• Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße
  • Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße

Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße

Roman

Buch (Gebundene Ausgabe)

22,00 € inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung


Plötzlich ein Held.

SPIEGEL-Bestseller-Autor Maxim Leo erzählt von einem erfolglosen Berliner Videothekenbesitzer, der ungewollt zum Helden wird. Ein Mann, der den ungewohnten Ruhm genießt, bis die Liebe ins Spiel kommt und er sich entscheiden muss. Eine rasante, anrührende und ungemein vergnügliche Hochstaplergeschichte.

Im September 2019 bekommt Michael Hartung Besuch von einem Journalisten. Der recherchiert über eine spektakuläre Massenflucht aus der DDR, bei der 127 Menschen in einem S-Bahnzug am Bahnhof Friedrichstraße in den Westen gelangten. Der Journalist hat Stasiakten entdeckt, aus denen hervorgeht, dass Hartung, der früher als Stellwerksmeister am Bahnhof Friedrichstraße gearbeitet hatte, die Flucht eingefädelt haben soll. Hartung dementiert zunächst, ist aber nach Zahlung eines ordentlichen Honorars und ein paar Bieren bereit, die Geschichte zu bestätigen. Schließlich war er noch nie bedeutend, noch nie ein Held, und wenn es nun mal so in den Akten steht …

Nur wenig später reißen sich die Medien um ihn, Hartung wird vom Bundespräsidenten empfangen, seine Geschichte soll Vorlage für ein Buch und einen Kinofilm werden. Hartungs Leben fühlt sich plötzlich traumhaft und leicht an. 

Doch dann trifft er Paula, sie war als Kind in jenem S-Bahnzug, der in den Westen umgeleitet wurde. Die beiden verlieben sich – und Hartung spürt, dass er einen Ausweg aus dem Dickicht der Lügen finden muss. Obwohl es dafür eigentlich schon zu spät ist.

»›Der Held vom Bahnhof Friedrichsstraße‹ ist so absurd, so komisch, so gut gebaut und erzählt, dass man aus dem Lachen nicht mehr herauskommt.« ("WDR 2 Lesen")
»Maxim Leo muss es großen Spaß gemacht haben, diese satirische Geschichte zu schreiben. [...] ›Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße‹ ist aber auch eine Geschichte, bei der parallel zur humorvollen Absurdität eine melancholische Spur läuft, die nachdenklich macht.« ("Prenzlauer Berg Nachrichten")
»Durch die Tragweite der historischen Ereignisse bildet der Autor in diesem so spannenden wie berührenden Buch ganz nebenbei einen wesentlichen Teil Zeitgeschichte ab.« ("WDR Lesezeichen")
»Es ist eine wunderbare, rasant erzählte Geschichte über Lüge und Wahrheit, Sensationslust und den Wunsch nach Anerkennung. Witzig und doch immer tiefgründig.« ("BR Fernsehen "Wir in Bayern"")
»Eine schwungvolle Heldengeschichte der anderen Art.« ("WDR 5 Bücher")
»Mit ›Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße‹ ist Maxim Leo eine herrliche Hochstaplergeschichte gelungen.« ("Kölnische Rundschau")
»[E]ine liebevolle, aberwitzige Hochstaplergeschichte.« ("Berliner Zeitung")
»Maxim Leo gelingt hier nicht nur eine sehr unterhaltsame, beißende Medienkritik, er zeigt auch exemplarisch, wovor Aleida Assmann warnt: Geschichte zu überschreiben und Biografien einseitig zu instrumentalisieren.« ("Buchkultur")
»Maxim Leos rasante Posse über einen unfreiwilligen Hochstapler und Helden.« ("Der Freitag")
»Der Roman offenbart, wie sehr wir Menschen nach Geschichten lechzen, die uns die Welt ganz einfach erklären. Und Heldinnen und Helden, am liebsten jene, die in aller Bescheidenheit im Stille wirken, bestätigen uns, dass das Gute siegt und das Gute immer dort zu finden ist, wo die Sieger stehen.« ("literaturblatt.ch")

Details

Verkaufsrang

3231

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.02.2022

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

304

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

3231

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.02.2022

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,4/13/3,5 cm

Gewicht

422 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00084-9

Das meinen unsere Kund*innen

4.5

121 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

(0)

Von Null auf Hundert

Bewertung aus Burghausen am 11.05.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Michael Hartung war nie ein Held und liebt seine Arbeit im Moviestar. Eines Tages steht ein Journalist vor ihm und will ihn zu seiner Heldentat befragen, als er Menschen nach Westberlin fahren liess. Hartung will am Anfang davon nichts wissen, doch dann kommt er auf den Geschmack, was es bedeutet berühmt zu sein und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Hartung ist mir von Anfang an sympathisch: Ein liebenswerter Looser, der nicht mehr viel vom Leben erwartet. Auch seine Freunde sind einzigartige Originale. Der Journalist ist nur auf dem Ruhm aus und ich fand ihn nicht sehr sympathisch. Da ich noch sehr jung die Wiedervereinigung miterlebt habe, war das für mich natürlich noch einmal sehr spannend, wie es früher in der DDR zuging und auch die berühmte Ostalgie wird hier wieder sichtbar. Da mich der Schreibstil sehr gefeselt hat und das ganze Buch gewisse tragische Elemente aber auch humoristische Elemente beinhaltet, war es sehr angenehm zu lesen und ich habe mit Hartung natürlich mitgezittert. Schön war, dass er zum Ende hin erkannt hat, was wirklich wichtig im Leben ist. Ein wirklich gelungenes Buch, das ich uneingeschränkt empfehlen kann.

