Stella und der Mondscheinvogel

Catherine Fisher

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Beschreibung


Stellas magische Reise in eine dunkelglitzernde Schneekugelwelt

Als das Waisenmädchen Stella auf einem zugigen Bahnhof ein seltsames Paket mit einem alten Spielzeugvogel in die Hand gedrückt bekommt, ist das der Beginn eines großen Abenteuers. Stella ist auf dem Weg in ein neues Leben bei entfernten Verwandten. Doch als sie dort ankommt, ist alles ganz anders, als sie es sich erträumt hat: In der Familie herrschen Kälte und Trauer, denn ihr Sohn Tomos ist auf mysteriöse Weise verschwunden. Zusammen mit dem Vogel, der magisch zum Leben erwacht und bewaffnet mit einer machtvollen Schneekugel, macht Stella sich auf die Suche nach Tomos. Und betritt eine fantastische Welt aus Eis und Schnee …

Eine atmosphärisch bezaubernde und packende Geschichte für lange Winterabende..

„Eine bezauberndes Leseerlebnis bei Kerzenschein“ THE LITERARY REVIEW

[...] perfekt für herbstliche Lesestunden im Schein des Kaminfeuers mit einem wärmenden Heißgetränk und einer kuscheligen Decke.

Produktdetails

Verkaufsrang 12760
Einband gebundene Ausgabe
Altersempfehlung ab 10 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 13.10.2021
Verlag Fischer Kjb
Seitenzahl 208
Maße (L/B/H) 21,5/14,4/2,1 cm
Gewicht 356 g
Auflage 1. Auflage
Originaltitel The Clockwork Crow
Übersetzer Ulrike Köbele
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7373-4250-6

