Die Schule am Meer

Sandra Lüpkes

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Beschreibung


Eine Schule auf Juist, ein Traum von Gemeinschaft und Freiheit – doch die Welt steuert auf den Abgrund zu.

Juist, 1925: Am Rande der Weimarer Republik, im kargen Dünental gelegen, verspricht die «Schule am Meer» eine hoffnungsvolle Zukunft. Hier wollen Anni Reiner, Eduard Zuckmayer und ihre Mitstreiter eine neue Welt erschaffen, eine neue Form des gemeinschaftlichen Lernens und Zusammenlebens. Doch schon bald nehmen die Spannungen zu. Im katastrophalen Eiswinter von 1929 ist die Insel dann wochenlang von der Außenwelt abgeschlossen. Man rückt wieder näher zusammen. Aber kann es Hoffnung geben, wenn der Rest der Welt auf den Abgrund zusteuert?

Ein Roman über Wagemut und Scheitern, Leidenschaft und Missgunst, Freundschaft und Verrat. Eine große Geschichte – hervorragend recherchiert und packend erzählt.

Detail- und kenntnisreich ... mit hohem erzählerischen Tempo, fein konturierten Charakteren und geschmeidigen Dialogen. Sven Weidner Mare 20210408

Produktdetails

Verkaufsrang 12214
Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 25.01.2022
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Seitenzahl 576
Maße (L/B) 19/12,5 cm
Gewicht 556 g
Auflage 1. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-27677-4

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Fortschrittliche Schule in einer sich verdunkelnden Zeit

Bewertung aus Duisburg am 23.04.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

1925 gründeten Paul und Anni Reiner zusammen mit weiteren Lehrern eine reformpädagogische Schule auf der Nordseeinsel Juist. Sie wird zur Heimat für viele Jungen und Mädchen und die Lehrer und Mitschüler zu ihrer Familie. Dass einige Lehrer, aber auch Schüler Juden sind, macht die Schule immer wieder zur Zielscheibe, denn leider wirft die kommende Zeit bereits ihre Schatten voraus. Viele der Einheimischen stehen ihr aber auch aufgrund ihres, für die damalige Zeit sehr fortschrittlichen und umstrittenen, Konzepts ablehnend gegenüber. Die Autorin, selbst Juisterin, hat historisch Belegtes – die Schule am Meer, viele geschilderte Begebenheiten und erwähnte Personen gab es wirklich – mit von ihr Ersonnenem zu einer stimmigen Geschichte ausgeschmückt. Als Leser kann man sich gut vorstellen, dass sich alles genau so zugetragen haben könnte. Einerseits wünscht man sich fast, dort zur Schule gegangen zu sein und ist aber andererseits auch froh, dass einem genau das und überhaupt die ganze Vorkriegszeit erspart geblieben ist. Der packende Schreibstil und die Handlung erzeugen eine starke Sogwirkung und lassen einen das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Viel zu schnell ist man trotz der gut 570 Seiten am Ende angelangt. Eine Roman, der Unterhaltung und ein Stück deutsche Geschichte hervorragend vereint.

Fortschrittliche Schule in einer sich verdunkelnden Zeit

Bewertung aus Duisburg am 23.04.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

1925 gründeten Paul und Anni Reiner zusammen mit weiteren Lehrern eine reformpädagogische Schule auf der Nordseeinsel Juist. Sie wird zur Heimat für viele Jungen und Mädchen und die Lehrer und Mitschüler zu ihrer Familie. Dass einige Lehrer, aber auch Schüler Juden sind, macht die Schule immer wieder zur Zielscheibe, denn leider wirft die kommende Zeit bereits ihre Schatten voraus. Viele der Einheimischen stehen ihr aber auch aufgrund ihres, für die damalige Zeit sehr fortschrittlichen und umstrittenen, Konzepts ablehnend gegenüber. Die Autorin, selbst Juisterin, hat historisch Belegtes – die Schule am Meer, viele geschilderte Begebenheiten und erwähnte Personen gab es wirklich – mit von ihr Ersonnenem zu einer stimmigen Geschichte ausgeschmückt. Als Leser kann man sich gut vorstellen, dass sich alles genau so zugetragen haben könnte. Einerseits wünscht man sich fast, dort zur Schule gegangen zu sein und ist aber andererseits auch froh, dass einem genau das und überhaupt die ganze Vorkriegszeit erspart geblieben ist. Der packende Schreibstil und die Handlung erzeugen eine starke Sogwirkung und lassen einen das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Viel zu schnell ist man trotz der gut 570 Seiten am Ende angelangt. Eine Roman, der Unterhaltung und ein Stück deutsche Geschichte hervorragend vereint.

