Demokratie braucht Religion

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Mit einem Vorwort von Gregor Gysi

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Beschreibung

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Verkaufsrang

8750

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

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Ja

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Nein

Erscheinungsdatum

19.10.2022

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ePUB

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Verkaufsrang

8750

Erscheinungsdatum

19.10.2022

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

80 (Printausgabe)

Dateigröße

1203 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641301859

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Über Wachstum, Selbstwirksamkeit und Resonanz

Bewertung am 21.12.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wenn einer die zwei Wörter Demokratie und Religion auf ein Cover schreibt, ist das wohl wenig cool und passt nicht in unsere moderne Welt. Doch wohl eher zu unrecht, Hartmut Rosa analysiert zeitgeistig und argumentiert scharfsinnig. Denn wir, so die Analyse von Hartmut Rosa, sind ob dem steten “mehr”, alle so stark gefordert, dass Burn-Out längst ein Massenphänomen geworden ist. Wir haben nicht nur das “Zu hören” und das “Hin Hören” verlernt, sondern auch das “Auf-hören” . Es fehlen uns diese Räume, die erlauben, Resonanz zu erfahren. Und mit dem Thema “Resonanz” ist Rosa ja zum publikumswirksamen Star seiner Zunft geworden. Er ordnet der Kirche diese befreiende Fähigkeit dafür Räume zu schaffen zu. Mehr noch wagt er die These, dass Demokratie diese Fähigkeit nur dank solchen Räumen erhalten bleibt. Okay, ich konnte mich seiner entwaffnenden Argumentation nicht entziehen, und wenn das Vorwort bei diesem Plädoyer noch vom Sozialisten Gregor Gysi geschrieben worden ist, wird schon klar, da schreiben keine Frömmler, da schreiben keine Nostalgiker, sondern zwei, die eine wachsende Entfremdung zwischen den Lagern, den gesellschaftlichen Schichten innerhalb uns Getriebenen ausmachen und sich sorgenvoll Gedanken darüber machen. Und sie sagen, das was da fehlt, das gibts schon noch. Die Leute suchen Räume für Ruhe, Begegnung ohne Wettbewerb, Raum für Resonanz und trauen den Kirchen diese Funktion zu. Man kann sich auf dieses Gedankengebäude gut einlassen, und es passiert etwas mit uns!

Über Wachstum, Selbstwirksamkeit und Resonanz

Bewertung am 21.12.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wenn einer die zwei Wörter Demokratie und Religion auf ein Cover schreibt, ist das wohl wenig cool und passt nicht in unsere moderne Welt. Doch wohl eher zu unrecht, Hartmut Rosa analysiert zeitgeistig und argumentiert scharfsinnig. Denn wir, so die Analyse von Hartmut Rosa, sind ob dem steten “mehr”, alle so stark gefordert, dass Burn-Out längst ein Massenphänomen geworden ist. Wir haben nicht nur das “Zu hören” und das “Hin Hören” verlernt, sondern auch das “Auf-hören” . Es fehlen uns diese Räume, die erlauben, Resonanz zu erfahren. Und mit dem Thema “Resonanz” ist Rosa ja zum publikumswirksamen Star seiner Zunft geworden. Er ordnet der Kirche diese befreiende Fähigkeit dafür Räume zu schaffen zu. Mehr noch wagt er die These, dass Demokratie diese Fähigkeit nur dank solchen Räumen erhalten bleibt. Okay, ich konnte mich seiner entwaffnenden Argumentation nicht entziehen, und wenn das Vorwort bei diesem Plädoyer noch vom Sozialisten Gregor Gysi geschrieben worden ist, wird schon klar, da schreiben keine Frömmler, da schreiben keine Nostalgiker, sondern zwei, die eine wachsende Entfremdung zwischen den Lagern, den gesellschaftlichen Schichten innerhalb uns Getriebenen ausmachen und sich sorgenvoll Gedanken darüber machen. Und sie sagen, das was da fehlt, das gibts schon noch. Die Leute suchen Räume für Ruhe, Begegnung ohne Wettbewerb, Raum für Resonanz und trauen den Kirchen diese Funktion zu. Man kann sich auf dieses Gedankengebäude gut einlassen, und es passiert etwas mit uns!

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Über die Aufgabe der Religion in einer Zeit der schwindenden Resonanz und des rasenden Stillstandes

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Stephen King beschreibt die Welt in seiner Reihe "Der Dunkle Turm" als eine Welt, die "sich weitergedreht" hat, als eine Welt ohne Sinn, ohne Gesellschaft und voller Hass. Unsere Welt ist da anders: wir haben eine funktionierende Gesellschaft und eine funktionierende Demokratie - noch. Denn auch in unserer Welt und unserem Land geht es bergab - zumindest wird dies so von den meisten Menschen so wahrgenommen. In einer Zeit, in der sich die Gesellschaft spaltet, in der es kein Miteinander, sonder nur noch Gegeneinander gibt - wo hat Religion, dieser Anachronismus, da noch Platz? Sehr spannend erklärt der Soziologe Hartmut Rosa, warum wir uns so fühlen und erläutert sowohl die historische als auch die aktuelle Entwicklung unserer Gesellschaft. Der Fokus liegt auf der sogennanten Resonanz,ein offenes aufeinander Zukommen, in den gesuchten Dialog treten und bereit sein, seine Meinung zu ändern oder zumindest die seines Gegenübers zu verstehen, und dem rasenden Stillstand in unserer Gesellschaft, dem zwanghaften, endlosen und zerstörerischen Wachstum ohne Sinngebung für das Individuum, dem Wachstum um den erhalten des Status Quo. Kann die Kirche hier als zeitloser, am Wachstum nicht interessierten Raumgeber dienen? Sowohl als als Institution, die das Zuhören mehr in den Vordergrund rückt und ein Gegengewicht zum Reden bildet, also ein hörendes Ohr und ein hörendes Herz? Denn ohne hörende Herzen gibt es keine Resonanz, keinen Dialog und keine Demokratie.
4/5

Über die Aufgabe der Religion in einer Zeit der schwindenden Resonanz und des rasenden Stillstandes

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

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