Kochen am offenen Herzen
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Kochen am offenen Herzen

Lehr- und Wanderjahre

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Beschreibung


»Es ist eigentlich eine Frechheit, dass jemand, der so kochen kann, dann auch noch so schreibt.« Sophie Passmann

Max Strohe ist Schulabbrecher und Kochlehrling aus Sinzig am Rhein. Er hat die zweifelhafte Gabe, alles vor die Wand zu fahren. Zuallererst das eigene Leben. Er kocht mit offenem Herzen, aber lebt von der Hand in den Mund. Erst mit fünfzehn begegnet er seinem Vater, ein Lebemann und unter Antiquitätenhändlern eine Koryphäe. An seiner Seite lernt er eine Welt kennen, in der guter Geschmack alles bedeutet. Eine Geschichte beginnt, die so unglaublich wie wahr ist.

Vom Schulabbrecher aus der Provinz zum Sternekoch mit Bundesverdienstkreuz – die Geschichte von Max Strohe ist einzigartig. Und die Art, wie er davon erzählt, ist es auch. Niemand hätte geglaubt, dass aus ihm noch etwas wird, als Max mit fünfzehn die Schule abbricht und sich mit Drogen und Frauen die Zeit vertreibt. Eine Lehre zum Koch in der Wendelinusstube in Sinzig-Koisdorf ist seine letzte Chance. Doch Max wird gefeuert, landet auf der Straße. Er muss Armut, Obdachlosigkeit, Versagen kennenlernen. Aber auch unverhoffte Freundschaft und den Blick für das Licht am Ende des Tunnels. Angst scheint er nicht zu kennen. Und Besitz bedeutet ihm nichts. Ganz anders sein Vater, Connaisseur einer Welt aus edlen Antiquitäten, mondänen Restaurants und halsabschneiderischer Großspurigkeit. Vater und Sohn könnten kaum verschiedener sein, und doch eint sie ihr Gespür für die schönen Dinge des Lebens.

»Eine Achterbahnfahrt vom jugendlichen Drogenrausch im Rheinländischen zu einem der außergewöhnlichsten Köche Deutschlands.« Tim Raue

»Ich kann nicht kochen. Aber ich weiß, dass dieser Mann schreiben kann. Meinen Respekt.« Moritz von Uslar

Details

Verkaufsrang

3738

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.09.2022

Verlag

Tropen

Seitenzahl

256

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

3738

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.09.2022

Verlag

Tropen

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,6/14,8/2,4 cm

Gewicht

398 g

Auflage

1. Auflage 2022

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-50173-5

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38 Bewertungen

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Sex, Drugs and Rock n'Roll

Bewertung am 27.09.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Cover hatte mich nicht angesprochen, der Titel genauso wenig und als Fernseh-Muffel sagte mir auch der Name Max Strohe gar nichts. Aber immerhin ist Sinzig nicht weit und so fand ich dann wenigstens einen regionalen Zugang zu dem Buch. Den Einstieg ins Buch fand ich deftig. Es war immer von allem zu viel, zu viel Sex, zu viel Drogen, zu viel des Guten (Völlerei und Protzerei während der New York-Reise mit dem Vater) und zu viel des Schlechten. Es beginnt mit der abgebrochenen Schulausbildung und der Sackgasse Lehre, weil nichts anderes möglich erscheint. Aber wenigstens kann Max sich vorstellen, zu kochen und so beginnt er nach einem ersten Praktikum eine Ausbildung zum Koch. Sind es die ewigen Überstunden, die ihn nicht befriedigende Speisekarte, falsche Freunde, die ihn verführen? Jedenfalls schmeißt er die Lehre und gibt sich immer häufiger dem Drogenrausch und dem Alkohol hin. Und mit dem exzessiven Rausch auch dem Sex in allen Facetten und dem Ekel vor sich selbst, wenn der Rausch verflogen ist. Aber trotz aller Übertreibungen, da sind auch immer wieder Menschen, die an ihn glauben, die ihm eine neue Chance geben. Er kann dank der Unterstützung des Hotel-Inhabers seine Ausbildung zu Ende bringen und auch sein Vater, den er erst spät kennengelernt hat, fördert ihn, aber fordert ihn auch. Und natürlich unterstützen ihn auch seine zahlreichen Freundinnen. Langsam verschieben sich die Prioritäten ein wenig. Er arbeitet in Bad Neuenahr, in Hannover, in Hamburg, Nürnberg und auf Kreta. Aber immer läuft die Drogenkarriere parallel, von Kokain über Speed, Ecstasy, er probiert alles aus. Und so hat er auch keinerlei finanzielle Reserven, er muss einfach funktionieren. Eines Tages, nach einem ziemlichen Zusammenbruch auf Kreta, fragt er sich erstmals, wie lange das wohl alles noch so weitergehen kann und wie lange sein Schutzengel ihn noch beschützt. Erstaunlich finde ich immer wieder, wie jemand, der von Berufs wegen die feinsten Speisen herstellt, für sich privat mit absolutem Junk zufrieden ist und Raubbau an seinem Körper betreibt. Das fällt ihm irgendwann auch auf. Er ist mittlerweile in Berlin angekommen und besinnt sich endlich auf das, was er kann. Er möchte kochen, und zwar richtig! Und schließlich passen sich auch seine persönlichen Ansprüche an Essen seinem Beruf und seinen Ambitionen an. Ein Erweckungserlebnis mit seinem Vater in einem Drei Sterne Restaurant am Rhein lässt ihn endlich zur Besinnung kommen. Man hätte das Buch auch mit „Sex, Drugs and Rockn’Roll“ überschreiben können, denn darum geht es im Buch in erster Linie. Und der Schutzengel muss ein Meister seines Fachs und die Gene hervorragend gewesen sein, um nach all den Orgien doch noch den Weg zu dem zu finden, was heute Max Strohe ausmacht. Auch wenn mein erster Leseeindruck nur zu einer mittelmäßigen Bewertung führte, so hat sich das Buch gut und flüssig gelesen, war zeitweise witzig geschrieben und macht vor allem klar, dass auch vermeintliche Loser sich schließlich noch als Winner entpuppen können.

