Mittsommertage

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Roman

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ab 18,99 €

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.12.2023

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

285

Maße (L/B/H)

20,2/13,3/2,8 cm

Beschreibung

Rezension

„Sorgfältig gebaut wie eine Novelle, fein geplottet als moderner Roman in der Nachfolge Flauberts und Faulkners, ist „Mittsommertage“ ein kluger Gegenwartsroman, der die Vergangenheit als Gespenstergeschichte miterzählt."

Deutschlandfunk Kultur, Meike Fessmann

„Mittsommertage ist auch höchst aktuell, indem Woelk den anschwellenden Protest der Klimabewegung in seinem Buch aufgreift.“

Buch-Haltung, Marius Müller

„Mehr Aktualität geht kaum: ‚Mittsommertage‘ spielt nicht nur im Hitzesommer 2022, es spiegelt auch die aufgeheizte Atmosphäre der Zeit wider.“

Lübecker Nachrichten, Sibylle Peine

„Ein sehr aktueller Roman“

SWR2 Lesenswert, Anja Brockert

"Ulrich Woelk zeigt sich als großer Erzähler.“

HÖRZU

„Ulrich Woelk geht es darum, die Kluft zwischen abstrakter Theorie und dem praktischen Leben zu schließen. In seinem jüngsten Roman variiert er sein Lebensthema auf originelle Weise, indem er den Konflikt zwischen den abstrakten Forderungen der Ethik und dem ethischen Verhalten seiner Romanheldin im Detail durchspielt."

Deutschlandfunk Büchermarkt, Sigrid Löffler

„Ehrlich und authentisch.“

Buchmarkt, Christian von Zittwitz

„Dieses Milieu zu beschreiben, braucht eine gewisse Chuzpe. Das Buch ist voller Ironie. Es ist die gleiche Welt und es hat sich nicht viel getan. Dazu einen Roman zu schreiben, ist gewagt, aber berechtigt. Und gelungen.“

SRF Literaturclub, Marianne Sax

„Wir alle beobachten ohne Unterlass die Gegenwart. … Aber es ist womöglich nur die Literatur, die sie in Worte für eine halbe Ewigkeit bannen kann.“

Frankfurter Rundschau, Judith von Sternburg

„Das ist die perfekte Geschichte zu einer Städtereise.“

Abendzeitung, Marianna Geier

„Ein fein gearbeiteter, kluger Roman, der für mich zum Besten gehört, was ich in diesem Jahr gelesen habe.“

General Anzeiger, Christel Engeland

„Ich habe sehr viel aus diesem Buch mitgenommen und bin gleichzeitig hervorragend unterhalten worden.“

NDR Fernsehen DAS!, Sonja Weber

„Der Autor trifft dabei den Ton der Gegenwart auch im Detail hervorragend … Woelk streift geschickt so manche Debatte unserer Zeit, ohne dass er vergisst zu unterhalten.“

Redaktionsnetzwerk Deutschland, Kristian Teetz

„Angenehm unaufgeregte Stimme und in wohl dosiertem Tempo.“

Kölner Kurier, Jens Meifert

„Der Roman nimmt aktuelle Entwicklungen wie die Corona-Pandemie auf und wird durch die Brücke, die er von Klimaprotesten zu den Anti-AKW-Demonstrationen der Achtzigerjahre schlägt, zu einem Generationenroman über politischen Aktivismus.“

General-Anzeiger, Ines Bresler

„Leichtfüßig, aber nicht oberflächlich greift der Autor viele aktuelle Themen auf.“

Frankfurter Neue Presse, Pia Rolfs

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.12.2023

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

285

Maße (L/B/H)

