Der Hypnotiseur oder Nie so glücklich wie im Reich der Gedanken

Der Hypnotiseur oder Nie so glücklich wie im Reich der Gedanken

Buch (Gebundene Ausgabe)

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Beschreibung


Wie verreist man, wenn man nicht reisen kann? Jakob Heins unterhaltsamer Roman über einen Hypnotiseur, der seine Klienten in die Ferne entführt.

Ein Dorf, irgendwo im unteren Odertal. Lieselotte Sawidski wohnt dort, seit sie denken kann. Genau wie ihre Nachbarin Gerda. Es herrscht gemütlicher Stillstand: Jeder kennt jeden, man fühlt sich am Rand des Landes und ein wenig auch am Rand der sozialistischen Gesellschaft. Die größte Sehenswürdigkeit der Gegend sind die Kraniche.

Als Gerdas Enkel Micha nach seinem Ausschluss vom Psychologiestudium bei seiner Großmutter einzieht und nach ihrem Tod in dem zerfallenden Bauernhaus bleibt, beobachtet die alte Sawidski, wie neben den Kranichen immer öfter auch seltsame Vögel aus Berlin in ihrem Dorf auftauchen – Künstler und Studenten, in erster Linie junge Frauen. Sie kommen und bleiben in Michas Bauernhaus.

Die schillerndsten Gerüchte bringen Unruhe in das beschauliche Dorf. Eine Sekte sei am Entstehen, vom Bauernhaus aus würden Westreisen organisiert. Tatsächlich hat Micha eine Gabe: Er kann Menschen hypnotisieren und ihnen so ihren Traum von Frankreich oder Kalifornien erfüllen. Allerdings stößt Micha selbst ständig an die Grenzen der realen Welt. Und sein Unternehmen für Reisen im Kopf, das sogar der countrymusiksüchtige-LPG-Vorsitzende aufsucht, wird von der Stasi argwöhnisch beäugt …

Jakob Hein beschert seinen Lesern eine flirrend leichte Reise, deren Kerngedanke helfen könnte, auch andere Krisen zu überstehen. ("Berliner Zeitung")
Das feine Porträt eines Außenseiters, ein Blick in die Lebensrealität in der DDR, die Aktivitäten der Stasi – all das bringt der Autor Jakob Hein in seinem neuen Roman „Der Hypnotiseur oder Nie so glücklich wie im Reich der Gedanken“ zusammen. Dass ihm dabei gleichzeitig ein passendes Buch zur aktuellen Zeit gelingt, macht das Unterfangen noch ein Stück bemerkenswerter. ("Nordwest-Zeitung")
Hein ist ein federleicht geschriebener Roman gelungen, ein unterhaltsames, aber auch tiefsinniges Plädoyer für Gedankenfreiheit und für die Kraft der Fantasie, die immer und jederzeit an Orte versetzen kann, zu denen die eigenen Wünsche und Träume tragen ("MDR Kultur")
›Der Hypnotiseur‹ ist literarisches Couchsurfing im allerbesten Sinne. ("stern")
Ein literarisches Kabinettstück, ein Buch, das Leichtigkeit und Tiefgang zu verbinden weiß und eine Geschichte erzählt, die in der Vergangenheit angesiedelt ist, aber gerade heute Bedeutung hat. ("Deutschlandfunk Büchermarkt")
Jakob Heins Roman ist ein wunderbar schrulliges Plädoyer für die Welt des Geistes ("Freie Presse")
Jakob Hein ist eine berückende Parabel geglückt. Er erzählt von den Widerstandskräften der Seele mit Leuchtkraft und innerer Freude. Ein verschmitzt heiteres und großes Lesevergnügen. ("NDR Kultur")

Details

Verkaufsrang

25231

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.02.2022

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

208

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

25231

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.02.2022

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,4/13/2,4 cm

Gewicht

315 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-254-3

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Selbstheilung mit Phantasie

Bewertung am 04.03.2022

Bewertet: eBook (ePUB)