Das meinen unsere Kund*innen

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10 Bewertungen

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5/5

Eine herzerwärmende und magische Geschichte

Uwes-Leselounge am 28.11.2021

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

STORYBOARD: Das Waisenmädchen Stella bricht in ein neues Leben auf, denn sie muss zu entfernten Verwandten reisen. Während sie auf den Zug wartet, bekommt Stella ein mysteriöses Paket mit einem alten Spielzeugvogel als Inhalt, in die Hand gedrückt, ohne zu ahnen, welch großes Abenteuer auf sie wartet. Stella hofft, dass es ihr in der neuen Familie besser geht, doch die Realität sieht leider anders aus. Dort herrschen Kälte und Trauer vor, seit der Sohn Tomos auf geheimnisvolle Weise verschwunden ist. Gemeinsam mit ihrem Vogel, der plötzlich zum Leben erwacht und bewaffnet mit einer mächtigen Schneekugel, begibt sich Stella auf die Suche nach Tomos und trifft dabei auf eine fantastische Welt aus Eis und Schnee. MEINUNG: Alleine schon wegen dieses bezaubernden Covers, aber natürlich auch wegen der magisch und mystisch angehauchten Geschichte selbst, musste ich "Stella und der Mondscheinvogel" (Fischer Verlag) von Catherine Fisher unbedingt lesen. Deshalb konnte ich auch nicht lange warten und habe zum Buch gegriffen. Stella lebt in einem Waisenhaus, weshalb ihre Kindheit von Armut und Traurigkeit geprägt ist. Obwohl ihr keine Liebe entgegen gebracht wird, ist sie lebenslustig und mutig. Als die wohlhabende Familie Jones sie aufnimmt, freut sie sich auf eine hoffentlich rosige Zukunft und malt sich diese in den schönsten Farben aus. Doch bereits während sie auf dem eisigen Bahnhof auf den Zug wartet, geschieht etwas Seltsames. Denn ein junger Mann drückt ihr ein Paket in die Hand und ringt ihr das Versprechen ab, solange darauf aufzupassen, bis dieser wieder zurück ist. Als jedoch der Zug am Bahnhof einfährt, ist von dem Mann weit und breit nichts zu sehen. Stella hat ein ungutes Gefühl, nimmt aber das Paket trotzdem mit, in der Hoffnung dieses an ihrem Zielort dem Bahnhofsvorsteher zur Verwahrung geben zu können. Leider geht dieser Plan nicht auf und so nimmt Stella es mit in ihr neues Zuhause. Aber auch dort wartet die nächste Überraschung auf sie, denn nicht die Familie nimmt sie in Empfang, sondern die schroffe und griesgrämige Haushälterin Mrs. Villiers. Stella vermutet, dass sie ihre neue Pflegefamilie am nächsten Tag kennenlernt, doch weit gefehlt. So verbringt Stella die nächsten Tage mehr oder weniger auf ihrem Zimmer. Gelangtweilt schweift ihr Blick immer wieder zu dem Karton. Letztlich siegt ihre Neugierde und sie riskiert einen Blick hinein. Zum Vorschein kommt leider nur ein zerlegter Spielzeugvogel, was sie enttäuscht. Trotzdem kann Stella nicht anders und versucht das Spielzeug zusammenzubauen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gelingt es ihr schließlich und als sie ihn aufzieht, geschieht etwas wundersames. Völlig perplex und zugleich fasziniert blickt das kleine Mädchen das Spielzeug an und als das Tier zu sprechen beginnt, kann sie dies zunächst nicht wirklich glauben. Nach und nach erfährt Stella, dass Captain Arthur Jones und Lady Mair eine Tragödie widerfahren ist, worüber niemand so wirklich sprechen möchte. Dies weckt allerdings Stellas Neugierde und so beginnt sie zu recherchieren. Nur langsam kommt sie dem Geheimnis, dem Verschwinden des einzigen Sohnes, Tomor, auf die Spur. Gerade das Zusammenspiel zwischen Stella und dem Mondscheinvogel, der bei mir mit seiner schroffen und zugleich liebevollen Art punkten konnte sowie die Dialoge zwischen ihnen, gefielen mir sofort. Stella ist ein aufgewecktes, vorlautes, mutiges und kluges Mädchen. So scheut sie sich auch nicht davor, den Erwachsenen, gerade Mrs. Villiers gegenüber, Widerworte zu geben, was sie des Öfteren in Schwierigkeiten bringt. Das winterliche Setting, der allgegenwärtig spürbaren Magie und dem sehr einfühlsamen Schreibstil der Autorin machen dieses Buch zu etwas ganz besonderem. Ich war sehr gespannt, was es mit Tomor und seinem Verschwinden auf sich hat, aber auch welch Geheimnis hinter dem Mondscheinvogel und der Schneekugel, die Stella bei ihrer Suche nach dem Jungen findet, stecken mochte. Zwar hatte ich, was meine Vermutung im Hinblick auf die Schneekugel angeht, recht, dies tat meinem Lesevergnügen aber keinen Abbruch. FAZIT & BEWERTUNG: "Stella und der Mondscheinvogel" (Fischer/FJB) von Catherine Fisher ist eine herzerwärmende und magische Geschichte, die mich wunderbar unterhalten konnte. Dank dem tollen Schreibstil der Autorin konnte ich mir das Setting, die Charaktere und die winterliche Atmosphäre sehr gut vorstellen und es hat mir sehr viel Spaß bereitet, Stellas Abenteuer zu lesen. Wer auf magische und fantastische Kindergeschichten steht, dem kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen - 5 von 5 Nosinggläser.

5/5

Eine herzerwärmende und magische Geschichte

Uwes-Leselounge am 28.11.2021
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

