Die Schwestern vom Ku'damm: Ein neuer Morgen

Die 50er-Jahre-Reihe Band 4

Brigitte Riebe

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Beschreibung

Der vierte Teil der erfolgreichen Ku'damm-Reihe von Bestsellerautorin Brigitte Riebe

Berlin, 1966: Die geteilte Stadt ist ebenso im Umbruch wie das Modekaufhaus Thalheim am Ku'damm. Die Jugend rebelliert, die Röcke werden kürzer, doch Chef-Designerin Miriam Feldmann hat alle Mühe, Kaufhaus-Patriarch Friedrich davon zu überzeugen, dass die Frauen nun Knallfarben statt Pastell tragen wollen. Wenigstens ihr Privatleben läuft in gewohnt ruhigen Bahnen. Ihren Platz in der Familie Thalheim hat sie gefunden, Adoptivtochter Jenny wächst zu einer klugen jungen Frau heran. Als Miriam, die nie eigene Kinder bekommen konnte, mit Anfang vierzig schwanger wird, ist plötzlich auch ihr eigenes Leben im Umbruch. Dann begegnet sie einem Mann wieder, den sie im Krieg kennenlernte. Die Begegnung führt sie zu den dunkelsten Stunden ihres Lebens zurück ...

Alles wird anders: die Thalheim-Schwestern und ihr Kaufhaus im Berlin der Swinging Sixties.

Produktdetails

Verkaufsrang 417
Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Erscheinungsdatum 14.09.2021
Verlag Rowohlt Verlag
Seitenzahl 464 (Printausgabe)
Dateigröße 2409 KB
Auflage 1. Auflage
Sprache Deutsch
EAN 9783644007536

Weitere Bände von Die 50er-Jahre-Reihe

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"Wer lange glücklich sein will, muss sich oft genug verändern." (Konfuzius)
von Dreamworx aus Berlin am 17.10.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

1966 Berlin. Die Nachkriegszeit ist überwunden, die Swinging Sixties haben Europa fest im Griff, auch das Modehaus Thalheim kann sich diesem Trend nicht erwehren, wo Chef-Designerin Miriam „Miri“ Feldmann das Zepter für die Kollektionen in der Hand hält und Stücke an die Kundinnen bringen will, die mit ihrer Farbenpracht Optimis... 1966 Berlin. Die Nachkriegszeit ist überwunden, die Swinging Sixties haben Europa fest im Griff, auch das Modehaus Thalheim kann sich diesem Trend nicht erwehren, wo Chef-Designerin Miriam „Miri“ Feldmann das Zepter für die Kollektionen in der Hand hält und Stücke an die Kundinnen bringen will, die mit ihrer Farbenpracht Optimismus und Lebensfreude versprühen. Die Thalheim-Schwestern Rike, Silvie und Flori hat Miri an ihrer Seite, doch Patriarch Friedrich Thalheim muss noch überzeugt werden, das Unternehmen in die Zukunft zu führen. Mir hat ihr privates Glück mit Shani gefunden, und Adoptivtochter Jenny ist ihr wie ein eigenes Kind ans Herz gewachsen. Doch plötzlich kündigt sich unverhofft doch noch Nachwuchs bei Miri an, und eine Begegnung mit jemandem aus ihrer Vergangenheit bringt Erinnerungen an die dunkelste Zeit ihres Lebens wieder an die Oberfläche… Brigitte Riebe hat mit „Ein neuer Morgen“ den finalen Band ihrer wunderbaren fünfteiligen historischen „Schwestern vom Ku’damm“-Reihe vorgelegt und dem Leser damit ein ganz besonderes Geschenk gemacht. Diesmal entführt sie ins Berlin der Swinging Sixties und erzählt rund um die Veränderungen im Kaufhaus die Geschichte der Halbjüdin Miriam Feldmann als uneheliche Tochter von Friedrich Thalheim. Der flüssige, farbenfrohe und gefühlvolle Erzählstil lädt den Leser zum letzten Besuch bei den Thalheims, wo er Berlin nicht nur als bereits geteilte Stadt erlebt, die Musik von Hendrix, den Beatles und Petula Clark im Ohr hat sowie die Studentenrevolten hautnah miterlebt, sondern vor allem Miri durch ihre Erinnerungen und ihr Leben im Hier und Jetzt auf Schritt und Tritt beisteht. Die Autorin versteht es wie kaum eine andere, die damaligen gesellschaftlichen und politischen Ereignisse akribisch recherchiert mit ihrer Handlung zu verbinden, so dass der Leser eine Zeitreise der ganz besonderen Art erlebt, während er gleichzeitig mit Miris Vergangenheit eine Gefühlsachterbahn der Extraklasse durchsteht. Die Begegnung mit einem alten Bekannten aus Kriegszeiten lässt ihre Erinnerungen aufleben, als sie sich lange verstecken musste, um von den Nazis nicht deportiert zu werden. Diese Ereignisse bringen auch den Leser an seine Grenzen und öffnen die Tränenschleusen ob der Erfahrungen, die Miri damals machen musste. Riebe spannt ihre Handlung von 1966 bis 1971, lässt das Kaufhaus Thalheim einmal mehr eine Wandlung Richtung Zukunft erfahren. Gleichzeitig beschert sie dem Leser mit viel Empathie eine Reise in die Vergangenheit, die manch Kriegsüberlebender so oder ähnlich erlebt haben kann. Gerade diese realistischen Bezüge machen Riebes Geschichten so anschaulich und wertvoll. Überraschende Wendungen machen die Handlung durchweg so spannend, dass man regelrecht an den Buchseiten festklebt. Die Charaktere sind liebevoll und facettenreich ausgestaltet und lebendig eingepasst, mit ihren realistischen Eigenschaften haben sie den Leser sofort am Haken, der sich als unsichtbares Familienmitglied fühlt und rege teilnimmt an ihren Schicksalen. Miri ist eine warmherzige, mutige und starke Frau, die sich durch nicht unterkriegen lässt. In Shani hat sie einen liebevollen Ehemann gefunden, der sie in allem unterstützt. Tochter Jenny ist ein pubertierender Teenager, der langsam erwachsen wird und sich ausprobieren will. Aber auch Rike, Flori, Silvie, Friedrich und vielen anderen begegnet man in diesem Abschlussband noch einmal und kann sich gebührend von ihnen verabschieden. „Ein neuer Morgen“ ist atmosphärisch dicht und tiefgründig. Brigitte Riebe setzt wie bei einen bunten Quilt nach und nach alle Stücke an den passenden Platz, woraus sich ein wunderbares Bild ergibt, das einzigartig und farbenfroh ist. Wer eine unvergessliche Geschichtsstunde par excellence und gleichzeitig ein unvergleichliches Lesevergnügen erleben will, kommt an der Ku’damm-Reihe nicht vorbei. Absolute Leseempfehlung – besser geht es nicht. Chapeau Frau Riebe!!!

