Die Erdteile in der Weltordnung des Mittelalters

Inhaltsverzeichnis


I. Einleitung

II. Die Erdteile als Wissensgeschichte – Methodische Zugänge

1. Weltordnungen als sozial geschaffene Wirklichkeit

2. Wissen als soziokulturelle Kategorie

3. Grundlagen und Leitfragen der Wissensgeschichte

4. Begriffe, Konzepte und Diskurse

III. Antike Wurzeln

1. Geographische Diskurse im antiken Griechenland (8. Jhd. – 146 v. u. Z .)

1.1 Weltordnungen und geographische Vorstellungen

1.2 Die Erdteile: Namen, Anzahl, Größe und Grenzen

2. Geographische Diskurse im antiken Rom (146 v. u. Z . – 200 u. Z .)

2.1 Die Erdteile: Namen, Anzahl, Reihenfolge und Ausrichtung

2.2 Die Pluralität der Sichtweisen und das Weiterleben griechischer Traditionen

3. Geographisches Wissen in der Bibel und der jüdischen Exegese

Zwischenfazit: Vielfalt und Kanonisierung

IV. Die Erdteile in der christlichen Weltordnung

1. Die Formierung der christlichen Weltordnung (200 – 500)

1.1 Das Paradies

1.2 Die Hervorhebung des Ostens

1.3 Die Zentrierung auf Jerusalem

2. Die Trias der Erdteile in christlichen Deutungen

2.1 Der Vorrang Asiens

2.2 Die drei Söhne Noahs …

2.3 … und andere biblische Triaden

Zwischenfazit: Die triadische Verfasstheit des christlichen orbis

V. Gesichertes Wissen über die Erdteile

1. Anzahl

Exkurs: Ein vierter Erdteil jenseits der Oikumene?

2. Größenverhältnisse

3. Grenzfragen

3.1 Frühmittelalterliche Wegmarken: Orosius und Isidor

3.2 Gewissheiten und Unsicherheiten

4. Reihung

5. Namen und Bedeutung

5.1 Africa/Libya

5.2 Asia

5.3 Europa

Zwischenfazit: Konstanz und Autorität – trotz Abweichungen

VI. Schematisierung: Das TO-Diagramm

1. Genese

1.1 Fragen des Ursprungs:

Antike Vorläufer oder mittelalterliche Schöpfung ?

1.2 ad fontes: Die Genese des TO -Schemas

zwischen Augustinus und Isidor

2. Verbreitung und Nutzung: Ein chronologischer Überblick

3. Bedeutung: Das TO-Diagramm als christliches Symbol

3.1 Die Ausrichtung nach Osten

3.2 Das T als tau-Kreuz

3.3 Die Erdteile als Siedlungsgebiete der Söhne Noahs

4. Norm und Variation

4.1 Die basale Grundform eines TO -Diagramms

4.2 Die Formenvielfalt der TO -Diagramme

4.3 Drehungen und Spiegelungen

Zwischenfazit: Präsenz und Variabilität

VII. Konjunkturen: Gebrauchszeiträume und -kontexte des Erdteilkonzepts im chronologischen Blick

1. Die ferne Vergangenheit:

Die Erdteile als Herrschafts- und Eroberungsräume

2. Die Christianisierung und kirchliche Erfassung der Welt

3. Europa als Resonanzraum für Heilige und Herrscher

(8.–12. Jhd.)

4. Gefahr aus Afrika: Die Expansion des Islam

seit dem 8. Jahrhundert

5. Der global Turn im Gefolge der Kreuzzüge

6. Die Mongolen und die Herrschaft über Asien

7. Bloß ein Winkel der Welt:

Europa und der Fall Konstantinopels 1453

Zwischenfazit: Herrschaft und Religion – Die Erdteile

als Geschichtsräume

VIII. Die Erdteile als Assoziationsräume

1. Afrika

2. Asien

3. Europa

Exkurs: Die Erdteile im Bild – Die Secrets de l’histoire naturelle

Zwischenfazit: Topik und Dynamik

IX. Epilog: America

X. Fazit

Summary

Anhang: Abbildungen

Abkürzungsverzeichnis

Quellen- und Literaturverzeichnis

Ungedruckte Quellen

Gedruckte Quellen

Internetquellen

Literatur

Register der Orts-, Regionen-, Personen- und Gruppennamen
Band 71

Die Erdteile in der Weltordnung des Mittelalters

Asien – Europa – Afrika

Buch (Gebundene Ausgabe)