STORYBOARD: Das Waisenmädchen Stella bricht in ein neues Leben auf, denn sie muss zu entfernten Verwandten reisen. Während sie auf den Zug wartet, bekommt Stella ein mysteriöses Paket mit einem alten Spielzeugvogel als Inhalt, in die Hand gedrückt, ohne zu ahnen, welch großes Abenteuer auf sie wartet. Stella hofft, dass es ihr in der neuen Familie besser geht, doch die Realität sieht leider anders aus. Dort herrschen Kälte und Trauer vor, seit der Sohn Tomos auf geheimnisvolle Weise verschwunden ist. Gemeinsam mit ihrem Vogel, der plötzlich zum Leben erwacht und bewaffnet mit einer mächtigen Schneekugel, begibt sich Stella auf die Suche nach Tomos und trifft dabei auf eine fantastische Welt aus Eis und Schnee. MEINUNG: Alleine schon wegen dieses bezaubernden Covers, aber natürlich auch wegen der magisch und mystisch angehauchten Geschichte selbst, musste ich "Stella und der Mondscheinvogel" (Fischer Verlag) von Catherine Fisher unbedingt lesen. Deshalb konnte ich auch nicht lange warten und habe zum Buch gegriffen. Stella lebt in einem Waisenhaus, weshalb ihre Kindheit von Armut und Traurigkeit geprägt ist. Obwohl ihr keine Liebe entgegen gebracht wird, ist sie lebenslustig und mutig. Als die wohlhabende Familie Jones sie aufnimmt, freut sie sich auf eine hoffentlich rosige Zukunft und malt sich diese in den schönsten Farben aus. Doch bereits während sie auf dem eisigen Bahnhof auf den Zug wartet, geschieht etwas Seltsames. Denn ein junger Mann drückt ihr ein Paket in die Hand und ringt ihr das Versprechen ab, solange darauf aufzupassen, bis dieser wieder zurück ist. Als jedoch der Zug am Bahnhof einfährt, ist von dem Mann weit und breit nichts zu sehen. Stella hat ein ungutes Gefühl, nimmt aber das Paket trotzdem mit, in der Hoffnung dieses an ihrem Zielort dem Bahnhofsvorsteher zur Verwahrung geben zu können. Leider geht dieser Plan nicht auf und so nimmt Stella es mit in ihr neues Zuhause. Aber auch dort wartet die nächste Überraschung auf sie, denn nicht die Familie nimmt sie in Empfang, sondern die schroffe und griesgrämige Haushälterin Mrs. Villiers. Stella vermutet, dass sie ihre neue Pflegefamilie am nächsten Tag kennenlernt, doch weit gefehlt. So verbringt Stella die nächsten Tage mehr oder weniger auf ihrem Zimmer. Gelangtweilt schweift ihr Blick immer wieder zu dem Karton. Letztlich siegt ihre Neugierde und sie riskiert einen Blick hinein. Zum Vorschein kommt leider nur ein zerlegter Spielzeugvogel, was sie enttäuscht. Trotzdem kann Stella nicht anders und versucht das Spielzeug zusammenzubauen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gelingt es ihr schließlich und als sie ihn aufzieht, geschieht etwas wundersames. Völlig perplex und zugleich fasziniert blickt das kleine Mädchen das Spielzeug an und als das Tier zu sprechen beginnt, kann sie dies zunächst nicht wirklich glauben. Nach und nach erfährt Stella, dass Captain Arthur Jones und Lady Mair eine Tragödie widerfahren ist, worüber niemand so wirklich sprechen möchte. Dies weckt allerdings Stellas Neugierde und so beginnt sie zu recherchieren. Nur langsam kommt sie dem Geheimnis, dem Verschwinden des einzigen Sohnes, Tomor, auf die Spur. Gerade das Zusammenspiel zwischen Stella und dem Mondscheinvogel, der bei mir mit seiner schroffen und zugleich liebevollen Art punkten konnte sowie die Dialoge zwischen ihnen, gefielen mir sofort. Stella ist ein aufgewecktes, vorlautes, mutiges und kluges Mädchen. So scheut sie sich auch nicht davor, den Erwachsenen, gerade Mrs. Villiers gegenüber, Widerworte zu geben, was sie des Öfteren in Schwierigkeiten bringt. Das winterliche Setting, der allgegenwärtig spürbaren Magie und dem sehr einfühlsamen Schreibstil der Autorin machen dieses Buch zu etwas ganz besonderem. Ich war sehr gespannt, was es mit Tomor und seinem Verschwinden auf sich hat, aber auch welch Geheimnis hinter dem Mondscheinvogel und der Schneekugel, die Stella bei ihrer Suche nach dem Jungen findet, stecken mochte. Zwar hatte ich, was meine Vermutung im Hinblick auf die Schneekugel angeht, recht, dies tat meinem Lesevergnügen aber keinen Abbruch. FAZIT & BEWERTUNG: "Stella und der Mondscheinvogel" (Fischer/FJB) von Catherine Fisher ist eine herzerwärmende und magische Geschichte, die mich wunderbar unterhalten konnte. Dank dem tollen Schreibstil der Autorin konnte ich mir das Setting, die Charaktere und die winterliche Atmosphäre sehr gut vorstellen und es hat mir sehr viel Spaß bereitet, Stellas Abenteuer zu lesen. Wer auf magische und fantastische Kindergeschichten steht, dem kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen - 5 von 5 Nosinggläser.

