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Daheim

Roman | »Das schönste Buch, das ich seit vielen Monaten gelesen habe.« Iris Radisch, 3sat

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Beschreibung


Spiegel-Bestseller und nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2021

Judith Hermann erzählt in ihrem neuen Roman »Daheim« von einem Aufbruch: Eine alte Welt geht verloren und eine neue entsteht.

Sie hat ihr früheres Leben hinter sich gelassen, ist ans Meer gezogen, in ein Haus für sich. Ihrem Exmann schreibt sie kleine Briefe, in denen sie erzählt, wie es ihr geht, in diesem neuen Leben im Norden. Sie schließt vorsichtige Freundschaften, versucht eine Affaire, fragt sich, ob sie heimisch werden könnte oder ob sie weiterziehen soll. Judith Hermann erzählt von einer Frau, die vieles hinter sich lässt, Widerstandskraft entwickelt und in der intensiven Landschaft an der Küste eine andere wird. Sie erzählt von der Erinnerung. Und von der Geschichte des Augenblicks, in dem das Leben sich teilt, eine alte Welt verlorengeht und eine neue entsteht.

sensibler, psychologischer Roman der großen Seelenkundschaftlerin ("Focus")
Wenn die Jungen verstehen wollen, warum die Älteren heute so gern auf dem Dorf leben, sollten sie diesen eleganten Roman lesen. ("Zeit online")
Wenn die Jungen verstehen wollen, warum die Älteren heute so gern auf dem Dorf leben, sollten sie diesen eleganten Roman lesen. ("Die Zeit")
Ein wahrhaft existentialistischer Roman, mit einprägsamen Charakteren und ihrem Treiben im Zeitstrom. ("Radio Leinewelle")
Immer lassen sich die Bilder vieldeutig aufladen, sind ambivalent und wirken deswegen nicht überzogen. Darin besteht eine der großen Qualitäten dieses Romanes. ("Südkurier")
Das literarische Universum von Judith Hermann wirkt nüchern, entzaubert. Mit bestrickender Lakonie entwirft sie Figuren und Szenarien von äußerster Prägnanz. ("Die Furche")
›Daheim‹ ist nicht der Roman dieses Sommers, sondern einer Generation. ("Rheinische Post")
›Daheim‹ ist ein reifer Roman, geschrieben im typischen Judith-Hermann-Stil, der einzigartig ist in der deutschen Literaturlandschaft: Schwebend und ungefähr, rätselhaft und magisch. ("Südwestrundfunk, SWR 1")
Judith Hermann vermag es jedenfalls, alle ihre Figuren und Fäden gekonnt zu verknüpfen. ("Hessische/Niedersächsische Allgemeine")
Ein beeindruckender Roman über unsere anwesende Abwesenheit im Heute. ("Das Magazin")

Judith Hermann wurde 1970 in Berlin geboren. Ihrem Debüt »Sommerhaus, später« (1998) wurde eine außerordentliche Resonanz zuteil. 2003 folgte der Erzählungsband »Nichts als Gespenster«. Einzelne dieser Geschichten wurden 2007 für das Kino verfilmt. 2009 erschien »Alice«, fünf Erzählungen, die international gefeiert wurden. 2014 veröffentlichte Judith Hermann ihren ersten Roman, »Aller Liebe Anfang«. 2016 folgten die Erzählungen »Lettipark«, die mit dem dänischen Blixen-Preis für Kurzgeschichten ausgezeichnet wurden. Für ihr Werk wurde Judith Hermann mit zahlreichen Preisen geehrt, darunter dem Kleist-Preis und dem Friedrich-Hölderlin-Preis. Im Frühjahr 2021 erschien der Roman »Daheim«, der für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert wurde, und für den Judith Hermann mit dem Bremer Literaturpreis 2022 ausgezeichnet wurde. Die Autorin lebt und schreibt in Berlin. Literaturpreise:
Preis der LiteraTour Nord 2022Bremer Literaturpreis 2022Rheingau Literatur Preis 2021Blixenprisen 2018 für »Lettipark«Erich-Fried-Preis 2014Friedrich-Hölderlin-Preis 2009Kleist-Preis 2001Hugo-Ball-Förderpreis 1999Förderpreis zum Bremer Literaturpreis 1999

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.04.2021

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

12,7/20,7/2,2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.04.2021

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

12,7/20,7/2,2 cm

Gewicht

294 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397035-7

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Bewertung am 27.08.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es geht um eine Frau ende vierzig, welche in einen neuen Lebensabschnitt startet, in Erinnerungen schwelgt. Ehe, Kind, Scheidung-erledigt! Auf ins Neue! Ab in den Norden! Was erwartet sie? Wieviel Mut braucht sie? Sehr beeindruckend geschrieben! Ich hab’s gern gelesen. Danke!

Bewertung am 27.08.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es geht um eine Frau ende vierzig, welche in einen neuen Lebensabschnitt startet, in Erinnerungen schwelgt. Ehe, Kind, Scheidung-erledigt! Auf ins Neue! Ab in den Norden! Was erwartet sie? Wieviel Mut braucht sie? Sehr beeindruckend geschrieben! Ich hab’s gern gelesen. Danke!

