Maman

Maman

Roman

eBook

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Maman

Ebenfalls verfügbar als:

Gebundenes Buch

Gebundenes Buch

ab 22,00 €
Taschenbuch

Taschenbuch

ab 13,00 €
eBook

eBook

ab 16,99 €

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

24321

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

20.02.2023

Beschreibung

Details

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion text-to-speech können Sie sich im aktuellen tolino webReader das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/text-to-speech.

Verkaufsrang

24321

Erscheinungsdatum

20.02.2023

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

2732 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446276994

Unsere Kundinnen und Kunden meinen

4.4

8 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Shortlist zum Dt. Buchpreis 2023

Bewertung am 01.10.2023

Bewertungsnummer: 2034371

Bewertet: eBook (ePUB)

Es ist wieder soweit! Am 16. Oktober 2023 wird der deutsche Buchpreis vergeben. Sechs Titel stehen auf der Shortlist. Meiner Meinung nach ist leider kein Highlight darunter. Auch nicht das Buch von Sylvie Schenk, Maman. Es ist ihre eigene Familiengeschichte, die Sylvie Schenk literarisch aufarbeitet. 1916 wird die Mutter geboren und die Großmutter stirbt dabei. Sie war wohl Seidenarbeiterin, wie auch die Urgroßmutter. Aber war alles so? Dies versucht die Autorin umzusetzen. Ganz nett ist e geworden, gut zu lesen, teilweise spannend. Aber der große Wurf? Bitte lest selber und widerlegt mich! Sorry Sylvie Schenk.
Melden

Shortlist zum Dt. Buchpreis 2023

Bewertung am 01.10.2023
Bewertungsnummer: 2034371
Bewertet: eBook (ePUB)

Es ist wieder soweit! Am 16. Oktober 2023 wird der deutsche Buchpreis vergeben. Sechs Titel stehen auf der Shortlist. Meiner Meinung nach ist leider kein Highlight darunter. Auch nicht das Buch von Sylvie Schenk, Maman. Es ist ihre eigene Familiengeschichte, die Sylvie Schenk literarisch aufarbeitet. 1916 wird die Mutter geboren und die Großmutter stirbt dabei. Sie war wohl Seidenarbeiterin, wie auch die Urgroßmutter. Aber war alles so? Dies versucht die Autorin umzusetzen. Ganz nett ist e geworden, gut zu lesen, teilweise spannend. Aber der große Wurf? Bitte lest selber und widerlegt mich! Sorry Sylvie Schenk.

Melden

Wie es hätte sein können

Aischa aus Kissing am 13.12.2023

Bewertungsnummer: 2087593

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eigentlich hatte ich ehrlich gesagt nach Helga Schuberts "Vom Aufstehen", Kim de l`Horizons "Blutbuch" und Annie Ernauxs "Der junge Mann" die Nase voll von autofiktionalen Erzählungen. Dieses oft weinerliche Um-sich-selbst-Kreisen geht mir im Privatleben schon auf die Nerven, und auch als zeitgenössische Literaturgattung kann ich dieser Art sich auszudrücken meist wenig abgewinnen. Doch bei diesem Roman von Sylvie Schenk, einer französischen Autorin, die in Deutschland lebt und seit einigen Jahrzehnten auch auf Deutsch schreibt, ist das anders. Sie erzählt auf sehr berührende und intensive Weise über ihre verstorbene Mutter. Dabei ist vieles unweigerlich Fiktion, denn "Maman" war sehr verschlossen, und auch von der weitläufigen Verwandtschaft sind nur noch spärliche Gerüchte in Erfahrung zu bringen. Nicht zuletzt wohl deshalb, weil die Mutter der Autorin ein Adoptivkind ungewisser Abstammung war und somit zeitlebens unter Standesdünkeln der französischen Klassengesellschaft zu leiden hatte. Gut gefällt mir daran, dass Schenk deutlich abgrenzt, was an wenigen Fakten über Großmutter und Mutter vorhanden ist, welche Erinnerungen mündlich überliefert wurden und was sie letztlich für ihren Roman dazu erdichtet hat. Letzteres taucht oft als interessante Erzählperspektive auf, nämlich indem sie sich selbst als kleines Mädchen auf eine Art Zeitreise schickt und beispielsweise neben ihrer Mutter deren eigene Kindheit miterlebt. So manches Mal stockte mir der Atem, weniger aufgrund des harten Lebenswegs der Protagonistin als vielmehr wegen der schonungslos ehrlichen Darstellung durch die Autorin. So beschreibt Schenk ihre Mutter unter anderem wie folgt: "Sie war ein stummer Mensch mit blauen Augen und einem Verstand, der damit beschäftigt war, seine Mängel zu kaschieren." Oder: "Sollte ich mir nicht eingestehen, dass ich sie als einen einfachen, leicht zurückgebliebenen Menschen ansah ..., von dem ich mich vor allem abgrenzen wollte." Darf man so über die eigene Mutter schreiben? Ja, denn Schenk reflektiert ihr Verhältnis zur Mutter, hat beim Schreiben die nötige Distanz und zeigt überdies klar auf, welchen Anteil die erbarmungslose Gesellschaft an diesem armen, zerbrochenen Leben hatte. Ein unschuldiges Kind leidet bis ins Erwachsenenalter darunter, nicht dazu zu gehören, allein aufgrund der Abstammung als minderwertig zu gelten. Ein weiterer roter Faden, den Schenk durch ihre Erzählung spinnt, dreht sich um uneheliche Kinder und deren Väter, die sich aus der Verantwortung stehlen. Laut ihrer Beobachtung hat sich hier über die letzten Jahrzehnte nur wenig geändert, oder zumindest noch nicht genug.
Melden

