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Inside Türkis Die neuen Netzwerke der Macht

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.05.2020

Verlag

Edition a

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

14,5/21,5/2,6 cm

Gewicht

406 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710000356189

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Sehr gut

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09.05.2020

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Edition a

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

14,5/21,5/2,6 cm

Gewicht

406 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710000356189

Herstelleradresse

Ed. A
Mariahilfer Straße 47/5/9, 1060 - AT, Wien
office@edition-a.at

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Das türkise Politbüro

Bewertung aus Nüziders am 30.06.2020

Bewertungsnummer: 1345898

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In "Inside Türkis" - Partie statt Partei wird das Kurz System präzise und vorurteilsfrei durchleuchtet. Es wurde umfangreich und sorgfältig recherchiert, alles gut strukturiert dargestellt, Der Autor kennt die meisten Protagonisten persönlich, hat mit Ihnen gesprochen. Mit Wertungen hält er sich zurück. Eine journalistische Glanzleistung Ich interpretiere das Gelesene so: Kurz hat sich mit einer Hand voll erzkonservativer, streng katholischen, hart arbeitenden Männern umgeben - meist Altersgenossen - die ihm treu ergeben sind; allesamt - im Unterschied zu Kurz - verheiratet, haben Kinder. Einer von ihnen, Bernhard Bonelli hat an einer von Opus Dei betriebenen Universität in Barcelona studiert, ist Gründungsmitglied des Vereins „Catholic Legislators Network“. Loyalität zum Führer ist die wichtigste durchgehende Eigenschaft dieser Crew. Die FPÖ hat gut zu ihnen gepasst, Islamophobie & White Supermacy. Zeitgeist eben. Eine moderne "Mitte.Rechts-Regierung". Die Machtübergabe an die Türkisen durch das neue Parteistatut war die bedingungslose Kapitulation der alten ÖVP. Kurz führt die Türkisen nicht, wie er sagt, wie eine Firma, denn da gibt es Aktionäre und Aufsichtsrat. Er führt sie vielmehr wie ein Alleineigentümer. Die Leute um ihn bestimmen alles in der Bewegung und sie sind gnadenlos effizient in der Verbreitung Ihrer "Message". Parlamentarier, Bürgermeister, nahe stehende Organisationen etc. erhalten für jedes neue Thema "Argumentationsunterlagen“ besser gesagt Anweisungen was sie dazu zu sagen haben, sagen dürfen, sagen sollen. Ähnliches gilt auch für Minister. Ihr Status je nach Rang ist der von Wasserträgern, Befehlsempfängern oder nützlichen Idioten. Nur mit seinen Landeshauptleuten redet Kurz gelegentlich persönlich. Aber auch die sind ihm (Wallner ausgenommen) untertan. Haslauer sieht das so: Früher hat es eine gewisse Meinungsvielfalt gegeben und das ist für eine professionelle Außendarstellung nicht gut Die“ alte ÖVP“ bleibt, obwohl zu 100 % von den Türkisen übernommen, als Marke bestehen, um weiter eine gewisse Liberalität vorzutäuschen. Die Türkisen sind keine Partei im traditionellen Sinne. Kurz selbst und er allein ist die "Partei" und Kurz herrscht über die Türkisen wie ein Sektenführer. Er und seine Leute hassen die Sozialdemokraten. Gegenpol neben der SPÖ wird wohl auch die Zivilgesellschaft werden, denn die Kurz-Ein-Mann-Show ist das genaue Gegenteil davon. Beide müssen sich aber erst besser aufstellen bevor sie gegen ihn antreten können. Dessen Wunsch-Partner indes wird weiter die FPÖ bleiben, sie passt besser in sein autoritäres reaktionäres Weltbild, ist dazu noch leicht zu handeln. Sie wird es - sobald es politisch opportun ist - auch wieder werden.