Sex, Drugs and Rock n'Roll

Bewertung am 27.09.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Cover hatte mich nicht angesprochen, der Titel genauso wenig und als Fernseh-Muffel sagte mir auch der Name Max Strohe gar nichts. Aber immerhin ist Sinzig nicht weit und so fand ich dann wenigstens einen regionalen Zugang zu dem Buch. Den Einstieg ins Buch fand ich deftig. Es war immer von allem zu viel, zu viel Sex, zu viel Drogen, zu viel des Guten (Völlerei und Protzerei während der New York-Reise mit dem Vater) und zu viel des Schlechten. Es beginnt mit der abgebrochenen Schulausbildung und der Sackgasse Lehre, weil nichts anderes möglich erscheint. Aber wenigstens kann Max sich vorstellen, zu kochen und so beginnt er nach einem ersten Praktikum eine Ausbildung zum Koch. Sind es die ewigen Überstunden, die ihn nicht befriedigende Speisekarte, falsche Freunde, die ihn verführen? Jedenfalls schmeißt er die Lehre und gibt sich immer häufiger dem Drogenrausch und dem Alkohol hin. Und mit dem exzessiven Rausch auch dem Sex in allen Facetten und dem Ekel vor sich selbst, wenn der Rausch verflogen ist. Aber trotz aller Übertreibungen, da sind auch immer wieder Menschen, die an ihn glauben, die ihm eine neue Chance geben. Er kann dank der Unterstützung des Hotel-Inhabers seine Ausbildung zu Ende bringen und auch sein Vater, den er erst spät kennengelernt hat, fördert ihn, aber fordert ihn auch. Und natürlich unterstützen ihn auch seine zahlreichen Freundinnen. Langsam verschieben sich die Prioritäten ein wenig. Er arbeitet in Bad Neuenahr, in Hannover, in Hamburg, Nürnberg und auf Kreta. Aber immer läuft die Drogenkarriere parallel, von Kokain über Speed, Ecstasy, er probiert alles aus. Und so hat er auch keinerlei finanzielle Reserven, er muss einfach funktionieren. Eines Tages, nach einem ziemlichen Zusammenbruch auf Kreta, fragt er sich erstmals, wie lange das wohl alles noch so weitergehen kann und wie lange sein Schutzengel ihn noch beschützt. Erstaunlich finde ich immer wieder, wie jemand, der von Berufs wegen die feinsten Speisen herstellt, für sich privat mit absolutem Junk zufrieden ist und Raubbau an seinem Körper betreibt. Das fällt ihm irgendwann auch auf. Er ist mittlerweile in Berlin angekommen und besinnt sich endlich auf das, was er kann. Er möchte kochen, und zwar richtig! Und schließlich passen sich auch seine persönlichen Ansprüche an Essen seinem Beruf und seinen Ambitionen an. Ein Erweckungserlebnis mit seinem Vater in einem Drei Sterne Restaurant am Rhein lässt ihn endlich zur Besinnung kommen. Man hätte das Buch auch mit „Sex, Drugs and Rockn’Roll“ überschreiben können, denn darum geht es im Buch in erster Linie. Und der Schutzengel muss ein Meister seines Fachs und die Gene hervorragend gewesen sein, um nach all den Orgien doch noch den Weg zu dem zu finden, was heute Max Strohe ausmacht. Auch wenn mein erster Leseeindruck nur zu einer mittelmäßigen Bewertung führte, so hat sich das Buch gut und flüssig gelesen, war zeitweise witzig geschrieben und macht vor allem klar, dass auch vermeintliche Loser sich schließlich noch als Winner entpuppen können.

