Der Traumpalast

Im Bann der Bilder

Peter Prange

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Beschreibung

Großes Kino - Die Roaring Twenties im Spiegel der Ufa-Traumfabrik: der große Zeitgeschichte-Roman nach dem Erfolg von »Eine Familie in Deutschland« von Bestsellerautor Peter Prange.

Berlin, Anfang der zwanziger Jahre: Ein neues Lebensgefühl bricht sich Bahn - Freiheit! Es ist die Vision von glanzvollen Stars, spektakulären Großfilmen und glitzernden Kinopalästen, die Tino, Bankier und Lebemann, an der gerade gegründeten Ufa begeistert. Er riskiert alles, um mit der deutschen Traumfabrik Hollywood Paroli zu bieten. Rahel will als Journalistin Wege gehen, die Frauen bisher verschlossen waren. Als die zwei einander begegnen, ahnen sie nicht, welche Wende ihr Leben dadurch nimmt. Denn bald stellt sich ihnen die alles entscheidende Frage: Wie weit darf Freiheit gehen? In der Politik, in der Kunst - und in der Liebe.

Bestsellerautor Peter Prange ist der große Erzähler der deutschen Geschichte. Mit seinem Roman über die Ufa-Traumfabrik lässt er das Berlin der zwanziger Jahre in faszinierenden Bildern wieder auferstehen.

Musik im Trailer: Bensound

Lebendig erzähltes Stück Zeitgeschichte.

Produktdetails

Verkaufsrang 462
Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 13.10.2021
Verlag Fischer Scherz
Seitenzahl 816
Maße (L/B/H) 21,7/15,5/6 cm
Gewicht 964 g
Auflage 2. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-651-02578-3

Das meinen unsere Kund*innen

4.5/5.0

57 Bewertungen

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

3/5

Seichte Unterhaltung

Eine Kundin/ein Kunde aus Bielefeld am 25.11.2021

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Meinung Zu Beginn wirkt der Roman sehr schwungvoll. Lebemann trifft auf eine modern eingestellte Frau, die weiß, was sie will und bereit ist für ihre Träume zu kämpfen. Doch schnell verliert sich dieser Schwung und auch die Frau, Rahel, ist nur noch vermeintlich modern und wird zum Anhängsel ihres reichen Gönners. Rahel ist in der Geschichte für mich die größte Enttäuschung. Im Laufe des Buches wandelt sich mein erster Eindruck von ihr, von einer starken Persönlichkeit hinzu einer nicht allzu intelligenten, sich selbst bemitleidenden Frau, die immer glanzloser wird. Teils ist sie mir sogar mächtig auf die Nerven gegangen, mit ihrer dummen und naiven Art und ihrer Arroganz. Auch Tino konnte mich als Charakter nur mäßig überzeugen. Er erfüllt, wie so viele in diesem Roman, eine ganze Reihe von Klischees. Seiner Figur fehlt es an Substanz. Mich hätte beispielsweise eine tiefgreifendere Auseinandersetzung mit seiner Familie, in der es offensichtliche Probleme gibt, interessiert. Über die Ereignisse wird einfach so hinweggegangen. Auch sein Kokainkonsum wird nur oberflächlich erzählt und in erster Linie auf seinen Liebeskummer geschoben. Das ist mir einfach zu banal Die sich durchziehende Trivialität wäre für mich noch okay gewesen, weil der Roman nicht den Anspruch auf große Literatur erhebt. Doch einen historischen Roman zu verfassen und dabei hin und wieder historische Fakten so zu drehen, sodass sie in die Geschichte passen, hat mich verärgert. Beispiele hierfür wären das Tanzlokal „Eldorado“, das mehrmals im Roman genannt wird. Dieses berühmt, berüchtigte Transvestitenlokal eröffnete erst Mitte der 1920er, demnach gab es das 1920 noch gar nicht. Ein zweites Beispiel ist die Entstehung der Idee zu „Metropolis“, ebenfalls im Roman thematisiert, die hat der Autor mal eben etwas vordatiert. Was nicht passt, wird passend gemacht. Schade! Auch sonst ist es eher ein Crashkurs der historischen Hotspots, denn auf keinen wird ernsthafter eingegangen. Die Charaktere sind in ihrem Handeln oft unglaubwürdig und nur darauf ausgelegt, irgendeine Verbindung zu den jeweiligen Ereignissen herzustellen. Dabei bleibt das Lebensgefühl der Berliner Bevölkerung in dieser unsteten und unsicheren Zeit völlig auf der Strecke. Nach den 800 Seiten habe ich mich gefragt, was davon hängen bleibt? Nichts. Es ist eine Aneinanderreihung von seichten Belanglosigkeiten, die jedes erdenkliche Klischee bedient und ein großes Potential einfach verschenkt. Der Roman ist weder spannend, noch interessant, noch kann man auf die historische Einordnung vertrauen. Ich hatte sehr viel mehr erwartet. Von meinen Erwartungen ist nur ein geringer Teil erfüllt worden. Fazit Die Geschichte, die der Roman erzählt, hat mich nicht für sich gewinnen können. Die Erzählung hat mich nicht mitgerissen, es fehlen die facettenreichen Charaktere und mehr Schwung im Ganzen hätte weniger Langeweile aufkommen lassen.

