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Mama Odessa

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Mama Odessa

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.08.2023

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19,3/12/2,4 cm

Beschreibung

Rezension

»Sollte Maxim Biller aufhören zu schreiben und ›Mama Odessa‹ tatsächlich sein letztes Buch bleiben, er hätte damit aufs Schönste sein Gelöbnis konterkariert. Gerade solche Bücher braucht unsere Zeit: Sie sind Zeugnis eines großen Humanismus und Ausdruck der unerschütterlichen Kraft des dichterischen Wortes.« ("NZZ")
»Biller versteht es, mal mit Ironie, mal mit Melancholie, immer aber in einem stillen, poetischen Ton die ganze Bandbreite der Familiendynamik aufzufächern, am schönsten ist doch die Mutter-Sohn-Beziehung.« ("Abendzeitung München")
»Sentimentalität und ein ganz direkter Humor sind bei Maxim Biller nie ein Widerspruch, so liebevoll hat er sie aber noch nie verbunden. Beiden titelgebenden Sujets wird Mama Odessa aufs Bedrückendste und Rührendste gerecht.« ("Der Standard")
»Literatur tritt hier nicht mit dem Anspruch auf, den Menschen besser zu machen, sondern ist sich - völlig zu Recht - selbst genug.« ("Welt am Sonntag")
»... sein vielleicht zärtlichstes Buch« ("Hamburger Abendblatt")

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.08.2023

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19,3/12/2,4 cm

Gewicht

319 g

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00486-1

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Mutter und Sohn oder Das Jetzt und das Gestern

Kaffeeelse am 13.05.2024

Bewertungsnummer: 2199978

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Maxim Biller hat mich schon mit zwei anderen Büchern beeindruckt, das erste Buch war "Sechs Koffer" und das zweite sein "Der falsche Gruß". "Sechs Koffer" fand ich autobiographisch und nachhallend, "Der falsche Gruß" war für mich eine schöne Gesellschaftskritik, die perfekt in die Zeit passt. "Mama Odessa" schließt wieder an das Autobiographische an, allerdings nicht so vollkommen durchschimmernd wie in "Sechs Koffer", hier in "Mama Odessa" ist mehr künstlerische Freiheit heraus lesbar. Allerdings ist es nicht weniger nachhallend. Mutter und Sohn, eine komplexe Beziehungswelt. Maxim Biller meistert dieses Gefühlskonstrukt sehr schön in meinen Augen. Ich habe mich wie auch schon bei "Sechs Koffer" oft im Netz aufgehalten und gesucht. Nicht nur zur familiären Situation Billers. Nein. Auch zu geschichtlichen Ereignissen im Odessa des zweiten Weltkriegs. Denn auch um die Geschichte geht es. Gerade dies ist in der heutigen Zeit sicher schlimm für Maxim Biller. Dieser unsägliche Krieg. Wenn dieses Grauen nur bald vorbei wäre. Wenn diese unsägliche Gier nur endlich enden würde! Aber gut, dies fällt wahrscheinlich in das Reich der Träume. Gerade heute, wo die Kriegstreiber überall wieder lauter werden. Maxim Biller erzählt in "Mama Odessa" eine Mutter-Sohn-Geschichte, eine Geschichte über die Liebe zur Literatur, aber auch eine Geschichte, die von einer Liebe zu Odessa spricht. Ein schönes Buch. Aber "Mama Odessa" ist nicht nur schön und rund. Es beschäftigt sich auch mit den weniger schönen Seiten des Menschen, mit den Fehlern in uns und mit dem Egoismus in uns. Aber wer erwartet schon ein nur schönes Buch von Maxim Biller. Denn Biller legt nun einmal gern den Finger in Wunden. Und mir gefällt dies sehr gut.
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Mutter und Sohn oder Das Jetzt und das Gestern