Von Null auf Hundert

Bewertung aus Burghausen am 11.05.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Michael Hartung war nie ein Held und liebt seine Arbeit im Moviestar. Eines Tages steht ein Journalist vor ihm und will ihn zu seiner Heldentat befragen, als er Menschen nach Westberlin fahren liess. Hartung will am Anfang davon nichts wissen, doch dann kommt er auf den Geschmack, was es bedeutet berühmt zu sein und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Hartung ist mir von Anfang an sympathisch: Ein liebenswerter Looser, der nicht mehr viel vom Leben erwartet. Auch seine Freunde sind einzigartige Originale. Der Journalist ist nur auf dem Ruhm aus und ich fand ihn nicht sehr sympathisch. Da ich noch sehr jung die Wiedervereinigung miterlebt habe, war das für mich natürlich noch einmal sehr spannend, wie es früher in der DDR zuging und auch die berühmte Ostalgie wird hier wieder sichtbar. Da mich der Schreibstil sehr gefeselt hat und das ganze Buch gewisse tragische Elemente aber auch humoristische Elemente beinhaltet, war es sehr angenehm zu lesen und ich habe mit Hartung natürlich mitgezittert. Schön war, dass er zum Ende hin erkannt hat, was wirklich wichtig im Leben ist. Ein wirklich gelungenes Buch, das ich uneingeschränkt empfehlen kann.

Keine Verbindung zu Charakteren oder Story aufgekommen

Bewertung aus Bechhofen am 10.05.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“ von Maxim Leo klang für mich erstmal interessant, da das Buch als „eine rasante, anrührende und ungemein vergnügliche Hochstaplergeschichte“ angepriesen wurde, leider habe ich davon nicht viel mitbekommen und daher nach etwas über einem Drittel abgebrochen. Michael Hartung, der eine Videothek besitzt, die kaum Geld einbringt, bekommt zum 30jährigen Jubiläum des Mauerfalls Besuch eines Journalisten, um einer Massenflucht aus der damaligen DDR nachzugehen. Hartung dementiert alles, ehe er sich doch auf die Geschichte einlässt, nachdem ihm 2000 Euro geboten werden. Und auf einmal wird er als Held gefeiert und findet sich in Fernsehshows wieder. Doch dann taucht Paula auf, die damals als Kind in der S-Bahn saß und sich nun bedanken will – und beide verlieben sich ineinander. Wäre da nicht die große Lüge. An sich klang es recht spannend, doch schon der Einstieg fiel mir schwer. Erstmal wird immer nur von Hartung gesprochen und auch andere Charaktere, wie der Journalist Alexander Landmann, werden mit Nachnamen betitelt, was ich ungewöhnlich und auch irgendwie anstrengend finde. Wieso nutzt der Autor nur die Nachnamen und nicht die Vornamen, wie es üblich ist? Dazu kommt, dass Hartung eigentlich nur auf Geld aus ist, ständig trinkt und das auch recht früh und irgendwie auf nichts Lust hat. Nur Filme gucken, schlafen und trinken. Landmann wird hier als unseriöser Journalist dargestellt, der einfach seine Story rausbringen will, ohne sich richtig an Fakten zu halten und später, als er weiß, dass er einen Fehler begangen hat, noch mehr Lügen aufbaut. Vergnüglich fand ich das Buch daher überhaupt nicht. Vielleicht wird es später unterhaltsamer und lustiger, aber im ersten Drittel war davon absolut nichts zu merken. Dafür gab es einen über 50jährigen Protagonisten, der seinen Ruhm durch die Lügen genießt, trinkt und nicht mal mitbekommen hat, wie seine eigene Tochter erwachsen geworden ist und schon eigene Kinder hat. Ich gebe dem Buch gutgemeinte zwei Sterne, weil die Idee sicherlich interessant ist, es an der Umsetzung aber eindeutig hapert.

