Der perfekte Kreis

Roman

Benjamin Myers

(93)
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Beschreibung

Der neue Roman von Benjamin Myers, dem Autor des Erfolgsromans 'Offene See' - eine berührende Liebeserklärung an die englische Landschaft, die Natur und nicht zuletzt an die Freundschaft

1989 tauchen auf den großen Feldern im Süden Englands seltsame, kreisrunde Muster auf. Die wildesten Gerüchte machen die Runde. Manchen glauben an Jungenstreiche, andere an Außerirische. Ungerührt von all der Aufregung verfolgen zwei junge Männer ihren Plan, den perfekten Kornkreis zu schaffen. Redbone und Calvert, beide versehrt durch Erlebnisse in ihrer Vergangenheit, lernen sich zufällig kennen und fühlen sofort eine innere Verbundenheit. Während sie von Feld zu Feld ziehen, suchen sie für sich auch einen Platz, an dem sie frei sein können. Geprägt von demselben Freiheitsdrang und derselben Abneigung gegen jegliche Obrigkeit, entstehen in ihnen ein tiefer Respekt für ihre Umwelt und der Wunsch, die beengende Realität des Alltags hinter sich lassen zu können. Gelingt der perfekte Kornkreis, dann kann ihnen auch alles andere gelingen.

»Zauberhaft poetisch […] Es geht um die verloren gegangene Verbindung zwischen Land und Leute, und darum, dass ein ›Zurück zur Natur‹ nichts mit Esoterik zu tun hat, sondern mit tiefer Erkenntnis.«
Bernd Melichar, KLEINE ZEITUNG

»Die Darstellung ist so zart und liebevoll, dass man sie am liebsten ganz langsam und genussvoll lesen möchte.«
Andrea Bahrig, DIE ZITRONENFALTERIN

»Und wieder gehen fantastische Prosa und gute Charakterisierungen Hand in Hand mit brillantem Nature Writing sowie einer betörenden Mischung aus Leichtigkeit und Schwere.«
Christian Endres, DIE ZUKUNFT

»Benjamin Myers macht aus der Freundschaft von Calvert und Redbone eine berührende Geschichte und einen ganz wunderbaren Roman. Alle, die sich schon einmal unverstanden oder fehl am Platz gefühlt haben, werden das ungleiche Duo sofort ins Herz schließen. […] Kurzum: Ein famoser Roman und eine unbedingte Empfehlung!«
Christoph Walter, BUCHBUBE

»Eine wunderschöne Geschichte.«
Sonja Kraus, MATWAG.DE

Produktdetails

Verkaufsrang 6861
Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 17.09.2021
Verlag DUMONT Buchverlag
Seitenzahl 224
Maße 20,5/13,2/2,2 cm
Gewicht 322 g
Auflage 1. Auflage
Originaltitel The Perfect Golden Circle
Übersetzer Ulrike Wasel, Klaus Timmermann
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8321-8158-1

Kundenbewertungen

Durchschnitt
93 Bewertungen
Übersicht
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Leise, fein gewobene Erzählung über Natur und Freundschaft
von Lesendes Federvieh aus München am 22.10.2021

Nachdem ich im letzten Jahr von Benjamin Myers Erstlingswerk „Offene See“ vollkommen begeistert war, war ich nun neugierig auf seinen neuen Roman „Der perfekte Kreis“. Dieses Buch ist komplett anders, bietet aber dennoch eine ebenso wunderschöne, kraftvolle Erzählung, für die man sich Zeit nehmen sollte, um die volle Wirkung gen... Nachdem ich im letzten Jahr von Benjamin Myers Erstlingswerk „Offene See“ vollkommen begeistert war, war ich nun neugierig auf seinen neuen Roman „Der perfekte Kreis“. Dieses Buch ist komplett anders, bietet aber dennoch eine ebenso wunderschöne, kraftvolle Erzählung, für die man sich Zeit nehmen sollte, um die volle Wirkung genießen zu können. Benjamin Myers zeichnet ein großartiges Porträt zweier ungewöhnlicher Männer, die in ihrem Leben schon einiges erlebt haben: Der eine ist ein Kriegsveteran, der andere ein abgerissen wirkender, rastloser Musiker. Es ist eine absolut lesenswerte, berührende Geschichte über diese beiden so ungleichen Männer, deren Ziel es ist mit ihren Kornkreisen ihren Traum von Freiheit, Schönheit und Mythos zu verwirklichen. Alles ist so bildgewaltig beschrieben, der Pub, in dem die beiden über ihre Projekte grübeln, die unendlich weite Landschaft, die satten Wiesen, ebenso wie die im Wind raschelnden Getreidefelder. Als Leser ist man sofort mittendrin bei der Entstehung der Kreise zuerst auf dem Papier und daran anschließend bei der nächtlichen Umsetzung im Getreidefeld. Je mehr Kornkreise die beiden Protagonisten erschaffen, desto näher kommt man ihnen auch und erfährt dadurch, immer mehr über ihre Gedanken, Gefühle und ihr Leben. Jeder Satz, jeder Dialog ist dabei so warmherzig, poetisch, humorvoll und treffend formuliert, es macht einfach Spaß immer tiefer in die Geschichte einzutauchen. Gleichzeitig beschäftigt sich der Autor mit wichtigen Umweltthemen und hinterfragt die Sinnlosigkeit von Kriegen, Fragen wie sie aktueller nicht sein könnten. Da die Geschichte im Jahr 1989 angesiedelt ist, wird überaus deutlich, wie lange schon etwas gegen diese gesellschaftlichen Probleme hätte getan werden können. „Der perfekte Kreis“ hat mich gerade durch seine entschleunigende Erzählweise so in seinen Bann gezogen. Es ist nicht nur einfach schön zu lesen, sondern bietet auch viel Potential zum Nachdenken. Mir hat es ebenso gut gefallen wie „Offene See“.

