• Afrika und die Entstehung der modernen Welt
  • Afrika und die Entstehung der modernen Welt

Afrika und die Entstehung der modernen Welt

Eine Globalgeschichte | »Das ist wirklich ein Buch, das die Welt auf den Kopf stellt.« Deutschlandfunk Kultur

Buch (Gebundene Ausgabe)

35,00 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Afrika und die Entstehung der modernen Welt

Ebenfalls verfügbar als:

Gebundenes Buch

Gebundenes Buch

ab 35,00 €
Taschenbuch

Taschenbuch

ab 22,00 €
eBook

eBook

ab 4,99 €

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

40632

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.03.2023

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

23,4/16,4/3,9 cm

Beschreibung

Rezension

»Das Buch ist hervorragend geschrieben […]. Zweifellos eines der wichtigsten historisch-politischen Sachbücher des Jahres. Gleichzeitig eine Liebeserklärung an diesen vielgestaltigen Kontinent Afrika.«
Manfred Keiper, Lesart, Ausgabe 03/2023 ("Lesart")
»Dieses Meisterwerk journalistischer Arbeit hat für den Autor, der selbst einer afroamerikanischen Familie entstammt, eine ganz persönliche Dimension. Es nimmt die Lesenden mit auf eine Reise in die eigene Vergangenheit und führt sie zugleich an Schauplätze einer beschwiegenen Geschichte unserer Moderne.«
Felix Brahm, Zeit, 11. Mai 2023 ("Die Zeit")
»Das ist wirklich ein Buch, das die Welt auf den Kopf stellt, beziehungsweise vom Kopf auf die Füße stellt.«
Katharina Döbler, Deutschlandfunk Kultur, 20. März 2023 ("Deutschlandfunk Kultur")
»Ein Buch, das zum Nachdenken anregt und neue Sichtweisen aufzeigt.«
Cornelia Juliana Grosse, Militärgeschichte, Ausgabe 02/2024 ("Militärgeschichte")
»Rezensenten feierten es sofort nach Erscheinen als Meisterwerk, das die Sicht vieler Menschen aus dem Westen auf die Welt verändere – völlig zu Recht. Afrika liegt nicht im Weg herum, Afrika ist im Zentrum. Eigentlich reicht ein Blick auf eine Weltkarte, um das zu sehen.«
Rico Grimm, Krautreporter, 31. Januar 2024 ("Krautreporter")
»Der Autor, lange Zeit einer der leitenden Journalisten der New York Times, heute Professor an der Columbia University, leistet eine immense Aufklärungsarbeit, verbunden auch mit Reiseberichten, ohne Afrika zu idealisieren.«
Gerold Aregger, Gegenwart, Heft 04/2023 ("Gegenwart - Zeitschrift für Kultur, Politik, Wirtschaft")
»French räumt gleich zu Beginn das alte, zähe europäische Überlegenheitsgefühl ab und lehrt das einst als Kolonialherren auftretende Europa eine gewisse Demut.«
Lukas Hammerstein, Bayern 2, 25. November 2023 ("Bayern 2")
»ein großartiges und vor allem lesbares Buch, das […] aufzeigt, wie wichtig das Land und seine Menschen für die Entstehung der Moderne in den westlichen Staaten war.«
Ingo Barlovic, About Africa, 04. November 2023 ("About Africa")
»French schreibt mit der Leidenschaft der Stimme, die endlich das Korrektiv einer zu lange falsch erzählten Geschichte ins globale Bewusstsein tragen möchte – mit Erfolg.«
Stefan Zimmermann, Geographische Rundschau, September 2023 ("Geographische Rundschau")
»[E]ine perfekte Mischung aus engagierter Wissenschaft und großer Erzählkunst«
Johannes Knierzinger, Tagebuch – Zeitschrift für Auseinandersetzung, September 2023 ("Tagebuch - Zeitschrift für Auseinandersetzung")

