/5

Das Brauhaus an der Isar - Das Vermächtnis

Sabine aus Köln am 03.08.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dies ist der letzte Teil der Brauhaus-Saga - man kann das Buch aber auch ohne Kenntnis der Vorbände gut lesen, da es nicht nahtlos an den Vorgänger anschließt und auch den Fokus auf ein neues Familienmitglied setzt. Als Trilogie ist die Geschichte natürlich runder, weil man dann viel mehr Gespür dafür bekommt, dass auch Brauereien unter der Naziherrschaft zu leiden hatten und was sie für viele Unternehmer aus diesem Bereich bedeutet hat. Diesmal steht Lotte im Mittelpunkt des Geschehens – ihre Großeltern haben damals Brucknerbräu aufgebaut, sie selber ist bisher in den USA aufgewachsen, da ihre Eltern fliehen mussten. Lotte verschlägt es eher zufällig nach Deutschland, sie überlebt einen Flugzeugabsturz nur knapp, als sie für eine Hilfsorganisation gefälschte Pässe transportieren soll und landet so bei ihren Großeltern in München. Die Brauerei kämpft weiter unter den Wirren der letzten Kriegstage – und hier sieht Lotte ihre Herausforderung: sie entschließt sich, in Deutschland zu bleiben. Natürlich spielen bei dieser Entscheidung auch die Gefühle zu einem jungen Mann eine Rolle – doch Gero umgibt ein Geheimnis, dass sie gerne lüften möchte. Der Einstieg in die Geschichte ist spannend, und so recht weiß man am Anfang noch nicht, wohin die Geschichte laufen wird. Da hat die Autorin sich aber einige interessante Erzählstränge überlegt – zum einen geht es natürlich um das Überleben der Brauerei in den letzten Kriegstagen und dann auch in der Zeit der amerikanischen Übernahme, zum andern aber bekommt man auch Einblicke in die Forschung der Atomphysik. Gelungen ist die Darstellung des Überlebenskampfs, den die Menschen auch nach der Machtübernahme noch zu führen hatten – es mangelte einfach an allem und nur durch den Schwarzmarkt konnte man irgendwie überleben; wenn man denn auch Ware zum Tauschen hatte. Lotte ist eine sympathische Protagonistin, die ihren eigenen Kopf hat und damit auch schon mal gegen Wände rennt, die aber auch ein Ziel hat, das sie unbedingt erreichen will. So ganz verstanden habe ich ihre Entscheidung nicht, in Deutschland zu bleiben, denn als Halbjüdin ist es für sie sehr gefährlich, wie sie dann aber ihren Weg geht und sich durchkämpft, ist schon beeindruckend. Ich habe sie gerne begleitet und neue Einblicke in diese schwierige Zeit des Wiederaufbaus erhalten. Auch Gero, der junge Wissenschaftler, den seine Leidenschaft vor der Kriegsfront rettet, ist eine sympathische Figur, vor allem seine Zerrissenheit wurde sehr gut dargestellt. Den Erzählstrang um die Atomphysik fand ich persönlich nicht so gelungen, weil ich ihn irgendwie als sehr gewollt empfunden habe – bestimmt hat die Autorin da gut recherchiert, aber gepackt hat mich dieser Part leider nicht. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und fand ich ihn auch zur dargestellten Zeit passend – gerade die Atmosphäre hat die Autorin sehr gut einfangen können, insbesondere die Szenen, in denen München nochmal angegriffen wurde und in denen die Not der Menschen wirklich sehr plastisch beschrieben war. Nach dem spannenden Einstieg plätscherte dann die Geschichte leider länger vor sich hin – und irgendwie hatte ich das Gefühl, die Autorin konnte sich nicht entscheiden, ob es mehr ums Brauhaus oder doch um die Physik gehen soll. Im letzten Drittel gibt es dann doch noch ein paar spannende Szenen, aber diese werden sehr schnell aufgelöst, so dass für mein Empfunden die Spannung nie lange gehalten werden konnte. Es ist eine unterhaltsame Geschichte, die gute Einblicke in das Nachkriegsmünchen liefert – trotzdem hat sie mich nicht durchweg packen können, so dass ich 3,5 von 5 Sternen vergebe.