Kaffeeelse am 13.05.2024
Bewertungsnummer: 2199978
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Maxim Biller hat mich schon mit zwei anderen Büchern beeindruckt, das erste Buch war "Sechs Koffer" und das zweite sein "Der falsche Gruß". "Sechs Koffer" fand ich autobiographisch und nachhallend, "Der falsche Gruß" war für mich eine schöne Gesellschaftskritik, die perfekt in die Zeit passt. "Mama Odessa" schließt wieder an das Autobiographische an, allerdings nicht so vollkommen durchschimmernd wie in "Sechs Koffer", hier in "Mama Odessa" ist mehr künstlerische Freiheit heraus lesbar. Allerdings ist es nicht weniger nachhallend. Mutter und Sohn, eine komplexe Beziehungswelt. Maxim Biller meistert dieses Gefühlskonstrukt sehr schön in meinen Augen. Ich habe mich wie auch schon bei "Sechs Koffer" oft im Netz aufgehalten und gesucht. Nicht nur zur familiären Situation Billers. Nein. Auch zu geschichtlichen Ereignissen im Odessa des zweiten Weltkriegs. Denn auch um die Geschichte geht es. Gerade dies ist in der heutigen Zeit sicher schlimm für Maxim Biller. Dieser unsägliche Krieg. Wenn dieses Grauen nur bald vorbei wäre. Wenn diese unsägliche Gier nur endlich enden würde! Aber gut, dies fällt wahrscheinlich in das Reich der Träume. Gerade heute, wo die Kriegstreiber überall wieder lauter werden. Maxim Biller erzählt in "Mama Odessa" eine Mutter-Sohn-Geschichte, eine Geschichte über die Liebe zur Literatur, aber auch eine Geschichte, die von einer Liebe zu Odessa spricht. Ein schönes Buch. Aber "Mama Odessa" ist nicht nur schön und rund. Es beschäftigt sich auch mit den weniger schönen Seiten des Menschen, mit den Fehlern in uns und mit dem Egoismus in uns. Aber wer erwartet schon ein nur schönes Buch von Maxim Biller. Denn Biller legt nun einmal gern den Finger in Wunden. Und mir gefällt dies sehr gut.

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Eine Mutter-Sohn-Geschichte

Bewertung am 29.11.2023

Bewertungsnummer: 2078261

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In seinem teils autobiografischen Roman erzählt Biller die Geschichte der jüdischen Familie Grinbaum, die Anfang der 70er Jahre aus der Sowjetunion nach Hamburg emigriert. Veranlasst dazu hat sie ein Giftanschlag auf den Vater Gena, es traf jedoch die Mutter Aljona, die an dem Tag hinter dem Steuer des Fahrzeugs saß. Sie wird noch ein Leben lang unter den Folgen der Vergiftung leiden. Die Ehe der Eltern zerbricht, da die Mutter lieber in Odessa geblieben wäre und Hamburg für den Vater nur ein Zwischenstopp auf seinem Weg nach Israel sein sollte. Doch das Grindelviertel in Hamburg wird ihre Endstation sein. Aus der Sicht des Sohnes Mischa wird die Beziehung zwischen Mutter und Sohn erzählt, eine nicht immer spannungsfreie Beziehung, überschattet von dem Trauma der Mutter, die ihr geliebtes Odessa zeitlebens vermisst. Die aber auch ihren Sohn dazu animiert, ein erfolgreicher Schriftsteller zu werden. Sie selbst bringt ihren ersten Roman erst mit über siebzig Jahren heraus und es wird ihr einziger bleiben. Ausgang der äußerst komplexen und facettenreichen Familiengeschichte bildet ein über 30 Jahre alter Brief der Mutter, den Mischa erst nach ihrem Tod findet. Was folgt, ist keine chronologische Erzählung, vielmehr ein Erinnern an einzelne Stationen und Szenen aus dem Familienleben. Das wechselt sich mit der Perspektive der Mutter ab und erfordert doch einiges an Konzentration. Gerade die fehlende Chronologie hat es mir oft nicht leicht gemacht. In der Geschichte steckt viel Schmerz, Verletzlichkeit und Sehnsucht, die Biller spürbar in Wort packen kann. Dennoch blieben mir die Figuren fremd und unnahbar, was vielleicht auch daran lag, dass Biller in vielem oberflächlich bleibt. Ich denke, dass dieses Buch sicher ein gutes Stück Literatur ist, für alle, die Billers Bücher und Leben kennen.
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Eine Mutter-Sohn-Geschichte