20,2/13,3/2,8 cm

Gewicht

378 g

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-80652-0

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Viel los im Mittsommer

Susanne H. aus Würselen am 23.08.2023

Bewertungsnummer: 2006584

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ulrich Woelk zeigt in seinem neuen Roman „Mittsommertage“ realistisch auf, wie schnell die Protagonistin, eine Philosophin, die frisch in den Ethikrat einberufen und sich damit auf Erfolgskurs befindend, von Ihrer Vergangenheit eingeholt wird und ihr Leben aus den Fugen gerät, sogar komplett verändert, und dies innerhalb einer Woche. Dazu verschwört sich auch ansonsten auf einmal alles gegen sie, angefangen mit einem Hundebiss und die Ehe gerät auch in Schieflage. Sehr schön und auch hochaktuell werden Themen wie die Coronapandemie incl. der ganzen nachfolgenden Themen wie Digitalisierung, Homeoffice und auch brandaktuell die Ukraine Krise behandelt. Also wirklich ein interessanter Roman. Für mich persönlich liefert der Autor allerdings sehr sehr viele, wenn auch ebenfalls interessante, Nebenschauplätze und bedient sich somit einfach zu vieler Themen, so dass für mich dadurch der rote Faden der Geschichte zu oft verloren geht. Irgendwann, wenn man zum wiederholten Male „abwandert in wiederum ein neues Thema“, z. B. über die Baukunst in Zypern philosophiert wird, die mit dem Hauptthema gar nichts zu tun hat, fand ich es schwer noch die Energie und Lust aufzubringen, der Geschichte zu folgen, die sich durchaus sehr interessant entwickelt hat. Ich möchte betonen, dass dies meine ganz eigene subjektive Meinung ist. Oft liegt einem der Aufbau eines Buches oder der Schreibstil eines Autors, oft leider persönlich eher nicht so. Sehr interessant und ganz nah am Zeitgeist ist die Handlung des Buches auf jeden Fall.
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Viel los im Mittsommer

Susanne H. aus Würselen am 23.08.2023
Bewertungsnummer: 2006584
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ulrich Woelk zeigt in seinem neuen Roman „Mittsommertage“ realistisch auf, wie schnell die Protagonistin, eine Philosophin, die frisch in den Ethikrat einberufen und sich damit auf Erfolgskurs befindend, von Ihrer Vergangenheit eingeholt wird und ihr Leben aus den Fugen gerät, sogar komplett verändert, und dies innerhalb einer Woche. Dazu verschwört sich auch ansonsten auf einmal alles gegen sie, angefangen mit einem Hundebiss und die Ehe gerät auch in Schieflage. Sehr schön und auch hochaktuell werden Themen wie die Coronapandemie incl. der ganzen nachfolgenden Themen wie Digitalisierung, Homeoffice und auch brandaktuell die Ukraine Krise behandelt. Also wirklich ein interessanter Roman. Für mich persönlich liefert der Autor allerdings sehr sehr viele, wenn auch ebenfalls interessante, Nebenschauplätze und bedient sich somit einfach zu vieler Themen, so dass für mich dadurch der rote Faden der Geschichte zu oft verloren geht. Irgendwann, wenn man zum wiederholten Male „abwandert in wiederum ein neues Thema“, z. B. über die Baukunst in Zypern philosophiert wird, die mit dem Hauptthema gar nichts zu tun hat, fand ich es schwer noch die Energie und Lust aufzubringen, der Geschichte zu folgen, die sich durchaus sehr interessant entwickelt hat. Ich möchte betonen, dass dies meine ganz eigene subjektive Meinung ist. Oft liegt einem der Aufbau eines Buches oder der Schreibstil eines Autors, oft leider persönlich eher nicht so. Sehr interessant und ganz nah am Zeitgeist ist die Handlung des Buches auf jeden Fall.

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Gut gemeint - zu viele Nebenschauplätze

