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Sommerhaus, später

Erzählungen | Gebundene Geschenkausgabe in bedrucktem Leinen

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.03.2023

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,8/13/2,1 cm

Beschreibung

Rezension

Judith Hermann hat eine unsagbar genaue und neue Sprache für das Unsagbare gefunden. Sie hat uns noch lange nicht alles gesagt. ("Die Zeit")
Traumhafte Lektüre [...]. ("Südwestrundfunk, SWR 2")

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.03.2023

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,8/13/2,1 cm

Gewicht

307 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397511-6

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Hochwertige Neuausgabe zum 25-jährigen Erscheinen

Hanna von Buchsichten aus Düsseldorf am 25.03.2023

Bewertungsnummer: 1907546

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

25 Jahre nach dem Erscheinen von "Sommerhaus, später" ist der Titel nun in einer hochwertigen, in Leinen gebundenen Neuausgabe veröffentlicht worden. Für mich war es das erste Buch von Judith Hermann. Es enthält neun Erzählungen, die mich in ganz unterschiedliche Umgebungen mitnahmen. Gleich der erste Satz von "Rote Korallen" zog mich in seinen Bann: "Mein erster und einziger Besuch bei einem Therapeuten kostete mich das rote Korallenarmband und meinen Geliebten." (S.11) Von Neugier getrieben las ich "Rote Korallen" an einem Stück. Die Erzählerin ließ mich an der Geschichte ihrer Großmutter teilhaben und spannt dabei einen Bogen bis zu ihrer Erzählgegenwart. Judith Hermanns Sound wurde von Kritikern vielfach gelobt und auch ich erlebte diesen als Interesse weckend und zugänglich. Es gab viele Momente, die bei mir Resonanz erzeugten, auch wenn das Beschriebene sich gelegentlich dem Rationalen entzieht. Neben der ersten Erzählung hat mich vor allem das titelgebende "Sommerhaus, später" gedanklich länger beschäftigt. Der Charakter Stein fällt in seinem Handeln aus dem Rahmen des Gewöhnlichen heraus und trifft Entscheidungen, die überraschen und nachdenklich stimmen. Andere Erzählungen konnten mich weniger abholen, beispielsweise ließ ich "Bali-Frau" schnell hinter mir. Insgesamt sind die neun Erzählungen eine gelungene Zusammenstellung, in denen ich Charakteren begegnete, die ein gewöhnliches Leben führen. Ihr Handeln entspringt aus der Sehnsucht nach etwas und führt zu überraschenden Entwicklungen. Auch 25 Jahre nach der Erstveröffentlichung ist "Sommerhaus, später" eine lohnenswerte Lektüre.
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Hochwertige Neuausgabe zum 25-jährigen Erscheinen

Hanna von Buchsichten aus Düsseldorf am 25.03.2023
Bewertungsnummer: 1907546
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

25 Jahre nach dem Erscheinen von "Sommerhaus, später" ist der Titel nun in einer hochwertigen, in Leinen gebundenen Neuausgabe veröffentlicht worden. Für mich war es das erste Buch von Judith Hermann. Es enthält neun Erzählungen, die mich in ganz unterschiedliche Umgebungen mitnahmen. Gleich der erste Satz von "Rote Korallen" zog mich in seinen Bann: "Mein erster und einziger Besuch bei einem Therapeuten kostete mich das rote Korallenarmband und meinen Geliebten." (S.11) Von Neugier getrieben las ich "Rote Korallen" an einem Stück. Die Erzählerin ließ mich an der Geschichte ihrer Großmutter teilhaben und spannt dabei einen Bogen bis zu ihrer Erzählgegenwart. Judith Hermanns Sound wurde von Kritikern vielfach gelobt und auch ich erlebte diesen als Interesse weckend und zugänglich. Es gab viele Momente, die bei mir Resonanz erzeugten, auch wenn das Beschriebene sich gelegentlich dem Rationalen entzieht. Neben der ersten Erzählung hat mich vor allem das titelgebende "Sommerhaus, später" gedanklich länger beschäftigt. Der Charakter Stein fällt in seinem Handeln aus dem Rahmen des Gewöhnlichen heraus und trifft Entscheidungen, die überraschen und nachdenklich stimmen. Andere Erzählungen konnten mich weniger abholen, beispielsweise ließ ich "Bali-Frau" schnell hinter mir. Insgesamt sind die neun Erzählungen eine gelungene Zusammenstellung, in denen ich Charakteren begegnete, die ein gewöhnliches Leben führen. Ihr Handeln entspringt aus der Sehnsucht nach etwas und führt zu überraschenden Entwicklungen. Auch 25 Jahre nach der Erstveröffentlichung ist "Sommerhaus, später" eine lohnenswerte Lektüre.

