Assassin's Wood

Assassin's Wood

Bürokratie kann tödlich sein

Buch (Taschenbuch)

13,95 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

31.03.2022

Herausgeber

Ann-Kathrin Karschnick

Verlag

Nova MD

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

31.03.2022

Herausgeber

Ann-Kathrin Karschnick

Verlag

Nova MD

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20/12,5/3 cm

Gewicht

360 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9859509-9-7

Das meinen unsere Kund*innen

4.4

8 Bewertungen

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Charmant, witzig & vereinzelt makaber - wunderbare Unterhaltung!

Pia_Sophie am 27.04.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Assassinen unter der Fittiche von Gesetzen und wir dürfen einen ihrer Paragraphen-, entschuldige, Todesreiter über die Schulter schauen? Ich bin dabei. Interessiert an dem Konzept dieser “Organisation” und den damit verbundenen Fragen, freute ich mich gespannt auf den für manche trocken anmutenden Aspekt der Bürokratie. Wie organisiert man reglementierten Mord? Wie wird dafür gesorgt, dass die innerhalb geltenden Gesetze eingehalten werden? Penta Colt, seinerseits Vorzeigebeamte, erfüllt vorbildlich seine Aufgaben und schreckt vor keiner Überstunden versprechenden Arbeit zurück, um in die Reihen der Obersten aufgenommen zu werden. Durch seine Faszination und Hingabe für den Beruf, verbrachte er wenig Zeit außerhalb seines Büros, um an anderen Fähigkeiten zu feilen. Stets an seiner Seite ist der Ginkgo-Bonsai Wurzel, der eher unfreiwilligerweise mit Penta zusammenarbeitet und diese Einstellung mit seinen Kommentaren zum Besten gibt. Zunächst war er für mich angebrachtes, wenngleich nerviges Beiwerk, das sich im Verlauf zu einem Lieblingscharakter schusterte. Neben dem ungleichen Duo lernen wir Tonia Fill kennen, die seit ihrer Kindheit nichts anderes im Kopf hat als die Assassinen auffliegen zu lassen. Schlagfertig, in Wort und Tat, bringt sie die Geschichte voran. Der Sichtwechsel der Kapitel zwischen Penta und Tonia erlaubte es mir, eine angemessene Vorstellung von ihrem Sein zu bekommen. Zweitgenannte fühlte sich emotional hinein versetzbarer an, da ihre Gefühlswelt für mich ausführlicher beschrieben wurde. Im Allgemeinen folgt die Geschichte eher einem logischen als emotionalen Faden, da die persönlichen Gefühle zwar Einfluss haben, jedoch meist zweckdienlich gehandelt wird, um die Geschehnisse voranzubringen. Dies ist keineswegs negativ konnotiert, da sie schließlich auf einer Zwickmühle basiert und die Handlungsgründe überaus nachvollziehbar sind. Der lebendige Schreibstil erlaubte es mir, das Buch überwiegend fließend zu lesen, während die Unverblümtheit so manch einer Szene Schwung brachte, sodass die vielen Szenenwechsel meiner Leselust kaum Abbruch tat. Zwar waren sie zu keiner Zeit störend oder unpassend, doch wurde zum Ende hin etwas ermüdend. Einer Odyssee gleichend war der Spannungsbogen dennoch angemessen. Manchmal waren Geschehnisse vorhersehbar, da die Art und Weise jedoch anders als gedacht war, konnte ich mich gut mit ihnen anfreunden. Lediglich zwei Geschehnisse (Stichwort Holzwurm und Gespräch mit Jemma) wurden nach meinem Geschmack verwirrend bzw. zu ungenau erklärt. Neben den tollen Illustrationen im Buch, die an passenden Stellen die Szenen untermalen, brachte auch der Humor und die Dynamik der Charaktere Auflockerung. Das Gemüt und die Stimmung der Situationen war wunderbar in Worte gefasst. Überraschungsmomente fühlten sich für mich nach eben solchen an. Die Autorin hat es hervorragend geschafft, meine Emotionen anzusprechen und mich zum Lachen und Fluchen zu bringen. Die bereits benannte Direktheit bringt seinen Charme mit, doch wäre es aus persönlicher Sicht äußerst wichtig, Content-Notes/Warnings reinzubringen. Ich habe kein gewaltfreies Buch erwartet, da es schließlich um Assassine geht - jedoch kamen Beschreibungen von Mord / Tötung vor, die sich überaus überraschend und explizit gelesen haben. Sie waren prägnant genug, als dass sie mich (nachhaltig) geschockt haben, da ich keine “Zeit” hatte, mich auf das jeweilige Geschehen vorzubereiten. Unter Anderem auch die Schweineblut Szene. Dies ist keine Kritik an der Beschreibung selbst, ich finde sie trotz der Wirkung auf mich sogar sehr gut. Es wäre jedoch wünschenswert gewesen, im Vorhinein ein besseres Bild davon zu bekommen, wie exakt / spontan Gewalteinwirkungen geschrieben werden, um dementsprechend vorbereitet zu sein. Abschließend kann gesagt sein, dass mir “Assassin’s Wood: Bürokratie kann tödlich sein” definitiv gefallen hat. Meine Kritikpunkte werden durch die Interaktionen der Charaktere, ihren Witz und Humor und der Hintergrund der Geschichte selbst ausgewogen und lassen mich mit guten Gedanken an das Buch und das Leseerlebnis zurück. Ein zweiter Teil ist meinerseits definitiv erwünscht - wenngleich ich mir mehr ausgebaute Aspekte des Weltenbaus wünsche. Sie legt einen spannenden Ansatz, den ich gerne weiter verfolgen würde. Einige Fragen sind dahingehend offen geblieben, die ich mir zu beantworten wünsche. Kleine Anmerkung bzgl. dem physischen Buch: Der Text auf der Rückseite lässt sich dank durchgehender Großschreibung nicht angenehm lesen. Kleinschreibung oder zwei Absätze hätten dort gutgetan

