Mut. Machen. Liebe

Hansjörg Nessensohn

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Beschreibung


Wie viel Mut braucht es zu fühlen? Wie viel Kraft, um zu bewahren? Und wie viel Liebe, um zu verzeihen?

Paul will beim Wandern durch die italienische Pampa einiges vergessen – vor allem Jonas, seinen ehemals besten Freund. Jonas, der ihn heimlich durch ein Video geoutet hat. Wenigstens lenkt ihn seine 80-jährige Begleiterin mit einer Geschichte ab ... 

Sommer 1957: Helmut und Enzo lernen sich kennen – und lieben. Einen Sommer kämpft Helmut, der eigentlich verlobt ist, mit diesen schrecklich-schönen Gefühlen. Dann endet alles mit einer Katastrophe: Verhaftungen nach dem
175 und einem Fehler, den Helmut sich nicht verzeihen kann …

Zwei Sommer,vier Leben, ein Herzschlag! Erlebe eine Geschichte über Liebe, die dich packt und nicht mehr loslässt!

Produktdetails

Verkaufsrang 35835
Einband gebundene Ausgabe
Altersempfehlung ab 14 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 19.07.2021
Verlag Ueberreuter Verlag, Kinder- und Jugendbuch
Seitenzahl 352
Maße (L/B/H) 20,9/13/3,5 cm
Gewicht 524 g
Auflage 1
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7641-7119-3

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5/5

Einfühlsam erzählt

Lesemama am 17.10.2021

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Zum Buch: Paul geht zum wandern um zu vergessen. Er ist von seinem besten Freund sehr enttäuscht, hat dieser ihn doch einfach und gegen seinen Willen geoutet. Auf seiner Wandung trifft er auf die achtzigjährige Liz. Zuerst ist er wenig begeistert, aber die Geschichte, die Liz ihm erzählt ist so faszinierend und gleichzeitig so schrecklich und sie erzählt von zwei Männern und der Liebe ... Meine Meinung: Alleine schon die Aufmachung des Buches gefällt mir sehr gut. Ein Thema, welches leider immer noch von vielen totgeschwiegen wird und dennoch zu unserem Leben gehört wird die Luft zum atmen. Liebe ist Liebe, egal wen man liebt. Die Geschichte liest sich einfach ganz wunderbar. Aber auch sehr berührend und bewegend. Liz und Paul brauchen ein wenig, sind sie doch altersmäßig weit auseinander. Aber es passt doch sehr gut. Durch unterschiedliche Schrifttypen wird beim Lesen schnell ersichtlich, wer gerade was erzählt. Und die Geschichte von Liz, oder eher die von Helmut und Enzo hat mich sehr berührt. Ein ganz großartiges Buch mit einer alltäglichen Geschichte, die eigentlich nicht mehr sein dürfte. Ganz wunderbar erzählt, aber bewegend und unterhaltsam. Absolut empfehlenswert.

5/5

Einfühlsam erzählt

Lesemama am 17.10.2021
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Zum Buch: Paul geht zum wandern um zu vergessen. Er ist von seinem besten Freund sehr enttäuscht, hat dieser ihn doch einfach und gegen seinen Willen geoutet. Auf seiner Wandung trifft er auf die achtzigjährige Liz. Zuerst ist er wenig begeistert, aber die Geschichte, die Liz ihm erzählt ist so faszinierend und gleichzeitig so schrecklich und sie erzählt von zwei Männern und der Liebe ... Meine Meinung: Alleine schon die Aufmachung des Buches gefällt mir sehr gut. Ein Thema, welches leider immer noch von vielen totgeschwiegen wird und dennoch zu unserem Leben gehört wird die Luft zum atmen. Liebe ist Liebe, egal wen man liebt. Die Geschichte liest sich einfach ganz wunderbar. Aber auch sehr berührend und bewegend. Liz und Paul brauchen ein wenig, sind sie doch altersmäßig weit auseinander. Aber es passt doch sehr gut. Durch unterschiedliche Schrifttypen wird beim Lesen schnell ersichtlich, wer gerade was erzählt. Und die Geschichte von Liz, oder eher die von Helmut und Enzo hat mich sehr berührt. Ein ganz großartiges Buch mit einer alltäglichen Geschichte, die eigentlich nicht mehr sein dürfte. Ganz wunderbar erzählt, aber bewegend und unterhaltsam. Absolut empfehlenswert.

