Das Buch der verschollenen Namen

Roman. Inspiriert von einer wahren Geschichte

Kristin Harmel

(82)
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Beschreibung


Liebe und Mut im Angesicht des Bösen:

Kristin Harmels historischer Roman aus der Zeit des 2. Weltkriegs ist inspiriert von der wahren Geschichte einer kleinen Stadt in Frankreich, die zu einem Symbol des Widerstands wurde.

Nur knapp entkommt die Studentin Eva Abrams 1942 aus Paris, nachdem ihr Vater, ein polnischer Jude, verhaftet wurde. Eva findet Zuflucht im kleinen Bergdorf Aurignon in der unbesetzten Zone, wo sie auch den jungen Widerstandskämpfer Rémy kennenlernt.

Bald beginnt Eva, im Auftrag der Résistance Ausweispapiere für jüdische Kinder zu fälschen – doch deren wahre Identität möchte sie für eine Zeit nach dem Krieg bewahren. Zusammen mit Rémy fertigt sie verschlüsselte Aufzeichnungen an: das Buch der verschollenen Namen. Als jedoch ihre Widerstandszelle verraten wird und Rémy plötzlich verschwindet, bedeutet das Buch für sie beide tödliche Gefahr …

»Das Buch der verschollenen Namen« ist nach »Solange am Himmel Sterne stehen« und »Das letzte Licht des Tages« der dritte Roman der internationalen Bestseller-Autorin Kristin Harmel, der in Frankreich zur Zeit des 2. Weltkriegs spielt.

Inspiriert von einer wahren Geschichte, ist der historische Roman über die Résistance ein ebenso berührendes wie beeindruckendes Leseerlebnis, das Hoffnung schenkt.

Produktdetails

Verkaufsrang 907
Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 01.10.2021
Verlag Knaur
Seitenzahl 384
Maße 20,6/13,2/2,8 cm
Gewicht 352 g
Auflage 1. Auflage
Originaltitel The Book of Lost Names
Übersetzer Veronika Dünninger
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-22713-8

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Berührende Geschichte vor realem Hintergrund
von einer Kundin/einem Kunden aus Höchst am 19.10.2021

Es ist das Jahr 1942, die Jüdin Eva lebt mit ihren Eltern im besetzten Paris. Obwohl sie gewarnt werden, kann sie die Deportation ihres Vaters nicht verhindern. Es ist reiner Zufall, dass sie und ihre Mutter nicht in der Wohnung sind und so der Gestapo entgehen. Ihnen gelingt die Flucht, sie landen in einem Dorf in den... Es ist das Jahr 1942, die Jüdin Eva lebt mit ihren Eltern im besetzten Paris. Obwohl sie gewarnt werden, kann sie die Deportation ihres Vaters nicht verhindern. Es ist reiner Zufall, dass sie und ihre Mutter nicht in der Wohnung sind und so der Gestapo entgehen. Ihnen gelingt die Flucht, sie landen in einem Dorf in den Bergen, wo es eine Gruppe von Fluchthelfern gibt. Eva erkennt, dass sie dort gebraucht wird, so bleiben sie gegen den Willen der Mutter dort. Sie schließt sich der Gruppe an und erstellt falsche Papiere. Im Buch der verschollenen Namen verschlüsselt sie die Klarnamen derer, für die die Papiere bestimmt sind. Dieses Buch führt sie nach vielen Jahren in Amerika zurück nach Europa. Sehr einfühlsam und emotional schildert Kristin Harmel am Beispiel von Eva und ihrer Familie die Not von Juden und Regimegegnern im "tausendjährigen Reich". Eva gefällt mir als Hauptprotagonistin sehr gut, sie ist mutig, warmherzig, sympathisch und steht zu ihrer Überzeugung. Auch die nach außen hin so bärbeißige Pensionswirtin Madame Barbier ist mir lieb geworden, denn sie hat ein gutes, mitfühlendes Herz. Auch wenn die Geschichte im Mittelteil einige Längen und Wiederholungen hat, ist sie doch sehr spannend und flüssig zu lesen. Besonders gefallen hat mir, dass ich erfahren durfte, was nach dem Krieg aus Eva geworden ist. Auch dass die Geschichte des Buches zu einem Abschluss kommt, ist sehr schön. Wir lesen hier eine spannende Geschichte vor realem Hintergrund. Viele solcher Geschichten haben sich in Europa in dieser dunklen Zeit zugetragen und es ist sehr wichtig, jede einzelne zu erzählen. Deshalb muss dieses Buch eine absolute Leseempfehlung bekommen.