Bewertung am 31.07.2023

Bewertungsnummer: 1991452

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In seinem neuen Roman „Mitsommertage“ zeigt Ulrich Woelk die dramatischen Verwicklungen einer Frau, die von ihrer Vergangenheit eingeholt wird. Innerhalb einer Woche kommen in Berlin 2022 in einem furchtbar heißen Sommer einige Ereignisse zusammen, die das Leben der Protagonistin verändern. Ruth Lember, die renommierte Ethikprofessorin, soll in den Ethikrat berufen werden. Ihr Mann ist erfolgreicher Architekt in Berlin und gewinnt einen wichtigen Architekturwettbewerb. Ruth ist allerdings mit der Beziehung nicht zufrieden, aber beide haben beruflich viel zu viel zu tun in dieser Woche und keine Zeit miteinander zu reden. Bei einer Joggingrunde wird Ruth von einem Hund gebissen. Sie begegnet einem Mann aus ihrer Studierendenzeit wieder, mit dem sie auch eine Beziehung verband. Er hat von ihrer Berufung gelesen und erinnert sie an eine Straftat, die sie als Umweltaktivistin in den 80er Jahren begangen hat. Die Unterlagen (Bekennerbriefe und Fotos) hinterlässt er ihr mit dem Hinweis, dass sie selber entscheiden soll, ob sie es vernichtet oder veröffentlicht. Bei der Übergabe der Unterlagen erleidet Ruth einen körperlichen Zusammenbruch, der psychische Druck ist sehr groß, aber auch das Antibiotikum wegen des Hundebisses und die Sommerhitze setzten ihr zu. Sie entscheidet sich, ihren Mann über den dunklen Fleck in ihrer Vergangenheit zu erzählen und auch die 20-jährige Tochter Jenny, die Umweltaktivistin ist, wird eingebunden. Und dann kommt ihre Geschichte doch an die Öffentlichkeit. Die Moralfrage ist sicher relevant: Ist es legitim, unter bestimmten Umständen, Widerstand oder Sabotage zu leisten? Diese Entscheidung hat Ruth in den 80er Jahren für getroffen, aber wie geht sie heute damit um? In gemächlichem Erzählton, in personaler Erzählperspektive, will der Autor uns den Konflikt der Protagonistin näherbringen. Ulrich Woelk hat in einem Interview gesagt, er finde es reizvoller die Entwicklung einer Frau zu verfolgen, weil sie in den letzten Jahrzehnten eine größere Veränderung ihrer gesellschaftlichen Rolle erleben konnten. Und so wird diese Biografie nun auch mit allem vollgestopft, was die letzten Jahrzehnte zu bieten haben (Sozialisation von Mädchen, freie Liebe, offene Beziehungen, Kinderwunsch, Verhütung, Kind oder Karriere, Selbstbestimmung, Feminismus und Rollenmodelle). Ich unterstelle dem Autoren mal freundliche Absichten, aber das können die Frauen besser selber schreiben. Vieles wirkt extrem konstruiert und aufgesetzt. Auch die Klischees einer Krise in der Paarbeziehung liefern nichts Neues. Die Dialoge, die Eifersüchteleien sind anstrengend. Das gipfelt dann noch in der Beschreibung der Lebenskonstruktion dieses tollen Paares. Das gut bürgerliche intellektuelle Milieu wirkt in seiner Beschreibung wie eine Karikatur (Sushi-Rituale und Exkurse über Wein). Der Versuch, aktuelle gesellschaftliche Strömungen, den Corona-Alltag, den Krieg in der Ukraine, Tierwohl, Datenschutz, Genderfrage, Selbstbestimmung Klimaschutz, Klimaaktivisten und Klimakleber, Energiepolitik, Vegetarismus und Veganismus, E-Autos, Altern in dieser Gesellschaft, die Rolle des Staates, Einfluss der Social Media, einschließlich Hate-Speech einfließen zu lassen, macht den Roman völlig überladen, und lenkt vom wichtigen Thema ab. Vieles klingt „belehrend“. Die Haltung der jetzigen Generation gegenüber wirkt bisweilen überheblich, als wären sie nicht ganz ernst zu nehmen. Das finde ich als Vertreterin der „älteren“ Generation“ richtig peinlich. Ich habe mich über das Buch geärgert. Das Thema ist wichtig, aber alles bleibt verhalten, vorsichtig ausbalancierend, fast banal. Schade.
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Gut gemeint - zu viele Nebenschauplätze