Details

Verkaufsrang

40632

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.03.2023

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

23,4/16,4/3,9 cm

Gewicht

874 g

Auflage

6. Auflage, 2023

Originaltitel

Born in Blackness

Übersetzt von

  • Karin Schuler
  • Andreas Thomsen
  • Thomas Stauder

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-98667-9

Unsere Kundinnen und Kunden meinen

4.3

3 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Kolonialgeschichte

Huriye Celik aus Ludwigshafen am 04.09.2023

Bewertungsnummer: 2015028

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch berichtet die Historie der Beiträge der Schwarzen zur Moderne und zum Aufstieg des Westens, wobei der Fokus auf die Begegnung Afrikas mit den Portugiesen als Dreh- und Angelpunkt der modernen Geschichte. Der Großteil des Buches konzentriert sich auf das späte 14. bis 16. Jahrhundert und zeigt, wie der Handel mit Gold und Sklaven das europäische Interesse an Afrika weckte und zur Schaffung eines Sklavenplantagensystems führte, das einen Eckpfeiler des europäischen Wohlstands und der globalen Ungleichheiten darstellte. French konzentriert sich auf den transatlantischen Sklavenhandel und das Plantagensystem und zeigt, wie wichtig europäische Kolonien in der Karibik (und Portugals Kolonie in Brasilien) für den europäischen Reichtum und die Macht waren. Die Plantagenproduktion von Zucker begann in São Tomé und verlagerte sich dann nach Brasilien und in die Karibik, was sowohl zu einem wirtschaftlichen als auch kalorischen Aufschwung für die Europäer führte, was wiederum zur Industrialisierung beitrug. Der Anstieg des Zuckerkonsums führte auch zur Verbreitung von Kaffeeschiffen in Europa, was wesentlich zur Entstehung des modernen öffentlichen Raums beitrug. Brasiliens Zuckerernte machte in den späten 1620er-Jahren 40 % der Gesamteinnahmen Portugals aus, generierte mehr Einkommen als die Silber- oder Goldproduktion und machte Brasilien wertvoller als Portugals asiatische Besitztümer, denen es eine geringere Priorität einräumte und die die Niederländer übernehmen konnten. Auf die karibischen Kolonien Frankreichs, die von Saint-Domingue (später Haiti) dominiert wurden, entfielen in den Boomjahren 1716–1787 ein Drittel des französischen Handels und 15 % seines Wirtschaftswachstums. Die Bedeutung dieser Kolonien zeigte sich in dem Ausmaß, in dem die Europäer bereit waren, um sie zu kämpfen. Beispielsweise führte die haitianische Revolution zu aufeinanderfolgenden Wellen französischer, spanischer und britischer Invasionen, die versuchten, das Gebiet zurückzuerobern, was zeigte, wie wichtig die karibischen Inseln für die Macht und den Reichtum Europas waren. Ein Großteil des modernen Kapitalismus, der Entwicklung und sogar der Demokratie selbst wurde daher auf dem Rücken der Schwarzen aufgebaut. Frenchs Buch ist ein Versuch der Zusammenfassung der Geschichte eines verplünderten Kontinents und die Realität des aufgeklärten Europas.
Melden

Kolonialgeschichte

Huriye Celik aus Ludwigshafen am 04.09.2023
Bewertungsnummer: 2015028
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch berichtet die Historie der Beiträge der Schwarzen zur Moderne und zum Aufstieg des Westens, wobei der Fokus auf die Begegnung Afrikas mit den Portugiesen als Dreh- und Angelpunkt der modernen Geschichte. Der Großteil des Buches konzentriert sich auf das späte 14. bis 16. Jahrhundert und zeigt, wie der Handel mit Gold und Sklaven das europäische Interesse an Afrika weckte und zur Schaffung eines Sklavenplantagensystems führte, das einen Eckpfeiler des europäischen Wohlstands und der globalen Ungleichheiten darstellte. French konzentriert sich auf den transatlantischen Sklavenhandel und das Plantagensystem und zeigt, wie wichtig europäische Kolonien in der Karibik (und Portugals Kolonie in Brasilien) für den europäischen Reichtum und die Macht waren. Die Plantagenproduktion von Zucker begann in São Tomé und verlagerte sich dann nach Brasilien und in die Karibik, was sowohl zu einem wirtschaftlichen als auch kalorischen Aufschwung für die Europäer führte, was wiederum zur Industrialisierung beitrug. Der Anstieg des Zuckerkonsums führte auch zur Verbreitung von Kaffeeschiffen in Europa, was wesentlich zur Entstehung des modernen öffentlichen Raums beitrug. Brasiliens Zuckerernte machte in den späten 1620er-Jahren 40 % der Gesamteinnahmen Portugals aus, generierte mehr Einkommen als die Silber- oder Goldproduktion und machte Brasilien wertvoller als Portugals asiatische Besitztümer, denen es eine geringere Priorität einräumte und die die Niederländer übernehmen konnten. Auf die karibischen Kolonien Frankreichs, die von Saint-Domingue (später Haiti) dominiert wurden, entfielen in den Boomjahren 1716–1787 ein Drittel des französischen Handels und 15 % seines Wirtschaftswachstums. Die Bedeutung dieser Kolonien zeigte sich in dem Ausmaß, in dem die Europäer bereit waren, um sie zu kämpfen. Beispielsweise führte die haitianische Revolution zu aufeinanderfolgenden Wellen französischer, spanischer und britischer Invasionen, die versuchten, das Gebiet zurückzuerobern, was zeigte, wie wichtig die karibischen Inseln für die Macht und den Reichtum Europas waren. Ein Großteil des modernen Kapitalismus, der Entwicklung und sogar der Demokratie selbst wurde daher auf dem Rücken der Schwarzen aufgebaut. Frenchs Buch ist ein Versuch der Zusammenfassung der Geschichte eines verplünderten Kontinents und die Realität des aufgeklärten Europas.

Melden

Hervorragendes Sachbuch über neuzeitliche Geschichte.