3/5

Seichte Unterhaltung

Eine Kundin/ein Kunde aus Bielefeld am 25.11.2021
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Meinung Zu Beginn wirkt der Roman sehr schwungvoll. Lebemann trifft auf eine modern eingestellte Frau, die weiß, was sie will und bereit ist für ihre Träume zu kämpfen. Doch schnell verliert sich dieser Schwung und auch die Frau, Rahel, ist nur noch vermeintlich modern und wird zum Anhängsel ihres reichen Gönners. Rahel ist in der Geschichte für mich die größte Enttäuschung. Im Laufe des Buches wandelt sich mein erster Eindruck von ihr, von einer starken Persönlichkeit hinzu einer nicht allzu intelligenten, sich selbst bemitleidenden Frau, die immer glanzloser wird. Teils ist sie mir sogar mächtig auf die Nerven gegangen, mit ihrer dummen und naiven Art und ihrer Arroganz. Auch Tino konnte mich als Charakter nur mäßig überzeugen. Er erfüllt, wie so viele in diesem Roman, eine ganze Reihe von Klischees. Seiner Figur fehlt es an Substanz. Mich hätte beispielsweise eine tiefgreifendere Auseinandersetzung mit seiner Familie, in der es offensichtliche Probleme gibt, interessiert. Über die Ereignisse wird einfach so hinweggegangen. Auch sein Kokainkonsum wird nur oberflächlich erzählt und in erster Linie auf seinen Liebeskummer geschoben. Das ist mir einfach zu banal Die sich durchziehende Trivialität wäre für mich noch okay gewesen, weil der Roman nicht den Anspruch auf große Literatur erhebt. Doch einen historischen Roman zu verfassen und dabei hin und wieder historische Fakten so zu drehen, sodass sie in die Geschichte passen, hat mich verärgert. Beispiele hierfür wären das Tanzlokal „Eldorado“, das mehrmals im Roman genannt wird. Dieses berühmt, berüchtigte Transvestitenlokal eröffnete erst Mitte der 1920er, demnach gab es das 1920 noch gar nicht. Ein zweites Beispiel ist die Entstehung der Idee zu „Metropolis“, ebenfalls im Roman thematisiert, die hat der Autor mal eben etwas vordatiert. Was nicht passt, wird passend gemacht. Schade! Auch sonst ist es eher ein Crashkurs der historischen Hotspots, denn auf keinen wird ernsthafter eingegangen. Die Charaktere sind in ihrem Handeln oft unglaubwürdig und nur darauf ausgelegt, irgendeine Verbindung zu den jeweiligen Ereignissen herzustellen. Dabei bleibt das Lebensgefühl der Berliner Bevölkerung in dieser unsteten und unsicheren Zeit völlig auf der Strecke. Nach den 800 Seiten habe ich mich gefragt, was davon hängen bleibt? Nichts. Es ist eine Aneinanderreihung von seichten Belanglosigkeiten, die jedes erdenkliche Klischee bedient und ein großes Potential einfach verschenkt. Der Roman ist weder spannend, noch interessant, noch kann man auf die historische Einordnung vertrauen. Ich hatte sehr viel mehr erwartet. Von meinen Erwartungen ist nur ein geringer Teil erfüllt worden. Fazit Die Geschichte, die der Roman erzählt, hat mich nicht für sich gewinnen können. Die Erzählung hat mich nicht mitgerissen, es fehlen die facettenreichen Charaktere und mehr Schwung im Ganzen hätte weniger Langeweile aufkommen lassen.

