Der Mann, der vor Lachen weinte

Roman

Frédéric Beigbeder

Die Leseprobe wird geladen.
Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
22,00
22,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

gebundene Ausgabe

22,00 €

Accordion öffnen
  • Der Mann, der vor Lachen weinte

    Piper

    Sofort lieferbar

    22,00 €

    Piper

eBook (ePUB)

18,99 €

Accordion öffnen
  • Der Mann, der vor Lachen weinte

    ePUB (Piper)

    Sofort per Download lieferbar

    18,99 €

    ePUB (Piper)

Beschreibung


Eine Satire auf die Diktatur des Lachens

»Ein exzellentes Buch. Dieser Beigbeder ist ein Diamant.« Paris Match


Octave Parango ist Frankreichs meistgehörter Radiokolumnist. Jeden Donnerstagmorgen kommentiert er die Lage der Nation – blitzgescheit und amüsant, überdreht und bissig. Doch in Wahrheit ist Octave das Lachen vergangen: Die Neonwesten stecken die Republik in Brand, und selbst die besten Drogen täuschen ihn nicht mehr darüber hinweg, dass seine Tage als Don Juan gezählt sind. Octave Parango setzt an zu seinem letzten Schlag.

Dies ist das Buch einer Selbstvernichtung. In ihm verwandelt sich Octave Parango in einen Don Quichotte – und ruft das Ende seiner Zeit lieber gleich selbst aus. Eine hinreißende Satire auf die Diktatur des Lachens, der Frédéric Beigbeder mit einer unerhörten Aufrichtigkeit begegnet.

»Brutal und irre lustig, mal geistreich, mal verzweifelt.« Le Figaro Magazine


»Das alles ist hübsch zu lesen, voller Anspielungen auf ehemalige und gegenwärtige Mandarins von Paris, ein dichtes Gewebe, ein großes Verwirrspiel mit Fiktionen, Autofiktionen und den Metaebenen dazwischen. Alles super gemacht.«

Frédéric Beigbeder, geboren 1965 in Neuilly-sur-Seine, lebt mit seiner Familie an der französischen Atlantikküste. Er war zehn Jahre lang als Texter in einer renommierten Werbeagentur tätig, die ihn nach der Veröffentlichung seines ersten Romans »Memoiren eines Sohnes aus schlechtem Hause« vom Fleck weg engagierte. Frédéric Beigbeder gilt als Enfant terrible des französischen Literaturbetriebs, dem mit »Neununddreißigneunzig« auch international der Durchbruch gelang. In seinem neuen Roman »Der Mann, der vor Lachen weinte« spielt sein literarisches Alter Ego, Octave Parango, wieder die Hauptrolle.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 01.07.2021
Verlag Piper
Seitenzahl 320
Maße (L/B/H) 20,5/13/3,5 cm
Gewicht 466 g
Auflage 1. , Ungekürzte Ausgabe
Originaltitel L'homme qui rit de pleure
Übersetzer Claudia Marquardt
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-07067-6

