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Das Rätsel der Schamanin

Eine archäologische Reise zu unseren Anfängen

Buch (Gebundene Ausgabe)

28,00 €

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Das Rätsel der Schamanin

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

3202

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.10.2022

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

368

Beschreibung

Rezension

«Ein spannendes Buch: Die Rekonstruktion einer detektivischen Meisterleistung, die in der jüngeren deutschen Archäologie ihresgleichen sucht.» ("Der Spiegel")
«Der spannende Erzählstil, die abwechslungsreiche Komposition des Buches und die beeindruckenden Illustrationen lassen die Schamanin beim Lesen vor dem inneren Auge lebendig werden.» ("Forschungsmagazin der Max Planck-Gesellschaft")
«Das Buch ‹Das Rätsel der Schamanin› nimmt die Leser*innen mit auf eine fulminante Spurensuche, die bis zu den Wurzeln von Spiritualität und Religion führt.» ("ZEIT für Literatur - Podcast der ZEIT")
«Ein archäologischer Detektivroman, der es mit jedem Politthriller aufnimmt.» ("Stuttgarter Nachrichten")
«Egal ob es sich um die Kultur- und Geistesgeschichte des Schamanismus, archäologisches Spezialwissen oder neueste Entwicklungen der Archäogenetik handelt, den Autoren gelingt es immer, den Leser zu fesseln (…)» ("Kulturfalter")

Details

Verkaufsrang

3202

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.10.2022

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

21,6/14,9/3,4 cm

Gewicht

573 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00301-2

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Ein Krimi aus der Vergangenheit

aebbies.buechertruhe am 30.11.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Als im Jahr 1934 bei Bauarbeiten im Kurpark von Bad Dürrenberg ein 9000 Jahre altes Grab entdeckt wurde, war man bei der Bergung der Funde in Eile und untersuchte die Gebeine nur halbherzig. Danach gerieten die Toten in Vergessenheit. Doch jetzt soll mit allem, was die Wissenschaft zu bieten hat, die Geschichte um das Grab von Bad Dürrenberg aufgeklärt werden. Es stellen sich viele Fragen zu der Toten aus dem Grab, die die Archäologen "Die Schamanin" getauft haben und zu dem Kind, das mit ihr im Grab lag. Die Wissenschaftler konnten erstaunliche Tatsachen ans Licht bringen, die dem Leser einen ganz neuen Blick auf die Welt der "Schamanin" aufzeigen. Die Autoren Harald Meller und Kai Michel beschreiben in ihrem Buch "Das Rätsel der Schamanin" die faszinierende Arbeit der Wissenschaftler, die sich vorgenommen haben, das Rätsel der in Vergessenheit geratenen "Schamanin von Bad Dürrenberg" zu lösen. Sie finden dabei die richtigen Worte, um auch für interessierte Laien das Buch verständlich zu gestalten. Es fehlt Ihnen nicht an Humor und Selbstironie. Die Klärung vieler Fragen erinnert manchmal an die Auflösung eines Krimis. Dazu gehen die Autoren der Frage nach, was man eigentlich unter Schamanismus verstehen kann und wo er seinen Ursprung hat. Ihre Theorien dazu erklären Harald Meller und Kai Michel sehr einleuchtend, ohne dabei den Anspruch zu erheben immer Recht zu haben. Am Ende des Buches hat der Leser einen erstaunlichen Ausblick auf die Welt der Schamanin von Bad Dürrenberg und auf das Leben dieser geheimnisvollen Frau.

