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Wilderer

Roman | Ausgezeichnet mit dem Bayerischen Buchpreis 2022

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.03.2022

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,6/13,1/3,5 cm

Beschreibung

Rezension

Reinhard Kaiser-Mühlecker aber ist ein Roman gelungen, der den Realismus eines zeitgenössischen Bauernhofes in die Richtung existenzialistischer Literatur lenkt. [...] Vom ersten bis zum letzten Satz bannend zu lesen. ("Die Zeit")
[...] ein Buch von leiser Wucht, ein Bauern- und Heimatroman, wie er moderner, eindrücklicher, illusionsloser nicht sein könnte. ("Wiener Zeitung")
[Kaiser-Mühleckers] Spielart des österreichischen Antiheimatromans schildert ein Dasein zwischen Archaik und Fortschritt, zwischen sozialer Kontrolle, Eskapismus und jeder Idyllik. ("Die Furche")
Der österreichische Schriftsteller und Landwirt Reinhard Kaiser-Mühlecker verwandelt seine Lebenswelt in stille und zugleich grossartige Literatur. ("Neue Zürcher Zeitung")
›Wilderer‹ ist ein düsteres Buch, aber auch ein Buch der Hoffnung. Ein gelungener Roman, der einen noch lange beschäftigt. ("taz")
›Wilderer‹ erzählt von einem jungen Mann, der – von seiner Vergangenheit und Herkunft geplagt – kein Glück finden kann. ("WDR3 Lesestoff")
Ein Buch, das bei der Lektüre fühlbare Schmerzen auslöst. Das schafft nur bedeutende Literatur. ("Lokalkompass")
Ein wuchtiges, aufklärerisches, erschreckendes Buch. ("Journal Frankfurt")
Reinhard Kaiser-Mühlecker entschlüsselt im Roman ›Wilderer‹ menschliche Prägungen. [Er] bleibt seinem Milieu ebenso treu wie seinem unverwechselbaren Stil. ("Oberösterreichische Nachrichten")
Im Grunde fügen sich alle Werke [Kaiser-Mühleckers] zu einer großen, existenzialistischen Erzählung zusammen, die vom unerbittlichen Wandel des Landlebens handelt. ("SWR2")

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.03.2022

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,6/13,1/3,5 cm

Gewicht

456 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397104-0

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Trostloses Oberösterreich

clematis am 26.01.2023

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Jakob übernimmt schon in jungen Jahren viel Verantwortung für die elterliche Landwirtschaft, wird aber von seiner Familie und auch von den anderen Dorfbewohnern nicht für voll genommen. Der Grund dafür ist wohl seine in sich gekehrte, wortkarge Art. Mit der Künstlerin Katja, die als Praktikantin auf den Hof zieht, scheint sich alles zum Besseren zu wenden. Die bisherigen Niederlagen etwa mit der Fischzucht soll ein Hof mit biologischer Tierhaltung und einem eigenen Hofladen ablösen. Mit einer sehr nüchternen Sprache schafft Rainhard Kaiser-Mühlecker jene Distanz, welche Hauptfigur Jakob selber zu seinen Mitmenschen verspürt und einhält. Am liebsten geht er allen aus dem Weg und arbeitet für sich allein. Seine eigenbrötlerische Art bringt ihm Misstrauen und Ablehnung entgegen, lediglich sein handwerkliches Geschick ist gefragt im Dorf. Als Katja mittels Stipendium einige Zeit in Oberösterreich verbringt, nähert sie sich Jakob an, aber auch hier gibt es keine spürbaren Gefühle, keine Nähe, schon gar nicht Liebe im eigentlichen Sinn. Alles fühlt sich beim Lesen wie Zweckmäßigkeit an, später heißt es gar: „Katja war der einzige Mensch in seinem Leben, dessen Anwesenheit ihn nie störte, noch nie gestört hatte.“ Und das über jene Frau, die er geheiratet hat. Auch wenn Jakob gut auskommt mit seinen Tieren am Hof, so scheinen auch sie nur einen Zweck zu erfüllen. Ärgert er sich, dann schimpft er Mensch und Tier „scheißverdammte Zauk“. Irgendwie vermag auf keiner Seite dieses Romans etwas wie Freude aufzukommen, die Zeilen des Autors verbreiten Trostlosigkeit und ein Hineinfügen ins Schicksal, weil ER das so will. Obwohl Jakob immer wieder neu beginnt, ja mit Katja gemeinsam sogar Erfolg hat, so verspürt man beim Lesen über den jungen Landwirt keine Spur von Glück, Fröhlichkeit oder Leichtigkeit. Irgendwie scheint der Mann verbissen jeden Tag seines Lebens wegzukämpfen, scheint, ebenso wie alle anderen Figuren in diesem Schauspiel, eine Marionette seiner selbst zu sein, gefangen in einer starren Hülle. Zu allem Überdruss wird dann noch der unterschiedliche Umgang mit „der Seuche“ abgehandelt, was den letzten Funken Hoffnung auf eine positive Wendung an der Wurzel vertilgt. Leider kann ich mit diesem Buch nichts anfangen, weder die sprachliche Umsetzung noch die szenenhafte Handlung mit leblos wirkenden Figuren lässt eine wirklichkeitsnahe Landwirtschaft vor meinem geistigen Auge erwachen. Lediglich die Vorstellung, dass eine reale Person Vorbild gewesen sein könnte für Jakob, jagt mir eine Gänsehaut über den Rücken.