Keine Verbindung zu Charakteren oder Story aufgekommen

Bewertung aus Bechhofen am 10.05.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“ von Maxim Leo klang für mich erstmal interessant, da das Buch als „eine rasante, anrührende und ungemein vergnügliche Hochstaplergeschichte“ angepriesen wurde, leider habe ich davon nicht viel mitbekommen und daher nach etwas über einem Drittel abgebrochen. Michael Hartung, der eine Videothek besitzt, die kaum Geld einbringt, bekommt zum 30jährigen Jubiläum des Mauerfalls Besuch eines Journalisten, um einer Massenflucht aus der damaligen DDR nachzugehen. Hartung dementiert alles, ehe er sich doch auf die Geschichte einlässt, nachdem ihm 2000 Euro geboten werden. Und auf einmal wird er als Held gefeiert und findet sich in Fernsehshows wieder. Doch dann taucht Paula auf, die damals als Kind in der S-Bahn saß und sich nun bedanken will – und beide verlieben sich ineinander. Wäre da nicht die große Lüge. An sich klang es recht spannend, doch schon der Einstieg fiel mir schwer. Erstmal wird immer nur von Hartung gesprochen und auch andere Charaktere, wie der Journalist Alexander Landmann, werden mit Nachnamen betitelt, was ich ungewöhnlich und auch irgendwie anstrengend finde. Wieso nutzt der Autor nur die Nachnamen und nicht die Vornamen, wie es üblich ist? Dazu kommt, dass Hartung eigentlich nur auf Geld aus ist, ständig trinkt und das auch recht früh und irgendwie auf nichts Lust hat. Nur Filme gucken, schlafen und trinken. Landmann wird hier als unseriöser Journalist dargestellt, der einfach seine Story rausbringen will, ohne sich richtig an Fakten zu halten und später, als er weiß, dass er einen Fehler begangen hat, noch mehr Lügen aufbaut. Vergnüglich fand ich das Buch daher überhaupt nicht. Vielleicht wird es später unterhaltsamer und lustiger, aber im ersten Drittel war davon absolut nichts zu merken. Dafür gab es einen über 50jährigen Protagonisten, der seinen Ruhm durch die Lügen genießt, trinkt und nicht mal mitbekommen hat, wie seine eigene Tochter erwachsen geworden ist und schon eigene Kinder hat. Ich gebe dem Buch gutgemeinte zwei Sterne, weil die Idee sicherlich interessant ist, es an der Umsetzung aber eindeutig hapert.

Unsere Kund*innen meinen

Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße

von Maxim Leo

4.5

0 Bewertungen filtern

Unsere Buch­händler*innen meinen

Profilbild von Yvette Petri

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Yvette Petri

OSIANDER Schorndorf

Zum Portrait

5/5

Eine schwungvolle Heldengeschichte der anderen Art.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Allem voran konzentriert sich Maxim Leo in seinem Roman auf das Thema Ost-West, mit all seinen Vorurteilen. Viele davon kennt man, mit einigen ist man aufgewachsen, manche davon sind heute aktueller denn je. Für mich ist es eine wunderbare, rasant erzählte Geschichte über Lüge und Wahrheit, Sensationslust und den Wunsch nach Anerkennung. Witzig und trotzdem tiefgründig.
5/5

Eine schwungvolle Heldengeschichte der anderen Art.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Allem voran konzentriert sich Maxim Leo in seinem Roman auf das Thema Ost-West, mit all seinen Vorurteilen. Viele davon kennt man, mit einigen ist man aufgewachsen, manche davon sind heute aktueller denn je. Für mich ist es eine wunderbare, rasant erzählte Geschichte über Lüge und Wahrheit, Sensationslust und den Wunsch nach Anerkennung. Witzig und trotzdem tiefgründig.

Yvette Petri
  • Yvette Petri
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Profilbild von Angela Ventzky

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Angela Ventzky

OSIANDER Göppingen

Zum Portrait

5/5

Wann ist ein Held ein Held?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es ist schon sehr schmeichelhaft als Held bezeichnet zu werden. Das große Medieninteresse ermöglicht auch noch Einnahmen, die der Berliner Videothekenbesitzer Hartung gut gebrauchen kann. Dass die Ereignisse in Wirklichkeit etwas anders stattgefunden haben, ist erstmal nicht so wichtig. Doch dann verliebt sich Hartung und er beendet die Farce, stellt die Abläufe richtig. Jetzt wird er für mich wirklich zum Helden. Eine von Anfang an fesselnde Geschichte.
5/5

Wann ist ein Held ein Held?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es ist schon sehr schmeichelhaft als Held bezeichnet zu werden. Das große Medieninteresse ermöglicht auch noch Einnahmen, die der Berliner Videothekenbesitzer Hartung gut gebrauchen kann. Dass die Ereignisse in Wirklichkeit etwas anders stattgefunden haben, ist erstmal nicht so wichtig. Doch dann verliebt sich Hartung und er beendet die Farce, stellt die Abläufe richtig. Jetzt wird er für mich wirklich zum Helden. Eine von Anfang an fesselnde Geschichte.

Angela Ventzky
  • Angela Ventzky
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Unsere Buchhändler*innen meinen

Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße

von Maxim Leo

0 Rezensionen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße
  • Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße