Die Selbstgerechten

Mein Gegenprogramm - für Gemeinsinn und Zusammenhalt

Sahra Wagenknecht

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Beschreibung

Urban, divers, kosmopolitisch, individualistisch - links ist für viele heute vor allem eine Lifestylefrage. Politische Konzepte für sozialen Zusammenhalt bleiben auf der Strecke, genauso wie schlecht verdienende Frauen, arme Zuwandererkinder, ausgebeutete Leiharbeiter und große Teile der Mittelschicht. Ob in den USA oder Europa: Wer sich auf Gendersternchen konzentriert statt auf Chancengerechtigkeit und dabei Kultur und Zusammengehörigkeitsgefühl der Bevölkerungsmehrheit vernachlässigt, arbeitet der politischen Rechten in die Hände. Sahra Wagenknecht zeichnet in ihrem Buch eine Alternative zu einem Linksliberalismus, der sich progressiv wähnt, aber die Gesellschaft weiter spaltet, weil er sich nur für das eigene Milieu interessiert und Diskriminierung aufgrund sozialer Herkunft ignoriert. Sie entwickelt ein Programm, mit dem linke Politik wieder mehrheitsfähig werden kann. Gemeinsam statt egoistisch.

Produktdetails

Verkaufsrang 11748
Format PDF i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Erscheinungsdatum 14.04.2021
Verlag Campus Verlag
Seitenzahl 345 (Printausgabe)
Dateigröße 8931 KB
Auflage 1. Auflage
Sprache Deutsch
EAN 9783593446677

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Lernt richtig lesen!

Bewertung am 07.11.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Man darf durchaus erschrocken sein über die bisherigen Rezensionen dieses Buchs! Die meisten Kritiker beschränken sich nämlich auf Schnappatmung, die sie beim Lesen einer einzigen Stelle erleben: "Skurrile Minderheiten". Dass es in dem Buch um etwas völlig anderes geht, ist ja klar. Hauptargument Wagenknechts ist es, dass die Linke allmählich zum progressiv-neoliberalen Lager in der Parteienlandschaft rüberschwimmt. Dieses Lager zeichnet sich eben dadurch aus, dass er an der ökonomischen Grundlage, der grundlegenden Fehlverteilung von Reichtum, Ressourcen, verschiedenen Kapitalformen nichts ändern, sondern nur Schönheitskorrekturen für die oberen 1% unter Frauen, Migranten, Schwarzen, Homosexuellen usw. vornehmen will. Damit stabilisiert man die bürgerliche Herrschaft, was jedem aufrechten Linken zuwider sein sollte, ist doch das Anliegen der traditionalistischen Linken die klassenlose Gesellschaft. Völlig verkehrter Richtungswechsel der Linke also aktuell. Ob Lösung des Problems ein "linker Konservatismus" sein wird, darüber lässt sich streiten. Kurz und mittelfristig würde wohl kaum ein Realo annehmen, dass sich mit der großen Erzählung von der "klassenlosen Gesellschaft" viele Wähler gewinnen ließen. Daher also lieber wieder solide, linke Politik, die nah am Bürger ist, Menschen bei der Hand nimmt und sie sozial abgesichert ins nächste Jahrzehnt befördert. 1 Stern Abzug gibt es, weil sie viele Aspekte nur marginal, viel zu verkürzt anschneidet, was man bei vielen Autoren aktuell besser nachlesen kann: Nancy Fraser für progress. Neolib, oder Wendy Brown; neuere Entwicklungen in der Demokratietheorie im Allgemeinen; oder so jemanden wie Peter Mair, der die desaströse Entwicklung in der Parteienlandschaft, die demographischen Veränderungen in der Gesellschaft, die die heutige Politik stark prägt, besser thematisiert.

Lernt richtig lesen!

