Die Totenärztin: Goldene Rache
Band 2
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René Anour

1. Die Totenärztin: Goldene Rache

Die Totenärztin-Reihe Band 2

Die Totenärztin: Goldene Rache

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Die Totenärztin: Goldene Rache

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Beschreibung

Wien, 1908: Graf Waidring, ein ebenso gefährlicher wie mächtiger Mann, hat Fannys beste Freundin entführt und erpresst Fanny nun, für ihn zu arbeiten. Mehrere seiner Männer wurden tot aufgefunden und von dem Mörder fehlt jede Spur. Er lässt sie die Leichen obduzieren, da er befürchtet, jemand könnte von seinem Plan erfahren, das neue Gemälde von Gustav Klimt zu entwenden. Und auch hierbei muss Fanny helfen und soll unter falschem Namen für den Meister Modell stehen. Fanny hat keine andere Wahl, als sich darauf einzulassen. Aber sie hat selbst einen Plan. Der Mörder ist offensichtlich ein Feind von Graf Waidring. Und wenn sie ihn findet, aber nicht verrät, könnte er ihr vielleicht helfen, den Grafen zur Strecke zu bringen und ihre Freundin zu befreien. Wenn er sie vorher nicht selbst umbringt ...

Details

Sprecher

Catharina Ballan

Spieldauer

9 Stunden und 43 Minuten

Fassung

gekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Family Sharing

Ja

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Sprecher

Catharina Ballan

Spieldauer

9 Stunden und 43 Minuten

Fassung

gekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Erscheinungsdatum

29.10.2021

Verlag

Audiobuch

Hörtyp

Lesung

Sprache

Deutsch

EAN

9783958626942

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Gelungene Charaktere

PMelittaM aus Köln am 10.05.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wien 1908: Doktor Fanny Goldmann kann endlich als Rechtsmedizinerin arbeiten, auch wenn ihr Vorgesetzter das immer noch nicht gerne sieht. Leider ist ihr Leben nicht nur besser geworden, denn die Probleme mit Graf Waidring gehen weiter. Dass sie mehrere ungewöhnliche Fälle obduzieren kann, die für sie und ihren Kollegen Franz auch beruflich interessant sind, wird leider davon überschattet. Nachdem mir der erste Band des geplanten Vierteilers bereits gut gefallen hat, war ich sehr gespannt auf den zweiten, der nahezu unmittelbar an die Geschehnissen des Vorgängerbandes anknüpft und einiges weiterführt. Am Ende, das darf ich schon verraten, hat manches ein Ende gefunden, aber noch nicht alles, so dass man auf die weiteren Bände gespannt sein kann. Relativ wichtig ist in diesem Band Gustav Klimt und eines seiner bekannten Gemälde. Das hat mir richtig gut gefallen, hier hat René Anour Fiktion und Historie prima miteinander verwoben, und bot mal wieder Gelegenheit zum Googeln. Gleiches gilt für den Einbezug der Medizin, auch wenn der ein oder andere, auch wegen des bildhaften Erzählstils, die Obduktionsszenen zu anschaulich finden wird, für mich persönlich sind vor allem die medizinischen und medizinhistorischen Aspekte sehr interessant. Man merkt in allem, dass der Autor gut recherchiert hat. Sehr gelungen sind auch wieder die Charaktere, seien es die aus Fannys privatem oder die aus ihrem beruflichen Leben, egal ob gut oder böse, ja sogar Graf Waidring. Besonders gut hat mir in diesem Band Fannys Kollege Franz, gefallen. Auch die Beziehungen untereinander kommen gut zur Geltung. Bei einer anderen Sache bin ich hin und her gerissen – Graf Waidring und die Problematik, die er mitbringt, mag ich das oder mag ich das nicht, zumal, wenn ich darauf schaue, wie sie die Geschichte letztlich weiterentwickelt, und was womöglich im nächsten Band passiert? Ich weiß es nicht, mal hat es mich genervt, mal hat es spannende Auswirkungen gehabt, aber im Grund habe ich mir doch öfter gewünscht, der Autor hätte es weg gelassen und eine andere Geschichte erzählt, Fanny und ihr Beruf müssten doch spannend und interessant genug sein. Und dennoch hat mich der Roman am Ende gut unterhalten gehabt, manche Entwicklung hat mir gut gefallen, wie z. B. die Einblicke in Max Vergangenheit. Und auch bei Schlomo, Fannys unkonventionellem Cousin, gibt es eine Weiterentwicklung, die ich mag. Und die vielen, meist überraschenden Wendungen machen die Geschichte zusätzlich spannend. Das Bonusmaterial ist überzeugend: Karte des Wiens jener Zeit, Nachwort und Anmerkungen des Autors, Glossar der medizinischen und der österreichischen Begriffe. Band 2 der Reihe war für mich ein bisschen ambivalent, ich fühlte mich gut unterhalten, vieles ist interessant und spannend, ein Teil davon hat mich aber immer einmal wieder gestört, ich hätte mir die Geschichte ohne diese Ver(w)irrungen gewünscht. Aber auch wenn ich in den weiteren Bänden ähnliche Ver(w)irrungen erwarte, freue ich mich darauf, Fanny, Franz, Schlomo, Max und die anderen Charaktere wiederzutreffen. Dieses Mal vergebe ich „nur“ 4 Sterne, aber auch eine Leseempfehlung für die ganze Reihe.