5/5

Eine märchenhaft schöne Wintergeschichte voller Geheimnisse, Spannung & Magie

CorniHolmes am 06.11.2021

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Als ich mit dem Lesen begann, war ich mir bereits nach wenigen Seiten ziemlich sicher, dass ich mal wieder einen absoluten Glückstreffer gelandet habe. Die Handlung, die von Beginn an so eine wundervoll märchenhafte und winterliche Stimmung verströmt, hat mich sofort in ihren Bann ziehen und verzaubern können und von dem bildlichen Schreibstil war ich auf Anhieb ganz angetan. Die Voraussetzungen, dass ich von dem Buch begeistert sein werde, standen also echt gut. Tja, und wisst ihr was? Meine anfängliche Vermutung hat sich als goldrichtig erwiesen: Mir hat mein erstes Werk aus der Feder von Catherine Fisher tolle Lesestunden bereiten können. In meinen Augen hat die britische Autorin Catherine Fisher mit „Stella und der Mondscheinvogel“ ein bezauberndes Wintermärchen aufs Papier gebracht, in welchem sie uns Leser*innen in eine fantasievolle Welt voller frostiger Winterkälte, Mysterien und Magie mitnimmt. Für die dunkle Jahreszeit ist dieses Buch wahrlich ideal geeignet. Schön gemütlich eingekuschelt auf dem Sofa, mit einem warmen Getränk und einem prasselnden Feuerchen im Kamin – so lässt sich diese stimmungsvolle Erzählung definitiv am besten genießen. Von der Atmosphäre der Geschichte könnte ich euch ohne Ende etwas vorschwärmen. Sie ist so schön düster und geheimnisvoll, ich mochte sie wirklich vom ersten Augenblick an total gerne. Vor allem ab dem Moment, wenn wir gemeinsam mit unserer Romanheldin Stella in ihrem neuen Zuhause im verschneiten Wales ankommen, habe ich das Ambiente richtig geliebt. Die große Villa namens Plas-y-Fran, die einst sehr prachtvoll gewesen sein, nun aber richtig gespenstisch wirkt, wird großartig beschrieben. Man meint die eisigen Temperaturen regelrecht spüren und das Knarzen der Dielen förmlich hören zu können. Ich bin beim Lesen des öfteren wohlig ins Erschauern geraten und habe den Auflösungen der vielen Rätselhaftigkeiten von Plas-y-Fran ganz gebannt entgegen gefiebert. Handlungstechnisch bin ich eindeutig völlig auf meine Kosten genommen. Trotz der gerade mal 200 Seiten passiert in der Geschichte unglaublich viel, sodass an keiner Stelle Langeweile aufkommt und man von den Geschehnissen durchweg ganz gefesselt ist. Wieso verhält sich der Mann am Bahnhof so seltsam? Was hat es mit dem Mondscheinvogel auf sich? Aus welchem Grund leben in Plas-y-Fran nur so wenige Menschen und wo sind sind die Herrschaften des Hauses? Was ist mit Tomos geschehen? Warum erhält Stella auf ihre Nachfragen nur so flüchtige Erklärungen von den Hausangestellten? Und weshalb wurde es ihr so ausdrücklich