Das meinen unsere Kund*innen

5.0/5.0

1 Bewertungen

5 Sterne

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

5/5

Frédéric Beigbeder - Der Mann, der vor Lachen weinte

Miss.mesmerized am 17.07.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Octave Parango gehört zu den ganz Großen seines Faches, als Kolumnist fasst er jeden Donnerstagmorgen im Radio scharfzüngig bis zynisch die Lage der Nation zusammen. Pünktlich um 8 Uhr 55 wird der größte nationale Radiosender seit zwei Jahrzehnten von ihm zum zentralen Ort der Abrechnung. Doch nach Jahren des ausgelassenen Feierns und engen Austauschs zwischen Kultur und Politik ist ihm nun das Lachen vergangen. Was in den 90ern mal komisch war, bleibt ihm jetzt im Hals stecken. Er hat noch eine Nacht, um sein Programm für den folgenden Morgen vorzubereiten. Sinnierend flaniert er durch Paris auf der Suche nach Inspiration, aber er hat sich schon so entfremdet, dass er kaum mehr Bezug zu seiner Umwelt finden kann. „Dieses Buch ist der Bericht einer Selbstversenkung, aber nicht nur meiner eigenen, es handelt sich eher um ein Kollektivopfer.“ Beigbeder greift in seinem aktuellen Roman den Protagonisten Octave Parango auf, der bereits zentrale Figur in „99F“/“Neununddreißigneunzig“ und „Au secours pardon“ war. Stand in ersterem die Abrechnung mit der Werbebranche und dem maßlosen Konsum im Vordergrund, war es in zweitem die Welt der Mode mit ihren ausschweifenden, drogengetränkten Partys. An beides erinnert sich Parango bei seinem Streifzug, doch die Stadt ist nicht mehr die, die er einmal kannte. Es ist eine Satire, die sich zwischen urkomisch und tiefverzweifelt bewegt und so die Gegenwart ungeschönt einfängt. „In einer Vergnügungsdemokratie hat der Staatspräsident nicht so viel Gewicht wie der Narr, denn er muss die tägliche Karikatur ertragen, während der Narr nicht anfechtbar ist – und damit ein Tyrann.“ Wie auch die vorhergehenden Romane der Trilogie ist „Der Mann, der vor Lachen weinte“ autobiografisch geprägt, Beigbeder verlor seine morgendliche Kolumne bei France Inter, nachdem er den Bogen überspannt und sich der „Vergnügungsdemokratie“ entsagt hatte. Nach den Anschlägen auf Charlie Hebdo genießen die Karikaturisten Narrenfreiheit; waren sie vorher diejenigen, die Staat und Gesellschaft den hässlichen Spiegel vorgehalten haben, sind sie nun unantastbar. „Jedes Jahr gedenkt man am 14. Juli, Frankreichs Nationalfeiertag, einer von der Polizei verbotenen Demonstration. Deshalb gelten Aufstände in Frankreich als heilig. Das Recht auf Wut ist hierzulande unantastbar. Die Revolution ist unsere DNA, unsere Republik ist aus einem gewalttätigen Chaos hervorgegangen, (...)“ Doch sie, ebenso wie die politische Elite, die schon immer aus den Grandes Écoles hervorgegangen ist, deren Zugang mehr mit Beziehungen denn mit Qualifikation zu tun hat, haben den Bezug zum Volk verloren. Täglich erlebt er Demonstrationen der Gelbwesten (in der Übersetzung etwas irritieren „Neonwesten“ genannt), die in zerstörerischen Ausschreitungen enden und doch mit ihrer Message nicht ankommen. Der Komiker hat nichts erreicht, die Satire hat nicht zum Nachdenken angeregt, hat keine Veränderung provoziert. Mehr als oberflächliche Lustigkeit ist nicht geblieben. Und so greift die abgehängt Klasse notgedrungen zu jenem Mittel, das auch schon Jahrhunderte zuvor gewirkt hat und erobert sich mit den Champs-Élysées jene Straße zurück, die sich die reiche Oberschicht als ihr Quartier eingerichtet hatte. Beigbeders Roman ist inhaltlich eher ein Essay zur Lage der Nation, eine Abrechnung mit der politischen wie kulturellen Elite, zu der er selbst jedoch auch gehört. Eindrücklich und zugleich sehr unterhaltsam warnt er vor den Folgen der Entfremdung, man hat schon einmal gesehen, wo diese hinführt. Das kollektive Augenverschließen – nicht nur vor der Not weiter Teile der Bevölkerung, sondern in Frankreich zudem noch vor den inzwischen publik gewordenen Pädophilie-Skandalen – kann und darf nicht mehr toleriert werden. Sicher nur begrenzt auf Deutschland übertragbar da sehr spezifisch auf die französische Situation bezogen, dennoch sehr lesenswert, denn Beigbeder gelingt die Mischung zwischen Unterhaltung und Sozialkritik überzeugend.