Ein Krimi aus der Vergangenheit

aebbies.buechertruhe am 30.11.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Als im Jahr 1934 bei Bauarbeiten im Kurpark von Bad Dürrenberg ein 9000 Jahre altes Grab entdeckt wurde, war man bei der Bergung der Funde in Eile und untersuchte die Gebeine nur halbherzig. Danach gerieten die Toten in Vergessenheit. Doch jetzt soll mit allem, was die Wissenschaft zu bieten hat, die Geschichte um das Grab von Bad Dürrenberg aufgeklärt werden. Es stellen sich viele Fragen zu der Toten aus dem Grab, die die Archäologen "Die Schamanin" getauft haben und zu dem Kind, das mit ihr im Grab lag. Die Wissenschaftler konnten erstaunliche Tatsachen ans Licht bringen, die dem Leser einen ganz neuen Blick auf die Welt der "Schamanin" aufzeigen. Die Autoren Harald Meller und Kai Michel beschreiben in ihrem Buch "Das Rätsel der Schamanin" die faszinierende Arbeit der Wissenschaftler, die sich vorgenommen haben, das Rätsel der in Vergessenheit geratenen "Schamanin von Bad Dürrenberg" zu lösen. Sie finden dabei die richtigen Worte, um auch für interessierte Laien das Buch verständlich zu gestalten. Es fehlt Ihnen nicht an Humor und Selbstironie. Die Klärung vieler Fragen erinnert manchmal an die Auflösung eines Krimis. Dazu gehen die Autoren der Frage nach, was man eigentlich unter Schamanismus verstehen kann und wo er seinen Ursprung hat. Ihre Theorien dazu erklären Harald Meller und Kai Michel sehr einleuchtend, ohne dabei den Anspruch zu erheben immer Recht zu haben. Am Ende des Buches hat der Leser einen erstaunlichen Ausblick auf die Welt der Schamanin von Bad Dürrenberg und auf das Leben dieser geheimnisvollen Frau.

Eine Reise zu den Anfängen

Bewertung am 31.10.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die beiden Autoren Harald Meller und Kai Michel sind mir schon seit ihrem gemeinsamen Werk „Griff nach den Sternen“, einem Buch über die Entdeckung und mögliche Geschichte/Bedeutung der Himmelsscheibe von Nebra, das ich mit großem Interesse gelesen habe, bekannt. Daher war es ein Leichtes für mich zu „Das Rätsel der Schamanin“ zu greifen. Überrascht hat es mich dennoch. Und zwar äußerst positiv. Als Cold Case aus der Vorgeschichte angekündigt, im investigativen Stil verfasst, deckt es einerseits den Fall Schamanin von Bad Dürrenberg minutiös auf, bis zuletzt ein möglicher Plot entsteht; gleichzeitig ist es eine wissenschaftliche Abhandlung, die sich um zentrale Begriffe, wie Schamanismus und animistisches Denken/Wahrnehmen bewegt. Dabei wird viel von der Geschichte dieser Begriffe und der mit ihnen hantierenden Personen erzählt. Einige besprochene Autoren und Werke sind mir aus meiner früheren Beschäftigung mit derartiger Esoterik bekannt. Hier zeigen Harald Meller und Kai Michel ein profundes Wissen der jeweiligen Szenen, Überzeugungen, Anschauungen. Für mich ist es beeindruckend. Gerade das macht das Buch spannend. Nicht zuletzt wegen einer Kritik an den Vorstellungen der im Buch erwähnten Personen. Und das ohne überheblich mit dem wissenschaftlichen erhobenen Finger darauf hin zu deuten. Vielmehr verhalten und subtil decken die beiden Autoren die Fehler in den Annahmen zu dem Begriff Schamanismus auf. Sie führen eine andere wohl eher zutreffende Bezeichnung an, besagte Schamanin von Bad Dürrenberg sei eine „spirituelle Expertin“ gewesen. Ich will nicht zu viel verraten. Man lese selbst, es lohnt sich gewiss. Im Verlauf der Erzählung wird auch die Geschichte anderer praktizierender spiritueller Experten geschildert, die in ihrer Kultur angesehene Persönlichkeiten gewesen sind, jedoch von den Großmächten, wie dem russischen Zarenreich und auch der daraus hervorkommenden Sowjetunion rigoros zurückgedrängt, kriminalisiert, bis hin zu vernichtet wurden. Die Wiedererweckung des Schamanismus zum Neo-Schamanismus betrachte ich spätestens seit dem Lesen dieses Buches, das einige meiner eigenen Gedanken zu diesem Thema durchaus bestätigt, letztendlich als naiv. Stattdessen sei der Schamane eine Berufung und seit dem Mesolithikum wohl auch ein Beruf. Auch die Rückbesinnung auf die Rezeption der Schamanin von Bad Dürrenbach durch die Nationalsozialisten trifft gänzlich mein Interesse. Teile meiner Familie kamen in ihren Konzentrationslagern um. Und so ist es für mich sehr bewegend und zugleich beruhigend von den Autoren zu erfahren, dass unter den Nazis in Bezug auf die Schamanin von Bad Dürrenberg wenig Konsens herrschte und diese fehlende Konsensfähigkeit mit der Grund dafür war, weswegen ganze Manuskripte der Täuschung (über 400 Seiten lang), nicht zur Druckfassung gelangten und so weiterhin in Bezug auf die Schamanin aus dem Mesolithikum weitere Fälschungen (zu Propagandazwecken durch Himmler etwa) und Verbrechen an der Anthropologie, sowie Archäologie nicht zustande kamen. Alle anderen, die doch erfolgten, decken die beiden hier gewissenhaft auf. So liest sich das Rätsel der Schamanin als kleines Geschichtsbuch bei dem zahlreiche Wissenschaften wie die Archäogenetik, allem voran aber die Archäologie (besagter Cold Case) und Anthropologie, wie auch Ethnologie zu Worte kommen. Aber auch als eine Art Kriminalfall aus dem Mesolithikum. Der auch ein beruhigendes Ende findet. Alles in allem ein durchweg interessantes, sogar begeisterndes Buch, für mich voller mich persönlich betreffender Fakten, und daher eine ganz klare Leseempfehlung. Ich danke vielmehr den Autoren herzlich, dieses Buch geschrieben zu haben, denn es wird den Wanderern auf dem Pfad des spirituellen Wissens, und irgendwo sind wir das doch alle, ein gutes und brauchbares Licht sein. Dem einen oder anderen sogar ein Fanal.