5/5

Spannend und einfühlsam

Eine Kundin/ein Kunde aus Adenau am 12.10.2021

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Eigentlich geht es um Paul (19), der durch seinen ehemals besten Freund und erste große Liebe Jonas mittels eines Videos vor vier Jahren viral geoutet wurde. Seither fühlt er sich unglücklich und orientierungslos. Er kann Jonas weder vergessen noch verzeihen. Auf einer Wanderung durch Italien soll ihm dies dennoch gelingen. Er bricht auf, um zu vergessen und sich selbst zu finden. Zunächst jedoch trifft er auf eine Mitwanderin, die 80-jährige Liz, die auf dem Weg nach Assisi ist. Liz, die viel in der Welt herumgekommen ist, schreibt unterwegs ihre Erinnerungen auf und erzählt Paul eine Geschichte. Diese spielt in der Nachkriegszeit in ihrer Heimatstadt Köln und handelt von Helmut und Enzo, die sich eines Tages zufällig begegnen. Sie verlieben sich ineinander, aber Homosexualität ist in Deutschland durch den Paragraphen 175 verboten und wird als Straftat angesehen. Die Polizei geht extrem streng und gewaltsam dagegen vor. Enzo und Helmut müssen zur Strafe für ihr ‚unnatürliches‘ Verhalten physische und psychische Gewalt ertragen. Helmut wird von der Gesellschaft ausgeschlossen. Sogar sein Freundeskreis betrachtet Homosexualität als Krankheit, nur wenige halten zu ihm, bitten ihn aber eindringlich, sich behandeln zu lassen und hoffen, dass es wieder weggeht. Die Charaktere sind sehr einfühlsam gezeichnet und als Leser:in hängt man emotional sehr schnell mitten in der Geschichte. Ich habe das Buch an einem Abend gelesen, weil ich, einmal darin versunken, nicht mehr aufhören konnte. Die Geschichte fesselt, man spürt deutlich das Unrecht, das den beiden jungen Männern angetan wird, wünscht sich, dass die himmelschreiende Ungerechtigkeit ein Ende haben solle und fragt sich, wie Menschen nur so borniert und gemein sein können. Besonders berührend ist die Freundschaft, die sich auf dem Weg zwischen Liz und Paul entwickelt. Liz stellt die richtigen Fragen und gibt die richtigen Impulse und sie ist ein wunderschönes Beispiel dafür, dass alt zu sein nicht bedeuten muss, dass man auch im Denken alt ist. Sie ist aufgeklärt, modern, tolerant und liebevoll im Umgang und deshalb kann Paul sich emotional öffnen und seinen Weg finden. Ich bin begeistert und empfehle das Buch absolut weiter.

5/5

Spannend und einfühlsam

Eine Kundin/ein Kunde aus Adenau am 12.10.2021
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Eigentlich geht es um Paul (19), der durch seinen ehemals besten Freund und erste große Liebe Jonas mittels eines Videos vor vier Jahren viral geoutet wurde. Seither fühlt er sich unglücklich und orientierungslos. Er kann Jonas weder vergessen noch verzeihen. Auf einer Wanderung durch Italien soll ihm dies dennoch gelingen. Er bricht auf, um zu vergessen und sich selbst zu finden. Zunächst jedoch trifft er auf eine Mitwanderin, die 80-jährige Liz, die auf dem Weg nach Assisi ist. Liz, die viel in der Welt herumgekommen ist, schreibt unterwegs ihre Erinnerungen auf und erzählt Paul eine Geschichte. Diese spielt in der Nachkriegszeit in ihrer Heimatstadt Köln und handelt von Helmut und Enzo, die sich eines Tages zufällig begegnen. Sie verlieben sich ineinander, aber Homosexualität ist in Deutschland durch den Paragraphen 175 verboten und wird als Straftat angesehen. Die Polizei geht extrem streng und gewaltsam dagegen vor. Enzo und Helmut müssen zur Strafe für ihr ‚unnatürliches‘ Verhalten physische und psychische Gewalt ertragen. Helmut wird von der Gesellschaft ausgeschlossen. Sogar sein Freundeskreis betrachtet Homosexualität als Krankheit, nur wenige halten zu ihm, bitten ihn aber eindringlich, sich behandeln zu lassen und hoffen, dass es wieder weggeht. Die Charaktere sind sehr einfühlsam gezeichnet und als Leser:in hängt man emotional sehr schnell mitten in der Geschichte. Ich habe das Buch an einem Abend gelesen, weil ich, einmal darin versunken, nicht mehr aufhören konnte. Die Geschichte fesselt, man spürt deutlich das Unrecht, das den beiden jungen Männern angetan wird, wünscht sich, dass die himmelschreiende Ungerechtigkeit ein Ende haben solle und fragt sich, wie Menschen nur so borniert und gemein sein können. Besonders berührend ist die Freundschaft, die sich auf dem Weg zwischen Liz und Paul entwickelt. Liz stellt die richtigen Fragen und gibt die richtigen Impulse und sie ist ein wunderschönes Beispiel dafür, dass alt zu sein nicht bedeuten muss, dass man auch im Denken alt ist. Sie ist aufgeklärt, modern, tolerant und liebevoll im Umgang und deshalb kann Paul sich emotional öffnen und seinen Weg finden. Ich bin begeistert und empfehle das Buch absolut weiter.