Trostloses Oberösterreich

clematis am 26.01.2023
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Jakob übernimmt schon in jungen Jahren viel Verantwortung für die elterliche Landwirtschaft, wird aber von seiner Familie und auch von den anderen Dorfbewohnern nicht für voll genommen. Der Grund dafür ist wohl seine in sich gekehrte, wortkarge Art. Mit der Künstlerin Katja, die als Praktikantin auf den Hof zieht, scheint sich alles zum Besseren zu wenden. Die bisherigen Niederlagen etwa mit der Fischzucht soll ein Hof mit biologischer Tierhaltung und einem eigenen Hofladen ablösen. Mit einer sehr nüchternen Sprache schafft Rainhard Kaiser-Mühlecker jene Distanz, welche Hauptfigur Jakob selber zu seinen Mitmenschen verspürt und einhält. Am liebsten geht er allen aus dem Weg und arbeitet für sich allein. Seine eigenbrötlerische Art bringt ihm Misstrauen und Ablehnung entgegen, lediglich sein handwerkliches Geschick ist gefragt im Dorf. Als Katja mittels Stipendium einige Zeit in Oberösterreich verbringt, nähert sie sich Jakob an, aber auch hier gibt es keine spürbaren Gefühle, keine Nähe, schon gar nicht Liebe im eigentlichen Sinn. Alles fühlt sich beim Lesen wie Zweckmäßigkeit an, später heißt es gar: „Katja war der einzige Mensch in seinem Leben, dessen Anwesenheit ihn nie störte, noch nie gestört hatte.“ Und das über jene Frau, die er geheiratet hat. Auch wenn Jakob gut auskommt mit seinen Tieren am Hof, so scheinen auch sie nur einen Zweck zu erfüllen. Ärgert er sich, dann schimpft er Mensch und Tier „scheißverdammte Zauk“. Irgendwie vermag auf keiner Seite dieses Romans etwas wie Freude aufzukommen, die Zeilen des Autors verbreiten Trostlosigkeit und ein Hineinfügen ins Schicksal, weil ER das so will. Obwohl Jakob immer wieder neu beginnt, ja mit Katja gemeinsam sogar Erfolg hat, so verspürt man beim Lesen über den jungen Landwirt keine Spur von Glück, Fröhlichkeit oder Leichtigkeit. Irgendwie scheint der Mann verbissen jeden Tag seines Lebens wegzukämpfen, scheint, ebenso wie alle anderen Figuren in diesem Schauspiel, eine Marionette seiner selbst zu sein, gefangen in einer starren Hülle. Zu allem Überdruss wird dann noch der unterschiedliche Umgang mit „der Seuche“ abgehandelt, was den letzten Funken Hoffnung auf eine positive Wendung an der Wurzel vertilgt. Leider kann ich mit diesem Buch nichts anfangen, weder die sprachliche Umsetzung noch die szenenhafte Handlung mit leblos wirkenden Figuren lässt eine wirklichkeitsnahe Landwirtschaft vor meinem geistigen Auge erwachen. Lediglich die Vorstellung, dass eine reale Person Vorbild gewesen sein könnte für Jakob, jagt mir eine Gänsehaut über den Rücken.