Bewertung am 29.11.2023
Bewertungsnummer: 2078261
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In seinem teils autobiografischen Roman erzählt Biller die Geschichte der jüdischen Familie Grinbaum, die Anfang der 70er Jahre aus der Sowjetunion nach Hamburg emigriert. Veranlasst dazu hat sie ein Giftanschlag auf den Vater Gena, es traf jedoch die Mutter Aljona, die an dem Tag hinter dem Steuer des Fahrzeugs saß. Sie wird noch ein Leben lang unter den Folgen der Vergiftung leiden. Die Ehe der Eltern zerbricht, da die Mutter lieber in Odessa geblieben wäre und Hamburg für den Vater nur ein Zwischenstopp auf seinem Weg nach Israel sein sollte. Doch das Grindelviertel in Hamburg wird ihre Endstation sein. Aus der Sicht des Sohnes Mischa wird die Beziehung zwischen Mutter und Sohn erzählt, eine nicht immer spannungsfreie Beziehung, überschattet von dem Trauma der Mutter, die ihr geliebtes Odessa zeitlebens vermisst. Die aber auch ihren Sohn dazu animiert, ein erfolgreicher Schriftsteller zu werden. Sie selbst bringt ihren ersten Roman erst mit über siebzig Jahren heraus und es wird ihr einziger bleiben. Ausgang der äußerst komplexen und facettenreichen Familiengeschichte bildet ein über 30 Jahre alter Brief der Mutter, den Mischa erst nach ihrem Tod findet. Was folgt, ist keine chronologische Erzählung, vielmehr ein Erinnern an einzelne Stationen und Szenen aus dem Familienleben. Das wechselt sich mit der Perspektive der Mutter ab und erfordert doch einiges an Konzentration. Gerade die fehlende Chronologie hat es mir oft nicht leicht gemacht. In der Geschichte steckt viel Schmerz, Verletzlichkeit und Sehnsucht, die Biller spürbar in Wort packen kann. Dennoch blieben mir die Figuren fremd und unnahbar, was vielleicht auch daran lag, dass Biller in vielem oberflächlich bleibt. Ich denke, dass dieses Buch sicher ein gutes Stück Literatur ist, für alle, die Billers Bücher und Leben kennen.

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Mama Odessa

von Maxim Biller

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Martina Maier-Renz

OSIANDER Schwenningen

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5/5

Mama Odessa

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit Mama Odessa ist Maxim Biller ein sehr berührendes Mutter-Sohn-Portrait gelungen. Obwohl augenfällig biographisch, erzählt er Teile seiner Geschichte anhand der fiktiven russisch-jüdischen Familie Grinbaum. Vater, Mutter und Sohn übersiedeln in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts von Odessa nach Hamburg, um der politischen Verfolgung in Russland zu entgehen. Die fein ineinander verwobenen Erzählstränge und Lebesgeschichten beschreiben poetisch die schmerzvollen Erfahrungen der Emigration und der Verlust von Heimat. Vielleicht erträgt man solch ein Leben nur, indem man es weitererzählen?! Mich hat das Buch von der ersten Seite an gefesselt.
5/5

Mama Odessa

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit Mama Odessa ist Maxim Biller ein sehr berührendes Mutter-Sohn-Portrait gelungen. Obwohl augenfällig biographisch, erzählt er Teile seiner Geschichte anhand der fiktiven russisch-jüdischen Familie Grinbaum. Vater, Mutter und Sohn übersiedeln in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts von Odessa nach Hamburg, um der politischen Verfolgung in Russland zu entgehen. Die fein ineinander verwobenen Erzählstränge und Lebesgeschichten beschreiben poetisch die schmerzvollen Erfahrungen der Emigration und der Verlust von Heimat. Vielleicht erträgt man solch ein Leben nur, indem man es weitererzählen?! Mich hat das Buch von der ersten Seite an gefesselt.

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Gabriele Kaltenhauser

OSIANDER Leutkirch

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Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Hommage eines Sohnes an die verstorbene Mutter - beide wortgewandte Autoren! Ein Feuerwerk an Gefühlen: tiefe Traurigkeit, herbe Enttäuschung, Verlust und Findung, wunderbare Leichtigkeit, tiefer Respekt und viel Liebe. Ein poetisches Meisterwerk - wunderbar!
5/5

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Die Hommage eines Sohnes an die verstorbene Mutter - beide wortgewandte Autoren! Ein Feuerwerk an Gefühlen: tiefe Traurigkeit, herbe Enttäuschung, Verlust und Findung, wunderbare Leichtigkeit, tiefer Respekt und viel Liebe. Ein poetisches Meisterwerk - wunderbar!

Gabriele Kaltenhauser
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