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Lügen über meine Mutter

Roman | Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2022 (Shortlist)

Buch (Gebundene Ausgabe)

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Lügen über meine Mutter

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

1907

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.08.2022

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

448

Beschreibung

Rezension

»ein kluger und packender Roman über subtile Gewalt in den eigenen vier Wänden« ("Woman, Österreich")
»Man muss nur einmal die Augen aufmachen, um zu erkennen, dass die Lügen über meine Mutter voll und ganz auf Wahrheiten über die Welt beruhen.« ("Esquire")
»Ein literarisches Denkmal von außergewöhnlicher Schönheit« ("Die Zeit")
»Man liest diesen Roman mit einer Mischung aus Schmunzeln und wachsender Wut.« ("Der Freitag")
»Obwohl [Lügen über meine Mutter] rund vierzig Jahre in der Vergangenheit liegt, ist sie immer noch erschreckend nah an der Gegenwart.« ("Wiener Zeitung")
»441 Seiten Szenen einer Ehe, wie sie trauriger und dennoch mutmachender kaum sein können.« ("stern")
»eine bedrückende Studie über Machtverhältnisse, Lügen und Geheimnisse – und ein bewegendes Denkmal für eine willensstarke und großherzige Frau« ("Falter")
»Ein ebenso ernstes wie witziges Buch, auf unangestrengte Weise emanzipiert, klug und unterhaltend.« ("Kölner Stadt-Anzeiger")
»ein packendes und vor allem formal sehr interessantes autofiktionales Werk« ("Radio SRF 1 BuchZeichen")
»Daniela Dröscher lässt [...] eine Tochter sprechen, die ihrer Mutter zu Lebzeiten ein liebevolles, zärtliches Denkmal setzt.« ("NDR Kultur")

Details

Verkaufsrang

1907

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.08.2022

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

20,7/13,3/4 cm

Gewicht

467 g

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00199-0

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Ich hatte mehr erwartet

Daniela Heinen aus Sankt Augustin am 17.12.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch "Lügen über meine Mutter" war mir aufgrund des Klappentextes ins Auge gefallen. Besonders, dass es um eine starke Frau gehen sollte, die ihr Leben lang für ihre Selbstbestimmung kämpft. Leider wurden meine Erwartungen beim Lesen aber nicht erfüllt, denn ich habe die Mutter weder als stark noch als für ihre Selbstbestimmung kämpfend erlebt. Im Gegenteil - sie ist komplett gefangen in der Ehe mit Elas Vater. Ihr Mann macht sie und ihr Übergewicht für alles verantwortlich, was in seinem Leben schief läuft. Und die Mutter lässt quasi alles mit sich machen. Sogar als sie ein Vermögen erbt, lässt sie es zu, dass ihr Mann es nach und nach zu einem Großteil ausgibt, anstatt die Gelegenheit zu nutzen, sich aus dieser Ehe zu befreien. Okay, es ist ein autobiographischer Roman, also hat die Autorin die Geschichte so erzählt, wie sie war, aber mich hat das mit sehr ambivalenten Gefühlen zurück gelassen. Vielleicht wäre das anders gewesen, wenn ich die zwischendurch eingeschobenen Reflexionen der erwachsenen Ela als Bereicherung empfunden hätte, aber dem war leider nicht so. Mein Fazit: Das Buch lies sich gut lesen, es blieb aber deutlich hinter meinen Erwartungen zurück. Und die Nominierung für den Buchpreis kann ich nicht wirklich nachvollziehen.

Ich hatte mehr erwartet

Daniela Heinen aus Sankt Augustin am 17.12.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch "Lügen über meine Mutter" war mir aufgrund des Klappentextes ins Auge gefallen. Besonders, dass es um eine starke Frau gehen sollte, die ihr Leben lang für ihre Selbstbestimmung kämpft. Leider wurden meine Erwartungen beim Lesen aber nicht erfüllt, denn ich habe die Mutter weder als stark noch als für ihre Selbstbestimmung kämpfend erlebt. Im Gegenteil - sie ist komplett gefangen in der Ehe mit Elas Vater. Ihr Mann macht sie und ihr Übergewicht für alles verantwortlich, was in seinem Leben schief läuft. Und die Mutter lässt quasi alles mit sich machen. Sogar als sie ein Vermögen erbt, lässt sie es zu, dass ihr Mann es nach und nach zu einem Großteil ausgibt, anstatt die Gelegenheit zu nutzen, sich aus dieser Ehe zu befreien. Okay, es ist ein autobiographischer Roman, also hat die Autorin die Geschichte so erzählt, wie sie war, aber mich hat das mit sehr ambivalenten Gefühlen zurück gelassen. Vielleicht wäre das anders gewesen, wenn ich die zwischendurch eingeschobenen Reflexionen der erwachsenen Ela als Bereicherung empfunden hätte, aber dem war leider nicht so. Mein Fazit: Das Buch lies sich gut lesen, es blieb aber deutlich hinter meinen Erwartungen zurück. Und die Nominierung für den Buchpreis kann ich nicht wirklich nachvollziehen.

