Junge mit schwarzem Hahn

Stefanie vor Schulte

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Beschreibung

Der elfjährige Martin besitzt nichts bis auf das Hemd auf dem Leib und seinen schwarzen Hahn, Behüter und Freund zugleich. Die Dorfbewohner meiden den Jungen, der zu ungewöhnlich ist. Viel zu klug und liebenswürdig. Sie behandeln ihn lieber schlecht, als seine Begabungen anzuerkennen. Als Martin die Chance ergreift und mit dem Maler zieht, führt dieser ihn in eine schauerliche Welt, in der er dank seines Mitgefühls und Verstandes widerstehen kann und zum Retter wird für jene, die noch unschuldiger sind als er.

Produktdetails

Verkaufsrang 13870
Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 25.08.2021
Verlag Diogenes
Seitenzahl 224
Maße (B) 18,5/12/2,2 cm
Gewicht 260 g
Auflage 1. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-07166-5

Kundenbewertungen

Durchschnitt
128 Bewertungen
Übersicht
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Es war einmal…
von Lesekaffeeliebe aus Bonn am 19.10.2021

Bei Stefanie vor Schultes Debütroman „Junge mit schwarzem Hahn“ handelt es sich um eine außergewöhnliche Geschichte. Eine märchenhafte Geschichte. Es war einmal… ein 11-jähriger Junge mit dem Namen Martin. Martin, der liebenswürdiger, emphatischer und selbstloser nicht sein könnte. Mit einem reinen Herz und mit Güte und Weis... Bei Stefanie vor Schultes Debütroman „Junge mit schwarzem Hahn“ handelt es sich um eine außergewöhnliche Geschichte. Eine märchenhafte Geschichte. Es war einmal… ein 11-jähriger Junge mit dem Namen Martin. Martin, der liebenswürdiger, emphatischer und selbstloser nicht sein könnte. Mit einem reinen Herz und mit Güte und Weisheit gesegnet. Verweist, ohne Familie lebt er alleine in einem Dorf, gemieden und schikaniert von dessen Bewohnern. Sein einziger treuer Begleiter ist ein schwarzer Hahn. Dann muss er mitansehen, wie ein kleines Mädchen seiner Mutter entrissen und von einem schwarzen Reiter entführt wird. Dies geschieht jedoch nicht zum ersten Mal. Seit Jahren wird in dem Dorf schon die schaurige Geschichte von dem Reiter erzählt, der kommt, um kleine Kinder zu holen. Als eines Tages ein Maler das Dorf besucht, um in der Kirche ein Altarbild zu fertigen, ist dieser dem ungewöhnlichem Jungen wohlgesonnen und wird sein einziger Freund. Martin beschließt daher mit dem Maler fortzugehen, nachdem dieser sein Werk beendet hat. So kann Martin dem Dorf und dessen einfältigen Bewohnern zum ersten Mal entfliehen - in der Hoffnung, auf seiner Reise herauszufinden, was mit den unschuldigen kleinen Jungen und Mädchen passiert, die von dem schwarzen Reiter mitgenommen werden und nie wieder zurückkehren. Zunächst fiel es mir schwer mich auf diese, so realitätsferne Geschichte einzulassen, doch in ihrer Einzigartigkeit zieht sie einen dann doch immer mehr in ihren Bann je weiter sie fortschreitet. Die Stimmung ist schaurig und düster, erhellt nur von dem reinen Herz des Jungen. Der Sprachstil klar und bildlich. Die Autorin schildert die Szenerie und die Charaktere beeindruckend präzise und authentisch. Eine ungewöhnliche, aber beeindruckende und berührende Geschichte. Ein Roman, der ein Märchen ist. Ob es dann am Ende auch heißt „Und sie lebten Glücklich bis ans Ende ihrer Tage. “ wird an dieser Stelle aber natürlich nicht verraten…

Wunderschöner, besonderer Roman
von Melanie K. aus Nürtingen am 18.10.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Inhaltlich ist „Junge mit schwarzem Hahn“ alles andere als Mainstream - was natürlich schnell auch mal nach hinten losgehen kann und seltsam sein kann. Hier hat die Autorin Stefanie vor Schulte aber mit der Geschichte über den Jungen Martin, der nur seine Kleidung und einen schwarzen Hahn besitzt und der aufgrund seiner ungewöhn... Inhaltlich ist „Junge mit schwarzem Hahn“ alles andere als Mainstream - was natürlich schnell auch mal nach hinten losgehen kann und seltsam sein kann. Hier hat die Autorin Stefanie vor Schulte aber mit der Geschichte über den Jungen Martin, der nur seine Kleidung und einen schwarzen Hahn besitzt und der aufgrund seiner ungewöhnlichen Art von den Bewohnern des Dorfes gemieden, für mich absolut ins Schwarze getroffen. Ich habe ein wenig gebraucht, einen Zugang zu der Geschichte zu finden, aber Martin hat mich schnell voll ins Herz getroffen und ich habe mit ihm gelitten, mich über das teils grausame Verhalten der anderen gewundert und geärgert. Die Andersartigkeit von Martin wird unglaublich liebevoll und detailliert geschildert und aufgearbeitet und dadurch wird die Geschichte zu einer ganz besonderen, die es sich absolut zu lesen lohnt - wenn man sich auf die sicher nicht ganz einfache Thematik und Stimmung des Buches einlassen will.

Etwas morbid, aber doch mitreißend
von einer Kundin/einem Kunden aus Zellertal am 17.10.2021

Als ich das Buch begonnen habe, war ich erst ein bisschen skeptisch, (auch wenn es nie einen Augenblick gegeben hat, wo ich darüber nachgedacht habe, das Buch aufzuhören). „Junge mit schwarzem Hahn“ kann man am ehesten als Märchen bezeichnen, das aber literarisch geschrieben ist. Ich habe lange nicht gewusst, wohin die Reise geh... Als ich das Buch begonnen habe, war ich erst ein bisschen skeptisch, (auch wenn es nie einen Augenblick gegeben hat, wo ich darüber nachgedacht habe, das Buch aufzuhören). „Junge mit schwarzem Hahn“ kann man am ehesten als Märchen bezeichnen, das aber literarisch geschrieben ist. Ich habe lange nicht gewusst, wohin die Reise gehen soll, aber am Ende wird der Kreis doch geschlossen. Ich würde 3,5 Sterne dafür geben, also runde ich auf vier auf. Denn das Buch lässt sich auf jeden Fall sehr gut lesen, die Kapitel sind eher kürzer, was das Lesen sehr angenehm macht. Richtig faszinierend ist Martin, die Hauptfigur, ein Junge, der in einem Dorf lebt, aber ohne Familie, nur ein schwarzer Hahn ist immer bei ihm. Das finden die Leute befremdlich, er bleibt ein Außenseiter. Als ein Maler ins Dorf kommt, geht er mit ihm. Denn er hat auch eine Mission: die schwarzen Reiter finden, die wehrlose Kinder stehlen. Mit morbid meine ich, dass der Tod in dem Buch eine sehr große Rolle spielt, trotzdem wird es nicht zu unangenehm. Es gibt einige bizarre Stellen, aber auch viele spannende und interessante, man wird einfach am Lesen gehalten. Ich glaube, von diesem Buch muss sich auf jeden Fall jeder selbst ein Bild machen, eine allgemeingültige Aussage zu treffen, ist selbst für sich persönlich schwierig.


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