Eine Reise zu den Anfängen

Bewertung am 31.10.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die beiden Autoren Harald Meller und Kai Michel sind mir schon seit ihrem gemeinsamen Werk „Griff nach den Sternen“, einem Buch über die Entdeckung und mögliche Geschichte/Bedeutung der Himmelsscheibe von Nebra, das ich mit großem Interesse gelesen habe, bekannt. Daher war es ein Leichtes für mich zu „Das Rätsel der Schamanin“ zu greifen. Überrascht hat es mich dennoch. Und zwar äußerst positiv. Als Cold Case aus der Vorgeschichte angekündigt, im investigativen Stil verfasst, deckt es einerseits den Fall Schamanin von Bad Dürrenberg minutiös auf, bis zuletzt ein möglicher Plot entsteht; gleichzeitig ist es eine wissenschaftliche Abhandlung, die sich um zentrale Begriffe, wie Schamanismus und animistisches Denken/Wahrnehmen bewegt. Dabei wird viel von der Geschichte dieser Begriffe und der mit ihnen hantierenden Personen erzählt. Einige besprochene Autoren und Werke sind mir aus meiner früheren Beschäftigung mit derartiger Esoterik bekannt. Hier zeigen Harald Meller und Kai Michel ein profundes Wissen der jeweiligen Szenen, Überzeugungen, Anschauungen. Für mich ist es beeindruckend. Gerade das macht das Buch spannend. Nicht zuletzt wegen einer Kritik an den Vorstellungen der im Buch erwähnten Personen. Und das ohne überheblich mit dem wissenschaftlichen erhobenen Finger darauf hin zu deuten. Vielmehr verhalten und subtil decken die beiden Autoren die Fehler in den Annahmen zu dem Begriff Schamanismus auf. Sie führen eine andere wohl eher zutreffende Bezeichnung an, besagte Schamanin von Bad Dürrenberg sei eine „spirituelle Expertin“ gewesen. Ich will nicht zu viel verraten. Man lese selbst, es lohnt sich gewiss. Im Verlauf der Erzählung wird auch die Geschichte anderer praktizierender spiritueller Experten geschildert, die in ihrer Kultur angesehene Persönlichkeiten gewesen sind, jedoch von den Großmächten, wie dem russischen Zarenreich und auch der daraus hervorkommenden Sowjetunion rigoros zurückgedrängt, kriminalisiert, bis hin zu vernichtet wurden. Die Wiedererweckung des Schamanismus zum Neo-Schamanismus betrachte ich spätestens seit dem Lesen dieses Buches, das einige meiner eigenen Gedanken zu diesem Thema durchaus bestätigt, letztendlich als naiv. Stattdessen sei der Schamane eine Berufung und seit dem Mesolithikum wohl auch ein Beruf. Auch die Rückbesinnung auf die Rezeption der Schamanin von Bad Dürrenbach durch die Nationalsozialisten trifft gänzlich mein Interesse. Teile meiner Familie kamen in ihren Konzentrationslagern um. Und so ist es für mich sehr bewegend und zugleich beruhigend von den Autoren zu erfahren, dass unter den Nazis in Bezug auf die Schamanin von Bad Dürrenberg wenig Konsens herrschte und diese fehlende Konsensfähigkeit mit der Grund dafür war, weswegen ganze Manuskripte der Täuschung (über 400 Seiten lang), nicht zur Druckfassung gelangten und so weiterhin in Bezug auf die Schamanin aus dem Mesolithikum weitere Fälschungen (zu Propagandazwecken durch Himmler etwa) und Verbrechen an der Anthropologie, sowie Archäologie nicht zustande kamen. Alle anderen, die doch erfolgten, decken die beiden hier gewissenhaft auf. So liest sich das Rätsel der Schamanin als kleines Geschichtsbuch bei dem zahlreiche Wissenschaften wie die Archäogenetik, allem voran aber die Archäologie (besagter Cold Case) und Anthropologie, wie auch Ethnologie zu Worte kommen. Aber auch als eine Art Kriminalfall aus dem Mesolithikum. Der auch ein beruhigendes Ende findet. Alles in allem ein durchweg interessantes, sogar begeisterndes Buch, für mich voller mich persönlich betreffender Fakten, und daher eine ganz klare Leseempfehlung. Ich danke vielmehr den Autoren herzlich, dieses Buch geschrieben zu haben, denn es wird den Wanderern auf dem Pfad des spirituellen Wissens, und irgendwo sind wir das doch alle, ein gutes und brauchbares Licht sein. Dem einen oder anderen sogar ein Fanal.