Juist 1925

leseHuhn am 05.08.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Schule am Meer Sandra Lüpkes erschienen im Rowohlt Verlag im März 2020 Klappentext Juist 1925, eine Insel am Rande der Weimarer Republik: Im kargen Dünental gelegen, verspricht die >> Schule am Meer<< eine hoffnungsvolle Zukunft. Doch kann diese besondere Gemeinschaft überleben, wenn der Rest der Welt auf den Abgrund zusteuert? Ein Roman über Wagemut und Scheitern, Leidenschaft und Missgunst, Freundschaft und Verrat. Eine große Geschichte - hervorragend recherchiert und packend erzählt. Meine Meinung Sandra Lüpkes hat es geschafft, die Geschichte der Inselschule, authentisch und spannend zu erzählen. Es bedarf nur weniger Seiten und man ist direkt auf Juist gelandet. Kenner der Insel, werden viele Stellen wieder erkannt haben. Die Protagonisten sind alle detailliert beschrieben und man fiebert bei dem ein oder anderen sehr mit. Anni Reiner, für damalige Verhältnisse eine sehr toughe Frau. Sie begibt sich in Begleitung ihrer Mutter und ihrer Töchter auf die aufregende und lange Fahrt nach Juist. Auf Juist angekommen, spüren sie direkt den Hass, der ihnen entgegenschlägt. Anni weiß aber geschickt damit umzugehen. Sie ist eine fürsorgliche Mutter und eine gute Lehrerin. Die ihr anvertrauten Schützlinge fühlen sich bei ihr geborgen. Dr. Paul Reiner, Annis Mann, der Ideengeber und Mitgründer der >> Schule am Meer<<. Er verfolgt sein Ziel, alle Kinder ohne Bestrafung, entsprechend ihrer Neigung zum Abitur zu bringen. Nur manchmal vergisst er bei der Sache seine Familie. Kea, die gute Seele der Schule mit einem großen Geheimnis im Herzen. Sie hat für Lehrer und Schüler immer ein offenes Ohr. Die Juister, einige sind gegen die >>Schule am Meer<< und machen auch keinen Hehl daraus. Sie nutzen jeden Grund, die Lehrer und Kinder zu schikanieren und schrecken auch vor tödlichen Sachen nicht zurück. Aber, es gibt auch die Juister, die ein gutes auskommen mit der >> Schule am Meer<< haben. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Auch wenn es wirtschaftlich eine sehr schwere Zeit war und alle Menschen sehr unzufrieden waren, gab es doch einige lustige Passagen im Buch. Besonders gut gefallen hat mir, das so viele bekannte Menschen auf Juist verbracht haben. Und die Fotos im Buch sind auch wunderschön. Die Schule am Meer bekommt 5 und eine Leseempfehlung.

Juist 1925

leseHuhn am 05.08.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Schule am Meer Sandra Lüpkes erschienen im Rowohlt Verlag im März 2020 Klappentext Juist 1925, eine Insel am Rande der Weimarer Republik: Im kargen Dünental gelegen, verspricht die >> Schule am Meer<< eine hoffnungsvolle Zukunft. Doch kann diese besondere Gemeinschaft überleben, wenn der Rest der Welt auf den Abgrund zusteuert? Ein Roman über Wagemut und Scheitern, Leidenschaft und Missgunst, Freundschaft und Verrat. Eine große Geschichte - hervorragend recherchiert und packend erzählt. Meine Meinung Sandra Lüpkes hat es geschafft, die Geschichte der Inselschule, authentisch und spannend zu erzählen. Es bedarf nur weniger Seiten und man ist direkt auf Juist gelandet. Kenner der Insel, werden viele Stellen wieder erkannt haben. Die Protagonisten sind alle detailliert beschrieben und man fiebert bei dem ein oder anderen sehr mit. Anni Reiner, für damalige Verhältnisse eine sehr toughe Frau. Sie begibt sich in Begleitung ihrer Mutter und ihrer Töchter auf die aufregende und lange Fahrt nach Juist. Auf Juist angekommen, spüren sie direkt den Hass, der ihnen entgegenschlägt. Anni weiß aber geschickt damit umzugehen. Sie ist eine fürsorgliche Mutter und eine gute Lehrerin. Die ihr anvertrauten Schützlinge fühlen sich bei ihr geborgen. Dr. Paul Reiner, Annis Mann, der Ideengeber und Mitgründer der >> Schule am Meer<<. Er verfolgt sein Ziel, alle Kinder ohne Bestrafung, entsprechend ihrer Neigung zum Abitur zu bringen. Nur manchmal vergisst er bei der Sache seine Familie. Kea, die gute Seele der Schule mit einem großen Geheimnis im Herzen. Sie hat für Lehrer und Schüler immer ein offenes Ohr. Die Juister, einige sind gegen die >>Schule am Meer<< und machen auch keinen Hehl daraus. Sie nutzen jeden Grund, die Lehrer und Kinder zu schikanieren und schrecken auch vor tödlichen Sachen nicht zurück. Aber, es gibt auch die Juister, die ein gutes auskommen mit der >> Schule am Meer<< haben. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Auch wenn es wirtschaftlich eine sehr schwere Zeit war und alle Menschen sehr unzufrieden waren, gab es doch einige lustige Passagen im Buch. Besonders gut gefallen hat mir, das so viele bekannte Menschen auf Juist verbracht haben. Und die Fotos im Buch sind auch wunderschön. Die Schule am Meer bekommt 5 und eine Leseempfehlung.

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