Eine gemeinsame Sache

Eine gemeinsame Sache

Buch (Gebundene Ausgabe)

26,00 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Eine gemeinsame Sache

Ebenfalls verfügbar als:

Gebundenes Buch

Gebundenes Buch

ab 26,00 €
eBook

eBook

ab 20,99 €
Hörbuch

Hörbuch

ab 19,95 €

Beschreibung

Wie bei der Familie Tull in "Dinner im Restaurant Heimweh" und den Whitshanks in "Der leuchtend blaue Faden" begleitet Anne Tyler in "Eine gemeinsame Sache" die
unvergessliche Familie Garrett im Laufe mehrerer Jahrzehnte. Dabei deckt sie nicht nur Geheimnisse auf, sondern zeigt, wie wir all die subtilen Äußerungen von
Liebe, Enttäuschung, Stolz und Ablehnung unserer Nächsten verinnerlichen. Denn schon das Verhalten eines einzelnen Familienmitglieds kann die familiären Beziehungen über Generationen hinweg prägen. Anne Tyler zeichnet ihre Figuren mit feinem Witz, voller Empathie und so nahe am Leben, dass sich jede und jeder im geschilderten Familienleben wiedererkennt.

»Es ist wirklich ein wunderschönes Buch, das sieht aus wie eine ganz warme, kuschelige moderne Patchwork-Decke und es fühlt sich auch so an - das passt irgendwie auch zum Inhalt.« »Es ist einfach viel zu schnell vorbei!« Larissa Vassilian, SWR3, 04.09.2022 Larissa Vassilian SWR 3 20220904

Details

Verkaufsrang

32839

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.03.2022

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,8/12,2/2,7 cm

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

32839

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.03.2022

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,8/12,2/2,7 cm

Gewicht

374 g

Auflage

1. Auflage, neue Ausgabe

Originaltitel

French Braid

Übersetzer

Michaela Grabinger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-5875-0

Das meinen unsere Kund*innen

4.8

4 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Familienporträt

Fredhel am 27.04.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich schätze an der Autorin Anne Tyler ihr Gespür für die Feinheiten, ihren Blick hinter die Fassade. In diesem Roman, übrigens in der Hörbuchversion hervorragend gesprochen von Dagmar Bittner, stellt sie uns die Familie Garett vor. Beginnend im Jahr 1959 begleitet sie Robin und Mercy Garett 60 Jahre lang, berichtet auch von ihren Kindern und Enkeln.  Robin und Mercy sind ein ungleiches Paar mit sehr unterschiedlichen Veranlagungen und Interessen. Sie bekommen drei Kinder, von denen jedes ebenfalls nur in groben Zügen einem Elternteil ähnelt. Im munteren Geplauder über das Alltagsleben dieser Familie sowie in kleinen Episoden wird jeder Garett skizziert, sodass man sich ein sehr genaues Bild machen kann. Obwohl man schon die Kinder von klein auf kennengelernt hat, so ist man doch vom weiteren Werdegang genauso überrascht wie deren Eltern. Dies ist ein Wohlfühlroman. Man sitzt wie ein unsichtbarer Beobachter mit im Zimmer, fühlt sich fast schon wie ein Teil der Familie, deren Leben unaufgeregt wie ein steter Strom an einem vorüberzieht. Nie wird es langweilig, obwohl in all den Jahren nichts wirklich Sensationelles geschieht. Hinterher denkt man noch mal gerne an die einzelnen Figuren zurück und wünscht sich fast schon eine Fortsetzung, damit man auch noch mehr von den Urenkeln erfahren kann.

Familienporträt

Fredhel am 27.04.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich schätze an der Autorin Anne Tyler ihr Gespür für die Feinheiten, ihren Blick hinter die Fassade. In diesem Roman, übrigens in der Hörbuchversion hervorragend gesprochen von Dagmar Bittner, stellt sie uns die Familie Garett vor. Beginnend im Jahr 1959 begleitet sie Robin und Mercy Garett 60 Jahre lang, berichtet auch von ihren Kindern und Enkeln.  Robin und Mercy sind ein ungleiches Paar mit sehr unterschiedlichen Veranlagungen und Interessen. Sie bekommen drei Kinder, von denen jedes ebenfalls nur in groben Zügen einem Elternteil ähnelt. Im munteren Geplauder über das Alltagsleben dieser Familie sowie in kleinen Episoden wird jeder Garett skizziert, sodass man sich ein sehr genaues Bild machen kann. Obwohl man schon die Kinder von klein auf kennengelernt hat, so ist man doch vom weiteren Werdegang genauso überrascht wie deren Eltern. Dies ist ein Wohlfühlroman. Man sitzt wie ein unsichtbarer Beobachter mit im Zimmer, fühlt sich fast schon wie ein Teil der Familie, deren Leben unaufgeregt wie ein steter Strom an einem vorüberzieht. Nie wird es langweilig, obwohl in all den Jahren nichts wirklich Sensationelles geschieht. Hinterher denkt man noch mal gerne an die einzelnen Figuren zurück und wünscht sich fast schon eine Fortsetzung, damit man auch noch mehr von den Urenkeln erfahren kann.