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Ein genauso wichtiges, wie berührendes Buch!

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Ist euch schon mal aufgefallen, dass man bei Wut nur den ersten Buchstaben drehen muss, um Mut zu erhalten? Paul braucht Zeit für sich und pilgert durch Italien, um mit seiner Wut darüber klarzukommen, dass ihn sein bester Freund Jonas heimlich mit einem sehr intimen Video geoutet hat. Zum Glück trifft er dort die 80-jährige Liz, mit der er sich wunderbar versteht, die ihm die richtigen Fragen stellt und die ihm eine Geschichte über das Mutigsein erzählt: Helmut und Enzo lieben sich, aber im Köln der 50er Jahre ist Homosexualität nach Paragraph 175 gesetzlich verboten und Helmut, der eigentlich mit Marlene verlobt ist, kämpft mit seinen Gefühlen. Marlene ist die Liebe seines Lebens, dachte er - bis er Enzo trifft und der Gefühle in ihm auslöst, wie er es noch nie erlebt hat. Enzo will ihre Liebe ausleben, doch Helmut hat Angst: "175er", wie schwule Männer nur verächtlich genannt werden, werden verächtet, verhaftet oder verprügelt - meistens alles zusammen. Zwei wunderbar verwobene Geschichten aus unterschiedlichen Zeiten und doch den selben Themen: Was bedeutet schwul sein (für mich/ für die Gesellschaft), wie weit geht man für den Menschen, den man liebt und wie können wir friedlich zusammenleben, ohne mit Vorurteilen um uns zu werfen. Paul, Enzo, Helmut und Liz haben mich allesamt mit ihren Geschichten sehr berührt und stehen für die klare Botschaft: Liebe ist Liebe. Ohne Einschränkungen und Verbote. Ein Buch, das mich begeistert hat und das ich allen Menschen ans Herz lege!
5/5

Ein genauso wichtiges, wie berührendes Buch!

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Ist euch schon mal aufgefallen, dass man bei Wut nur den ersten Buchstaben drehen muss, um Mut zu erhalten? Paul braucht Zeit für sich und pilgert durch Italien, um mit seiner Wut darüber klarzukommen, dass ihn sein bester Freund Jonas heimlich mit einem sehr intimen Video geoutet hat. Zum Glück trifft er dort die 80-jährige Liz, mit der er sich wunderbar versteht, die ihm die richtigen Fragen stellt und die ihm eine Geschichte über das Mutigsein erzählt: Helmut und Enzo lieben sich, aber im Köln der 50er Jahre ist Homosexualität nach Paragraph 175 gesetzlich verboten und Helmut, der eigentlich mit Marlene verlobt ist, kämpft mit seinen Gefühlen. Marlene ist die Liebe seines Lebens, dachte er - bis er Enzo trifft und der Gefühle in ihm auslöst, wie er es noch nie erlebt hat. Enzo will ihre Liebe ausleben, doch Helmut hat Angst: "175er", wie schwule Männer nur verächtlich genannt werden, werden verächtet, verhaftet oder verprügelt - meistens alles zusammen. Zwei wunderbar verwobene Geschichten aus unterschiedlichen Zeiten und doch den selben Themen: Was bedeutet schwul sein (für mich/ für die Gesellschaft), wie weit geht man für den Menschen, den man liebt und wie können wir friedlich zusammenleben, ohne mit Vorurteilen um uns zu werfen. Paul, Enzo, Helmut und Liz haben mich allesamt mit ihren Geschichten sehr berührt und stehen für die klare Botschaft: Liebe ist Liebe. Ohne Einschränkungen und Verbote. Ein Buch, das mich begeistert hat und das ich allen Menschen ans Herz lege!

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