Bewertung am 07.05.2023

Bewertungsnummer: 1937396

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein kenntnisreiche Darstellung neuzeitlicher Geschichte mit einem Fokus des allzu wenig beachteten Anteils Afrikas für die Enstehung der modernen Welt. Wirkt fast wie die inoffizielle Fortsetzung der Werke J. Blauts, die die allzu wiederholten Narrative Jared Diamonds und Co als bequeme Lüge darstellt. Muss man als geschichtsinteressierte Person gelesen haben.
Melden

Hervorragendes Sachbuch über neuzeitliche Geschichte.

Bewertung am 07.05.2023
Bewertungsnummer: 1937396
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein kenntnisreiche Darstellung neuzeitlicher Geschichte mit einem Fokus des allzu wenig beachteten Anteils Afrikas für die Enstehung der modernen Welt. Wirkt fast wie die inoffizielle Fortsetzung der Werke J. Blauts, die die allzu wiederholten Narrative Jared Diamonds und Co als bequeme Lüge darstellt. Muss man als geschichtsinteressierte Person gelesen haben.

Melden

Unsere Kundinnen und Kunden meinen

Afrika und die Entstehung der modernen Welt

von Howard W. French

4.3

0 Bewertungen filtern

Meinungen aus unserer Buchhandlung

Profilbild von Eva Mager

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Eva Mager

OSIANDER Bad Kreuznach

Zum Portrait

5/5

Die Quellen westlichen Wohlstands

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

French macht klar, was in Geschichtsschreibung und öffentlichem Bewusstsein nur allzu gern und lange verdrängt wurde: Der wirtschaftliche und politische Aufstieg des Westens beruht zu einem erheblichen Teil auf der Arbeitskraft versklavter Menschen, die von Afrika aus nach Brasilien, auf die karibischen Inseln und in den Süden der heutigen USA verschleppt wurden. Unter unmenschlichen Bedingungen produzierten sie auf den Plantagen der Neuen Welt Zucker und Baumwolle, die wiederum zum Motor der industriellen Revolution wurden. French berichtet von den Erkundungsfahrten der Portugiesen, von hochentwickelten afrikanischen Gesellschaften, der Entstehung der Benin-Bronzen oder dem erfolgreichen Sklavenaufstand auf Haiti unter Toussaint Louverture. Seine Reisen auf den Spuren des transatlantischen Sklavenhandels führen ihn vom heutigen Ghana bis ins Mississippi-Delta. Ein wichtiges Buch, das mit Geschichtsmythen und Klischees aufräumt, den Beitrag Afrikas und der Afrikaner zum Aufschwung Europas würdigt und hochinteressanten Lesestoff bietet.
5/5

Die Quellen westlichen Wohlstands

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

French macht klar, was in Geschichtsschreibung und öffentlichem Bewusstsein nur allzu gern und lange verdrängt wurde: Der wirtschaftliche und politische Aufstieg des Westens beruht zu einem erheblichen Teil auf der Arbeitskraft versklavter Menschen, die von Afrika aus nach Brasilien, auf die karibischen Inseln und in den Süden der heutigen USA verschleppt wurden. Unter unmenschlichen Bedingungen produzierten sie auf den Plantagen der Neuen Welt Zucker und Baumwolle, die wiederum zum Motor der industriellen Revolution wurden. French berichtet von den Erkundungsfahrten der Portugiesen, von hochentwickelten afrikanischen Gesellschaften, der Entstehung der Benin-Bronzen oder dem erfolgreichen Sklavenaufstand auf Haiti unter Toussaint Louverture. Seine Reisen auf den Spuren des transatlantischen Sklavenhandels führen ihn vom heutigen Ghana bis ins Mississippi-Delta. Ein wichtiges Buch, das mit Geschichtsmythen und Klischees aufräumt, den Beitrag Afrikas und der Afrikaner zum Aufschwung Europas würdigt und hochinteressanten Lesestoff bietet.

Eva Mager
  • Eva Mager
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Profilbild von Sarah Schäfer-Stradowsky

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Sarah Schäfer-Stradowsky

OSIANDER Schorndorf

Zum Portrait

5/5

Eine Würdigung Afrikas Rolle

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Blick auf Afrika ist oft noch sehr klichéebehaftet und voller falscher Annahmen. Das Buch von French räumt mit eurozentrischen Vorurteilen auf und erzählt faktenreich von der zentralen Rolle Afrikas in der Weltgeschichte. Eine Würdigung und ein wertvoller Beitrag!
5/5

Eine Würdigung Afrikas Rolle

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Blick auf Afrika ist oft noch sehr klichéebehaftet und voller falscher Annahmen. Das Buch von French räumt mit eurozentrischen Vorurteilen auf und erzählt faktenreich von der zentralen Rolle Afrikas in der Weltgeschichte. Eine Würdigung und ein wertvoller Beitrag!

Sarah Schäfer-Stradowsky
  • Sarah Schäfer-Stradowsky
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Meinungen aus unserer Buchhandlung

Afrika und die Entstehung der modernen Welt

von Howard W. French

0 Rezensionen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Afrika und die Entstehung der modernen Welt
  • Afrika und die Entstehung der modernen Welt