Bewertung am 07.11.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Man darf durchaus erschrocken sein über die bisherigen Rezensionen dieses Buchs! Die meisten Kritiker beschränken sich nämlich auf Schnappatmung, die sie beim Lesen einer einzigen Stelle erleben: "Skurrile Minderheiten". Dass es in dem Buch um etwas völlig anderes geht, ist ja klar. Hauptargument Wagenknechts ist es, dass die Linke allmählich zum progressiv-neoliberalen Lager in der Parteienlandschaft rüberschwimmt. Dieses Lager zeichnet sich eben dadurch aus, dass er an der ökonomischen Grundlage, der grundlegenden Fehlverteilung von Reichtum, Ressourcen, verschiedenen Kapitalformen nichts ändern, sondern nur Schönheitskorrekturen für die oberen 1% unter Frauen, Migranten, Schwarzen, Homosexuellen usw. vornehmen will. Damit stabilisiert man die bürgerliche Herrschaft, was jedem aufrechten Linken zuwider sein sollte, ist doch das Anliegen der traditionalistischen Linken die klassenlose Gesellschaft. Völlig verkehrter Richtungswechsel der Linke also aktuell. Ob Lösung des Problems ein "linker Konservatismus" sein wird, darüber lässt sich streiten. Kurz und mittelfristig würde wohl kaum ein Realo annehmen, dass sich mit der großen Erzählung von der "klassenlosen Gesellschaft" viele Wähler gewinnen ließen. Daher also lieber wieder solide, linke Politik, die nah am Bürger ist, Menschen bei der Hand nimmt und sie sozial abgesichert ins nächste Jahrzehnt befördert. 1 Stern Abzug gibt es, weil sie viele Aspekte nur marginal, viel zu verkürzt anschneidet, was man bei vielen Autoren aktuell besser nachlesen kann: Nancy Fraser für progress. Neolib, oder Wendy Brown; neuere Entwicklungen in der Demokratietheorie im Allgemeinen; oder so jemanden wie Peter Mair, der die desaströse Entwicklung in der Parteienlandschaft, die demographischen Veränderungen in der Gesellschaft, die die heutige Politik stark prägt, besser thematisiert.

Linksliberal

Bewertung am 09.10.2021

Bewertet: Hörbuch-Download

Sehr gute Analyse der gutsituierten, linksliberalen Bewegung, die angeblich für die Weltbevölkerung spricht. Mit Vorschlägen, wie man es besser machen könnte, wenn man denn wollte! Lesenswert!!!

Linksliberal

Bewertung am 09.10.2021
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Sehr gute Analyse der gutsituierten, linksliberalen Bewegung, die angeblich für die Weltbevölkerung spricht. Mit Vorschlägen, wie man es besser machen könnte, wenn man denn wollte! Lesenswert!!!

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Martin Riethmüller

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4/5

Unbequem, aber wichtig!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Lange habe ich überlegt, ob ich dieses Buch lesen soll. Ich muss zugeben, dass mich Sahra Wagenknecht fasziniert und gleichzieitg auch oft verstört. Die selbstgerechten spricht viele Themen an, die meiner Meinung nach in der derzeitigen Diskussion untergehen. Wir achten darauf, auf jede noch so kleine Besonderheit Rücksicht zu nehmen und verlieren dabei leider oft den Blick für die Themen und Probleme, die wirklich zu Unterschieden führen. Wir vergessen dabei auch, was uns einen könnte. Beim Lesen des Buches habe ich mich selber oft ertappt gefühlt und konnte mich in einigen blauäuigegen Ansichten wiederfinden. Ihre Erklärungen sind meist einleuchtend, aber selten ist die Wirklichkeit so offensichtlich und einfach wie sie es darstellt. Zudem stört mich, dass sie direkt mit Vorverurteilung startet und nicht hinführt. Trotzdem würde ich es immer wieder lesen. Selten hat mich ein Buch so lange nachdenklich gestimmt wie dieses.
4/5

Unbequem, aber wichtig!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Lange habe ich überlegt, ob ich dieses Buch lesen soll. Ich muss zugeben, dass mich Sahra Wagenknecht fasziniert und gleichzieitg auch oft verstört. Die selbstgerechten spricht viele Themen an, die meiner Meinung nach in der derzeitigen Diskussion untergehen. Wir achten darauf, auf jede noch so kleine Besonderheit Rücksicht zu nehmen und verlieren dabei leider oft den Blick für die Themen und Probleme, die wirklich zu Unterschieden führen. Wir vergessen dabei auch, was uns einen könnte. Beim Lesen des Buches habe ich mich selber oft ertappt gefühlt und konnte mich in einigen blauäuigegen Ansichten wiederfinden. Ihre Erklärungen sind meist einleuchtend, aber selten ist die Wirklichkeit so offensichtlich und einfach wie sie es darstellt. Zudem stört mich, dass sie direkt mit Vorverurteilung startet und nicht hinführt. Trotzdem würde ich es immer wieder lesen. Selten hat mich ein Buch so lange nachdenklich gestimmt wie dieses.

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