Ein glänzender Abschlußband
von Internetmaus aus Dörentrup am 17.10.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Leider heißt es nun Abschied zu nehmen. Die Tetralogie um die Schwestern vom Ku`damm hat mit dem vierten Teil ihren krönenden Abschluss gefunden. Für mich ist es der emotionalste Band, mit dem die Autorin der Reihe noch einen letzten Schliff verpasst hat und sie damit perfekt machte. Gefühlvoll und lebendig hat Brigitte Riebe... Leider heißt es nun Abschied zu nehmen. Die Tetralogie um die Schwestern vom Ku`damm hat mit dem vierten Teil ihren krönenden Abschluss gefunden. Für mich ist es der emotionalste Band, mit dem die Autorin der Reihe noch einen letzten Schliff verpasst hat und sie damit perfekt machte. Gefühlvoll und lebendig hat Brigitte Riebe die Geschehnisse um das Modekaufhaus geschildert und sehr gekonnt mit deutscher Geschichte verwoben. Nachdem Rike, Silvie und Florentine in je einem Buch die Hauptprotagonistinnen waren, gibt es nun den lang erwarteten Abschlussband. Er wurde auf Bitten der Lesegemeinschaft geschrieben. Ursprüglich war eine Trilogie geplant. Ein neuer Morgen, nach meiner Meinung passt dieser Titel sehr gut zur Handlung. Miriam Feldmann, genannt Miri, ist die Schwester, deren belastende Vergangenheit sie jetzt immer öfter zurück erinnern lässt und mich erschauern ließ. Für sie ist jeder neue Morgen ein Glücksmoment auf ihrem Weg dem Naziwahnsinn zu überleben. Sie ist die uneheliche Tochter von Friedrich Thalheim und Ruth Sternberg, einer Jüdin. Vordergründig nimmt die Gegenwart der Jahre 1966 bis 1971, den so genannten Swinging Sixties. den größten Teil dieses Bandes ein. Es sind Zeiten der Umbrüche, sowohl in Musik und Mode als auch in den Köpfen der Menschen. Allen voran der Jugend. Sie rebelliert und protestiert. Es kommt zu Studentenunruhen in Westberlin, der BRD und anderen westlichen Staaten. Diese enden oft in blutigen Auseinandersetzungen mit der Obrigkeit. Schon das Cover, das in knallig, frischen und fröhlichen Farben hervor sticht, lässt ahnen, dass eine neue Epoche bevor steht. Die Zeiten der Eintönigkeit und Tristesse sind vorbei. Die Menschen haben schon einen kleinen Wohlstand erreicht. Nun wollen wieder Spaß und Freude am Leben, Wie ich es von Brigitte Riebe gewöhnt bin, zieht sie mich von der ersten Seite an in ihren Bann. Man spürt, sie will nicht nur eine Geschichte um das Kaufhaus schreiben, nein, sie will vor allen Dingen, die Leser zum Nachdenken und Hinterfragen anregen. Ihr fließender bildlicher Schreibstil trägt dazu bei, tief in der Handlung zu versinken. Diese spielt auf zwei Zeitebenen. Die fiktive Familie Thalheim lebt in einer Zeit, die auch ich als Heranwachsende erlebte. Nur ganz anders. Als Deutsche. In der DDR. Gemeinsam ist uns nur noch die Zeit bis zum Kriegsende. Ein trauriges und gleich unter die Haut gehendes Gedicht leitet das Buch ein. Geschrieben von einem jungen Mädchen, Selma Meerbaum-Eisinger das nicht lange leben durfte. Der Prolog beginnt mit einer