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Bernadette Koschinski

OSIANDER Tübingen

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Archäologische Wissenschaft hochspannend erzählt

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Archäologe Harald Meller und der Autor Kai Michel widmen sich in diesem hochspannend geschriebenen Sachbuch der Schamanin von Bad Dürrenberg, deren Grab 1934 entdeckt, aber nur halbherzig wissenschaftlich untersucht wurde. Das vermeintlich männliche Skelett, das von Nationalsozialisten in einem nationalen Kontext interpretiert wurde, wird nun mit modernster Technik und von einem Team aus verschiedensten Wissenschaftlern, wie Archäogenetiker, Anthropologen, Biologen oder Mediziner, komplett neu untersucht. So handelt es sich nicht um einen Mann, sondern um eine ca. 25 Jahre alte Frau. Auch die Hautfarbe stimmt nicht mit der ursprünglich als weiß angenommenen Haut überein. Außerdem werden die Grabbeigaben intensiv untersucht, die eine neue Welt eröffnen. Ethnologische Betrachtungen identifizieren die Bestattete als Schamanin. Die beiden Autoren rekonstruieren die vor über 9000 Jahren vorgefundene Welt mit ihren rituellen, religiösen Lebensweisen wie auch den damals lebenden Tieren. Auch die materiellen Vorkommnisse und handwerklichen Möglichkeiten, das Vorkommnis von Kräutern und halogenen Pflanzen spielt eine große Rolle. Es wird der Bogen bis in die 50er/60er Jahre gespannt, wo in verschiedensten Teilen der Welt der Schamanismus wieder aufgegriffen wird. Immer wieder wird mit Hilfe technischer Hilfsmittel das Aussehen der Schamanin und der gefunden Grabbeigaben, wie z.B. einem großen Hirsch, rekonstruiert. Dieses Sachbuch liest sich durch die verschiedenen Hypothesen und die vielen interdisziplinären Ansichten wie ein Krimi durch einen Teil unserer kulturellen Geschichte. Die Autoren erwecken die Welt von vor 9000 Jahren zum leben.
5/5

Archäologische Wissenschaft hochspannend erzählt

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Archäologe Harald Meller und der Autor Kai Michel widmen sich in diesem hochspannend geschriebenen Sachbuch der Schamanin von Bad Dürrenberg, deren Grab 1934 entdeckt, aber nur halbherzig wissenschaftlich untersucht wurde. Das vermeintlich männliche Skelett, das von Nationalsozialisten in einem nationalen Kontext interpretiert wurde, wird nun mit modernster Technik und von einem Team aus verschiedensten Wissenschaftlern, wie Archäogenetiker, Anthropologen, Biologen oder Mediziner, komplett neu untersucht. So handelt es sich nicht um einen Mann, sondern um eine ca. 25 Jahre alte Frau. Auch die Hautfarbe stimmt nicht mit der ursprünglich als weiß angenommenen Haut überein. Außerdem werden die Grabbeigaben intensiv untersucht, die eine neue Welt eröffnen. Ethnologische Betrachtungen identifizieren die Bestattete als Schamanin. Die beiden Autoren rekonstruieren die vor über 9000 Jahren vorgefundene Welt mit ihren rituellen, religiösen Lebensweisen wie auch den damals lebenden Tieren. Auch die materiellen Vorkommnisse und handwerklichen Möglichkeiten, das Vorkommnis von Kräutern und halogenen Pflanzen spielt eine große Rolle. Es wird der Bogen bis in die 50er/60er Jahre gespannt, wo in verschiedensten Teilen der Welt der Schamanismus wieder aufgegriffen wird. Immer wieder wird mit Hilfe technischer Hilfsmittel das Aussehen der Schamanin und der gefunden Grabbeigaben, wie z.B. einem großen Hirsch, rekonstruiert. Dieses Sachbuch liest sich durch die verschiedenen Hypothesen und die vielen interdisziplinären Ansichten wie ein Krimi durch einen Teil unserer kulturellen Geschichte. Die Autoren erwecken die Welt von vor 9000 Jahren zum leben.