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Offenes Ende regt dazu an, die Geschichten weiterzudenken

Ingrid aus Erkelenz am 20.03.2023

Bewertungsnummer: 1904658

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch „Sommerhaus, später“ ist der erste Erzählband von Judith Hermann, den sie vor etwa 25 Jahren geschrieben hat und der jetzt neu aufgelegt wird. Die Geschichten fanden damals große Beachtung und Lob. Insgesamt sind neun Erzählungen beinhalten. Der Titel wurde einer von ihnen entlehnt. Einige der Kurzgeschichten wurden inzwischen verfilmt und beziehungsweise oder vielfach als Schullektüre analysiert. Sie sind sehr unterschiedlich, jedoch konnte ich auch einige Gemeinsamkeiten erkennen. Allem voran fiel mir auf, dass häufig geraucht wird, sehr viel. Oft wird Alkohol konsumiert, manchmal gekifft und weil es noch nicht erfunden war, schaut niemand auf sein Handy oder tippt darauf herum. Dennoch stellt sich das Ambiente als nicht so entspannt dar, wie es vielleicht zunächst klingt. Jede der Geschichten überraschte mich mit unterschiedlichem Inhalt und interessanten Figuren. In allen Erzählungen ist eine der ProtagonistInnen eine junge Frau, die das Leben zu genießen sucht, was ihr aber nicht immer nach ihrer Vorstellung gelingt. Dabei erscheint es so, als ob sie ihren Wunsch manchmal nicht genauer spezifizieren können. Ihr Verhalten findet zuweilen wenig Verständnis bei Bekannten und Unbekannten, Freunden und Verwandten. Sie sind Suchende nach einer haltbaren Tragfähigkeit ihres Lebens. Auch die übrigen Figuren sind abwechslungsreich gestaltet wie beispielsweise ein Künstler, der sich nicht zwischen zwei Frauen entscheiden will, ein alternder Hausbewohner mit Herz für die Jugend und ein Autor, der die Abgeschiedenheit sucht. Der einfühlsame Sprachstil der Autorin hat über die Jahre hinweg nichts an Reiz verloren. Es gelingt ihr, die die Gefühle ihrer Figuren zum Lesenden hinzutransportieren. Rund um die von ihr geschilderten Handlungen schafft sie eine besondere Atmosphäre, die aus den Zeilen zu spüren ist. Ihre Fähigkeit, das Handeln der Personen begreiflich zu beschreiben, warf bei mir die Frage auf, ob Judith Hermann die Situationen, zumindest einige, aus eigener Erfahrung her aufgeschrieben hat. Auch viele Jahre nach Erscheinen der Erstausgabe zeigen die Erzählungen im Buch „Sommerhaus, später“ ein Lebensgefühl in verschiedenen Szenarien, die Ende der 1990er spielen, bei dem für die ProtagonistInnen gilt, dass vieles Kann und nichts Muss. Das offene Ende regt dazu an, sich die folgenden Handlungen der Figuren vorzustellen. Meiner Meinung nach haben die Geschichten einen Platz in jedem Bücherregal verdient und daher vergebe ich gerne eine Leseempfehlung.
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Offenes Ende regt dazu an, die Geschichten weiterzudenken

Ingrid aus Erkelenz am 20.03.2023
Bewertungsnummer: 1904658
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch „Sommerhaus, später“ ist der erste Erzählband von Judith Hermann, den sie vor etwa 25 Jahren geschrieben hat und der jetzt neu aufgelegt wird. Die Geschichten fanden damals große Beachtung und Lob. Insgesamt sind neun Erzählungen beinhalten. Der Titel wurde einer von ihnen entlehnt. Einige der Kurzgeschichten wurden inzwischen verfilmt und beziehungsweise oder vielfach als Schullektüre analysiert. Sie sind sehr unterschiedlich, jedoch konnte ich auch einige Gemeinsamkeiten erkennen. Allem voran fiel mir auf, dass häufig geraucht wird, sehr viel. Oft wird Alkohol konsumiert, manchmal gekifft und weil es noch nicht erfunden war, schaut niemand auf sein Handy oder tippt darauf herum. Dennoch stellt sich das Ambiente als nicht so entspannt dar, wie es vielleicht zunächst klingt. Jede der Geschichten überraschte mich mit unterschiedlichem Inhalt und interessanten Figuren. In allen Erzählungen ist eine der ProtagonistInnen eine junge Frau, die das Leben zu genießen sucht, was ihr aber nicht immer nach ihrer Vorstellung gelingt. Dabei erscheint es so, als ob sie ihren Wunsch manchmal nicht genauer spezifizieren können. Ihr Verhalten findet zuweilen wenig Verständnis bei Bekannten und Unbekannten, Freunden und Verwandten. Sie sind Suchende nach einer haltbaren Tragfähigkeit ihres Lebens. Auch die übrigen Figuren sind abwechslungsreich gestaltet wie beispielsweise ein Künstler, der sich nicht zwischen zwei Frauen entscheiden will, ein alternder Hausbewohner mit Herz für die Jugend und ein Autor, der die Abgeschiedenheit sucht. Der einfühlsame Sprachstil der Autorin hat über die Jahre hinweg nichts an Reiz verloren. Es gelingt ihr, die die Gefühle ihrer Figuren zum Lesenden hinzutransportieren. Rund um die von ihr geschilderten Handlungen schafft sie eine besondere Atmosphäre, die aus den Zeilen zu spüren ist. Ihre Fähigkeit, das Handeln der Personen begreiflich zu beschreiben, warf bei mir die Frage auf, ob Judith Hermann die Situationen, zumindest einige, aus eigener Erfahrung her aufgeschrieben hat. Auch viele Jahre nach Erscheinen der Erstausgabe zeigen die Erzählungen im Buch „Sommerhaus, später“ ein Lebensgefühl in verschiedenen Szenarien, die Ende der 1990er spielen, bei dem für die ProtagonistInnen gilt, dass vieles Kann und nichts Muss. Das offene Ende regt dazu an, sich die folgenden Handlungen der Figuren vorzustellen. Meiner Meinung nach haben die Geschichten einen Platz in jedem Bücherregal verdient und daher vergebe ich gerne eine Leseempfehlung.

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Sommerhaus, später

von Judith Hermann

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