besorgten Mutter, Ruth Sternberg, die nur eines im Sinn hat, die kleine elfjährige Miriam zu schützen. Sie ahnt, was durch die Nazis auf sie zukommt. Miriam Feldmann ist fest in das Kaufhaus integriert. Sie ist dort die Chefdesignerin. Die Weichen für eine tiefgreifende Umgestaltung des Modekaufhauses werden von ihr gestellt. Die Zeit wird immer schnelllebiger und wenn die Familie das Kaufhaus weiterführen will, muss sie sich den Anforderungen einer stets wechselnden Mode stellen. Kein leichtes Unterfangen. Familie Feldmann hat gerade ihr neues Zuhause bezogen. Aus der kleinen Jenny ist ein pubertierendes junges Mädchen geworden, das sich gegen die Eltern austestet. Und nun das Unglaubliche für Miri. Was eigentlich fast unmöglich war. Sie ist schwanger. Mit 42. Ausgerechnet jetzt trifft sie auf eine Freund aus ihrer schlimmsten Zeit. Moritz Schwarz. Ihre nicht verarbeitete Vergangenheit hat sie eingeholt und wird vor ihren Augen wieder lebendig. Mit Moritz kann sie darüber sprechen. Ihre Familie weiß nichts über Miri`s schlimmste Zeit als so genanntes U-Boot. Ihr Leben bestand aus untertauchen und angst. Eingeflochten in aktuelle Erlebnisse beschreibt Brigitte Riebe Episoden aus Miri`s Überlebenskampf im dritten Reich. Ihre Mutter wurde schon sehr früh von den Nazis abgeholt und sie war auf sich allein gestellt. Wie gut, dass es immer wieder Menschen gab, die ihr Hilfe und Halt gaben. Miri beginnt allmählich in der Familie über dieses gefährliche Leben zu erzählen. Es gibt immer einen kleinen Auslöser, ein Bild oder einen Geruch, der dies in ihr auslöst. Ich kann mir vorstellen, dass es für sie gut ist, darüber zu sprechen. Es ist zwar tief in ihr verschlossen aber es ist nur ein Verdrängen. Mir scheint, dass keiner der Familienmitglieder eine Ahnung davon hat, was damals mit den Juden geschah und was in Miriam vorging. Gut das es Menschen wie Moritz, der selber durch seine Krankheit, ausgegrenzt war und seine Mutter gab. Sehr interessiert aber auch traurig begleite ich die Feldmann`s in diesen fünf Jahren der Swinging Sixties mit seinen weit reichenden Veränderungen. Jenny, die es als dunkelhäutiges Mädchen mit krausen Haaren nicht einfach hat. Miriam, die bis zur plötzlichen Frühgeburt der kleinen Lilly arbeitet. Nicht zu vergessen da Modekaufhaus, dass nach einem umfangreichen Umbau den neuen Namen Thalheim City trägt. Wie bereits in den anderen Büchern der Ku`damm Schwestern, sind auch in diesem finalen Abschlussband die historischen Ereignisse der Zeit eingeflossen. Eine tiefgehende Familiengeschichte, die für mich ihren Höhepunkt mit diesem grandiosen Finale erreichte. Danke für dieses famose Werk, das es mir ermöglicht in die Geschichte des anderen Deutschlands einzutauchen. Für diesen letzten Teil kann ich leider nur 5 Sterne vergeben, mehr stehen mir nicht zur Verfügung. Es erhält meine absolute Leseempfehlung. Um sich gut in die Handlung einzufinden ist es hilfreich, die ersten drei Bände zu kennen, die allesamt ein Highlight sind.