Großartige Studie über die Geschlechterrolle

Emilie am 17.12.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Highlight für mich: 5 Sterne. Ich habe jetzt alle, bis auf eins, Bücher von der Shortlist des Deutschen Preis 2022 gelesen. Und für mich hätte definitiv "Die Lügen über meine Mutter" gewinnen sollen. Meine Meinung: Die Geschichte einer deutschen Familie ist in den 80er Jahren angesiedelt. Die Erzählerin der Geschichte ist ein Kind, die Tochter, die etwa mit 6 Jahren über ihre Familie Gedanken zu machen und zu berichten beginnt. Die Familie ist von München in das Heimatdorf des Vaters gezogen, wobei schon hier unterschiedliche Wünsche und Vorlieben der Eheleute deutlich werden. Das Grundthema des Romans ist die Frage nach Geschlechterrollen in einer Familie, in der Gesellschaft. Das Familienoberhaupt sieht sich als uneingeschränkter Herr der Familie und seine Ehefrau hat es seinen Ansprüchen zu genügen. Ohne jeden Zweifel gehört es zu ihren Aufgaben: Kindererziehung, Kinderbetreuung, Haushalt und nicht zu vergessen, sie muss für den Mann in der Gesellschaft vorzeigbar sein, eine gute Figur machen. Im Fall der Dröschers Geschichte muss sie allerdings noch arbeiten gehen, da das Einkommen des Ehemannes nicht ausreicht. All das verlangt der Ehegatte ohne jeden Zweifel an seinen Rechten. Wie ein roter Faden zieht sich durch die Geschichte die Unzufriedenheit des Mannes mit dem Gewicht seiner Frau. Ständig kontrolliert er ihr Gewicht, besteht darauf, dass sie unzählige Diäten macht, erniedrigt sie mit seinen Kommentaren und Vergleichen. Es geht um nichts anderes als psychische Gewalt in der Familie. Was jedoch erschrecken ist, ist die Tatsache, dass der Autorin ein absolut realistisches Buch gelungen ist. Bis in die heutigen Jahre zieht sich so ein Verhalten bei manchen Männern und Unsicherheiten der Frauen hin. Schonungslos berichtet die Autorin, wie solche subtile und permanente Gewalt eine Seele verändern kann. Welchen Schaden so ein Verhalten einrichtet. Sehr interessant ist auch die sprachliche Umsetzung des Romans. Es wird in zwei Strängen erzählt. In einem berichtet die Tochter über die Geschehnisse in der Familie, über die Gefühle und Stimmungen, die dort herrschen. In einem anderen Strang setzt sich die erwachsene Tochter mit der Vergangenheit auseinander, befragt ihre Mutter und sucht nach der Wurzel des Übels. Weitere Besonderheit der Erzählung ist die Hervorhebung bestimmter Begriffe, die kursiv gedrückt wurden, als typische Ausdrucksweise der Erwachsenen, die ein Kind nicht gleich einordnen kann. Ein sehr kluger Roman, der viele Gefühle hervorruft, und dem man im Großen und Ganzen sein Einverständnis geben muss. Die Geschichte ist real und könnte sich genauso zugetragen haben. "Die Lügen über meine Mutter", erzählt die ganze Wahrheit. Es wird nicht nur ein Drama in einem x-beliebigen Fall aufgezeichnet, sondern auch eine Beschreibung und Zeugnis der sozialen und gesellschaftlichen Geschichte. Hervorragender Roman, den ich uneingeschränkt weiterempfehlen würde. Für mich gilt jetzt nach weiteren Romanen der Autorin zu suchen. Daniela Dröscher ist eine sehr gute Erzählerin: intelligent und unterhaltsam. Ich hoffe, man merkt es meiner Rezension an, dass ich diesen Roman mit großem Vergnügen gelesen habe und würde mir ganz viele Leser für diese Geschichte wünschen.

