Nimm die Alpen weg

Nimm die Alpen weg

Buch (Kunststoff-Einband)

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Nimm die Alpen weg

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Beschreibung

Details

Einband

Kunststoff-Einband

Erscheinungsdatum

20.02.2023

Verlag

Edition AZUR

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

20,9/13,8/1,5 cm

Beschreibung

Rezension

Tharayils Sprache ist von verführerischer Klarheit.
Sie lässt uns das Schöne im Gewaltigen erkennen,
und in der Stille das Fremde und Andere in uns. Wir
wollen nicht mehr aufhören zu lesen: diese Alpen.
Was für ein Glück für die Literatur.

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"Dass Ralph Tharayil in seinem Buch auf ungewöhnliche Weise erzählt, sieht man bereits, wenn man es an beliebiger Stelle aufschlägt. Dass es zugleich eines der hervorstechenden Debüts der letzten Zeit ist, merkt man dann etwas später.“

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"Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Ralph Tharayil umkreist diese Fragen mit schnörkelloser Klarheit und zugleich behutsamer Verspieltheit. Damit ist ihm ein kunst- und kraftvolles Debüt gelungen."

----------

"Auf kaum mehr als hundert Seiten und in einem teils atemberaubend poetischen Kurzsatzstil entwirft Tharayil eine verträumte Alternative zur herrschenden Schweizer Ordnung."

Details

Einband

Kunststoff-Einband

Erscheinungsdatum

20.02.2023

Verlag

Edition AZUR

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

20,9/13,8/1,5 cm

Gewicht

248 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-942375-59-7

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Sprachlich und szenisch sehr stark

Bewertung am 02.05.2023

Bewertungsnummer: 1934070

Bewertet: Buch (Kunststoff-Einband)

»Am Anfang waren die Worte, sagen wir und wer erzählt, der stirbt.« |128 »Nimmt die Alpen weg« balanciert zwischen Prosa und Lyrik, zwischen Phantasie und Realismus, zwischen einer Kinder- und Erwachsenenwelt. Der Text hallt, er liest sich nüchtern, leicht, traurig, süß, harmonisch, nahbar und distanziert. Ein Zufall ist es nicht, dass Senthuran Varatharajah seine Empfehlung auf dem Backcover ausspricht, ist es sich doch nahe und eigenständig dabei, was beide Autoren erschaffen. In einem verschwommen Zwischenraum erzählt Ralph Tharayil ein atmospherisches Heranwachsen nach eigenen Regeln, in dem die Erwachsenen in anderen Codes verlaufen. Ein namenloses Geschwisterpaar streift durch eine Welt, die zuerst beengt und dann immer größer wird, die zuerst groß, dann immer beengten wird. Sie lieben die Schweizer Berge, die aus Müll, das Schwimmbad ohne Pommes, das Velo und ihren einzigen Freund Y., den Ma und Pa nicht sehen wollen. Ma und Pa kennen den Krieg, wie ihre einzige Freundin, die in ihrer Sprache Frieden heißt und immerzu redet. Ma und Pa schuften, nur für die Kinder, so sagen sie. »Wir wissen, dass wir nicht lügen und nicht die Wahrheit sagen. Wir wissen dass wir nur erzählen müssen.« |90 . Wir haben alles. Wir wissen, woher wir kommen. Wir sind fleißig. Wir helfen. Wir lieben. Wir hören auf euch, wir verstehen und Entschuldung, Entschuldung, Entschuldigung... Im Original formal, sprachlich und inhaltlich 100 Nummern größer, mindestens: » Wir verstehen, dass wir nicht rückwärts spielen, dass wir uns nicht rückwärts abspielen, dass wir uns nicht zurückspulen können für Ma und Pa. Für Ma und Pa verlaufen wir nur in eine Richtung. Für Ma und Pa verlaufen wir uns nach vorne« |92 »Nimm die Alpen Weg, rufen wir und machen Spaß. Es geht immer bergauf.« |122 Erzähl bitte weiter Ralph Tharayil, länger, romanhafter, nein lyrischer, male, nein schreib, mach Filme, Musik? Ach, egal was, es ist groß. Sehr überzeugte Empfehlung.
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Sprachlich und szenisch sehr stark

Bewertung am 02.05.2023
Bewertungsnummer: 1934070
Bewertet: Buch (Kunststoff-Einband)

»Am Anfang waren die Worte, sagen wir und wer erzählt, der stirbt.« |128 »Nimmt die Alpen weg« balanciert zwischen Prosa und Lyrik, zwischen Phantasie und Realismus, zwischen einer Kinder- und Erwachsenenwelt. Der Text hallt, er liest sich nüchtern, leicht, traurig, süß, harmonisch, nahbar und distanziert. Ein Zufall ist es nicht, dass Senthuran Varatharajah seine Empfehlung auf dem Backcover ausspricht, ist es sich doch nahe und eigenständig dabei, was beide Autoren erschaffen. In einem verschwommen Zwischenraum erzählt Ralph Tharayil ein atmospherisches Heranwachsen nach eigenen Regeln, in dem die Erwachsenen in anderen Codes verlaufen. Ein namenloses Geschwisterpaar streift durch eine Welt, die zuerst beengt und dann immer größer wird, die zuerst groß, dann immer beengten wird. Sie lieben die Schweizer Berge, die aus Müll, das Schwimmbad ohne Pommes, das Velo und ihren einzigen Freund Y., den Ma und Pa nicht sehen wollen. Ma und Pa kennen den Krieg, wie ihre einzige Freundin, die in ihrer Sprache Frieden heißt und immerzu redet. Ma und Pa schuften, nur für die Kinder, so sagen sie. »Wir wissen, dass wir nicht lügen und nicht die Wahrheit sagen. Wir wissen dass wir nur erzählen müssen.« |90 . Wir haben alles. Wir wissen, woher wir kommen. Wir sind fleißig. Wir helfen. Wir lieben. Wir hören auf euch, wir verstehen und Entschuldung, Entschuldung, Entschuldigung... Im Original formal, sprachlich und inhaltlich 100 Nummern größer, mindestens: » Wir verstehen, dass wir nicht rückwärts spielen, dass wir uns nicht rückwärts abspielen, dass wir uns nicht zurückspulen können für Ma und Pa. Für Ma und Pa verlaufen wir nur in eine Richtung. Für Ma und Pa verlaufen wir uns nach vorne« |92 »Nimm die Alpen Weg, rufen wir und machen Spaß. Es geht immer bergauf.« |122 Erzähl bitte weiter Ralph Tharayil, länger, romanhafter, nein lyrischer, male, nein schreib, mach Filme, Musik? Ach, egal was, es ist groß. Sehr überzeugte Empfehlung.

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