Sein Reich

Martin Schäuble

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Beschreibung


Ein Sommer unter Reichsbürgern

Sommerferien, und alle verreisen – nur Juri nicht. Kurzerhand beschließt er, aufs Dorf zu seinem Vater zu fahren, zu dem er bisher kaum Kontakt hatte. Der vertritt zwar einige sonderbare Verschwörungstheorien, aber er führt mit seinen Freunden auch ein faszinierendes Leben: Es wird gejagt, geangelt und sie haben ein geheimes Projekt im Wald. Und dann ist da noch Jule, die Juri eines Abends am See kennenlernt …

Aber sind sein Vater und dessen Kameraden wirklich nur harmlose Spinner? Als Juri sich endlich diese Frage stellt, ist es schon fast zu spät.

Spannend, brisant und hochaktuell – vom Autor von »Cleanland«, »Die Scanner« (als Robert M. Sonntag) und »Endland«

Martin Schäuble ist ein hervorragender, fast journalistischer Schreiber. Die Situationen wirken filmisch-lebendig, die Dialoge passen und die Dramaturgie stimmt.

Martin Schäuble, geboren 1978, studierte in Berlin, Israel und Palästina Politik und promovierte nach dreijähriger Recherche über zwei Dschihadisten. Als Autor ist er für seine kritischen Jugendbücher bekannt, die vielfach als Schullektüre eingesetzt werden. Bei Hanser veröffentlichte er den vielbeachteten Titel »Endland«, bei Fischer KJB ist sind von ihm bereits die Dilogie »Die Scanner/Die Gesannten« sowie »Sein Reich« erschienen.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Altersempfehlung ab 12 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 28.07.2021
Verlag FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch
Seitenzahl 240
Maße (L/B/H) 18,7/12,3/2,1 cm
Gewicht 215 g
Auflage 1. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7335-0607-0

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Reichsbürger ganz nah

Daggy am 21.04.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Juri lebt mit seiner Mutter und ihren wechselnden Lebensparten in Stuttgart. Die Mutter hat etwas Pech mit ihren Männern, der letzte hat sie geschlagen und Heiko säuft. Weil kein Urlaub drin ist, kommt Juri auf die Idee seinen leiblichen Vater im Schwarzwald zu besuchen. Vor zehn Jahren hat er den fünfjährigen Juri und seine Mutter gar nicht erst ins Haus gelassen. Trotzdem macht Juri sich auf zu ihm. Der Vater nimmt ihn auch auf und stellt ihm zunächst Achim und seine Familie vor. Sie wohnen auf einem Hof und sind Selbstversorger. Die vier Kinder haben altmodischer Namen und verhalten sich entsprechend. Nur das Zwillingsmädchen Margarete macht ihm schöne Augen. Wenn die Jungen von „spielen gehen“ sprechen meinen sie Bogenschießen und es kann auch sein, dass Tiere gejagt werden. Zunächst findet Juri viel Gemeinsames mit seinem Vater, doch dann erzählt er ihm doch sehr eigenartige Dinge. Eine Mondlandung hat es nicht gegeben, die Korrosionstreifen der Flugzeuge sind gefährlich und einige andere kuriose Theorien. So ist die BRD nur eine Firma und eigentlich gehören wir zum Deutschen Reich. Da Juri im Bus ein Mädchen aus dem Ort getroffen hat, hat er auch Kontakt zur Dorfjugend, die sich an einem See trifft. Hier hört er, dass sein Vater und seine Freunde als Nazis verschrien sind. Reichsbürger kenne ich bisher nur aus den Nachrichten und dieses Buch zeigt den Alltag dieser Menschen. Verschwörungstheorien und faschistische Ideen kommen hier zu einer eigenartigen Mischung zusammen, dazu kommt die Gewaltbereitschaft. Diese Leute leben in den 1930er Jahren und haben ein entsprechendes Familienbild, so die Frau steht in der Küche. Aber auch Ärzten wird misstraut, ich habe das Gefühl, das kommen einige eigenartige Theorien zusammen. Ein Buch mit interessanten Informationen.

Reichsbürger ganz nah

Daggy am 21.04.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Juri lebt mit seiner Mutter und ihren wechselnden Lebensparten in Stuttgart. Die Mutter hat etwas Pech mit ihren Männern, der letzte hat sie geschlagen und Heiko säuft. Weil kein Urlaub drin ist, kommt Juri auf die Idee seinen leiblichen Vater im Schwarzwald zu besuchen. Vor zehn Jahren hat er den fünfjährigen Juri und seine Mutter gar nicht erst ins Haus gelassen. Trotzdem macht Juri sich auf zu ihm. Der Vater nimmt ihn auch auf und stellt ihm zunächst Achim und seine Familie vor. Sie wohnen auf einem Hof und sind Selbstversorger. Die vier Kinder haben altmodischer Namen und verhalten sich entsprechend. Nur das Zwillingsmädchen Margarete macht ihm schöne Augen. Wenn die Jungen von „spielen gehen“ sprechen meinen sie Bogenschießen und es kann auch sein, dass Tiere gejagt werden. Zunächst findet Juri viel Gemeinsames mit seinem Vater, doch dann erzählt er ihm doch sehr eigenartige Dinge. Eine Mondlandung hat es nicht gegeben, die Korrosionstreifen der Flugzeuge sind gefährlich und einige andere kuriose Theorien. So ist die BRD nur eine Firma und eigentlich gehören wir zum Deutschen Reich. Da Juri im Bus ein Mädchen aus dem Ort getroffen hat, hat er auch Kontakt zur Dorfjugend, die sich an einem See trifft. Hier hört er, dass sein Vater und seine Freunde als Nazis verschrien sind. Reichsbürger kenne ich bisher nur aus den Nachrichten und dieses Buch zeigt den Alltag dieser Menschen. Verschwörungstheorien und faschistische Ideen kommen hier zu einer eigenartigen Mischung zusammen, dazu kommt die Gewaltbereitschaft. Diese Leute leben in den 1930er Jahren und haben ein entsprechendes Familienbild, so die Frau steht in der Küche. Aber auch Ärzten wird misstraut, ich habe das Gefühl, das kommen einige eigenartige Theorien zusammen. Ein Buch mit interessanten Informationen.