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Neue Forschungsergebnisse in einem archäologischen "Krimi"

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein 1934 gemachter archäologischer Fund wird neu interpretiert. Die Autoren Prof. Dr. Harald Meller (Archäologe) und Kai Michel (Autor), die bereits bei Büchern über die Himmelsscheibe von Nebra kooperiert haben, haben die Bestattung von Bad Dürrenberg neu aufgerollt und mit interdisziplinären Methoden neu interpretiert. Der ursprünglich als männlich, weiß, blond & "arisch" - gemäß der Wissenschaftslage der 1930er Jahre - definierte Fund, als auch seine Bestattungsbeigaben erscheinen heute in einem völlig anderen Licht. Dank dem Nobelpreisträger und Pionier der Archäogenetik, Svante Pääbo, als auch dem Team aus Archäologen, Anthropologen, Biologen und Mediziner konnte herausgefunden werden, dass dieses Skelett, weiblich, ca. 25 Jahre jung, mit eher dunklerer Hautfarbe war. Neben spirituell-kultischen Beigaben, die dank ethnologischen Parallelen als schamanische Tracht interpretiert werden konnten, ergab sich ein völlig neuer Kontext dieser besonderen Bestattung aus der Zeit ca. 6500-6000 v.Chr. Zudem gehen sie der Frage nach der Gesellschaft und religiösen Vorstellungen der ursprünglichen Jäger & Sammler Mitteleuropas nach und welchen Stand explizit diese Frau als Schamanin innerhalb der Gemeinschaft innehatte, dass man ihr eine derart besondere und exklusive Beisetzung gewährte. Ein lesenswerter archäologischer "Krimi" neuer Forschungsergebnisse, nicht nur für archäologisch interessierte.
5/5

Neue Forschungsergebnisse in einem archäologischen "Krimi"

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein 1934 gemachter archäologischer Fund wird neu interpretiert. Die Autoren Prof. Dr. Harald Meller (Archäologe) und Kai Michel (Autor), die bereits bei Büchern über die Himmelsscheibe von Nebra kooperiert haben, haben die Bestattung von Bad Dürrenberg neu aufgerollt und mit interdisziplinären Methoden neu interpretiert. Der ursprünglich als männlich, weiß, blond & "arisch" - gemäß der Wissenschaftslage der 1930er Jahre - definierte Fund, als auch seine Bestattungsbeigaben erscheinen heute in einem völlig anderen Licht. Dank dem Nobelpreisträger und Pionier der Archäogenetik, Svante Pääbo, als auch dem Team aus Archäologen, Anthropologen, Biologen und Mediziner konnte herausgefunden werden, dass dieses Skelett, weiblich, ca. 25 Jahre jung, mit eher dunklerer Hautfarbe war. Neben spirituell-kultischen Beigaben, die dank ethnologischen Parallelen als schamanische Tracht interpretiert werden konnten, ergab sich ein völlig neuer Kontext dieser besonderen Bestattung aus der Zeit ca. 6500-6000 v.Chr. Zudem gehen sie der Frage nach der Gesellschaft und religiösen Vorstellungen der ursprünglichen Jäger & Sammler Mitteleuropas nach und welchen Stand explizit diese Frau als Schamanin innerhalb der Gemeinschaft innehatte, dass man ihr eine derart besondere und exklusive Beisetzung gewährte. Ein lesenswerter archäologischer "Krimi" neuer Forschungsergebnisse, nicht nur für archäologisch interessierte.

Yvonne Grun-Stransky
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