111 Orte auf Sylt, die man gesehen haben muss

111 Orte auf Sylt, die man gesehen haben muss

Buch (Taschenbuch)

16,95 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

38405

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.08.2021

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,3/13,1/2 cm

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

38405

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.08.2021

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,3/13,1/2 cm

Gewicht

468 g

Auflage

6. Auflage - Überarbeitet

Reihe

111 Orte ...

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-1389-5

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Teilweise falsche Infos

Nicole Korzonnek aus Hamburg am 25.03.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zugegeben, die 111-Bücher sind schon eher Gag als wirklich nützlich. Gerade im Reisebereich aber können sie schon einen guten Überblick liefern und eine schöne Ergänzung zu den herkömmlichen Reiseführern sein. Ausnahmen bestätigen die Regel. Genau solche Ausnahme ist leider das Sylt-Buch der 111-Reihe. Autorin Sina Beerwald lebt selbst seit 14 Jahren als freie Autorin auf der Insel. Nach eigenen Angaben hat sie für das Buch extrem detailliert recherchiert. Das ist natürlich löblich. An einigen Stellen habe ich mich nur gefragt, wie sie zu ihren Rechercheergebnissen gekommen. Zum Beispiel, wenn sie im Vorwort behauptet, dass Sylt jährlich eine Million Gäste anzieht, das statistische Bundesamt aber “nur” auf gut 500.000 Gäste mit gut vier Millionen Übernachtungen kommt. Oder wenn sie behauptet, dass die Rebanlage vom Weingut Ress der nördlichste Weinberg Deutschlands ist. Was nicht stimmt, denn ca. 50 Meter weiter nördlich liegt der Sölviin-Weinberg - ebenfalls in Keitum. Auch die Behauptung, dass das Häuschen Waterküken mit einem Quadratmeterpreis von 160.000 Euro das teuerste Haus der Welt sei, lässt sich durch eine schnelle Recherche widerlegen. An der Côte d’Azur finden sich Häuser, die einen Quadratmeterpreis von 200.000 Euro haben. Solche Recherchefehler sind in einem Buch, das schon von fundierten Infos lebt, höchst ärgerlich. Davon mal abgesehen ist auch die Auswahl der 111 Orte, die man mal gesehen haben sollte, recht speziell. Eine Rosenart, die quasi überall auf der Insel wächst, ist nun mal kein Ort. Und ob ein Seenotretterschiff, das aussieht wie alle anderen Schiffe der Seenotretter, jetzt ein Highlight ist … nun ja. Und einige Orte wiederholen sich dann auch. Beispielsweise der Leuchtturm in Hörnum. Er wird einmal an sich als Ort in diesem Buch vorgestellt. Dann aber auch wieder als Ort, an dem man heiraten kann. Und dann noch einmal als Ort mit dem (ehemals) kleinstem Klassenzimmer Deutschlands. Kann man natürlich so machen, wenn man Seiten zu füllen hat. Muss man aber nicht. Denn tatsächlich kratzt die Autorin lediglich an der Oberfläche, lässt viele interessante Orte, die dann wirklich mal Insider-Wissen wären, einfach weg. So ist dieses Splitten von einem Ort zu mehreren Orten (ein weiteres Beispiel wäre da etwa der Ellenbogen, der hier auch in mehrere Orte aufgedröselt wurde) nichts anderes als Zeilenschinderei. Schade.

Teilweise falsche Infos

Nicole Korzonnek aus Hamburg am 25.03.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zugegeben, die 111-Bücher sind schon eher Gag als wirklich nützlich. Gerade im Reisebereich aber können sie schon einen guten Überblick liefern und eine schöne Ergänzung zu den herkömmlichen Reiseführern sein. Ausnahmen bestätigen die Regel. Genau solche Ausnahme ist leider das Sylt-Buch der 111-Reihe. Autorin Sina Beerwald lebt selbst seit 14 Jahren als freie Autorin auf der Insel. Nach eigenen Angaben hat sie für das Buch extrem detailliert recherchiert. Das ist natürlich löblich. An einigen Stellen habe ich mich nur gefragt, wie sie zu ihren Rechercheergebnissen gekommen. Zum Beispiel, wenn sie im Vorwort behauptet, dass Sylt jährlich eine Million Gäste anzieht, das statistische Bundesamt aber “nur” auf gut 500.000 Gäste mit gut vier Millionen Übernachtungen kommt. Oder wenn sie behauptet, dass die Rebanlage vom Weingut Ress der nördlichste Weinberg Deutschlands ist. Was nicht stimmt, denn ca. 50 Meter weiter nördlich liegt der Sölviin-Weinberg - ebenfalls in Keitum. Auch die Behauptung, dass das Häuschen Waterküken mit einem Quadratmeterpreis von 160.000 Euro das teuerste Haus der Welt sei, lässt sich durch eine schnelle Recherche widerlegen. An der Côte d’Azur finden sich Häuser, die einen Quadratmeterpreis von 200.000 Euro haben. Solche Recherchefehler sind in einem Buch, das schon von fundierten Infos lebt, höchst ärgerlich. Davon mal abgesehen ist auch die Auswahl der 111 Orte, die man mal gesehen haben sollte, recht speziell. Eine Rosenart, die quasi überall auf der Insel wächst, ist nun mal kein Ort. Und ob ein Seenotretterschiff, das aussieht wie alle anderen Schiffe der Seenotretter, jetzt ein Highlight ist … nun ja. Und einige Orte wiederholen sich dann auch. Beispielsweise der Leuchtturm in Hörnum. Er wird einmal an sich als Ort in diesem Buch vorgestellt. Dann aber auch wieder als Ort, an dem man heiraten kann. Und dann noch einmal als Ort mit dem (ehemals) kleinstem Klassenzimmer Deutschlands. Kann man natürlich so machen, wenn man Seiten zu füllen hat. Muss man aber nicht. Denn tatsächlich kratzt die Autorin lediglich an der Oberfläche, lässt viele interessante Orte, die dann wirklich mal Insider-Wissen wären, einfach weg. So ist dieses Splitten von einem Ort zu mehreren Orten (ein weiteres Beispiel wäre da etwa der Ellenbogen, der hier auch in mehrere Orte aufgedröselt wurde) nichts anderes als Zeilenschinderei. Schade.

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