Bewertung am 31.07.2023
Bewertungsnummer: 1991452
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In seinem neuen Roman „Mitsommertage“ zeigt Ulrich Woelk die dramatischen Verwicklungen einer Frau, die von ihrer Vergangenheit eingeholt wird. Innerhalb einer Woche kommen in Berlin 2022 in einem furchtbar heißen Sommer einige Ereignisse zusammen, die das Leben der Protagonistin verändern. Ruth Lember, die renommierte Ethikprofessorin, soll in den Ethikrat berufen werden. Ihr Mann ist erfolgreicher Architekt in Berlin und gewinnt einen wichtigen Architekturwettbewerb. Ruth ist allerdings mit der Beziehung nicht zufrieden, aber beide haben beruflich viel zu viel zu tun in dieser Woche und keine Zeit miteinander zu reden. Bei einer Joggingrunde wird Ruth von einem Hund gebissen. Sie begegnet einem Mann aus ihrer Studierendenzeit wieder, mit dem sie auch eine Beziehung verband. Er hat von ihrer Berufung gelesen und erinnert sie an eine Straftat, die sie als Umweltaktivistin in den 80er Jahren begangen hat. Die Unterlagen (Bekennerbriefe und Fotos) hinterlässt er ihr mit dem Hinweis, dass sie selber entscheiden soll, ob sie es vernichtet oder veröffentlicht. Bei der Übergabe der Unterlagen erleidet Ruth einen körperlichen Zusammenbruch, der psychische Druck ist sehr groß, aber auch das Antibiotikum wegen des Hundebisses und die Sommerhitze setzten ihr zu. Sie entscheidet sich, ihren Mann über den dunklen Fleck in ihrer Vergangenheit zu erzählen und auch die 20-jährige Tochter Jenny, die Umweltaktivistin ist, wird eingebunden. Und dann kommt ihre Geschichte doch an die Öffentlichkeit. Die Moralfrage ist sicher relevant: Ist es legitim, unter bestimmten Umständen, Widerstand oder Sabotage zu leisten? Diese Entscheidung hat Ruth in den 80er Jahren für getroffen, aber wie geht sie heute damit um? In gemächlichem Erzählton, in personaler Erzählperspektive, will der Autor uns den Konflikt der Protagonistin näherbringen. Ulrich Woelk hat in einem Interview gesagt, er finde es reizvoller die Entwicklung einer Frau zu verfolgen, weil sie in den letzten Jahrzehnten eine größere Veränderung ihrer gesellschaftlichen Rolle erleben konnten. Und so wird diese Biografie nun auch mit allem vollgestopft, was die letzten Jahrzehnte zu bieten haben (Sozialisation von Mädchen, freie Liebe, offene Beziehungen, Kinderwunsch, Verhütung, Kind oder Karriere, Selbstbestimmung, Feminismus und Rollenmodelle). Ich unterstelle dem Autoren mal freundliche Absichten, aber das können die Frauen besser selber schreiben. Vieles wirkt extrem konstruiert und aufgesetzt. Auch die Klischees einer Krise in der Paarbeziehung liefern nichts Neues. Die Dialoge, die Eifersüchteleien sind anstrengend. Das gipfelt dann noch in der Beschreibung der Lebenskonstruktion dieses tollen Paares. Das gut bürgerliche intellektuelle Milieu wirkt in seiner Beschreibung wie eine Karikatur (Sushi-Rituale und Exkurse über Wein). Der Versuch, aktuelle gesellschaftliche Strömungen, den Corona-Alltag, den Krieg in der Ukraine, Tierwohl, Datenschutz, Genderfrage, Selbstbestimmung Klimaschutz, Klimaaktivisten und Klimakleber, Energiepolitik, Vegetarismus und Veganismus, E-Autos, Altern in dieser Gesellschaft, die Rolle des Staates, Einfluss der Social Media, einschließlich Hate-Speech einfließen zu lassen, macht den Roman völlig überladen, und lenkt vom wichtigen Thema ab. Vieles klingt „belehrend“. Die Haltung der jetzigen Generation gegenüber wirkt bisweilen überheblich, als wären sie nicht ganz ernst zu nehmen. Das finde ich als Vertreterin der „älteren“ Generation“ richtig peinlich. Ich habe mich über das Buch geärgert. Das Thema ist wichtig, aber alles bleibt verhalten, vorsichtig ausbalancierend, fast banal. Schade.

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Dominika Geduldig

OSIANDER Bad Säckingen

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4/5

Von kleinen und großen Katastrophen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sieben Tage im Leben von Ruth Lember, einer nicht mehr ganz jungen aber mitten im Leben stehenden Philosophieprofessorin, sieben Tage im sommerlich heißen Berlin, an denen zunächst alle Zeichen auf beruflichen Erfolg und die Erfüllung privaten Glücks stehen. Sie ist beliebt bei ihren Studierenden und wurde soeben zur Krönung ihrer wissenschaftlichen Laufbahn in den Deutschen Ethikrat gewählt. Doch dann geht (fast) alles schief, was schiefgehen kann. Ein Hund beißt sie, abgelenkt von den Hiobsbotschaften ihres Handys fährt sie ein Auto zu Schrott, ihr Partner betrügt sie, ein Jugendfreund taucht bei ihr auf und tischt alte Sünden auf. Und es kommt noch dicker … Was bei einem weniger fähigen Erzähler allzu leicht in oberflächlichen Klamauk abgleiten würde, gerät bei Ulrich Woelk zum sorgfältig gezeichneten Sinn- und Spiegelbild einer sich hysterisch gebenden Zeit, einer Gegenwart, in der sich die moralischen Wertmaßstäbe verschieben. Trotz des ernsten Hintergrundes darf man sich auf ein schwereloses Lesevergnügen freuen. Ein spannendes Buch mit kriminalistischen Facetten, durchaus problemorientiert und dabei doch wunderbar unterhaltsam.
4/5