Wie es hätte sein können

Aischa aus Kissing am 13.12.2023
Bewertungsnummer: 2087593
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eigentlich hatte ich ehrlich gesagt nach Helga Schuberts "Vom Aufstehen", Kim de l`Horizons "Blutbuch" und Annie Ernauxs "Der junge Mann" die Nase voll von autofiktionalen Erzählungen. Dieses oft weinerliche Um-sich-selbst-Kreisen geht mir im Privatleben schon auf die Nerven, und auch als zeitgenössische Literaturgattung kann ich dieser Art sich auszudrücken meist wenig abgewinnen. Doch bei diesem Roman von Sylvie Schenk, einer französischen Autorin, die in Deutschland lebt und seit einigen Jahrzehnten auch auf Deutsch schreibt, ist das anders. Sie erzählt auf sehr berührende und intensive Weise über ihre verstorbene Mutter. Dabei ist vieles unweigerlich Fiktion, denn "Maman" war sehr verschlossen, und auch von der weitläufigen Verwandtschaft sind nur noch spärliche Gerüchte in Erfahrung zu bringen. Nicht zuletzt wohl deshalb, weil die Mutter der Autorin ein Adoptivkind ungewisser Abstammung war und somit zeitlebens unter Standesdünkeln der französischen Klassengesellschaft zu leiden hatte. Gut gefällt mir daran, dass Schenk deutlich abgrenzt, was an wenigen Fakten über Großmutter und Mutter vorhanden ist, welche Erinnerungen mündlich überliefert wurden und was sie letztlich für ihren Roman dazu erdichtet hat. Letzteres taucht oft als interessante Erzählperspektive auf, nämlich indem sie sich selbst als kleines Mädchen auf eine Art Zeitreise schickt und beispielsweise neben ihrer Mutter deren eigene Kindheit miterlebt. So manches Mal stockte mir der Atem, weniger aufgrund des harten Lebenswegs der Protagonistin als vielmehr wegen der schonungslos ehrlichen Darstellung durch die Autorin. So beschreibt Schenk ihre Mutter unter anderem wie folgt: "Sie war ein stummer Mensch mit blauen Augen und einem Verstand, der damit beschäftigt war, seine Mängel zu kaschieren." Oder: "Sollte ich mir nicht eingestehen, dass ich sie als einen einfachen, leicht zurückgebliebenen Menschen ansah ..., von dem ich mich vor allem abgrenzen wollte." Darf man so über die eigene Mutter schreiben? Ja, denn Schenk reflektiert ihr Verhältnis zur Mutter, hat beim Schreiben die nötige Distanz und zeigt überdies klar auf, welchen Anteil die erbarmungslose Gesellschaft an diesem armen, zerbrochenen Leben hatte. Ein unschuldiges Kind leidet bis ins Erwachsenenalter darunter, nicht dazu zu gehören, allein aufgrund der Abstammung als minderwertig zu gelten. Ein weiterer roter Faden, den Schenk durch ihre Erzählung spinnt, dreht sich um uneheliche Kinder und deren Väter, die sich aus der Verantwortung stehlen. Laut ihrer Beobachtung hat sich hier über die letzten Jahrzehnte nur wenig geändert, oder zumindest noch nicht genug.

Melden

Unsere Kundinnen und Kunden meinen

Maman

von Sylvie Schenk

4.4

0 Bewertungen filtern

Meinungen aus unserer Buchhandlung

Profilbild von Manuela Boxhorn

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Manuela Boxhorn

OSIANDER Calw

Zum Portrait

4/5

Spurensuche

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Herkunft von Sylvie Schenks Mutter, Renée Gagnieux, lag immer im Dunkeln, auch für die Mutter selbst. „Sie war ein stummer Mensch mit blauen Augen und einem Verstand, der damit beschäftigt war, seine Mängel zu kaschieren,“ schreibt Sylvie Schenk sich einfühlsam annähernd an die Person der Mutter. Herausgekommen ist ein Roman, präzise, klug und voller Witz, mitunter ist er aber auch eine schmerzhafte Abrechnung. Das faszinierende Porträt einer Familiengeschichte.
4/5

Spurensuche

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Herkunft von Sylvie Schenks Mutter, Renée Gagnieux, lag immer im Dunkeln, auch für die Mutter selbst. „Sie war ein stummer Mensch mit blauen Augen und einem Verstand, der damit beschäftigt war, seine Mängel zu kaschieren,“ schreibt Sylvie Schenk sich einfühlsam annähernd an die Person der Mutter. Herausgekommen ist ein Roman, präzise, klug und voller Witz, mitunter ist er aber auch eine schmerzhafte Abrechnung. Das faszinierende Porträt einer Familiengeschichte.

Manuela Boxhorn
  • Manuela Boxhorn
  • Buchhändler/-in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Meinungen aus unserer Buchhandlung

Maman

von Sylvie Schenk

0 Rezensionen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • Maman