Micha sitzt auf seinem geerbten Bauernhof im unteren Odertal und ist eigentlich ganz zufrieden mit seinem Leben. Sein Psychologiestudium hat er abgebrochen. Geblieben ist ihm davon nur die Fähigkeit, andere Menschen zu hypnotisieren und ihnen damit ihre größten Träume zu erfüllen. Anika zum Beispiel träumt von einer Reise nach Paris. Durch Michas Hypnose fliegt sie (zusammen mit Alain Delon) in die Stadt ihrer Träume. Sie möchte diese Reisen bald nicht mehr missen und zieht kurzerhand bei Micha ein. Es kommen weitere "Freunde", die offiziell Kunst kaufen und sich so ganz nebenbei für Hypnose interessieren. Es könnte alles so schön sein, wenn es nicht auch der Stasi verdächtig wäre. Die Idylle zerbricht. Und doch bleibt am Ende die Erkenntnis, dass Phantasie sehr heilsam sein kann. Ich mag den Tonfall Jakob Heins. Er trifft immer wieder sehr genau ein Lebensgefühl- nicht nur das der späten DDR, sondern auch das im vereinten Deutschland.

Selbstheilung mit Phantasie

Bewertung am 04.03.2022
Bewertet: eBook (ePUB)

Micha sitzt auf seinem geerbten Bauernhof im unteren Odertal und ist eigentlich ganz zufrieden mit seinem Leben. Sein Psychologiestudium hat er abgebrochen. Geblieben ist ihm davon nur die Fähigkeit, andere Menschen zu hypnotisieren und ihnen damit ihre größten Träume zu erfüllen. Anika zum Beispiel träumt von einer Reise nach Paris. Durch Michas Hypnose fliegt sie (zusammen mit Alain Delon) in die Stadt ihrer Träume. Sie möchte diese Reisen bald nicht mehr missen und zieht kurzerhand bei Micha ein. Es kommen weitere "Freunde", die offiziell Kunst kaufen und sich so ganz nebenbei für Hypnose interessieren. Es könnte alles so schön sein, wenn es nicht auch der Stasi verdächtig wäre. Die Idylle zerbricht. Und doch bleibt am Ende die Erkenntnis, dass Phantasie sehr heilsam sein kann. Ich mag den Tonfall Jakob Heins. Er trifft immer wieder sehr genau ein Lebensgefühl- nicht nur das der späten DDR, sondern auch das im vereinten Deutschland.

Fantasie macht es möglich

Bewertung aus Ennepetal am 27.01.2022

Bewertet: eBook (ePUB)

Meinung: Ich habe dieses Buch mit viel Vergnügen gelesen, es ist ausgesprochen gut geschrieben. Es ist der Versuch, den Geist und die Atmosphäre einzufangen die auf Reisen auf den Menschen einströmen. Aufwachsen in der DDR muß schon schlimm gewesen sein, nicht Reisen dürfen engt den Geist ein. Mit Hypnose über den Hollywood Boulevard zu laufen, ermöglicht ein wenig Reisen im Kopf, Fantasie macht es möglich Fazit: Selten ein so berührendes, trauriges und gutes Satire Buch gelesen Ich habe das Buch mit Vergnügen gelesen und empfehle es sehr gerne weiter.

Fantasie macht es möglich

Bewertung aus Ennepetal am 27.01.2022
Bewertet: eBook (ePUB)

Meinung: Ich habe dieses Buch mit viel Vergnügen gelesen, es ist ausgesprochen gut geschrieben. Es ist der Versuch, den Geist und die Atmosphäre einzufangen die auf Reisen auf den Menschen einströmen. Aufwachsen in der DDR muß schon schlimm gewesen sein, nicht Reisen dürfen engt den Geist ein. Mit Hypnose über den Hollywood Boulevard zu laufen, ermöglicht ein wenig Reisen im Kopf, Fantasie macht es möglich Fazit: Selten ein so berührendes, trauriges und gutes Satire Buch gelesen Ich habe das Buch mit Vergnügen gelesen und empfehle es sehr gerne weiter.

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