verboten den Dachboden zu betreten? Man mag das Buch wirklich gar nicht mehr aus der Hand legen, da man endlich die Antworten auf diese vielen rätselhaften Fragen haben möchte. Bei mir zumindest war so. Mich hat die Handlung durchgehend mitreißen können und da sich der bildhafte, packende Schreibstil angenehm flüssig für mich hat lesen lassen und die Kapitel sehr kurz sind, bin ich nur so durch die Seiten geflogen und habe das Buch quasi in einem Rutsch durchgelesen. Die Charaktere haben mir ebenfalls ausgesprochen gut gefallen. Da hätten wir zum Beispiel das Waisenmädchen Stella, unsere Hauptprotagonistin und personale Erzählerin. Stella war mir von Anfang an sympathisch, ich mochte ihre aufgeweckte, etwas vorlaute und neugierige Art unheimlich gerne und habe mich jederzeit problemlos in sie hineinfühlen können. Stella ist eine starke Persönlichkeit, die sich, obwohl sie bisher kein leichtes Leben hatte, ihren Humor und Sarkasmus bewahrt hat und beeindruckend mutig, tapfer und entschlossen ist. Mit dem Mondscheinvogel hat die Autorin ebenfalls eine einzigartige Figur erschaffen. Mich hat dieses witzig-schräge Kerlchen mit seiner faszinierenden Wunderlichkeit sofort in helle Begeisterung versetzen können. Die weiteren Figuren bleiben etwas blass, was mich aber überhaupt nicht gestört hat. Ich habe es vollkommen stimmig für die Handlung empfunden, dass wir über sie nicht allzu viel erfahren. Und vielleicht kommt das ja auch noch. Ich habe nämlich zu meiner großen Freude entdeckt, dass es sich bei dem Buch um den Auftakt einer Reihe handelt. Obwohl das Ende recht abgeschlossen ist und die Erzählung zufriedenstellend abschließt, hat es sich für mich irgendwie dennoch so angefühlt, als wäre noch nicht alles erzählt. Ich habe daher aus Interesse mal der englischsprachigen Ausgabe von „Stella und der Mondscheinvogel“ auf Goodreads einen Besuch abgestattet und dabei erfahren, dass es bereits zwei Folgebände auf Englisch gibt. Da hoffe ich nun sehr, dass diese ebenfalls noch ins Deutsche übertragen werden. Ich bin so gespannt wie es mit Stella und Co. wohl weitergehen wird. Fazit: Ein märchenhaft schöne Wintergeschichte voller Geheimnisse und Magie. Mir hat Catherine Fisher hat mit ihrem Kinderroman „Stella und der Mondscheinvogel“ ein zauberhaftes Leseerlebnis bescheren können. Die Erzählung ist so herrlich düster, atmosphärisch und magisch und steckt voller wunderbarem Winterzauber und Fantasie. Sie ist einfach nur die perfekte Lektüre für die kalte Jahreszeit und definitiv nicht nur für Kinder absolut lesenswert. Ich habe Stella nur zu gerne auf ihrem großen Abenteuer begleitet und hoffe auf sehr ein baldiges Wiedersehen mit ihr. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