4/5

Das Brauhaus an der Isar - Das Vermächtnis

Sabine aus Köln am 03.08.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dies ist der letzte Teil der Brauhaus-Saga - man kann das Buch aber auch ohne Kenntnis der Vorbände gut lesen, da es nicht nahtlos an den Vorgänger anschließt und auch den Fokus auf ein neues Familienmitglied setzt. Als Trilogie ist die Geschichte natürlich runder, weil man dann viel mehr Gespür dafür bekommt, dass auch Brauereien unter der Naziherrschaft zu leiden hatten und was sie für viele Unternehmer aus diesem Bereich bedeutet hat. Diesmal steht Lotte im Mittelpunkt des Geschehens – ihre Großeltern haben damals Brucknerbräu aufgebaut, sie selber ist bisher in den USA aufgewachsen, da ihre Eltern fliehen mussten. Lotte verschlägt es eher zufällig nach Deutschland, sie überlebt einen Flugzeugabsturz nur knapp, als sie für eine Hilfsorganisation gefälschte Pässe transportieren soll und landet so bei ihren Großeltern in München. Die Brauerei kämpft weiter unter den Wirren der letzten Kriegstage – und hier sieht Lotte ihre Herausforderung: sie entschließt sich, in Deutschland zu bleiben. Natürlich spielen bei dieser Entscheidung auch die Gefühle zu einem jungen Mann eine Rolle – doch Gero umgibt ein Geheimnis, dass sie gerne lüften möchte. Der Einstieg in die Geschichte ist spannend, und so recht weiß man am Anfang noch nicht, wohin die Geschichte laufen wird. Da hat die Autorin sich aber einige interessante Erzählstränge überlegt – zum einen geht es natürlich um das Überleben der Brauerei in den letzten Kriegstagen und dann auch in der Zeit der amerikanischen Übernahme, zum andern aber bekommt man auch Einblicke in die Forschung der Atomphysik. Gelungen ist die Darstellung des Überlebenskampfs, den die Menschen auch nach der Machtübernahme noch zu führen hatten – es mangelte einfach an allem und nur durch den Schwarzmarkt konnte man irgendwie überleben; wenn man denn auch Ware zum Tauschen hatte. Lotte ist eine sympathische Protagonistin, die ihren eigenen Kopf hat und damit auch schon mal gegen Wände rennt, die aber auch ein Ziel hat, das sie unbedingt erreichen will. So ganz verstanden habe ich ihre Entscheidung nicht, in Deutschland zu bleiben, denn als Halbjüdin ist es für sie sehr gefährlich, wie sie dann aber ihren Weg geht und sich durchkämpft, ist schon beeindruckend. Ich habe sie gerne begleitet und neue Einblicke in diese schwierige Zeit des Wiederaufbaus erhalten. Auch Gero, der junge Wissenschaftler, den seine Leidenschaft vor der Kriegsfront rettet, ist eine sympathische Figur, vor allem seine Zerrissenheit wurde sehr gut dargestellt. Den Erzählstrang um die Atomphysik fand ich persönlich nicht so gelungen, weil ich ihn irgendwie als sehr gewollt empfunden habe – bestimmt hat die Autorin da gut recherchiert, aber gepackt hat mich dieser Part leider nicht. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und fand ich ihn auch zur dargestellten Zeit passend – gerade die Atmosphäre hat die Autorin sehr gut einfangen können, insbesondere die Szenen, in denen München nochmal angegriffen wurde und in denen die Not der Menschen wirklich sehr plastisch beschrieben war. Nach dem spannenden Einstieg plätscherte dann die Geschichte leider länger vor sich hin – und irgendwie hatte ich das Gefühl, die Autorin konnte sich nicht entscheiden, ob es mehr ums Brauhaus oder doch um die Physik gehen soll. Im letzten Drittel gibt es dann doch noch ein paar spannende Szenen, aber diese werden sehr schnell aufgelöst, so dass für mein Empfunden die Spannung nie lange gehalten werden konnte. Es ist eine unterhaltsame Geschichte, die gute Einblicke in das Nachkriegsmünchen liefert – trotzdem hat sie mich nicht durchweg packen können, so dass ich 3,5 von 5 Sternen vergebe.

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