Mit dem Rollstuhltaxi durch die Zeit.
Von der Weltausstellung 1900 bis nach Woodstock 1969.
Das klingt skurril und ungewöhnlich. Und das ist es auch. Vier Menschen, die mit Hilfe einer alten Kamera unversehens durch die Zeit wirbeln. Sie könnten zudem kaum unterschiedlicher sein.
Luisa, eine etwas zerstreute junge Frau, die sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser hält. Die unkonventionelle Elsa, die aus ihrem Altersheim abhaut. Der in die Jahre gekommene, obdachlose Rocker Fiete. Und der Schriftsteller Frederic, der unter einer Schreibblockade leidet.
Sie wollen Jean Baptiste Lucile finden, den Elsa vor vierzig Jahren in Paris getroffen hat. Doch welches dunkle Geheimnis verbirgt sich hinter dem alten Foto, das Elsa zufällig bei Lucile entdeckt hat? Lauert da irgendwo eine Gefahr für die vier Zeitreisenden?
Ein humorvoller und abenteuerlicher Timetrip
auf der Suche nach dem Glück
Kundinnen und Kunden meinen
4.9/5.0
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Ein schönes Wohlfühlbuch
Bewertung am 23.04.2023
Bewertungsnummer: 1927889
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Ich habe schöne Stunden mit den 4 Zeitreisenden gehabt. Und es wird einem doch noch mal eröffnet, was wirklich im Leben zählt. Was man mitnehmen kann. Ein richtig schönes gute Laune Buch, das einfach nur Spass macht. Die Charaktere sind liebenswert und halten so toll zusammen. Was will man mehr? Abenteuer mit guten Freunden. Perfektes Buch zum träumen und auch sich finden. Ich fühlte mich richtig wohl, als ich die letzte Seite umgeblättert hatte.
Eine Geschichte, die einem bewusst macht, wie wichtig die kleinen Glücksmomente im Leben sind
Gilasbuecherstube am 20.04.2023
Bewertungsnummer: 1925978
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
„Monsieur Lucile und die Suche nach dem Glück“ von S. Sagenroth
Eine Geschichte, die einem bewusst machen, wie wichtig die kleinen Glücksmomente im Leben sind.
Die 25-jährige Luisa hat ihren Weg noch nicht gefunden und hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser.
Als ihre Schwester Merle sie am Neujahrsmorgen telefonisch mit den Worten: „Oma ist abgehauen, du musst sie suchen…“ aus dem Bett wirft, ahnt sie noch nicht, das die besten und verrücktesten Tage ihres Lebens und ein großes Abenteuer auf sie warten.
Nachdem mich die Autorin schon mit ihrer Abenteuer-Reihe A.S, Tory begeistert hat, war ich gespannt auf ihr neues Buch. Ich habe mich sehr gefreut, als ich gesehen habe, dass es sich um eine Zeitreise-Story handelt, denn ich lese Zeitreise-Bücher unheimlich gerne.
Das Buch hat 255 Seiten und ist in kurze Kapitel aufgeteilt, die unterbrochen werden von Zwischenspielen, in denen der geheimnisvolle Zeitenwandler sich zu Wort meldet.
Der Schreibstil der Autorin ist, wie ich es von ihr gewohnt bin, sehr flüssig und leicht zu lesen. Ihre Geschichten sind für Jugendliche, aber auch als Erwachsene liebe ich ihre Abenteuer-Romane sehr, denn sie verfügen nicht nur über viel Tiefe, sondern behandeln Themen, die zum Nachdenken anregen.
Luisa ist eine etwas verpeilte und tollpatschige junge Frau, die auch schon mal Cola über die Tastatur kippt und damit für einen Stromausfall im ganzen Vorort sorgt.
Luisas Oma Else ist alles andere als eine „normale Oma“, denn sie ist unkonventionell und eigenwillig und nicht der Typ für ein Pflegeheim. Doch dort lebt sie, seitdem ein Oberschenkelhalsbruch sie an den Rollstuhl fesselt.
Für Else, die für Frankreich schwärmt und die Hippiezeit liebt, sind der Rollstuhl und das Pflegeheim kein Grund, nicht nach Jean Baptiste Lucile zu suchen, den sie vor 40 Jahren in Paris getroffen hat.
Fiete ist ein Altrocker, der aussieht wie ein böser Junge, aber ein guter und loyaler Kerl ist. Seine besten Tage hat er schon hinter sich, aber er hat ein Herz für Else.
Der Vierte im Bunde ist der Schriftsteller Frederic, der unter einer Schreibblockade leidet und ein neues Buchprojekt plant, bei dem Fiete ihm helfen soll.
Gemeinsam begeben die vier sich mittels einer alten Kamera auf eine skurrile und aufregende Zeitreise durch das vergangene Jahrhundert. Was wird sie erwarten? Welche Gefahren drohen ihnen? Welche Rolle spielt Monsieur Lucile in der Geschichte?
S. Sagenroth hat die einzelnen Schauplätze der Handlung wunderschön bildhaft beschrieben. Sie wecken nicht nur die Sehnsucht nach Paris, sondern auch danach, das Festival in Woodstock 1969 zu besuchen.
Obwohl die Geschichte völlig verrückt, abgefahren und crazy ist, habe ich sie geliebt. Denn sie ist humorvoll, spannend, temporeich und verfügt über unheimlich viel Tiefe. Sie regt zum Nachdenken an und man wird sich plötzlich wieder bewusst, wie wichtig die kleinen Glücksmomente im Leben doch sind.
Eine Story, die nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene absolut lesenswert ist. Dafür gibt es 5 Sterne.
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