4/5

Bewegte Bilder

schokoflocke am 24.11.2021

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

" Aber - wenn es ohne Liebe keine Lösung gab, könnte man einfach daraus schließen, dass Liebe selbst die Lösung sei ? " Peter Prange hat in seinem neuen Roman die Entstehung und Entwicklung von Ufa zum Hauptthema gemacht, was mein Interesse geweckt hat, obwohl ich Historische Romane nicht sehr oft lese. Der erste Teil der Dilogie spielt in den Jahren 1917-24 und natürlich kann man keine Geschichte aus dieser Zeit erzählen und die turbulente politische Entwicklung nicht zu berücksichtigen, schließlich hatte das einen großen Einfluss auf alle. Der historischer Teil ist sehr gut recherchiert und informativ, mit realen Personen und Erreignissen, bildhaft beschrieben und mit spürbaren und galubwürdigen Atmosphäre damaligen Zeit. Schon deswegen hat sich für mich gelohnt dieses Buch zu lesen. Die fiktive Geschichte um Rahel Rosenberg und Konstantin Reichenbach fand ich anfangs auch süß und fesselnd. Allerdings ist die Liebesgeschichte, meiner Meinung nach, unnötig kompliziert und deswegen auch in die Länge gezogen. Manche der Entscheidungen waren für mich nicht ganz logisch oder nachvollziehbar. So sehr ich auch starke und unabhängige Frauen mag, hatte ich in dem Buch mit Rahel so meine Problemchen. Ihre Ansichten fand ich teilweise zu modern für die Zwanziger Jahre und ihre Figur deswegen nicht so glaubwürdig und authentisch wie die anderen. In meiner Bewertung gibt es dafür einen kleinen Abzug, aber im Ganzen finde ich das Buch wirklich lesenswert. Diese oppulente und atmosphärische Geschichte, die die Vergangenheit wieder lebendig macht, wird wahrscheinlich viele Leseherzen erfreuen.

4/5

Bewegte Bilder

schokoflocke am 24.11.2021
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

" Aber - wenn es ohne Liebe keine Lösung gab, könnte man einfach daraus schließen, dass Liebe selbst die Lösung sei ? " Peter Prange hat in seinem neuen Roman die Entstehung und Entwicklung von Ufa zum Hauptthema gemacht, was mein Interesse geweckt hat, obwohl ich Historische Romane nicht sehr oft lese. Der erste Teil der Dilogie spielt in den Jahren 1917-24 und natürlich kann man keine Geschichte aus dieser Zeit erzählen und die turbulente politische Entwicklung nicht zu berücksichtigen, schließlich hatte das einen großen Einfluss auf alle. Der historischer Teil ist sehr gut recherchiert und informativ, mit realen Personen und Erreignissen, bildhaft beschrieben und mit spürbaren und galubwürdigen Atmosphäre damaligen Zeit. Schon deswegen hat sich für mich gelohnt dieses Buch zu lesen. Die fiktive Geschichte um Rahel Rosenberg und Konstantin Reichenbach fand ich anfangs auch süß und fesselnd. Allerdings ist die Liebesgeschichte, meiner Meinung nach, unnötig kompliziert und deswegen auch in die Länge gezogen. Manche der Entscheidungen waren für mich nicht ganz logisch oder nachvollziehbar. So sehr ich auch starke und unabhängige Frauen mag, hatte ich in dem Buch mit Rahel so meine Problemchen. Ihre Ansichten fand ich teilweise zu modern für die Zwanziger Jahre und ihre Figur deswegen nicht so glaubwürdig und authentisch wie die anderen. In meiner Bewertung gibt es dafür einen kleinen Abzug, aber im Ganzen finde ich das Buch wirklich lesenswert. Diese oppulente und atmosphärische Geschichte, die die Vergangenheit wieder lebendig macht, wird wahrscheinlich viele Leseherzen erfreuen.

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