Genuss, Zauber, famose Natur ...
von Sharon Baker aus Mönchengladbach am 19.10.2021

Redbone und Calvert haben auch für den Sommer 1989 große Pläne, denn sie wollen weitere Kornkreise machen und diesmal den perfekten. Eine ihrer wichtigsten Regel ist, dieses im Geheimen zu tun und so brodelt die Gerüchteküche vor sich hin, vom Jungenstreich bis Außerirdische ist alles drin. Allerdings ist es den beiden Freunden ... Redbone und Calvert haben auch für den Sommer 1989 große Pläne, denn sie wollen weitere Kornkreise machen und diesmal den perfekten. Eine ihrer wichtigsten Regel ist, dieses im Geheimen zu tun und so brodelt die Gerüchteküche vor sich hin, vom Jungenstreich bis Außerirdische ist alles drin. Allerdings ist es den beiden Freunden egal, nur das jetzt jederzeit jemand auftauchen könnte, beeinträchtigt ihre Arbeit. So verstoßen sie nicht nur gegen Regeln, Verordnungen und Gesetze, sondern müssen höllisch aufpassen und schnell agieren. Ihr Traum ist es, den schönsten und perfekten Kreis zu schaffen und damit ihre Freiheit zu erlangen. Wird es den beiden Freunden gelingen? Werden sie doch noch erwischt? Und welche Überraschungen hat dieser Sommer für sie parat? Benjamin Myers hat mich letztes Jahr mit seinem Roman „Offene See“ begeistert, seine poetischen Sätze, seine bildlichen Landschaftsbeschreibungen und diese kluge, ruhige Erzählweise hatten es mir so angetan. Ein ganz besonderes Buch und ein richtiger Schatz zu einer komischen Zeit. Nun kommt sein nächstes Buch und meine Vorfreude war ziemlich groß, auch wenn ich die Worte vom Verlag im Kopf widerhallen höre, das es ja ganz anders ist. War mir egal, denn der Genuss von schönen Worten ist einfach zu reizvoll. Ob ich auf meine Kosten gekommen bin, erzähle ich euch nun. Calvert und Redbone sind Freunde, aber auch beide Suchende nach einem Platz in der Welt. Obwohl sie sich schon lange kennen, wissen sie nicht alles übereinander, so kennt Calvert den Vornamen seines Freundes nicht wirklich, aber das ist auch für beide nicht wichtig, die Chemie passt und ihre Verbundenheit stimmt. Für beide ist die Erschaffung von Kornkreisen auch eine kleine Therapie. Calvert muss die Schrecken von seiner Militärzeit verarbeiten und kann vieles nicht mehr ertragen. Während Redbone, die Revolution gegen den Staat anzetteln möchte. So wird in der Heimlichkeit geplant, in der Nacht ausgeführt und alle Pläne danach vernichtet. Sie sind ein Team, sie sind die Besten und sie haben beide ihre Gründe für ihre Kornkreise. Aber was sie beide unbedingt schaffen wollen, ist Schönheit und den perfekten Kreis, der alles überragt und worauf sie beide mit stolz blicken können. Benjamin Myers hat seine Geschichte diesmal so unterteilt, dass jedes Kapitel für einen Kornkreis steht. So fangen wir mit dem ersten Projekt des Sommers 1989 an und lernen beide Protagonisten kennen, schweifen in jedem Kapitel auch in die Vergangenheit und bauen eine Bindung auf. Außerdem ist es überaus interessant, wie sich mit zunehmendem Sommer und das Interesse der Medien die beiden Erschaffer immer wieder in brenzlige Situationen führt und manchmal muss man einfach beim Lesen kichern. Und ganz klar steht im Vordergrund Benjamin Myers großartige Landschaftsbeschreibung. Hier hört man das Gras flüstern, die Ähren im Wind tanzen und wie das Korn aus den Hülsen platzt. Es ist ein Genuss für die Seele und eine Schönheit an Worten, die einen packt und glücklich macht. Ich bin gern mit diesem ungewöhnlichen Team losgezogen, durch die Felder gestreift und habe mich vor Hasen erschreckt. Dazu dann noch die poetischen Sätze des Autors und man ist gefangen in der Schönheit der Sprache. Was mir aber auch gefallen hat, ist der kritische Blick, der hier ganz toll mit eingewoben wurde und schon 1989 auf den Klimawandel aufmerksam macht. Ja, die Geschichte ist anders und ist vielleicht auch nicht so humorvoll, aber sie entschleunigt einen genauso schön wie sein Debüt und ich mag Bücher, die mir bewusst die Schönheit der Sätze zeigen, die mich innehalten lassen und manches noch einmal lesen lassen, weil es einfach so herrlich wahr und einmalig ist. Hier geht es um Freundschaft, Kraft und Freiheit, das zu tun, was man möchte und doch nicht immer kann. Dazu diese Poesie, die Klugheit der Worte, ein bisschen Melancholie und Natur satt. Herrlich zu lesen und ein Genuss für die Sinne. Der perfekte Kreis ist für mich wieder sehr gelungen, denn Natur, Freundschaft und die Schönheit der Worte haben hier Platz gefunden und einen aufs Neue bestens unterhalten. Genuss, Zauber und famose Natur.