Gelungene Charaktere

PMelittaM aus Köln am 10.05.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wien 1908: Doktor Fanny Goldmann kann endlich als Rechtsmedizinerin arbeiten, auch wenn ihr Vorgesetzter das immer noch nicht gerne sieht. Leider ist ihr Leben nicht nur besser geworden, denn die Probleme mit Graf Waidring gehen weiter. Dass sie mehrere ungewöhnliche Fälle obduzieren kann, die für sie und ihren Kollegen Franz auch beruflich interessant sind, wird leider davon überschattet. Nachdem mir der erste Band des geplanten Vierteilers bereits gut gefallen hat, war ich sehr gespannt auf den zweiten, der nahezu unmittelbar an die Geschehnissen des Vorgängerbandes anknüpft und einiges weiterführt. Am Ende, das darf ich schon verraten, hat manches ein Ende gefunden, aber noch nicht alles, so dass man auf die weiteren Bände gespannt sein kann. Relativ wichtig ist in diesem Band Gustav Klimt und eines seiner bekannten Gemälde. Das hat mir richtig gut gefallen, hier hat René Anour Fiktion und Historie prima miteinander verwoben, und bot mal wieder Gelegenheit zum Googeln. Gleiches gilt für den Einbezug der Medizin, auch wenn der ein oder andere, auch wegen des bildhaften Erzählstils, die Obduktionsszenen zu anschaulich finden wird, für mich persönlich sind vor allem die medizinischen und medizinhistorischen Aspekte sehr interessant. Man merkt in allem, dass der Autor gut recherchiert hat. Sehr gelungen sind auch wieder die Charaktere, seien es die aus Fannys privatem oder die aus ihrem beruflichen Leben, egal ob gut oder böse, ja sogar Graf Waidring. Besonders gut hat mir in diesem Band Fannys Kollege Franz, gefallen. Auch die Beziehungen untereinander kommen gut zur Geltung. Bei einer anderen Sache bin ich hin und her gerissen – Graf Waidring und die Problematik, die er mitbringt, mag ich das oder mag ich das nicht, zumal, wenn ich darauf schaue, wie sie die Geschichte letztlich weiterentwickelt, und was womöglich im nächsten Band passiert? Ich weiß es nicht, mal hat es mich genervt, mal hat es spannende Auswirkungen gehabt, aber im Grund habe ich mir doch öfter gewünscht, der Autor hätte es weg gelassen und eine andere Geschichte erzählt, Fanny und ihr Beruf müssten doch spannend und interessant genug sein. Und dennoch hat mich der Roman am Ende gut unterhalten gehabt, manche Entwicklung hat mir gut gefallen, wie z. B. die Einblicke in Max Vergangenheit. Und auch bei Schlomo, Fannys unkonventionellem Cousin, gibt es eine Weiterentwicklung, die ich mag. Und die vielen, meist überraschenden Wendungen machen die Geschichte zusätzlich spannend. Das Bonusmaterial ist überzeugend: Karte des Wiens jener Zeit, Nachwort und Anmerkungen des Autors, Glossar der medizinischen und der österreichischen Begriffe. Band 2 der Reihe war für mich ein bisschen ambivalent, ich fühlte mich gut unterhalten, vieles ist interessant und spannend, ein Teil davon hat mich aber immer einmal wieder gestört, ich hätte mir die Geschichte ohne diese Ver(w)irrungen gewünscht. Aber auch wenn ich in den weiteren Bänden ähnliche Ver(w)irrungen erwarte, freue ich mich darauf, Fanny, Franz, Schlomo, Max und die anderen Charaktere wiederzutreffen. Dieses Mal vergebe ich „nur“ 4 Sterne, aber auch eine Leseempfehlung für die ganze Reihe.