Reinhard Kaiser-Mühlecker - Wilderer

BücherBummler am 16.12.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Faktisch führt Jakob den Bauernhof seiner Eltern schon, seit er ein Jugendlicher war. Den ersehnten Erfolg konnte er damit bisher aber nicht einfahren, seine Projekte gehen nicht auf, bringen kaum genug ein, um den Hof zu halten. Das ändert sich, als Jakob die Künstlerin Katja kennenlernt. Ihre Geschäftstüchtigkeit gepaart mit seinem Know-How bringen endlich die ersehnte Anerkennung und das nötige Geld. Katja und Jakob heiraten, bekommen ein Kind, bauen weiter aus. Aber was wie eine solide Erfolgsgeschichte aussieht, kann im Inneren fragiler sein, als man meint. “Wilderer” von Reinhard Kaiser-Mühlecker bringt mich in die verzwickte Lage, wenig darüber sagen zu können, wenn ich vermeiden möchte, zu viel zu verraten. Ich habe das Buch gehasst und geliebt. Beides könnte ich erklären, aber nicht, ohne die Lektüre für zukünftige Leser weitestgehend überflüssig zu machen. Was ich verraten kann, ist, dass mich alleine die Ambivalenz meiner Gefühle, die dieser Roman ausgelöst hat, schon in Bewunderung für den Autor versetzt hat. Nicht nur die Ambivalenz, auch die Verunsicherung, die durch diese ausgelöst wurde. Welches Gefühl ist das richtige? Wo ist mir ein Fehler unterlaufen? Oder geht womöglich beides zusammen? Was bedeutet das letztendlich für meine Gesamtbewertung? Lauter Gedankengänge, denen ich mich gewöhnlich nicht widme. Kaiser-Mühlecker ist ein talentierter Atmosphärenerschaffer. Wir lesen das eine und fühlen doch was anderes. Etwas stimmt nicht, etwas ist leicht verschoben, unausgesprochen. Das spiegelt sich auch in den Beziehungen innerhalb der Familie wider. Jakobs Eltern, die Großmutter, Schwester und Bruder - die Familienbande scheinen von Neid, Misstrauen und Missgunst bestimmt. Gespräche sind selten, Empathie noch rarer. Die Einsamkeit der einzelnen Familienmitglieder ist greifbar. Eine Lösung eher nicht. Ich würde gerne noch so viel mehr zu diesem beeindruckenden Roman sagen, werde es mir aber verkneifen. “Wilderer” war dieses Jahr auf der Longlist des Deutschen und auf der Shortlist des Österreichischen Buchpreises. Das ist ein großer Erfolg, aber ich hätte ihm noch mehr gegönnt. Unbedingt lesen!

Reinhard Kaiser-Mühlecker - Wilderer

BücherBummler am 16.12.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Faktisch führt Jakob den Bauernhof seiner Eltern schon, seit er ein Jugendlicher war. Den ersehnten Erfolg konnte er damit bisher aber nicht einfahren, seine Projekte gehen nicht auf, bringen kaum genug ein, um den Hof zu halten. Das ändert sich, als Jakob die Künstlerin Katja kennenlernt. Ihre Geschäftstüchtigkeit gepaart mit seinem Know-How bringen endlich die ersehnte Anerkennung und das nötige Geld. Katja und Jakob heiraten, bekommen ein Kind, bauen weiter aus. Aber was wie eine solide Erfolgsgeschichte aussieht, kann im Inneren fragiler sein, als man meint. “Wilderer” von Reinhard Kaiser-Mühlecker bringt mich in die verzwickte Lage, wenig darüber sagen zu können, wenn ich vermeiden möchte, zu viel zu verraten. Ich habe das Buch gehasst und geliebt. Beides könnte ich erklären, aber nicht, ohne die Lektüre für zukünftige Leser weitestgehend überflüssig zu machen. Was ich verraten kann, ist, dass mich alleine die Ambivalenz meiner Gefühle, die dieser Roman ausgelöst hat, schon in Bewunderung für den Autor versetzt hat. Nicht nur die Ambivalenz, auch die Verunsicherung, die durch diese ausgelöst wurde. Welches Gefühl ist das richtige? Wo ist mir ein Fehler unterlaufen? Oder geht womöglich beides zusammen? Was bedeutet das letztendlich für meine Gesamtbewertung? Lauter Gedankengänge, denen ich mich gewöhnlich nicht widme. Kaiser-Mühlecker ist ein talentierter Atmosphärenerschaffer. Wir lesen das eine und fühlen doch was anderes. Etwas stimmt nicht, etwas ist leicht verschoben, unausgesprochen. Das spiegelt sich auch in den Beziehungen innerhalb der Familie wider. Jakobs Eltern, die Großmutter, Schwester und Bruder - die Familienbande scheinen von Neid, Misstrauen und Missgunst bestimmt. Gespräche sind selten, Empathie noch rarer. Die Einsamkeit der einzelnen Familienmitglieder ist greifbar. Eine Lösung eher nicht. Ich würde gerne noch so viel mehr zu diesem beeindruckenden Roman sagen, werde es mir aber verkneifen. “Wilderer” war dieses Jahr auf der Longlist des Deutschen und auf der Shortlist des Österreichischen Buchpreises. Das ist ein großer Erfolg, aber ich hätte ihm noch mehr gegönnt. Unbedingt lesen!