Frühlingshighlight

Birkatpet aus Wesseling am 29.03.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

“Jede Ehe hat ihre Phasen. Man könnte fast sagen, jede Ehe besteht aus mehreren Leben. Du kannst eine gute Ehe oder eine schlechte Ehe führen, und beide Male ist es dieselbe, nur zu unterschiedlichen Zeiten.” (S.105) Ganz klar ist dieses Buch optisch ein Blickfang und dabei auch noch so passend zum Inhalt. Mit dem Äußeren des Romans assoziiere ich eine Patchworkdecke, eine bunte, nach und nach zusammengenähte Fläche aus vielen Einzelteilen. die am Ende ein Ganzes ergeben, ob sie nun wollen oder nicht….und dieses spiegelt für mich für den Roman perfekt. Ich muss also tatsächlich bei diesem Roman etwas machen, was ich sonst nicht tue….die Hülle lobend erwähnen….im Übrigen ist die Originalausgabe optisch das komplette Gegenteil. Aber nun schlag ich das Buch mal auf und konzentriere mich auf das Wesentliche. Ich lande im März 2010 und stehe mit dem jungen Pärchen Serena und James am Bahnhof von Philadelphia und warte mit ihnen auf den Zug nach Baltimore, wo die beiden leben. In Philly leben James’ Eltern und heute war also das erste Kennenlernen. Am Bahnhof glaubt Serena ihren Cousin in einem Mann zu erkennen, der ebenfalls auf seinen Zug warte. Für James völlig unverständlich, wie man seine eigene Familie nicht erkennen kann, denn in seiner großen Familie kennt jede*r jede*n, ist ja schließlich Familie, ein großes Ganzes. “Das Problem mit großen, offenen Familien war ihre Beschränktheit in Bezug auf weniger offene Familien” (S.23) Ausgehend von diesen beiden Personen und ihrem Dialog über Familie wirft mich Anne Tyler nun ins Jahr 1959 und ich lerne die Chronik der Familie Garrett kennen mit Stopps in den Jahren 1990, 1997, 2014 und schließlich 2020. Serena’s Wurzeln und was es heißt, wenn sie meint “Selbst wenn alle Garrets zusammenkamen - der Funke sprang gewissermaßen nie über.” (S.30) ““Genau so funktioniert es in einer Familie” sagte sie. “Man erweist sich gegenseitig kleine Gefälligkeiten - verbirgt die eine oder andere unangenehme Wahrheit, sieht über diese oder jene Selbsttäuschung hinweg. Kleine Freundlichkeiten.” “Und kleine Grausamkeiten.” “Und kleine Grausamkeiten.” bestätigte sie….” (S. 347) Bis ich dieses Buch aufschlug, dachte ich wirklich ich sei kaputt, habe an mir gezweifelt, denn irgendwo haben mich viele Bücher in den letzten Monat sehr begeistert, aber so der vom-Hocker-Hauer und mich in Begeisterungsstürme versetzende Roman war nicht dabei. Heute weiß ich, ich bin nicht kaputt, gefehlt hat nur ein Roman wie dieser. Hierbei ist nicht das “was” entscheidet, also nicht die Story an sich, sondern das “wie” und die Antwort ist klar : so und nicht anders. Ich feiere dieses Buch, ich feiere diese Sprache, ich feiere diese feine Beobachtungsgabe von Alltäglichem, ich feiere diesen subtilen und präzisen Stil und ich feiere mein lesendes Nichtkaputtsein dank dieser 352 Seiten. Ich habe für mich hier gerade eine ganz tolle Erzählerin dazugewonnen und bin so gespannt, was noch alles von ihr in meinen Händen landet, aber fürs Erste genieße ich diesen Flug und das wohlige Gefühl. PS: aus den Händen zu legen war mir fast unmöglich.

Frühlingshighlight

Birkatpet aus Wesseling am 29.03.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