Die Heimat ist in dir

mimitatis_buecherkiste aus Krefeld am 06.07.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die namenlose Protagonistin im Roman erinnert sich an früher. Ein Gefühl, als ob man mit einer Freundin bei einem Glas Wein am Tisch sitzt und Erinnerungen austauscht. Sie erinnert sich an die Zeit, als sie in einer Einraumwohnung gelebt und in einer Zigarettenfabrik am Fließband gearbeitet hat. Nun, dreißig Jahre später, ist sie Ende 40 und zieht ein Resümee. Wem gegenüber sie sich erinnert, bleibt unklar. An den ungewöhnlichen Schreibstil muss ich mich erst gewöhnen, aber dann nimmt die Erzählung mich gefangen.Bei aller Ernsthaftigkeit sind die Figuren stellenweise skurril, manche Situationen regelrecht bizarr. Ob es der Zauberer mit seiner mit blauem Lackpapier und silbernen Sternchen beklebten Kiste ist, oder Otis, der sich von nichts trennen kann und Dinge sammelt für den Fall, dass die Welt untergeht. Jede Figur hat ihren Platz, hat ihre Daseinsberechtigung in diesem Buch. Es passiert nicht viel in diesem Buch und doch passiert so viel; es passiert nichts weniger als das Leben. Ehe, Kind, Scheidung, Neuanfang. Was ist Heimat? Ist Heimat dort, wo wir herkommen, oder dort, wo wir sind? Wer geht den Weg mit uns und für wie lange. Wo bin ich glücklich, wo will ich sein? War das alles? Ein tolles Buch, an dessen Ende ich traurig bin. Traurig, dass es zu Ende ist. Dies war mein erstes Buch von Judith Hermann, aber sicherlich nicht mein letztes. Von mir gibt es 5 Sterne.

Die Heimat ist in dir

mimitatis_buecherkiste aus Krefeld am 06.07.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die namenlose Protagonistin im Roman erinnert sich an früher. Ein Gefühl, als ob man mit einer Freundin bei einem Glas Wein am Tisch sitzt und Erinnerungen austauscht. Sie erinnert sich an die Zeit, als sie in einer Einraumwohnung gelebt und in einer Zigarettenfabrik am Fließband gearbeitet hat. Nun, dreißig Jahre später, ist sie Ende 40 und zieht ein Resümee. Wem gegenüber sie sich erinnert, bleibt unklar. An den ungewöhnlichen Schreibstil muss ich mich erst gewöhnen, aber dann nimmt die Erzählung mich gefangen.Bei aller Ernsthaftigkeit sind die Figuren stellenweise skurril, manche Situationen regelrecht bizarr. Ob es der Zauberer mit seiner mit blauem Lackpapier und silbernen Sternchen beklebten Kiste ist, oder Otis, der sich von nichts trennen kann und Dinge sammelt für den Fall, dass die Welt untergeht. Jede Figur hat ihren Platz, hat ihre Daseinsberechtigung in diesem Buch. Es passiert nicht viel in diesem Buch und doch passiert so viel; es passiert nichts weniger als das Leben. Ehe, Kind, Scheidung, Neuanfang. Was ist Heimat? Ist Heimat dort, wo wir herkommen, oder dort, wo wir sind? Wer geht den Weg mit uns und für wie lange. Wo bin ich glücklich, wo will ich sein? War das alles? Ein tolles Buch, an dessen Ende ich traurig bin. Traurig, dass es zu Ende ist. Dies war mein erstes Buch von Judith Hermann, aber sicherlich nicht mein letztes. Von mir gibt es 5 Sterne.

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Lisa Walz

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Mein neuer Buchtipp für Sie!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe "Daheim" an einem Tag gelesen, atemlos und überwältigt, und bin immer noch im besten Sinne darin gefangen. Das ist dieser einzigartige Hermann-Sound, dieser lakonische, in der Schwebe gehaltene Erzählton und die Intensität und Dichte der Stimmung, die sie zu erzeugen vermag. Die Figuren, mit denen die Protagonistin im Verlauf der Geschichte eine Verbindung aufgebaut hat, sind mir immer noch ganz nahe. Etwa der Bauer mit der Schweinezucht, mit dem sich eine zartspröde Liebesgeschichte entspinnt oder Nike mit den schlechten Zähnen, die von ihrer Mutter in eine Kiste gesperrt wurde. Auch mit der Kiste des Zauberers wiederholt Judith Hermann das Motiv von Eingesperrt sein und Befreiung. "Daheim" ist ein Roman über das Loslassen und Neubeginnen...Und am Ende zu ahnen, was es heißt, frei zu sein.
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Ich habe "Daheim" an einem Tag gelesen, atemlos und überwältigt, und bin immer noch im besten Sinne darin gefangen. Das ist dieser einzigartige Hermann-Sound, dieser lakonische, in der Schwebe gehaltene Erzählton und die Intensität und Dichte der Stimmung, die sie zu erzeugen vermag. Die Figuren, mit denen die Protagonistin im Verlauf der Geschichte eine Verbindung aufgebaut hat, sind mir immer noch ganz nahe. Etwa der Bauer mit der Schweinezucht, mit dem sich eine zartspröde Liebesgeschichte entspinnt oder Nike mit den schlechten Zähnen, die von ihrer Mutter in eine Kiste gesperrt wurde. Auch mit der Kiste des Zauberers wiederholt Judith Hermann das Motiv von Eingesperrt sein und Befreiung. "Daheim" ist ein Roman über das Loslassen und Neubeginnen...Und am Ende zu ahnen, was es heißt, frei zu sein.

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