Charmant, witzig & vereinzelt makaber - wunderbare Unterhaltung!

Pia_Sophie am 27.04.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Assassinen unter der Fittiche von Gesetzen und wir dürfen einen ihrer Paragraphen-, entschuldige, Todesreiter über die Schulter schauen? Ich bin dabei. Interessiert an dem Konzept dieser “Organisation” und den damit verbundenen Fragen, freute ich mich gespannt auf den für manche trocken anmutenden Aspekt der Bürokratie. Wie organisiert man reglementierten Mord? Wie wird dafür gesorgt, dass die innerhalb geltenden Gesetze eingehalten werden? Penta Colt, seinerseits Vorzeigebeamte, erfüllt vorbildlich seine Aufgaben und schreckt vor keiner Überstunden versprechenden Arbeit zurück, um in die Reihen der Obersten aufgenommen zu werden. Durch seine Faszination und Hingabe für den Beruf, verbrachte er wenig Zeit außerhalb seines Büros, um an anderen Fähigkeiten zu feilen. Stets an seiner Seite ist der Ginkgo-Bonsai Wurzel, der eher unfreiwilligerweise mit Penta zusammenarbeitet und diese Einstellung mit seinen Kommentaren zum Besten gibt. Zunächst war er für mich angebrachtes, wenngleich nerviges Beiwerk, das sich im Verlauf zu einem Lieblingscharakter schusterte. Neben dem ungleichen Duo lernen wir Tonia Fill kennen, die seit ihrer Kindheit nichts anderes im Kopf hat als die Assassinen auffliegen zu lassen. Schlagfertig, in Wort und Tat, bringt sie die Geschichte voran. Der Sichtwechsel der Kapitel zwischen Penta und Tonia erlaubte es mir, eine angemessene Vorstellung von ihrem Sein zu bekommen. Zweitgenannte fühlte sich emotional hinein versetzbarer an, da ihre Gefühlswelt für mich ausführlicher beschrieben wurde. Im Allgemeinen folgt die Geschichte eher einem logischen als emotionalen Faden, da die persönlichen Gefühle zwar Einfluss haben, jedoch meist zweckdienlich gehandelt wird, um die Geschehnisse voranzubringen. Dies ist keineswegs negativ konnotiert, da sie schließlich auf einer Zwickmühle basiert und die Handlungsgründe überaus nachvollziehbar sind. Der lebendige Schreibstil erlaubte es mir, das Buch überwiegend fließend zu lesen, während die Unverblümtheit so manch einer Szene Schwung brachte, sodass die vielen Szenenwechsel meiner Leselust kaum Abbruch tat. Zwar waren sie zu keiner Zeit störend oder unpassend, doch wurde zum Ende hin etwas ermüdend. Einer Odyssee gleichend war der Spannungsbogen dennoch angemessen. Manchmal waren Geschehnisse vorhersehbar, da die Art und Weise jedoch anders als gedacht war, konnte ich mich gut mit ihnen anfreunden. Lediglich zwei Geschehnisse (Stichwort Holzwurm und Gespräch mit Jemma) wurden nach meinem Geschmack verwirrend bzw. zu ungenau erklärt. Neben den tollen Illustrationen im Buch, die an passenden Stellen die Szenen untermalen, brachte auch der Humor und die Dynamik der Charaktere Auflockerung. Das Gemüt und die Stimmung der Situationen war wunderbar in Worte gefasst. Überraschungsmomente fühlten sich für mich nach eben solchen an. Die Autorin hat es hervorragend geschafft, meine Emotionen anzusprechen und mich zum Lachen und Fluchen zu bringen. Die bereits benannte Direktheit bringt seinen Charme mit, doch wäre es aus persönlicher Sicht äußerst wichtig, Content-Notes/Warnings reinzubringen. Ich habe kein gewaltfreies Buch erwartet, da es schließlich um Assassine geht - jedoch kamen Beschreibungen von Mord / Tötung vor, die sich überaus überraschend und explizit gelesen haben. Sie waren prägnant genug, als dass sie mich (nachhaltig) geschockt haben, da ich keine “Zeit” hatte, mich auf das jeweilige Geschehen vorzubereiten. Unter Anderem auch die Schweineblut Szene. Dies ist keine Kritik an der Beschreibung selbst, ich finde sie trotz der Wirkung auf mich sogar sehr gut. Es wäre jedoch wünschenswert gewesen, im Vorhinein ein besseres Bild davon zu bekommen, wie exakt / spontan Gewalteinwirkungen geschrieben werden, um dementsprechend vorbereitet zu sein. Abschließend kann gesagt sein, dass mir “Assassin’s Wood: Bürokratie kann tödlich sein” definitiv gefallen hat. Meine Kritikpunkte werden durch die Interaktionen der Charaktere, ihren Witz und Humor und der Hintergrund der Geschichte selbst ausgewogen und lassen mich mit guten Gedanken an das Buch und das Leseerlebnis zurück. Ein zweiter Teil ist meinerseits definitiv erwünscht - wenngleich ich mir mehr ausgebaute Aspekte des Weltenbaus wünsche. Sie legt einen spannenden Ansatz, den ich gerne weiter verfolgen würde. Einige Fragen sind dahingehend offen geblieben, die ich mir zu beantworten wünsche. Kleine Anmerkung bzgl. dem physischen Buch: Der Text auf der Rückseite lässt sich dank durchgehender Großschreibung nicht angenehm lesen. Kleinschreibung oder zwei Absätze hätten dort gutgetan