Das türkise Politbüro

Bewertung aus Nüziders am 30.06.2020
Bewertungsnummer: 1345898
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In "Inside Türkis" - Partie statt Partei wird das Kurz System präzise und vorurteilsfrei durchleuchtet. Es wurde umfangreich und sorgfältig recherchiert, alles gut strukturiert dargestellt, Der Autor kennt die meisten Protagonisten persönlich, hat mit Ihnen gesprochen. Mit Wertungen hält er sich zurück. Eine journalistische Glanzleistung Ich interpretiere das Gelesene so: Kurz hat sich mit einer Hand voll erzkonservativer, streng katholischen, hart arbeitenden Männern umgeben - meist Altersgenossen - die ihm treu ergeben sind; allesamt - im Unterschied zu Kurz - verheiratet, haben Kinder. Einer von ihnen, Bernhard Bonelli hat an einer von Opus Dei betriebenen Universität in Barcelona studiert, ist Gründungsmitglied des Vereins „Catholic Legislators Network“. Loyalität zum Führer ist die wichtigste durchgehende Eigenschaft dieser Crew. Die FPÖ hat gut zu ihnen gepasst, Islamophobie & White Supermacy. Zeitgeist eben. Eine moderne "Mitte.Rechts-Regierung". Die Machtübergabe an die Türkisen durch das neue Parteistatut war die bedingungslose Kapitulation der alten ÖVP. Kurz führt die Türkisen nicht, wie er sagt, wie eine Firma, denn da gibt es Aktionäre und Aufsichtsrat. Er führt sie vielmehr wie ein Alleineigentümer. Die Leute um ihn bestimmen alles in der Bewegung und sie sind gnadenlos effizient in der Verbreitung Ihrer "Message". Parlamentarier, Bürgermeister, nahe stehende Organisationen etc. erhalten für jedes neue Thema "Argumentationsunterlagen“ besser gesagt Anweisungen was sie dazu zu sagen haben, sagen dürfen, sagen sollen. Ähnliches gilt auch für Minister. Ihr Status je nach Rang ist der von Wasserträgern, Befehlsempfängern oder nützlichen Idioten. Nur mit seinen Landeshauptleuten redet Kurz gelegentlich persönlich. Aber auch die sind ihm (Wallner ausgenommen) untertan. Haslauer sieht das so: Früher hat es eine gewisse Meinungsvielfalt gegeben und das ist für eine professionelle Außendarstellung nicht gut Die“ alte ÖVP“ bleibt, obwohl zu 100 % von den Türkisen übernommen, als Marke bestehen, um weiter eine gewisse Liberalität vorzutäuschen. Die Türkisen sind keine Partei im traditionellen Sinne. Kurz selbst und er allein ist die "Partei" und Kurz herrscht über die Türkisen wie ein Sektenführer. Er und seine Leute hassen die Sozialdemokraten. Gegenpol neben der SPÖ wird wohl auch die Zivilgesellschaft werden, denn die Kurz-Ein-Mann-Show ist das genaue Gegenteil davon. Beide müssen sich aber erst besser aufstellen bevor sie gegen ihn antreten können. Dessen Wunsch-Partner indes wird weiter die FPÖ bleiben, sie passt besser in sein autoritäres reaktionäres Weltbild, ist dazu noch leicht zu handeln. Sie wird es - sobald es politisch opportun ist - auch wieder werden.

Erwartungen übertroffen

Bewertung aus Graz am 20.05.2020

Bewertungsnummer: 1330598

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Inside Türkis“ gibt einen interessanten Einblick hinter die Kulissen der Partie-Kurz. Sehr zu empfehlen!

Erwartungen übertroffen

Bewertung aus Graz am 20.05.2020
Bewertungsnummer: 1330598
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Inside Türkis“ gibt einen interessanten Einblick hinter die Kulissen der Partie-Kurz. Sehr zu empfehlen!

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Inside Türkis

von Klaus Knittelfelder

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