Atelier Rosen
Band 1
Atelier-Rosen Band 1

Atelier Rosen

Die Frauen aus der Marktgasse. Roman

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.09.2021

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

18,6/12,5/3,8 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.09.2021

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

18,6/12,5/3,8 cm

Gewicht

528 g

Auflage

1. Auflage 2021

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-404-18399-9

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Zwischen den Gesellschaftsschichten

Kyra112 aus Sachsen-Anhalt am 09.10.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Atelier Rosen von Marie Lamballe handelt von Elise Rosen, die im Atelier ihrer Mutter in Kassel als Putzmacherin angestellt ist. Als ihr Ziehbruder Moritz in Schwierigkeiten gerät, lernt sie den Leutnant Johann Georg von Haynau kennen und beide verlieben sich ineinander, doch Johann Georg ist mit Sybilla von Schönhoff verlobt. Letztere lernt Elise durch ihre Arbeit kennen und freundet sich mit ihr an. Eine schwierige Situation für alle drei beginnt. Elise gerät in große Gefahr und lernt dabei etwas Entscheidendes über ihr eigenes Leben. Das elegante Cover des Buches lädt zum Schmökern ein und wirkt sehr abgestimmt durch die warmen Rottöne. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und nachvollziehbar, sodass man als Leser schnell in die Geschichte einsteigen kann. Mir gefällt der Blickwinkel, aus dem die Geschichte erzählt wird, dem der Putzmacherin und nicht dem einer typischen Adligen der damaligen Zeit. Was mich jedoch an der Geschichte im Allgemeinen verwundert hat, war die Tatsache, dass hier von zwei ledigen, alleinerziehenden Frauen zur damaligen Zeit geschrieben wird und das doch als recht normal geschildert wird. Speziell im Fall der Charlotte Rosen wurde das als normal geschildert, da sie sonst ihren Beruf nicht hätte ausüben dürfen. Auch wenn im Verlauf der Geschichte beschrieben wurde, dass dies nicht immer als normal angesehen wurde, zweifle ich doch historisch daran, dass die Gesellschaft dies so akzeptierte, wie in dieser Geschichte. Die Geschichte enthält viele spannende Momente, die die Geschichte aufrechterhalten. Innerhalb dieser Geschichte gibt es aber meiner Meinung nach sehr viele kleine Handlungsstränge, die es manchmal auch etwas anstrengend machen. So pendelt die Geschichte zwischen den Beziehungen zwischen Elise und Sybilla von Schönhoff, Elise und Johann Georg von Haynau und Elise und Moritz hin- und her. Letztere fand ich manchmal sogar anstrengend, da einfach der Charakter des Moritz nur noch zum Augenverleiern war. Auch die Beziehung zu Sybilla war manchmal gewöhnungsbedürftig. Ich kann es verstehen, dass sie sich nach Abwechslung und einer Begleitung sehnte, aber dennoch scheint dieses Verhältnis zur damaligen Zeit nicht wirklich normal gewesen zu sein. Die junge Elise ist eine tolle und selbstbewusste, junge Frau, aber sie scheint sehr zwischen den Gesellschaftsschichten zu schweben, was eben nicht so ganz authentisch wirkt. Kurz und knapp, die Figuren innerhalb der Geschichte erschienen mir oftmals zu euphorisch und historisch ungewöhnlich für die damalige Zeit. Was mir wiederum sehr gut gefallen hat, ist der Ort, an dem die Geschichte spielt. Ich habe bisher noch keinen Roman gelesen, der in der Stadt Kassel spielte und fand die Beschreibungen der Stadt der damaligen Zeit absolut interessant. Auch die Entwicklungen um die Herrscher der Stadt waren gut geschrieben und das Leben in der damaligen Zeit zwischen Klatsch und Tratsch und Überwachung. Trotz der genannten Kritik habe ich dieses Buch gerne gelesen und empfehle es auch denjenigen, die gerne historische Romane lesen und dabei das Ganze einmal aus einem etwas anderen Blickwinkel kennenlernen möchten.