Rasanter und schonungslos ehrlicher Ritt durch Max Strohes Jugend- und Lehrjahre

Becks am 27.09.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

So außergewöhnlich das Buchcover von "Kochen am offen Herzen" mit einem Kochmütze tragenden Pinguin ist, so außergewöhnlich ist auch der autobiografische Roman mit fiktiven Elementen von Max Strohe selbst. Max Strohe, der den meisten eher als erfolgreicher Fernsehkoch bekannt sein dürfte, zeigt hier, das er nicht nur was vom Kochen versteht, sondern auch, dass er das Zeug zum Schriftsteller hat. Offen und schonungslos ehrlich gibt Strohe mit leicht ironischer und teils derber Sprache Einblick in sein jugendliches Leben, seine Ausbildung zum Koch und auch seinem Verhältnis zu seinem Vater, einem Genussmensch und Liebhaber von Antiquitäten, mit dem ihm der großen Unterschiede die Liebe für die schönen Dinge des Lebens eint. Während man über seine Jugend- und Lehrjahre liest, hat man eher das Gefühl, man würde über einen Rockmusiker lesen, lassen sich doch dieser Abschnitt seines Lebens gut mit Sex, Drugs & Rock 'n' Roll zusammenfassen. Strohe bricht mit 15 Jahren die Schule ab und verbringt seine Zeit mit Drogen und Frauen. Eine Lehre zum Koch bricht er ab und lernt Armut, Obdachlosigkeit und Existenzängste kennen und schafft es dann noch wie der "Tellerwäscher zum Millionär" etwas aus seinem Leben zu machen, auch weil er die richtigen Leute trifft. Auch wenn man interessante Einblicke in die Ausbildung zum Koch und dabei auch in unterschiedliche Küchen bekommt, steht das Kochen an sich nicht wirklich im Vordergrund. Der Fokus liegt auf Max Strohe und sein außergewöhnliches Leben junges Leben, was man sich bewusst sein sollte, wenn zu dem überraschend gut geschriebenen und lesenswerten autobiografischen Roman "Kochen am offenen Herzen" von Max Strohe greift.

Rasanter und schonungslos ehrlicher Ritt durch Max Strohes Jugend- und Lehrjahre

Becks am 27.09.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

So außergewöhnlich das Buchcover von "Kochen am offen Herzen" mit einem Kochmütze tragenden Pinguin ist, so außergewöhnlich ist auch der autobiografische Roman mit fiktiven Elementen von Max Strohe selbst. Max Strohe, der den meisten eher als erfolgreicher Fernsehkoch bekannt sein dürfte, zeigt hier, das er nicht nur was vom Kochen versteht, sondern auch, dass er das Zeug zum Schriftsteller hat. Offen und schonungslos ehrlich gibt Strohe mit leicht ironischer und teils derber Sprache Einblick in sein jugendliches Leben, seine Ausbildung zum Koch und auch seinem Verhältnis zu seinem Vater, einem Genussmensch und Liebhaber von Antiquitäten, mit dem ihm der großen Unterschiede die Liebe für die schönen Dinge des Lebens eint. Während man über seine Jugend- und Lehrjahre liest, hat man eher das Gefühl, man würde über einen Rockmusiker lesen, lassen sich doch dieser Abschnitt seines Lebens gut mit Sex, Drugs & Rock 'n' Roll zusammenfassen. Strohe bricht mit 15 Jahren die Schule ab und verbringt seine Zeit mit Drogen und Frauen. Eine Lehre zum Koch bricht er ab und lernt Armut, Obdachlosigkeit und Existenzängste kennen und schafft es dann noch wie der "Tellerwäscher zum Millionär" etwas aus seinem Leben zu machen, auch weil er die richtigen Leute trifft. Auch wenn man interessante Einblicke in die Ausbildung zum Koch und dabei auch in unterschiedliche Küchen bekommt, steht das Kochen an sich nicht wirklich im Vordergrund. Der Fokus liegt auf Max Strohe und sein außergewöhnliches Leben junges Leben, was man sich bewusst sein sollte, wenn zu dem überraschend gut geschriebenen und lesenswerten autobiografischen Roman "Kochen am offenen Herzen" von Max Strohe greift.

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