Von kleinen und großen Katastrophen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sieben Tage im Leben von Ruth Lember, einer nicht mehr ganz jungen aber mitten im Leben stehenden Philosophieprofessorin, sieben Tage im sommerlich heißen Berlin, an denen zunächst alle Zeichen auf beruflichen Erfolg und die Erfüllung privaten Glücks stehen. Sie ist beliebt bei ihren Studierenden und wurde soeben zur Krönung ihrer wissenschaftlichen Laufbahn in den Deutschen Ethikrat gewählt. Doch dann geht (fast) alles schief, was schiefgehen kann. Ein Hund beißt sie, abgelenkt von den Hiobsbotschaften ihres Handys fährt sie ein Auto zu Schrott, ihr Partner betrügt sie, ein Jugendfreund taucht bei ihr auf und tischt alte Sünden auf. Und es kommt noch dicker … Was bei einem weniger fähigen Erzähler allzu leicht in oberflächlichen Klamauk abgleiten würde, gerät bei Ulrich Woelk zum sorgfältig gezeichneten Sinn- und Spiegelbild einer sich hysterisch gebenden Zeit, einer Gegenwart, in der sich die moralischen Wertmaßstäbe verschieben. Trotz des ernsten Hintergrundes darf man sich auf ein schwereloses Lesevergnügen freuen. Ein spannendes Buch mit kriminalistischen Facetten, durchaus problemorientiert und dabei doch wunderbar unterhaltsam.

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OSIANDER Pfaffenhofen

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Mittsommertage

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kann sich ein Leben in nur einer Woche total verändern? Ruth Lember Psychologieprofessorin in Berlin und angehendes Mitglied des deutschen Ethikrates wird eines Montags beim Joggen von einem Hund in die Wade gebissen. Dies ist der Anfang einer Reihe von Verkettungen, die im Laufe einer Woche ihr bisheriges Leben aus den Angeln heben. Ein alter Freund aus Jugendtagen taucht auf und konfrontiert Ruth mit einer Straftat, die sie als Umweltaktivistin in den 80er Jahren begangen hat. Wie geht sie als Mitglied des Ethikrates damit um? Als Ruth ihrem Mann und ihrer 20jährigen Tochter davon erzählt, verselbstständigen sich die Dinge und am Ende der Woche sind sowohl ihr privates als auch ihr berufliches Leben auf den Kopf gestellt. Der Autor Ulrich Woelk packt in seinen Roman eine Vielzahl von Themen - aktuelle gesellschaftliche Strömungen, den Corona-Alltag, den Krieg in der Ukraine, Tierwohl, Datenschutz, Genderfrage, Selbstbestimmung, Klimaschutz, Klimaaktivisten und Klimakleber, Energiepolitik, E-Autos, die Rolle des Staates, Einfluss der Social Media... – die, im Rahmen der Handlung, auf jeden Fall jede Menge Denkprozesse beim Leser auslösen!
4/5

Mittsommertage

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kann sich ein Leben in nur einer Woche total verändern? Ruth Lember Psychologieprofessorin in Berlin und angehendes Mitglied des deutschen Ethikrates wird eines Montags beim Joggen von einem Hund in die Wade gebissen. Dies ist der Anfang einer Reihe von Verkettungen, die im Laufe einer Woche ihr bisheriges Leben aus den Angeln heben. Ein alter Freund aus Jugendtagen taucht auf und konfrontiert Ruth mit einer Straftat, die sie als Umweltaktivistin in den 80er Jahren begangen hat. Wie geht sie als Mitglied des Ethikrates damit um? Als Ruth ihrem Mann und ihrer 20jährigen Tochter davon erzählt, verselbstständigen sich die Dinge und am Ende der Woche sind sowohl ihr privates als auch ihr berufliches Leben auf den Kopf gestellt. Der Autor Ulrich Woelk packt in seinen Roman eine Vielzahl von Themen - aktuelle gesellschaftliche Strömungen, den Corona-Alltag, den Krieg in der Ukraine, Tierwohl, Datenschutz, Genderfrage, Selbstbestimmung, Klimaschutz, Klimaaktivisten und Klimakleber, Energiepolitik, E-Autos, die Rolle des Staates, Einfluss der Social Media... – die, im Rahmen der Handlung, auf jeden Fall jede Menge Denkprozesse beim Leser auslösen!

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