Ein gelungenes Kinder- und Jugendbuch über Reichsbürger

CharleensTraumbibliothek am 21.04.2021

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Meine Meinung: Das Cover hat mir auf Anhieb richtig gut gefallen. Es ist ansprechend und passt - auch mit seinen Farben - perfekt zum Inhalt des Buches. Der Schreibstil von Martin Schäuble war für mich im ersten Moment etwas gewöhnungsbedürftig, da ich ihn doch eher als kalt und distanziert empfunden habe. Dies hat aber nur wenige Seiten angehalten, dann hatte ich mich gut eingefunden und war in meinem gewohnten Lesefluss. Martin Schäuble schreibt sehr bildgewaltig, so dass ich immer wieder automatisch das Geschehen wie ein Film in meinem Kopf abgespielt hat. Der Protagonist ist der 15-jährige Juri. Ich empfand ihn als etwas unbedarft und zurückhaltend. Er tat mir Leid, weil er bei seiner Mutter wohnt und dessen Freund ein Trinker ist. Zu seinem Vater hat er seit zehn Jahren keinen Kontakt mehr, kennt ihn quasi überhaupt nicht. In meinen Augen ist er nicht der typische 15-jährige Junge. Vom Charakter her hätte ich ihn eher auf noch jünger eingeschätzt. Dennoch war er mir zu keinem Zeitpunkt unsympathisch. Die Charaktere - besonders auch die Reichsbürger und deren Familien - sind Martin Schäuble in meinen Augen perfekt gelungen. Da ich selbst schon einmal beruflich mit einem zu tun hatte, war ich auf diesen Punkt sehr neugierig. Natürlich hat sich Martin Schäuble hin und wieder auch den typischen Klischees bedient, aber ich empfinde dies überhaupt nicht als störend. Die Handlung hat mir von Anfang bis Ende auch gut gefallen. Es war teilweise sehr spannend und durch den Prolog war man schon richtig angefixt. Ich habe das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollen und wollte immer wissen, wie es weitergeht. Für mich wird es auf jeden Fall nicht das letzte Buch von Martin Schäuble gewesen sein und ich kann mir gut vorstellen, dass es auch perfekt als Schullektüre geeignet wäre. Fazit: "Sein Reich" von Martin Schäuble hat mir von Anfang bis Ende sehr gut gefallen. Es war spannend und ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Auch wenn der Autor sich einigen Klischees bedient hat, ist ihm die Thematik mit den Reichsbürgern in meinen Augen perfekt gelungen.

Ein gelungenes Kinder- und Jugendbuch über Reichsbürger

CharleensTraumbibliothek am 21.04.2021
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Meine Meinung: Das Cover hat mir auf Anhieb richtig gut gefallen. Es ist ansprechend und passt - auch mit seinen Farben - perfekt zum Inhalt des Buches. Der Schreibstil von Martin Schäuble war für mich im ersten Moment etwas gewöhnungsbedürftig, da ich ihn doch eher als kalt und distanziert empfunden habe. Dies hat aber nur wenige Seiten angehalten, dann hatte ich mich gut eingefunden und war in meinem gewohnten Lesefluss. Martin Schäuble schreibt sehr bildgewaltig, so dass ich immer wieder automatisch das Geschehen wie ein Film in meinem Kopf abgespielt hat. Der Protagonist ist der 15-jährige Juri. Ich empfand ihn als etwas unbedarft und zurückhaltend. Er tat mir Leid, weil er bei seiner Mutter wohnt und dessen Freund ein Trinker ist. Zu seinem Vater hat er seit zehn Jahren keinen Kontakt mehr, kennt ihn quasi überhaupt nicht. In meinen Augen ist er nicht der typische 15-jährige Junge. Vom Charakter her hätte ich ihn eher auf noch jünger eingeschätzt. Dennoch war er mir zu keinem Zeitpunkt unsympathisch. Die Charaktere - besonders auch die Reichsbürger und deren Familien - sind Martin Schäuble in meinen Augen perfekt gelungen. Da ich selbst schon einmal beruflich mit einem zu tun hatte, war ich auf diesen Punkt sehr neugierig. Natürlich hat sich Martin Schäuble hin und wieder auch den typischen Klischees bedient, aber ich empfinde dies überhaupt nicht als störend. Die Handlung hat mir von Anfang bis Ende auch gut gefallen. Es war teilweise sehr spannend und durch den Prolog war man schon richtig angefixt. Ich habe das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollen und wollte immer wissen, wie es weitergeht. Für mich wird es auf jeden Fall nicht das letzte Buch von Martin Schäuble gewesen sein und ich kann mir gut vorstellen, dass es auch perfekt als Schullektüre geeignet wäre. Fazit: "Sein Reich" von Martin Schäuble hat mir von Anfang bis Ende sehr gut gefallen. Es war spannend und ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Auch wenn der Autor sich einigen Klischees bedient hat, ist ihm die Thematik mit den Reichsbürgern in meinen Augen perfekt gelungen.

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