Fanny - mutig und entschlossen

Bewertung am 16.11.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wien 1908: Fanny denkt mit Tränen in den Augen an ihre beste Freundin Tilde, die das Scheusal mit Adelstitel „Graf Waidring“, entführt und vielleicht sogar ermordet hat. Von niemand kann sie in dieser Sache Hilfe und Beistand erwarten, da sich der Graf wieder aufgrund seines Einflusses geschickt aus der Affäre zieht. Ihm bereitet es eine ungemeine Freude, Fanny alleine schon durch seine plötzliche Anwesenheit zu quälen. Aber sie bemüht sich so gut es geht, ihre Furcht zu verbergen, um vielleicht doch in einem Gespräch etwas über den Verbleib von Tilde zu erfahren. „Sie sagten, Sie erlauben jemandem nur zu leben, wenn er Ihnen lebendig mehr nutzt“. …“Und Tilde? Ist sie Ihnen nützlich? … Oder wollten Sie sich einfach nur an mir rächen?“ (Zitat: Seite 40). Nebenbei landen wieder Leichen auf Fannys Seziertisch, für die auch Waidring großes Interesse bekundet. Die junge Gerichtsmedizinerin ahnt, dass es noch jemanden außer ihr geben muss, der Waidring zur Strecke bringen möchte. Es beginnt sich ein großer Schlagabtausch zweier Rivalen abzuzeichnen. Fanny steckt bald mittendrin in dieser gefährlichen Fehde … Ich halte nun Band 2 der „Totenärztin“ in Händen und blicke auf ein sehr schönes, zur Geschichte passendes Cover, das eine junge Frau vor dem Schloss Belvedere in Wien zeigt. Das Buch gliedert sich in 24 Kapitel mit stimmigen Überschriften. Der Schreibstil des Autors René Anour ist wie gewohnt flüssig, spannend, aufwühlend und berührend. Ich habe von der ersten Seite an, mit der Protagonistin Fanny bei ihren Handlungen mitgelitten, mitgelacht und mitgefiebert. An die manchmal nicht so gustiös klingenden Arbeiten in der Prosektur, habe ich mich anscheinend aufgrund Band 1, schon gewöhnt. Der Autor hat eine besondere Gabe, die Charaktere in ihrem Wesen gut vorstellbar zu beschreiben. Obwohl Graf Waidring, ein machtbesessenes Scheusal ist, komme ich nicht umhin zu sagen, - meiner Meinung nach genau wie Fanny – dass eine gewisse Faszination von ihm ausgeht. Er gewährte ja auch einen kurzen Blick in seine dunkle Seele. Eine tolle Figur! Aber auch die anderen Charaktere wie zB der gute Freund und Arbeitskollege von Fanny, Franz, und Schlomo, ihr Cousin haben es mir angetan. Natürlich darf die großartige Recherche des Autors rund um Wien von 1908, das Glossar der medizinischen Begriffe und die wienerischen Ausdrücke am Ende des Buches nicht unerwähnt bleiben. Ich habe mich wunderbar unterhalten und freue mich schon sehr auf einen weiteren Roman mit Fanny und ihren Mitstreitern.

Fanny - mutig und entschlossen

Bewertung am 16.11.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wien 1908: Fanny denkt mit Tränen in den Augen an ihre beste Freundin Tilde, die das Scheusal mit Adelstitel „Graf Waidring“, entführt und vielleicht sogar ermordet hat. Von niemand kann sie in dieser Sache Hilfe und Beistand erwarten, da sich der Graf wieder aufgrund seines Einflusses geschickt aus der Affäre zieht. Ihm bereitet es eine ungemeine Freude, Fanny alleine schon durch seine plötzliche Anwesenheit zu quälen. Aber sie bemüht sich so gut es geht, ihre Furcht zu verbergen, um vielleicht doch in einem Gespräch etwas über den Verbleib von Tilde zu erfahren. „Sie sagten, Sie erlauben jemandem nur zu leben, wenn er Ihnen lebendig mehr nutzt“. …“Und Tilde? Ist sie Ihnen nützlich? … Oder wollten Sie sich einfach nur an mir rächen?“ (Zitat: Seite 40). Nebenbei landen wieder Leichen auf Fannys Seziertisch, für die auch Waidring großes Interesse bekundet. Die junge Gerichtsmedizinerin ahnt, dass es noch jemanden außer ihr geben muss, der Waidring zur Strecke bringen möchte. Es beginnt sich ein großer Schlagabtausch zweier Rivalen abzuzeichnen. Fanny steckt bald mittendrin in dieser gefährlichen Fehde … Ich halte nun Band 2 der „Totenärztin“ in Händen und blicke auf ein sehr schönes, zur Geschichte passendes Cover, das eine junge Frau vor dem Schloss Belvedere in Wien zeigt. Das Buch gliedert sich in 24 Kapitel mit stimmigen Überschriften. Der Schreibstil des Autors René Anour ist wie gewohnt flüssig, spannend, aufwühlend und berührend. Ich habe von der ersten Seite an, mit der Protagonistin Fanny bei ihren Handlungen mitgelitten, mitgelacht und mitgefiebert. An die manchmal nicht so gustiös klingenden Arbeiten in der Prosektur, habe ich mich anscheinend aufgrund Band 1, schon gewöhnt. Der Autor hat eine besondere Gabe, die Charaktere in ihrem Wesen gut vorstellbar zu beschreiben. Obwohl Graf Waidring, ein machtbesessenes Scheusal ist, komme ich nicht umhin zu sagen, - meiner Meinung nach genau wie Fanny – dass eine gewisse Faszination von ihm ausgeht. Er gewährte ja auch einen kurzen Blick in seine dunkle Seele. Eine tolle Figur! Aber auch die anderen Charaktere wie zB der gute Freund und Arbeitskollege von Fanny, Franz, und Schlomo, ihr Cousin haben es mir angetan. Natürlich darf die großartige Recherche des Autors rund um Wien von 1908, das Glossar der medizinischen Begriffe und die wienerischen Ausdrücke am Ende des Buches nicht unerwähnt bleiben. Ich habe mich wunderbar unterhalten und freue mich schon sehr auf einen weiteren Roman mit Fanny und ihren Mitstreitern.

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