Kornkreise
von Kaffeeelse am 19.10.2021

Nachdem ich von "Offene See" so beeindruckt war, hatte ich natürlich hohe Erwartungen. Vielleicht war das falsch. Dennoch hat mich aber "Der perfekte Kreis" etwas enttäuscht. Was nicht an der Sprache lag. Die ist wie auch beim Vorgänger schön und eindringlich. Es lag an diesem Thema. Ich habe mich schon beim Klappentext gefragt:... Nachdem ich von "Offene See" so beeindruckt war, hatte ich natürlich hohe Erwartungen. Vielleicht war das falsch. Dennoch hat mich aber "Der perfekte Kreis" etwas enttäuscht. Was nicht an der Sprache lag. Die ist wie auch beim Vorgänger schön und eindringlich. Es lag an diesem Thema. Ich habe mich schon beim Klappentext gefragt: "Ist das etwas für mich?". Aber der Eindruck von "Offene See" war zu nachdrücklich. Also habe ich mir das Buch doch gekauft. Nun gut. Jetzt nach der Lektüre bin ich leider thematisch enttäuscht. Zwei am Rande der Gesellschaft stehende Männer erschaffen Kunst, bei Nacht und Nebel erschaffen sie komplizierte Kornkreise und machen sich damit eigentlich über die Reaktionen in der Presse, in der Gesellschaft lustig. Doch wer wird das verstehen? Weder die Presse noch deren Konsumenten. ??? Wir als Leser vielleicht?!?! Dabei sind diese beiden Männer ganz gut und auch liebevoll gezeichnet, sind stimmig und empathisch gelungen. Redbone und Calvert, zwei vom Leben geformte Charaktere, immer einen kritischen Blick auf die sie umgebenden Ereignisse werfend, betrachten sie etwas zynisch ihre Welt. Aber betrachten sie sich auch selbst und ihre Situation? Dies fehlt irgendwie. Sie stehen allein in dieser Welt. Zumindest wirkt das so. Aber warum ist das so? Besonders zum Ende hin wird das Buch recht gesellschaftskritisch, was mir wieder ganz gut gefiel. Dennoch bin ich mit der Geschichte nicht ganz so zufrieden. Vielleicht schaue ich auch nur aus dem falschen Blickwinkel auf das Buch. Aber ich befürchte, dass ich leider von diesem Buch in der Zukunft nur noch recht wenig wissen werde. Denn nachhallend oder irgendwie besonders empfand ich dieses Buch definitiv nicht! Leider!


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