Zwischen den Gesellschaftsschichten

Kyra112 aus Sachsen-Anhalt am 09.10.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Atelier Rosen von Marie Lamballe handelt von Elise Rosen, die im Atelier ihrer Mutter in Kassel als Putzmacherin angestellt ist. Als ihr Ziehbruder Moritz in Schwierigkeiten gerät, lernt sie den Leutnant Johann Georg von Haynau kennen und beide verlieben sich ineinander, doch Johann Georg ist mit Sybilla von Schönhoff verlobt. Letztere lernt Elise durch ihre Arbeit kennen und freundet sich mit ihr an. Eine schwierige Situation für alle drei beginnt. Elise gerät in große Gefahr und lernt dabei etwas Entscheidendes über ihr eigenes Leben. Das elegante Cover des Buches lädt zum Schmökern ein und wirkt sehr abgestimmt durch die warmen Rottöne. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und nachvollziehbar, sodass man als Leser schnell in die Geschichte einsteigen kann. Mir gefällt der Blickwinkel, aus dem die Geschichte erzählt wird, dem der Putzmacherin und nicht dem einer typischen Adligen der damaligen Zeit. Was mich jedoch an der Geschichte im Allgemeinen verwundert hat, war die Tatsache, dass hier von zwei ledigen, alleinerziehenden Frauen zur damaligen Zeit geschrieben wird und das doch als recht normal geschildert wird. Speziell im Fall der Charlotte Rosen wurde das als normal geschildert, da sie sonst ihren Beruf nicht hätte ausüben dürfen. Auch wenn im Verlauf der Geschichte beschrieben wurde, dass dies nicht immer als normal angesehen wurde, zweifle ich doch historisch daran, dass die Gesellschaft dies so akzeptierte, wie in dieser Geschichte. Die Geschichte enthält viele spannende Momente, die die Geschichte aufrechterhalten. Innerhalb dieser Geschichte gibt es aber meiner Meinung nach sehr viele kleine Handlungsstränge, die es manchmal auch etwas anstrengend machen. So pendelt die Geschichte zwischen den Beziehungen zwischen Elise und Sybilla von Schönhoff, Elise und Johann Georg von Haynau und Elise und Moritz hin- und her. Letztere fand ich manchmal sogar anstrengend, da einfach der Charakter des Moritz nur noch zum Augenverleiern war. Auch die Beziehung zu Sybilla war manchmal gewöhnungsbedürftig. Ich kann es verstehen, dass sie sich nach Abwechslung und einer Begleitung sehnte, aber dennoch scheint dieses Verhältnis zur damaligen Zeit nicht wirklich normal gewesen zu sein. Die junge Elise ist eine tolle und selbstbewusste, junge Frau, aber sie scheint sehr zwischen den Gesellschaftsschichten zu schweben, was eben nicht so ganz authentisch wirkt. Kurz und knapp, die Figuren innerhalb der Geschichte erschienen mir oftmals zu euphorisch und historisch ungewöhnlich für die damalige Zeit. Was mir wiederum sehr gut gefallen hat, ist der Ort, an dem die Geschichte spielt. Ich habe bisher noch keinen Roman gelesen, der in der Stadt Kassel spielte und fand die Beschreibungen der Stadt der damaligen Zeit absolut interessant. Auch die Entwicklungen um die Herrscher der Stadt waren gut geschrieben und das Leben in der damaligen Zeit zwischen Klatsch und Tratsch und Überwachung. Trotz der genannten Kritik habe ich dieses Buch gerne gelesen und empfehle es auch denjenigen, die gerne historische Romane lesen und dabei das Ganze einmal aus einem etwas anderen Blickwinkel kennenlernen möchten.