5/5

Eine märchenhaft schöne Wintergeschichte voller Geheimnisse, Spannung & Magie

CorniHolmes am 06.11.2021
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Als ich mit dem Lesen begann, war ich mir bereits nach wenigen Seiten ziemlich sicher, dass ich mal wieder einen absoluten Glückstreffer gelandet habe. Die Handlung, die von Beginn an so eine wundervoll märchenhafte und winterliche Stimmung verströmt, hat mich sofort in ihren Bann ziehen und verzaubern können und von dem bildlichen Schreibstil war ich auf Anhieb ganz angetan. Die Voraussetzungen, dass ich von dem Buch begeistert sein werde, standen also echt gut. Tja, und wisst ihr was? Meine anfängliche Vermutung hat sich als goldrichtig erwiesen: Mir hat mein erstes Werk aus der Feder von Catherine Fisher tolle Lesestunden bereiten können. In meinen Augen hat die britische Autorin Catherine Fisher mit „Stella und der Mondscheinvogel“ ein bezauberndes Wintermärchen aufs Papier gebracht, in welchem sie uns Leser*innen in eine fantasievolle Welt voller frostiger Winterkälte, Mysterien und Magie mitnimmt. Für die dunkle Jahreszeit ist dieses Buch wahrlich ideal geeignet. Schön gemütlich eingekuschelt auf dem Sofa, mit einem warmen Getränk und einem prasselnden Feuerchen im Kamin – so lässt sich diese stimmungsvolle Erzählung definitiv am besten genießen. Von der Atmosphäre der Geschichte könnte ich euch ohne Ende etwas vorschwärmen. Sie ist so schön düster und geheimnisvoll, ich mochte sie wirklich vom ersten Augenblick an total gerne. Vor allem ab dem Moment, wenn wir gemeinsam mit unserer Romanheldin Stella in ihrem neuen Zuhause im verschneiten Wales ankommen, habe ich das Ambiente richtig geliebt. Die große Villa namens Plas-y-Fran, die einst sehr prachtvoll gewesen sein, nun aber richtig gespenstisch wirkt, wird großartig beschrieben. Man meint die eisigen Temperaturen regelrecht spüren und das Knarzen der Dielen förmlich hören zu können. Ich bin beim Lesen des öfteren wohlig ins Erschauern geraten und habe den Auflösungen der vielen Rätselhaftigkeiten von Plas-y-Fran ganz gebannt entgegen gefiebert. Handlungstechnisch bin ich eindeutig völlig auf meine Kosten genommen. Trotz der gerade mal 200 Seiten passiert in der Geschichte unglaublich viel, sodass an keiner Stelle Langeweile aufkommt und man von den Geschehnissen durchweg ganz gefesselt ist. Wieso verhält sich der Mann am Bahnhof so seltsam? Was hat es mit dem Mondscheinvogel auf sich? Aus welchem Grund leben in Plas-y-Fran nur so wenige Menschen und wo sind sind die Herrschaften des Hauses? Was ist mit Tomos geschehen? Warum erhält Stella auf ihre Nachfragen nur so flüchtige Erklärungen von den Hausangestellten? Und weshalb wurde es ihr so ausdrücklich verboten den Dachboden zu betreten? Man mag das Buch wirklich gar nicht mehr aus der Hand legen, da man endlich die Antworten auf diese vielen rätselhaften Fragen haben möchte. Bei mir zumindest war so. Mich hat die Handlung durchgehend mitreißen können und da sich der bildhafte, packende Schreibstil angenehm flüssig für mich hat lesen lassen und die Kapitel sehr kurz sind, bin ich nur so durch die Seiten geflogen und habe das Buch quasi in einem Rutsch durchgelesen. Die Charaktere haben mir ebenfalls ausgesprochen gut gefallen. Da hätten wir zum Beispiel das Waisenmädchen Stella, unsere Hauptprotagonistin und personale Erzählerin. Stella war mir von Anfang an sympathisch, ich mochte ihre aufgeweckte, etwas vorlaute und neugierige Art unheimlich gerne und habe mich jederzeit problemlos in sie hineinfühlen können. Stella ist eine starke Persönlichkeit, die sich, obwohl sie bisher kein leichtes Leben hatte, ihren Humor und Sarkasmus bewahrt hat und beeindruckend mutig, tapfer und entschlossen ist. Mit dem Mondscheinvogel hat die Autorin ebenfalls eine einzigartige Figur erschaffen. Mich hat dieses witzig-schräge Kerlchen mit seiner faszinierenden Wunderlichkeit sofort in helle Begeisterung versetzen können. Die weiteren Figuren bleiben etwas blass, was mich aber überhaupt nicht gestört hat. Ich habe es vollkommen stimmig für die Handlung empfunden, dass wir über sie nicht allzu viel erfahren. Und vielleicht kommt das ja auch noch. Ich habe nämlich zu meiner großen Freude entdeckt, dass es sich bei dem Buch um den Auftakt einer Reihe handelt. Obwohl das Ende recht abgeschlossen ist und die Erzählung zufriedenstellend abschließt, hat es sich für mich irgendwie dennoch so angefühlt, als wäre noch nicht alles erzählt. Ich habe daher aus Interesse mal der englischsprachigen Ausgabe von „Stella und der Mondscheinvogel“ auf Goodreads einen Besuch abgestattet und dabei erfahren, dass es bereits zwei Folgebände auf Englisch gibt. Da hoffe ich nun sehr, dass diese ebenfalls noch ins Deutsche übertragen werden. Ich bin so gespannt wie es mit Stella und Co. wohl weitergehen wird. Fazit: Ein märchenhaft schöne Wintergeschichte voller Geheimnisse und Magie. Mir hat Catherine Fisher hat mit ihrem Kinderroman „Stella und der Mondscheinvogel“ ein zauberhaftes Leseerlebnis bescheren können. Die Erzählung ist so herrlich düster, atmosphärisch und magisch und steckt voller wunderbarem Winterzauber und Fantasie. Sie ist einfach nur die perfekte Lektüre für die kalte Jahreszeit und definitiv nicht nur für Kinder absolut lesenswert. Ich habe Stella nur zu gerne auf ihrem großen Abenteuer begleitet und hoffe auf sehr ein baldiges Wiedersehen mit ihr. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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