• Terra Alta
  • Terra Alta
  • Terra Alta
  • Terra Alta
Band 1

Terra Alta

Geschichte einer Rache

Buch (Gebundene Ausgabe)

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Terra Alta

Ebenfalls verfügbar als:

Gebundenes Buch

Gebundenes Buch

ab 24,00 €
eBook

eBook

ab 14,99 €

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

24288

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.07.2021

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

20,5/13,2/4,2 cm

Beschreibung

Rezension

›Terra Alta‹ bringt alles mit, was einen spannenden Kriminalroman ausmacht. Aber Cercas gibt seinen Lesern auch darüber hinaus noch manches zu denken. ("Bayern 2 - Diwan - Das Büchermagazin")
Selbstjustiz und die Liebe zur Literatur: Javier Cercas furioser Krimi ›Terra Alta‹. ("Abendzeitung München")
Cercas gelingt ein spannender Plot mit präzise gezeichneten Charakteren, gewürzt mit Ausflügen in die Geschichte und Zeitgeschichte ("Badische Zeitung")
Dieser Kriminalroman hat durchaus literarischen Anspruch. ("NDR Kultur")
[...] sehr raffiniert gemacht. ("Radio MK")
Der Schriftsteller Javier Cercas fragt [in ›Terra Alta‹] auch nach den Ursachen von Gewalt und dem Trauma des Spanischen Bürgerkriegs. ("NZZ Online")
Spannend bis zum Schluss. ("Börsenblatt")

Details

Verkaufsrang

24288

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.07.2021

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

20,5/13,2/4,2 cm

Gewicht

558 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzer

Susanne Lange

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397070-8

Weitere Bände von Terra-Alta-Trilogie

Das meinen unsere Kund*innen

4.3

9 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

(0)

Ein falscher Böser

stefanb am 12.08.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Terra Alta“ von Javier Cercas ist die Geschichte einer Rache. Und die ist wirklich toll erzählt. Dazu trägt auch der Protagonist Melchor Marín bei, der eine kriminelle Vergangenheit hat und nun bei der Polizei arbeitet. Insgesamt sticht dieses Stück Literatur aus der Masse heraus. Literatur spielt in dieser Geschichte eine große Rolle. Es wird immer wieder Bezug auf „Die Elenden“ von Victor Hugo genommen. „Das zivilisierte Leben: zu lernen, auf vernünftige Weise mit dem Scheitern zu leben. “ [138] Der Schreibstil gefällt, wie auch der kernige Protagonist, der auf der Suche nach Gerechtigkeit ist. Die Geschichte ist spannend, abwechslungsreich und intelligent geschrieben. Die Schatten der Vergangenheit, die unterschiedlichen Gefühle, die Melchor ergreifen, fesseln die Leser*innen sehr. Und immer wieder die Frage nach Gerechtigkeit. „Er hat die Gerechtigkeit in die eigene Hand genommen und sich so ins Unrecht gesetzt, denn bei der Gerechtigkeit geht es um die Form. (…) Die vollkommenste Gerechtigkeit kann zur vollkommensten aller Ungerechtigkeiten werden.“ [252] Mich hat Javier Cercas Werk positiv überrascht. Literarisch wunderbar geschrieben und auch mit   Gesellschaftskritik wird nicht gespart.

Ein falscher Böser

stefanb am 12.08.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Terra Alta“ von Javier Cercas ist die Geschichte einer Rache. Und die ist wirklich toll erzählt. Dazu trägt auch der Protagonist Melchor Marín bei, der eine kriminelle Vergangenheit hat und nun bei der Polizei arbeitet. Insgesamt sticht dieses Stück Literatur aus der Masse heraus. Literatur spielt in dieser Geschichte eine große Rolle. Es wird immer wieder Bezug auf „Die Elenden“ von Victor Hugo genommen. „Das zivilisierte Leben: zu lernen, auf vernünftige Weise mit dem Scheitern zu leben. “ [138] Der Schreibstil gefällt, wie auch der kernige Protagonist, der auf der Suche nach Gerechtigkeit ist. Die Geschichte ist spannend, abwechslungsreich und intelligent geschrieben. Die Schatten der Vergangenheit, die unterschiedlichen Gefühle, die Melchor ergreifen, fesseln die Leser*innen sehr. Und immer wieder die Frage nach Gerechtigkeit. „Er hat die Gerechtigkeit in die eigene Hand genommen und sich so ins Unrecht gesetzt, denn bei der Gerechtigkeit geht es um die Form. (…) Die vollkommenste Gerechtigkeit kann zur vollkommensten aller Ungerechtigkeiten werden.“ [252] Mich hat Javier Cercas Werk positiv überrascht. Literarisch wunderbar geschrieben und auch mit   Gesellschaftskritik wird nicht gespart.