“Jede Ehe hat ihre Phasen. Man könnte fast sagen, jede Ehe besteht aus mehreren Leben. Du kannst eine gute Ehe oder eine schlechte Ehe führen, und beide Male ist es dieselbe, nur zu unterschiedlichen Zeiten.” (S.105) Ganz klar ist dieses Buch optisch ein Blickfang und dabei auch noch so passend zum Inhalt. Mit dem Äußeren des Romans assoziiere ich eine Patchworkdecke, eine bunte, nach und nach zusammengenähte Fläche aus vielen Einzelteilen. die am Ende ein Ganzes ergeben, ob sie nun wollen oder nicht….und dieses spiegelt für mich für den Roman perfekt. Ich muss also tatsächlich bei diesem Roman etwas machen, was ich sonst nicht tue….die Hülle lobend erwähnen….im Übrigen ist die Originalausgabe optisch das komplette Gegenteil. Aber nun schlag ich das Buch mal auf und konzentriere mich auf das Wesentliche. Ich lande im März 2010 und stehe mit dem jungen Pärchen Serena und James am Bahnhof von Philadelphia und warte mit ihnen auf den Zug nach Baltimore, wo die beiden leben. In Philly leben James’ Eltern und heute war also das erste Kennenlernen. Am Bahnhof glaubt Serena ihren Cousin in einem Mann zu erkennen, der ebenfalls auf seinen Zug warte. Für James völlig unverständlich, wie man seine eigene Familie nicht erkennen kann, denn in seiner großen Familie kennt jede*r jede*n, ist ja schließlich Familie, ein großes Ganzes. “Das Problem mit großen, offenen Familien war ihre Beschränktheit in Bezug auf weniger offene Familien” (S.23) Ausgehend von diesen beiden Personen und ihrem Dialog über Familie wirft mich Anne Tyler nun ins Jahr 1959 und ich lerne die Chronik der Familie Garrett kennen mit Stopps in den Jahren 1990, 1997, 2014 und schließlich 2020. Serena’s Wurzeln und was es heißt, wenn sie meint “Selbst wenn alle Garrets zusammenkamen - der Funke sprang gewissermaßen nie über.” (S.30) ““Genau so funktioniert es in einer Familie” sagte sie. “Man erweist sich gegenseitig kleine Gefälligkeiten - verbirgt die eine oder andere unangenehme Wahrheit, sieht über diese oder jene Selbsttäuschung hinweg. Kleine Freundlichkeiten.” “Und kleine Grausamkeiten.” “Und kleine Grausamkeiten.” bestätigte sie….” (S. 347) Bis ich dieses Buch aufschlug, dachte ich wirklich ich sei kaputt, habe an mir gezweifelt, denn irgendwo haben mich viele Bücher in den letzten Monat sehr begeistert, aber so der vom-Hocker-Hauer und mich in Begeisterungsstürme versetzende Roman war nicht dabei. Heute weiß ich, ich bin nicht kaputt, gefehlt hat nur ein Roman wie dieser. Hierbei ist nicht das “was” entscheidet, also nicht die Story an sich, sondern das “wie” und die Antwort ist klar : so und nicht anders. Ich feiere dieses Buch, ich feiere diese Sprache, ich feiere diese feine Beobachtungsgabe von Alltäglichem, ich feiere diesen subtilen und präzisen Stil und ich feiere mein lesendes Nichtkaputtsein dank dieser 352 Seiten. Ich habe für mich hier gerade eine ganz tolle Erzählerin dazugewonnen und bin so gespannt, was noch alles von ihr in meinen Händen landet, aber fürs Erste genieße ich diesen Flug und das wohlige Gefühl. PS: aus den Händen zu legen war mir fast unmöglich.

Unsere Kund*innen meinen

Eine gemeinsame Sache

von Anne Tyler

4.8

0 Bewertungen filtern

Unsere Buch­händler*innen meinen

Profilbild von Kristina Deike-Müller

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Kristina Deike-Müller

RavensBuch Markdorf

Zum Portrait

5/5

Über Menschen, die wir alle kennen...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Anne Tyler erzählt die Geschichte der Familie Garrett aus Baltimore in drei Generationen von den 1950er Jahren bis heute. Dabei deckt sie nicht nur Geheimnisse auf, sondern zeigt, was Liebe, Enttäuschung, Stolz und Ablehnung bei jedem von uns zu bewirken vermag. Wie es uns zu dem formt, der wir heute sind. Unglaublich, welche Auswirkungen das Handeln eines einzigen Familienmitglieds über Generationen hinweg haben kann. Mit feinem Witz und viel Empathie erweckt Anne Tyler ihre amerikanische Mittelstandsfamilie zum Leben. Nie bösartig, aber mit leiser Ironie bisweilen ein bisschen boshaft. Ich habe jede Seite genossen!
5/5

Über Menschen, die wir alle kennen...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Anne Tyler erzählt die Geschichte der Familie Garrett aus Baltimore in drei Generationen von den 1950er Jahren bis heute. Dabei deckt sie nicht nur Geheimnisse auf, sondern zeigt, was Liebe, Enttäuschung, Stolz und Ablehnung bei jedem von uns zu bewirken vermag. Wie es uns zu dem formt, der wir heute sind. Unglaublich, welche Auswirkungen das Handeln eines einzigen Familienmitglieds über Generationen hinweg haben kann. Mit feinem Witz und viel Empathie erweckt Anne Tyler ihre amerikanische Mittelstandsfamilie zum Leben. Nie bösartig, aber mit leiser Ironie bisweilen ein bisschen boshaft. Ich habe jede Seite genossen!

Kristina Deike-Müller
  • Kristina Deike-Müller
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Unsere Buchhändler*innen meinen

Eine gemeinsame Sache

von Anne Tyler

0 Rezensionen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Eine gemeinsame Sache