Bürokratie + Tod und Verderben = Eine Tolle Geschichte

Bewertung am 31.03.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Stell dir vor du lebst auf einer Insel, auf der Menschen umgebracht werden und es immer so aussieht wie Selbstmord. Hinter den Morden steckt aber eine Menge Papierkram. Tja, so läuft das auf Madera. Das Buch handelt von einem Bürokraten namens Penta, der versehentlich die Berufsrichtung wechseln muss. Sein Partner Wurzel, der gerne redet und dabei nicht immer der freundlichste ist, unterstützt ihn.... zumindest auf seine Art und Weise. Dann ist da noch Tonia, die Tochter eines Reichen Unternehmers. Sie trifft unerwartet auf Penta und erlebt schließlich ein Abenteuer mit ihm. Die Geschichte ist sehr gut geschrieben. Ann-Kathrin Karschnick hat ein fantastisches Buch geschaffen, welches einem den einen oder anderen Lacher bietet. Für ihre treuen Follower auf Twitch gibt es außerdem das eine oder andere Easter-Egg zu entdecken. Das Buch ist sehr lustig und empfehlenswert

Bürokratie + Tod und Verderben = Eine Tolle Geschichte

Bewertung am 31.03.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Stell dir vor du lebst auf einer Insel, auf der Menschen umgebracht werden und es immer so aussieht wie Selbstmord. Hinter den Morden steckt aber eine Menge Papierkram. Tja, so läuft das auf Madera. Das Buch handelt von einem Bürokraten namens Penta, der versehentlich die Berufsrichtung wechseln muss. Sein Partner Wurzel, der gerne redet und dabei nicht immer der freundlichste ist, unterstützt ihn.... zumindest auf seine Art und Weise. Dann ist da noch Tonia, die Tochter eines Reichen Unternehmers. Sie trifft unerwartet auf Penta und erlebt schließlich ein Abenteuer mit ihm. Die Geschichte ist sehr gut geschrieben. Ann-Kathrin Karschnick hat ein fantastisches Buch geschaffen, welches einem den einen oder anderen Lacher bietet. Für ihre treuen Follower auf Twitch gibt es außerdem das eine oder andere Easter-Egg zu entdecken. Das Buch ist sehr lustig und empfehlenswert

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