Ein absolutes Lesehighlight – ohne dieses Buch hätte etwas Wichtiges gefehlt
von Hermione am 16.10.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Dieser vierte Teil der Saga rund um die Thalheim-Schwestern und das Modekaufhaus in Berlin erzählt die Geschichte von Miri. Er spielt in den wilden 1960er Jahren, als Miri mit Anfang 40 ihr erstes Kind erwartet, und bringt viele Rückblenden auf die Zeit, die Miri als jüdisches U-Boot im Dritten Reich verbracht hat. Meine... Dieser vierte Teil der Saga rund um die Thalheim-Schwestern und das Modekaufhaus in Berlin erzählt die Geschichte von Miri. Er spielt in den wilden 1960er Jahren, als Miri mit Anfang 40 ihr erstes Kind erwartet, und bringt viele Rückblenden auf die Zeit, die Miri als jüdisches U-Boot im Dritten Reich verbracht hat. Meine Meinung: Ich habe die ersten drei Bände der Reihe mit Begeisterung gelesen und hatte mir so sehr diesen Roman über die vierte (Halb-)Schwester der Thalheims gewünscht. Der Roman hat alle meine hohen (!) Erwartungen sogar noch übertroffen. Von Anfang an hatte ich das Gefühl, dass ich liebe alte Bekannte wiedertreffe, und ich habe es sehr genossen, wieder Zeit mit den Thalheims zu verbringen. Dieser Teil ist so bewegend und berührend – was sich von Kapitel zu Kapitel sogar noch steigerte – dass ich die Geschehnisse fast so erlebt habe, als wären Familienmitglieder betroffen. Vom Aufbau her ist der Roman sehr geschickt angelegt, was die Verbindung von Gegenwart in den 1960er Jahren und Miris Geschichte im Dritten Reich angeht. Es gibt immer einen konkreten Auslöser, warum Miri sich an ihre Vergangenheit erinnert – und dann ist man als Leser(in) mit ihr ganz in den packenden Erinnerungen gefangen. Miri als Person ist mir sehr nah gekommen und ich konnte bei vielem sehr intensiv mit ihr mitfühlen. Eigentlich war Silvie Thalheim immer meine liebste Thalheim-Schwester, doch Miri hat ihr in diesem Roman den Rang abgelaufen. Auch durch diese Nähe zu Miri haben mich die Ereignisse im Roman sehr berührt bis hin zum emotionalen Höhepunkt am Ende. Neben der wirklich spannend und anrührend erzählten Familiengeschichte, die sehr gut und nachvollziehbar komponiert ist, glänzt auch dieser historische Roman aus der Feder der versierten Historikerin Brigitte Riebe wieder durch fundierte Recherche und eine authentische Darstellung des Alltags in den 1960er Jahren. Es kamen Rut Brandt vor und die Geschehnisse rund um Benno Ohnesorg und Rudi Dutschke und auch das Lebensgefühl in dem Jahrzehnt wurde super eingefangen, was allein schon an dem tollen Titel und knalligen Cover in Orange deutlich wird. Es ist ein besonderes Highlight, dass das Buch in den Sechziger Jahren spielt, denn diese Zeit war wirklich sehr aufregend (auch wenn ich sie selbst nicht miterlebt habe). Es ist somit eine sehr glückliche Wahl der Autorin gewesen. Mir hätte ohne dieses Buch ein gutes Stück gefehlt. Die Thalheim-Geschichte wäre einfach nicht vollständig gewesen. So ist die Geschichte nun aber „rund“ und es haben sich noch viele Puzzleteile zusammengesetzt. Fazit: Dieser fesselnde und berührende Roman ist das Highlight der Thalheim-Saga und mein aktuelles Lesehighlight! Sehr gerne würde ich mehr als 5 Sterne vergeben.

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