Beeindruckende Erzählung
von brauneye29 aus Wachtendonk am 19.10.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Zum Inhalt: Als ihr Vater, ein polnischer Jude, verhaftet wird, kann die junge Eva knapp fliehen. Sie findet Unterschlupf in einem kleinen Bergdorf, wo sie Rémy, dem Widerstandskämpfer begegnet. Sie fertigen für jüdische Kinder gefälschte Ausweispapiere an, gleichzeitig aber auch verschlüsselte Aufzeichnungen über deren wahre I... Zum Inhalt: Als ihr Vater, ein polnischer Jude, verhaftet wird, kann die junge Eva knapp fliehen. Sie findet Unterschlupf in einem kleinen Bergdorf, wo sie Rémy, dem Widerstandskämpfer begegnet. Sie fertigen für jüdische Kinder gefälschte Ausweispapiere an, gleichzeitig aber auch verschlüsselte Aufzeichnungen über deren wahre Identität. Doch plötzlich wird genau dieses Buch der verschollenen Namen gefährlich für sie. Meine Meinung: Das war eine wirklich tolle Geschichte. Schon die Idee die verschollenen Namen aufzubewahren ist so schön. Aber die Geschichte ist auch einfach gut erzählt mit interessanten Charakteren, die zudem auch noch gut ausgearbeitet sind. Der Schreibstil ist sehr gut und das Buch liest sich wirklich flott weg. Die Gestaltung des Covers finde ich auch sehr gelungen, würde mich in einer Buchhandlung auf jeden Fall ansprechen. Fazit: Beeindruckende Erzählung

Die französische, jüdische Fälscherin und die Resistance im 2. Weltkrieg – tragisch, spannend!
von einer Kundin/einem Kunden am 18.10.2021

In Paris wird ihr jüdischer Vater 1942 von französischen Polizisten ins Gefängnis von Darcy gebracht und kurz darauf schon in das Arbeitslager in Auschwitz verfrachtet, während daraufhin seine Tochter Eva Abrams mit der Mutter mit selbst gefälschten Papieren in das Bergdorf Aurignon flüchten, in eine unbesetzte Zone, wo ein ka... In Paris wird ihr jüdischer Vater 1942 von französischen Polizisten ins Gefängnis von Darcy gebracht und kurz darauf schon in das Arbeitslager in Auschwitz verfrachtet, während daraufhin seine Tochter Eva Abrams mit der Mutter mit selbst gefälschten Papieren in das Bergdorf Aurignon flüchten, in eine unbesetzte Zone, wo ein katholischer Geistlicher und der Widerstandskämpfer Remy im Auftrag der Resistance jüdische Kinder mit neuer Identität in die Schweiz bringen. Zusammen mit ihm, ihrer großen Liebe, fälscht Eva originalgetreu in der geheimen Bibliothek der Kirche notwendige Papiere und legt ein Codebuch mit verschlüsselten Aufzeichnungen an, um die wahre Identität der Personen für nach dem Krieg zu bewahren. Nach dem Verrat dieser Untergrundbewegung, was unter anderem den Tod ihrer Mutter bewirkt, flüchtet auch sie in die Schweiz. Nach Kriegsende sucht sie nach alten Kontakten, ihren Vater und nach diesem besonderen Buch der verschollenen Namen, leider erfolglos – bis sie zufällig in der New York Times einen Artikel mit Bild findet. Dieser historische Roman über Frankreich zur Zeit des Hitlerregimes gibt ein umfassendes Bild über die erfolgreiche Tätigkeit der Resistance, inspiriert von einer wahren, berührenden Geschichte voller Gefahren – aber auch voller Liebe, Hoffnung und Mut.


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