Javier Cercas - Terra Alta

Miss.mesmerized am 09.08.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Gefängnis kann den jungen Melchor Marín nicht läutern, erst der Tod seiner Mutter, der nie aufgeklärt wird und scheinbar niemanden interessiert, führt dazu, dass er sich der anderen Seite der Gerechtigkeit zuwendet und Polizist werden will. Mit der Hilfe seines Anwalts Vivales gelingt es ihm und in Terra Alta kann er sich ein Leben mit seiner Frau und der gemeinsamen Tochter aufbauen. Es passiert nicht viel in dem kleinen Ort und so richtet er sich zwischen den Diensten und der gemeinsamen Liebe zur Literatur ein. Doch dann geschieht ein grausamer Mord an dem Unternehmerpaar Adell, der auch Melchors Dasein erschüttern wird. Javier Cercas Roman spielt mit der Frage nach Recht und Gerechtigkeit und dem intensiven Gefühl von Hass, das Menschen ob der augenscheinlichen Ungerechtigkeit in sich tragen. In „Terra Alta“ werden nie wirklich verheilte Wunden wieder aufgerissen und die Figuren herausgefordert, ihre Ideale und Werte zu prüfen. Das Ganze erzählt der spanische Autor und Dozent, der 2016 mit dem Prix du livre européen ausgezeichnet wurde, auf eine spannende Weise, die einem sogleich packt. „Das ist ungefähr so, als würde man einen Becher Gift trinken, im Glauben, dass man den tötet, den man hasst.“ Melchor ist vom Hass auf jene, die seine Mutter getötet haben und jene, die den Mord nicht aufgeklärt haben, angetrieben. Er selbst will herausfinden, was in jener Nacht geschehen ist und riskiert dafür viel. Gleichermaßen geht es ihm mit den Morden an dem Ehepaar Adell, auch hier will er sich nicht mit dem Schließen der Akte, bevor ein Täter gefunden wurde, zufriedengeben. Wieder riskiert er viel und bezahlt dieses teuer. Er sucht Gerechtigkeit, die es jedoch nicht gibt, und erkennt stattdessen, was Hass mit den Menschen anrichten kann. Neben den spannenden Elementen um die Morde hat mich jedoch vor allem die Parallele zu Victor Hugos Roman „Die Elenden“ und die weiteren literarischen Anspielungen angesprochen, die geschickt integriert sind und herausstellen, was sich aus dem Lesen auch der alten Werke für das eigene Handeln ableiten lässt. Mit Melchor Marín hat er einen starken Charakter geschaffen, der vielschichtig gestaltet ist und mit widersprüchlichen Gefühlen zu kämpfen hat. Ein anspruchsvoller literarischer Krimi, der in die Abgründe der Gesellschaft und der Seele führt.

Javier Cercas - Terra Alta

Miss.mesmerized am 09.08.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Gefängnis kann den jungen Melchor Marín nicht läutern, erst der Tod seiner Mutter, der nie aufgeklärt wird und scheinbar niemanden interessiert, führt dazu, dass er sich der anderen Seite der Gerechtigkeit zuwendet und Polizist werden will. Mit der Hilfe seines Anwalts Vivales gelingt es ihm und in Terra Alta kann er sich ein Leben mit seiner Frau und der gemeinsamen Tochter aufbauen. Es passiert nicht viel in dem kleinen Ort und so richtet er sich zwischen den Diensten und der gemeinsamen Liebe zur Literatur ein. Doch dann geschieht ein grausamer Mord an dem Unternehmerpaar Adell, der auch Melchors Dasein erschüttern wird. Javier Cercas Roman spielt mit der Frage nach Recht und Gerechtigkeit und dem intensiven Gefühl von Hass, das Menschen ob der augenscheinlichen Ungerechtigkeit in sich tragen. In „Terra Alta“ werden nie wirklich verheilte Wunden wieder aufgerissen und die Figuren herausgefordert, ihre Ideale und Werte zu prüfen. Das Ganze erzählt der spanische Autor und Dozent, der 2016 mit dem Prix du livre européen ausgezeichnet wurde, auf eine spannende Weise, die einem sogleich packt. „Das ist ungefähr so, als würde man einen Becher Gift trinken, im Glauben, dass man den tötet, den man hasst.“ Melchor ist vom Hass auf jene, die seine Mutter getötet haben und jene, die den Mord nicht aufgeklärt haben, angetrieben. Er selbst will herausfinden, was in jener Nacht geschehen ist und riskiert dafür viel. Gleichermaßen geht es ihm mit den Morden an dem Ehepaar Adell, auch hier will er sich nicht mit dem Schließen der Akte, bevor ein Täter gefunden wurde, zufriedengeben. Wieder riskiert er viel und bezahlt dieses teuer. Er sucht Gerechtigkeit, die es jedoch nicht gibt, und erkennt stattdessen, was Hass mit den Menschen anrichten kann. Neben den spannenden Elementen um die Morde hat mich jedoch vor allem die Parallele zu Victor Hugos Roman „Die Elenden“ und die weiteren literarischen Anspielungen angesprochen, die geschickt integriert sind und herausstellen, was sich aus dem Lesen auch der alten Werke für das eigene Handeln ableiten lässt. Mit Melchor Marín hat er einen starken Charakter geschaffen, der vielschichtig gestaltet ist und mit widersprüchlichen Gefühlen zu kämpfen hat. Ein anspruchsvoller literarischer Krimi, der in die Abgründe der Gesellschaft und der Seele führt.

Unsere Kund*innen meinen

Terra Alta

von Javier Cercas

4.3

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Terra Alta
  • Terra Alta
  • Terra Alta
  • Terra Alta