Großartige Studie über die Geschlechterrolle

Emilie am 17.12.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Highlight für mich: 5 Sterne. Ich habe jetzt alle, bis auf eins, Bücher von der Shortlist des Deutschen Preis 2022 gelesen. Und für mich hätte definitiv "Die Lügen über meine Mutter" gewinnen sollen. Meine Meinung: Die Geschichte einer deutschen Familie ist in den 80er Jahren angesiedelt. Die Erzählerin der Geschichte ist ein Kind, die Tochter, die etwa mit 6 Jahren über ihre Familie Gedanken zu machen und zu berichten beginnt. Die Familie ist von München in das Heimatdorf des Vaters gezogen, wobei schon hier unterschiedliche Wünsche und Vorlieben der Eheleute deutlich werden. Das Grundthema des Romans ist die Frage nach Geschlechterrollen in einer Familie, in der Gesellschaft. Das Familienoberhaupt sieht sich als uneingeschränkter Herr der Familie und seine Ehefrau hat es seinen Ansprüchen zu genügen. Ohne jeden Zweifel gehört es zu ihren Aufgaben: Kindererziehung, Kinderbetreuung, Haushalt und nicht zu vergessen, sie muss für den Mann in der Gesellschaft vorzeigbar sein, eine gute Figur machen. Im Fall der Dröschers Geschichte muss sie allerdings noch arbeiten gehen, da das Einkommen des Ehemannes nicht ausreicht. All das verlangt der Ehegatte ohne jeden Zweifel an seinen Rechten. Wie ein roter Faden zieht sich durch die Geschichte die Unzufriedenheit des Mannes mit dem Gewicht seiner Frau. Ständig kontrolliert er ihr Gewicht, besteht darauf, dass sie unzählige Diäten macht, erniedrigt sie mit seinen Kommentaren und Vergleichen. Es geht um nichts anderes als psychische Gewalt in der Familie. Was jedoch erschrecken ist, ist die Tatsache, dass der Autorin ein absolut realistisches Buch gelungen ist. Bis in die heutigen Jahre zieht sich so ein Verhalten bei manchen Männern und Unsicherheiten der Frauen hin. Schonungslos berichtet die Autorin, wie solche subtile und permanente Gewalt eine Seele verändern kann. Welchen Schaden so ein Verhalten einrichtet. Sehr interessant ist auch die sprachliche Umsetzung des Romans. Es wird in zwei Strängen erzählt. In einem berichtet die Tochter über die Geschehnisse in der Familie, über die Gefühle und Stimmungen, die dort herrschen. In einem anderen Strang setzt sich die erwachsene Tochter mit der Vergangenheit auseinander, befragt ihre Mutter und sucht nach der Wurzel des Übels. Weitere Besonderheit der Erzählung ist die Hervorhebung bestimmter Begriffe, die kursiv gedrückt wurden, als typische Ausdrucksweise der Erwachsenen, die ein Kind nicht gleich einordnen kann. Ein sehr kluger Roman, der viele Gefühle hervorruft, und dem man im Großen und Ganzen sein Einverständnis geben muss. Die Geschichte ist real und könnte sich genauso zugetragen haben. "Die Lügen über meine Mutter", erzählt die ganze Wahrheit. Es wird nicht nur ein Drama in einem x-beliebigen Fall aufgezeichnet, sondern auch eine Beschreibung und Zeugnis der sozialen und gesellschaftlichen Geschichte. Hervorragender Roman, den ich uneingeschränkt weiterempfehlen würde. Für mich gilt jetzt nach weiteren Romanen der Autorin zu suchen. Daniela Dröscher ist eine sehr gute Erzählerin: intelligent und unterhaltsam. Ich hoffe, man merkt es meiner Rezension an, dass ich diesen Roman mit großem Vergnügen gelesen habe und würde mir ganz viele Leser für diese Geschichte wünschen.

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Susanne Markscheffel

OSIANDER Aalen

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Leben als " Zugezogene" im Dorf, die Mutter dick,deshalb Vater unzufrieden, die Tochter dazwischen..