Unterhaltsamer Roman

Bewertung aus Herzogenrath am 10.12.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Aus der Lübbe-Reihe „Starke Frauen in bewegten Zeiten“ stelle ich euch nun den neusten Roman der Frankfurter Autorin Marie Lamballe vor. Es handelt sich in der Geschichte um das Putzmacher-Atelier Rosen in Kassel um 1830, in welchem Tochter Elise unter der Obhut ihrer Mutter arbeitet. Sie ist wegen ihrer Kreativität gefragt und lernt so auch die eher unscheinbare, aber wohlhabende Sybilla von Schönhoff kennen, mit der sie bald ihre Leidenschaft – die Bücher – teilt. Gleichzeit verdreht ihr ein junger Mann in schmucker Uniform den Kopf, bei dem es sich – so stellt sich per Zufall heraus – um den Verlobten ihrer neuen Bekanntschaft Sybilla handelt. Das hat Konsequenzen... und Elise flüchtet nach Frankfurt – zu Moritz, mit dem sie aufgewachsen ist. Was wie ein Spoiler wirkt, ist tatsächlich nur der äußere Erzählrahmen, denn die Geschichte, welche uns Marie Lamballe erzählt, ist sehr viel variantenreicher. Sie schafft es gekonnt mit bildhafter Sprache, dass ich mich beim Lesen sofort in die damalige Zeit hineingezogen fühlte. Auch den Überblick habe ich trotz rasch hintereinander folgenden Ereignisse nicht verloren, da der Plot klug ausgearbeitet ist. Ja, ich habe mich von Anfang bis zum letzten Wort unterhalten gefühlt und bin gerne in die Geschichte eingetaucht. Mit historischen Details gespickt – und doch kein typischer „Historienschinken“...das hat mir sehr gefallen. Auch das Buchcover ist ansprechend gestaltet – insbesondere farblich finde ich es schick. Die Zusammenstellung der Hüte, Hutschachteln und Rosen im Vordergrund ist gelungen und geht eine schöne Verbindung mit den alten Markthäusern im Hintergrund ein. Nur die obligatorische „Frau schaut in den Hintergrund“ muss für mich nicht sein ;)

Unterhaltsamer Roman

Bewertung aus Herzogenrath am 10.12.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Aus der Lübbe-Reihe „Starke Frauen in bewegten Zeiten“ stelle ich euch nun den neusten Roman der Frankfurter Autorin Marie Lamballe vor. Es handelt sich in der Geschichte um das Putzmacher-Atelier Rosen in Kassel um 1830, in welchem Tochter Elise unter der Obhut ihrer Mutter arbeitet. Sie ist wegen ihrer Kreativität gefragt und lernt so auch die eher unscheinbare, aber wohlhabende Sybilla von Schönhoff kennen, mit der sie bald ihre Leidenschaft – die Bücher – teilt. Gleichzeit verdreht ihr ein junger Mann in schmucker Uniform den Kopf, bei dem es sich – so stellt sich per Zufall heraus – um den Verlobten ihrer neuen Bekanntschaft Sybilla handelt. Das hat Konsequenzen... und Elise flüchtet nach Frankfurt – zu Moritz, mit dem sie aufgewachsen ist. Was wie ein Spoiler wirkt, ist tatsächlich nur der äußere Erzählrahmen, denn die Geschichte, welche uns Marie Lamballe erzählt, ist sehr viel variantenreicher. Sie schafft es gekonnt mit bildhafter Sprache, dass ich mich beim Lesen sofort in die damalige Zeit hineingezogen fühlte. Auch den Überblick habe ich trotz rasch hintereinander folgenden Ereignisse nicht verloren, da der Plot klug ausgearbeitet ist. Ja, ich habe mich von Anfang bis zum letzten Wort unterhalten gefühlt und bin gerne in die Geschichte eingetaucht. Mit historischen Details gespickt – und doch kein typischer „Historienschinken“...das hat mir sehr gefallen. Auch das Buchcover ist ansprechend gestaltet – insbesondere farblich finde ich es schick. Die Zusammenstellung der Hüte, Hutschachteln und Rosen im Vordergrund ist gelungen und geht eine schöne Verbindung mit den alten Markthäusern im Hintergrund ein. Nur die obligatorische „Frau schaut in den Hintergrund“ muss für mich nicht sein ;)

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