5/5

Frédéric Beigbeder - Der Mann, der vor Lachen weinte

Miss.mesmerized am 17.07.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Octave Parango gehört zu den ganz Großen seines Faches, als Kolumnist fasst er jeden Donnerstagmorgen im Radio scharfzüngig bis zynisch die Lage der Nation zusammen. Pünktlich um 8 Uhr 55 wird der größte nationale Radiosender seit zwei Jahrzehnten von ihm zum zentralen Ort der Abrechnung. Doch nach Jahren des ausgelassenen Feierns und engen Austauschs zwischen Kultur und Politik ist ihm nun das Lachen vergangen. Was in den 90ern mal komisch war, bleibt ihm jetzt im Hals stecken. Er hat noch eine Nacht, um sein Programm für den folgenden Morgen vorzubereiten. Sinnierend flaniert er durch Paris auf der Suche nach Inspiration, aber er hat sich schon so entfremdet, dass er kaum mehr Bezug zu seiner Umwelt finden kann. „Dieses Buch ist der Bericht einer Selbstversenkung, aber nicht nur meiner eigenen, es handelt sich eher um ein Kollektivopfer.“ Beigbeder greift in seinem aktuellen Roman den Protagonisten Octave Parango auf, der bereits zentrale Figur in „99F“/“Neununddreißigneunzig“ und „Au secours pardon“ war. Stand in ersterem die Abrechnung mit der Werbebranche und dem maßlosen Konsum im Vordergrund, war es in zweitem die Welt der Mode mit ihren ausschweifenden, drogengetränkten Partys. An beides erinnert sich Parango bei seinem Streifzug, doch die Stadt ist nicht mehr die, die er einmal kannte. Es ist eine Satire, die sich zwischen urkomisch und tiefverzweifelt bewegt und so die Gegenwart ungeschönt einfängt. „In einer Vergnügungsdemokratie hat der Staatspräsident nicht so viel Gewicht wie der Narr, denn er muss die tägliche Karikatur ertragen, während der Narr nicht anfechtbar ist – und damit ein Tyrann.“ Wie auch die vorhergehenden Romane der Trilogie ist „Der Mann, der vor Lachen weinte“ autobiografisch geprägt, Beigbeder verlor seine morgendliche Kolumne bei France Inter, nachdem er den Bogen überspannt und sich der „Vergnügungsdemokratie“ entsagt hatte. Nach den Anschlägen auf Charlie Hebdo genießen die Karikaturisten Narrenfreiheit; waren sie vorher diejenigen, die Staat und Gesellschaft den hässlichen Spiegel vorgehalten haben, sind sie nun unantastbar. „Jedes Jahr gedenkt man am 14. Juli, Frankreichs Nationalfeiertag, einer von der Polizei verbotenen Demonstration. Deshalb gelten Aufstände in Frankreich als heilig. Das Recht auf Wut ist hierzulande unantastbar. Die Revolution ist unsere DNA, unsere Republik ist aus einem gewalttätigen Chaos hervorgegangen, (...)“ Doch sie, ebenso wie die politische Elite, die schon immer aus den Grandes Écoles hervorgegangen ist, deren Zugang mehr mit Beziehungen denn mit Qualifikation zu tun hat, haben den Bezug zum Volk verloren. Täglich erlebt er Demonstrationen der Gelbwesten (in der Übersetzung etwas irritieren „Neonwesten“ genannt), die in zerstörerischen Ausschreitungen enden und doch mit ihrer Message nicht ankommen. Der Komiker hat nichts erreicht, die Satire hat nicht zum Nachdenken angeregt, hat keine Veränderung provoziert. Mehr als oberflächliche Lustigkeit ist nicht geblieben. Und so greift die abgehängt Klasse notgedrungen zu jenem Mittel, das auch schon Jahrhunderte zuvor gewirkt hat und erobert sich mit den Champs-Élysées jene Straße zurück, die sich die reiche Oberschicht als ihr Quartier eingerichtet hatte. Beigbeders Roman ist inhaltlich eher ein Essay zur Lage der Nation, eine Abrechnung mit der politischen wie kulturellen Elite, zu der er selbst jedoch auch gehört. Eindrücklich und zugleich sehr unterhaltsam warnt er vor den Folgen der Entfremdung, man hat schon einmal gesehen, wo diese hinführt. Das kollektive Augenverschließen – nicht nur vor der Not weiter Teile der Bevölkerung, sondern in Frankreich zudem noch vor den inzwischen publik gewordenen Pädophilie-Skandalen – kann und darf nicht mehr toleriert werden. Sicher nur begrenzt auf Deutschland übertragbar da sehr spezifisch auf die französische Situation bezogen, dennoch sehr lesenswert, denn Beigbeder gelingt die Mischung zwischen Unterhaltung und Sozialkritik überzeugend.