196,00 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.04.2023

Verlag

Hiersemann, A

Seitenzahl

792

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.04.2023

Verlag

Hiersemann, A

Seitenzahl

792

Maße (L/B/H)

24,8/17,5/6,1 cm

Gewicht

1490 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7772-2311-7

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    1. Weltordnungen als sozial geschaffene Wirklichkeit

    2. Wissen als soziokulturelle Kategorie

    3. Grundlagen und Leitfragen der Wissensgeschichte

    4. Begriffe, Konzepte und Diskurse

    III. Antike Wurzeln

    1. Geographische Diskurse im antiken Griechenland (8. Jhd. – 146 v. u. Z .)

    1.1 Weltordnungen und geographische Vorstellungen

    1.2 Die Erdteile: Namen, Anzahl, Größe und Grenzen

    2. Geographische Diskurse im antiken Rom (146 v. u. Z . – 200 u. Z .)

    2.1 Die Erdteile: Namen, Anzahl, Reihenfolge und Ausrichtung

    2.2 Die Pluralität der Sichtweisen und das Weiterleben griechischer Traditionen

    3. Geographisches Wissen in der Bibel und der jüdischen Exegese

    Zwischenfazit: Vielfalt und Kanonisierung

    IV. Die Erdteile in der christlichen Weltordnung

    1. Die Formierung der christlichen Weltordnung (200 – 500)

    1.1 Das Paradies

    1.2 Die Hervorhebung des Ostens

    1.3 Die Zentrierung auf Jerusalem

    2. Die Trias der Erdteile in christlichen Deutungen

    2.1 Der Vorrang Asiens

    2.2 Die drei Söhne Noahs …

    2.3 … und andere biblische Triaden

    Zwischenfazit: Die triadische Verfasstheit des christlichen orbis

    V. Gesichertes Wissen über die Erdteile

    1. Anzahl

    Exkurs: Ein vierter Erdteil jenseits der Oikumene?

    2. Größenverhältnisse

    3. Grenzfragen

    3.1 Frühmittelalterliche Wegmarken: Orosius und Isidor

    3.2 Gewissheiten und Unsicherheiten

    4. Reihung

    5. Namen und Bedeutung

    5.1 Africa/Libya

    5.2 Asia

    5.3 Europa

    Zwischenfazit: Konstanz und Autorität – trotz Abweichungen

    VI. Schematisierung: Das TO-Diagramm

    1. Genese

    1.1 Fragen des Ursprungs:

    Antike Vorläufer oder mittelalterliche Schöpfung ?

    1.2 ad fontes: Die Genese des TO -Schemas

    zwischen Augustinus und Isidor

    2. Verbreitung und Nutzung: Ein chronologischer Überblick

    3. Bedeutung: Das TO-Diagramm als christliches Symbol

    3.1 Die Ausrichtung nach Osten

    3.2 Das T als tau-Kreuz

    3.3 Die Erdteile als Siedlungsgebiete der Söhne Noahs

    4. Norm und Variation

    4.1 Die basale Grundform eines TO -Diagramms

    4.2 Die Formenvielfalt der TO -Diagramme

    4.3 Drehungen und Spiegelungen

    Zwischenfazit: Präsenz und Variabilität

    VII. Konjunkturen: Gebrauchszeiträume und -kontexte des Erdteilkonzepts im chronologischen Blick

    1. Die ferne Vergangenheit:

    Die Erdteile als Herrschafts- und Eroberungsräume

    2. Die Christianisierung und kirchliche Erfassung der Welt

    3. Europa als Resonanzraum für Heilige und Herrscher

    (8.–12. Jhd.)

    4. Gefahr aus Afrika: Die Expansion des Islam

    seit dem 8. Jahrhundert

    5. Der global Turn im Gefolge der Kreuzzüge

    6. Die Mongolen und die Herrschaft über Asien

    7. Bloß ein Winkel der Welt:

    Europa und der Fall Konstantinopels 1453

    Zwischenfazit: Herrschaft und Religion – Die Erdteile

    als Geschichtsräume

    VIII. Die Erdteile als Assoziationsräume

    1. Afrika

    2. Asien

    3. Europa

    Exkurs: Die Erdteile im Bild – Die Secrets de l’histoire naturelle

    Zwischenfazit: Topik und Dynamik

    IX. Epilog: America

    X. Fazit

    Summary

    Anhang: Abbildungen

    Abkürzungsverzeichnis

    Quellen- und Literaturverzeichnis

    Ungedruckte Quellen

    Gedruckte Quellen

    Internetquellen

    Literatur

    Register der Orts-, Regionen-, Personen- und Gruppennamen