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Lukas Herberth

RavensBuch Markdorf

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5/5

Mein Buch des Jahres 2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Jahr ist noch nicht ganz rum, und dennoch steht für mich fest: Ein besseres Buch werde ich dieses Jahr nicht mehr lesen. Kaiser-Mühlecker versetzt seine LeserInnen derart präzise und gekonnt in den Geist seines Protagonisten, dass es beinahe unheimlich ist. Jacob, ein junger Bauer aus Österreich, ist gefangen in einem Netz aus Neurosen und Traumata, ohne dass er sich dessen überhaupt bewusst ist. Wir folgen ihm durch seinen Lebensalltag und werden dabei konstant im Unklaren darüber gelassen, inwiefern wir uns auf die Wahrnehmung Jacobs verlassen können. Während dieser immer tiefer in seiner eigenen Paranoia versinkt. Eine Lektüre, die mich von Seite 1 packte und noch immer nicht losgelassen hat.
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Mein Buch des Jahres 2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Jahr ist noch nicht ganz rum, und dennoch steht für mich fest: Ein besseres Buch werde ich dieses Jahr nicht mehr lesen. Kaiser-Mühlecker versetzt seine LeserInnen derart präzise und gekonnt in den Geist seines Protagonisten, dass es beinahe unheimlich ist. Jacob, ein junger Bauer aus Österreich, ist gefangen in einem Netz aus Neurosen und Traumata, ohne dass er sich dessen überhaupt bewusst ist. Wir folgen ihm durch seinen Lebensalltag und werden dabei konstant im Unklaren darüber gelassen, inwiefern wir uns auf die Wahrnehmung Jacobs verlassen können. Während dieser immer tiefer in seiner eigenen Paranoia versinkt. Eine Lektüre, die mich von Seite 1 packte und noch immer nicht losgelassen hat.

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OSIANDER Reutlingen

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Reinhard Kaiser-Mühlecker ist DER österreichische Autor unserer Zeit!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Reinhard Kaiser-Mühlecker ist DER österreichische Autor unserer Zeit. Er erzählt vom harten, bäuerlichen Leben in der Provinz, von scheiternden Existenzen und seelischen Abgründen. Und doch sind seine Romane keine Anti-Heimatliteratur, sondern etwas einzigartig Neues. In dem Gefühl der Fremdheit, die sie durchwehen, erkennen wir uns selbst wieder. Und so wie Kaiser-Mühleckers Figuren hin- und hergerissen sind zwischen Fortgehen und Bleiben, zwischen Glück und Verstörung, so sind sie uns nah und fern zugleich. Eine umwerfend großartige Lektüre!
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Reinhard Kaiser-Mühlecker ist DER österreichische Autor unserer Zeit!

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Reinhard Kaiser-Mühlecker ist DER österreichische Autor unserer Zeit. Er erzählt vom harten, bäuerlichen Leben in der Provinz, von scheiternden Existenzen und seelischen Abgründen. Und doch sind seine Romane keine Anti-Heimatliteratur, sondern etwas einzigartig Neues. In dem Gefühl der Fremdheit, die sie durchwehen, erkennen wir uns selbst wieder. Und so wie Kaiser-Mühleckers Figuren hin- und hergerissen sind zwischen Fortgehen und Bleiben, zwischen Glück und Verstörung, so sind sie uns nah und fern zugleich. Eine umwerfend großartige Lektüre!

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