Unsere Kund*innen meinen

Der Mann, der vor Lachen weinte

von Frédéric Beigbeder

5.0/5.0

1 Bewertungen

0 Bewertungen filtern

Unsere Buch­händler*innen meinen

Profilbild von Nicolas Groschke

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Nicolas Groschke

RavensBuch Ravensburg

Zum Portrait

5/5

Mein neuer Buchtipp für Sie!

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Er lebt noch, der Held aus Beigbeders Debütroman „Neununddreißigneunzig“ ( im französischen Original „99 Franc“ ) mit dem er 2001 internationales Aufsehen erregte.„Ich heiße Octave Parango, und in zwanzig Jahren bin ich vierundsiebzig“.Nach seiner Karriere als Werber in einer hippen und kokaingeladenen Agentur arbeitet Octave nun als Radiokolumnist.Neben des gefühlten Untergangs der Grande Nation, die von Gelbwesten in Brand gesteckt wird, ist es vor allem sein eigener Untergang, der Octave beschäftigt. Seine Tage als Don Juan sind gezählt, Zeit daraus Quichotte werden zu lassen.Beigbeder lässt seinen Alter Ego Octave in einen letzten großen Kampf ziehen, den Kampf gegen die Diktatur des Lachens.Eine selten dagewesene Gesellschaftssatire. Scharfzüngig und sarkastisch, unterhaltend und anstoßend.Beigbeder auf der Höhe seines Schreibens! 
5/5

Mein neuer Buchtipp für Sie!

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Er lebt noch, der Held aus Beigbeders Debütroman „Neununddreißigneunzig“ ( im französischen Original „99 Franc“ ) mit dem er 2001 internationales Aufsehen erregte.„Ich heiße Octave Parango, und in zwanzig Jahren bin ich vierundsiebzig“.Nach seiner Karriere als Werber in einer hippen und kokaingeladenen Agentur arbeitet Octave nun als Radiokolumnist.Neben des gefühlten Untergangs der Grande Nation, die von Gelbwesten in Brand gesteckt wird, ist es vor allem sein eigener Untergang, der Octave beschäftigt. Seine Tage als Don Juan sind gezählt, Zeit daraus Quichotte werden zu lassen.Beigbeder lässt seinen Alter Ego Octave in einen letzten großen Kampf ziehen, den Kampf gegen die Diktatur des Lachens.Eine selten dagewesene Gesellschaftssatire. Scharfzüngig und sarkastisch, unterhaltend und anstoßend.Beigbeder auf der Höhe seines Schreibens! 

Nicolas Groschke
  • Nicolas Groschke
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Unsere Buchhändler*innen meinen

Der Mann, der vor Lachen weinte

von Frédéric Beigbeder

0 Rezensionen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

  • artikelbild-0
  • artikelbild-1
  • artikelbild-2
  • artikelbild-3
  • artikelbild-4
  • artikelbild-5