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Rückblickend erzählt die Autorin, indem sie im Wechsel von der Erzählung aus dem Erwachsenen-Ich ins Kind-Ich springt, von ihrer Kindheit in einem Dorf im Hunsrück, insbesondere in den Jahren 1983 - 87, ihrer Grundschulzeit. Von München sind sie in den Heimatort ihres Vaters gezogen. Ihre Mutter ist Schlesiendeutsche und von Anfang an ein Fremdkörper im Dorf. Dazu kommt, dass sie dick ist. Immer wieder hat der Vater etwas an ihrer Figur auszusetzen und sie macht die verschiedensten Diäten, die damals angesagt sind, ohne merklichen Erfolg. Der berufliche Aufstieg des Vater misslingt, wofür er das Aussehen seiner Frau verantwortlich macht. Ela, die Tochter, erzählt aus ihrer Perspektive, wie es daheim zugeht. Sie spürt, dass ihre Mutter leidet, Sie merkt auch, dass jeder in der Familie sein Geheimnis hat und das manche Dorfbewohner erbarmungslos sind, wenn man ihnen den Spiegel vorhält. Eine authentisch erzählte Familiengeschichte über die verschiedenen Rollen in einer Familie, das Spannungsfeld zwischen ungleichen Ehepartnern, eine Tochter, die damit aufwächst und daran wächst. Ich habe selten ein so gutes Buch gelesen. Es war unter den zehn Finalisten für den diesjährigen Deutschen Buchpreis. Meiner Meinung nach, hätte es auch den ersten Preis verdient gehabt. Lesen Sie es! Ich bin sicher, dass Sie meine Begeisterung teilen werden.
5/5

Leben als " Zugezogene" im Dorf, die Mutter dick,deshalb Vater unzufrieden, die Tochter dazwischen..

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Rückblickend erzählt die Autorin, indem sie im Wechsel von der Erzählung aus dem Erwachsenen-Ich ins Kind-Ich springt, von ihrer Kindheit in einem Dorf im Hunsrück, insbesondere in den Jahren 1983 - 87, ihrer Grundschulzeit. Von München sind sie in den Heimatort ihres Vaters gezogen. Ihre Mutter ist Schlesiendeutsche und von Anfang an ein Fremdkörper im Dorf. Dazu kommt, dass sie dick ist. Immer wieder hat der Vater etwas an ihrer Figur auszusetzen und sie macht die verschiedensten Diäten, die damals angesagt sind, ohne merklichen Erfolg. Der berufliche Aufstieg des Vater misslingt, wofür er das Aussehen seiner Frau verantwortlich macht. Ela, die Tochter, erzählt aus ihrer Perspektive, wie es daheim zugeht. Sie spürt, dass ihre Mutter leidet, Sie merkt auch, dass jeder in der Familie sein Geheimnis hat und das manche Dorfbewohner erbarmungslos sind, wenn man ihnen den Spiegel vorhält. Eine authentisch erzählte Familiengeschichte über die verschiedenen Rollen in einer Familie, das Spannungsfeld zwischen ungleichen Ehepartnern, eine Tochter, die damit aufwächst und daran wächst. Ich habe selten ein so gutes Buch gelesen. Es war unter den zehn Finalisten für den diesjährigen Deutschen Buchpreis. Meiner Meinung nach, hätte es auch den ersten Preis verdient gehabt. Lesen Sie es! Ich bin sicher, dass Sie meine Begeisterung teilen werden.

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Eva Mager

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Chronik einer unglücklichen Ehe

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine dickleibige, großherzige und intelligente Frau wird von ihrem Ehemann wegen ihres Gewichts drangsaliert und permanent gedemütigt. Sie wird von ihm, dem sozialen Aufsteiger, zum Sündenbock gemacht, an dem er eigene Unsicherheiten und berufliche Frustrationen abreagieren kann. Die Chronik einer unglücklichen Ehe wird erzählt aus der Perspektive der Tochter, die die ohnmächtige Wut der Mutter miterleben muss und sich mitschuldig an ihrem Elend fühlt. Ein ausgezeichneter Roman über patriarchalische Strukturen, verbale Gewalt in der Ehe und das Leben in einer gnadenlosen Dorfgemeinschaft im Hunsrück der 70er und 80er Jahre.
5/5

Chronik einer unglücklichen Ehe

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine dickleibige, großherzige und intelligente Frau wird von ihrem Ehemann wegen ihres Gewichts drangsaliert und permanent gedemütigt. Sie wird von ihm, dem sozialen Aufsteiger, zum Sündenbock gemacht, an dem er eigene Unsicherheiten und berufliche Frustrationen abreagieren kann. Die Chronik einer unglücklichen Ehe wird erzählt aus der Perspektive der Tochter, die die ohnmächtige Wut der Mutter miterleben muss und sich mitschuldig an ihrem Elend fühlt. Ein ausgezeichneter Roman über patriarchalische Strukturen, verbale Gewalt in der Ehe und das Leben in einer gnadenlosen Dorfgemeinschaft im Hunsrück der 70er und 80er Jahre.

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